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Archive for Juli 2011

Frischer Kiwicreme-Kuchen für heiße Sommertage

Und dieses Video-Rezept lief beim WDR. Ebenso wie den vielen Teilnehmern auf unseren Touren, scheint es Simon Lenartz aus Borken in Neuseeland gefallen zu haben. Er war gleich ein halbes Jahr lang in Aotearoa unterwegs. Während seiner Zeit hat er dort auch in einer Bäckerei gejobbt. Für seine Freunde backt er deshalb gerne den cremigen Kuchen, dessen Krönung eine Schicht aus frischen Kiwis ist. Aber laßt Euch einfach selbst das Wasser im Munde zusammen laufen…

Und hier das Rezept zum Nachbacken

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 50 g Zucker
  • 100 g Butter
  • ca. 8 Löffelbiskuits (ca. 75 g)
  • 75 g gemahlene Mandeln und Haselnüsse

Zutaten für den Biskuitteig:

  • 1 Ei 50 g Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Zitronenschale
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Speisestärke
  • je 3 EL gemahlene Mandeln und Haselnüsse

Zutaten für die Creme:

  • 1 Beutel Götterspeise Zitronengeschmack (ca. 11,7 g)
  • 1 – 2 EL Honig
  • Saft einer Zitrone
  • 100 g Frischkäse
  • 100 g Mascarpone
  • 100 g Joghurt
  • 100 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Becher Sahne (je 200 ml)

Zutaten für den Belag:

  • ca. 6 Kiwis
  • einige Löffelbiskuits

Zubereitung:

Für den Mürbeteigboden die Löffelbiskuits fein zerbröseln. Mandeln und Haselnüsse in einer ungefetteten Pfanne kurz anrösten. Dabei immer gut rühren, damit sie nicht anbrennen. Die Keksbrösel, die Mandeln und die Nüsse mit dem Zucker vermischen und die möglichst kalte Butter in kleinen Stückchen untermixen. Eventuell noch mit der Hand durchkneten, bis sich eine Teigkugel formen lässt. Diese in Frischhaltefolie wickeln und etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Für den Biskuitteig ein Ei trennen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver unterrühren, ebenso die angerösteten Mandeln und Nüsse. Das Eiweiß separat steif schlagen und unter die Teigmasse heben.

In einer Springform (ca. 26 cm) wird zunächst der Mürbeteig bei 150 bis 170 Grad Umluft für etwa fünf bis zehn Minuten gebacken, je nachdem wie kross er sein soll. Dann auf den vorgebackenen Mürbeteig den Biskuitteig geben und erneut gute zehn Minuten backen.

Für die Füllung die Götterspeise in 2 EL kaltem Wasser, Honig und Zitronensaft anrühren und kurz erhitzen, bis sich das Götterspeisenpulver löst. Danach etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit Frischkäse, Mascarpone, Joghurt, Zucker und Vanillezucker verrühren und die Götterspeisenmischung unterheben. Zwei Becher Sahne steif schlagen und ebenfalls in die Creme einrühren.

Die Creme auf den in der Springform ausgekühlten Boden geben und den Kuchen etwa vier Stunden, am besten aber über Nacht, kühl stellen, damit die Creme fest wird. Vor dem Servieren den Kuchen mit Kiwischeiben bedecken und einige Löffelbiskuits zerbröseln. Die Brösel über die Kiwischeiben streuen.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!

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Warum heißt die Kiwifrucht “Kiwi”?

Jeder in Deutschland kennt die Kiwi Frucht, die heute in allen Obstabteilungen zu finden ist. Nicht alle wissen, daß die Frucht ursprünglich von Neuseeland aus ihren Siegeszug um die Welt antrat.

Angefangen hat die Geschichte der Kiwi 1902 mit der Lehrerin Isabel Fraser, die das Wanganui Girls College in Neuseeland leitete und Missionsschulen in China besuchte. In ihrem Reisegepäck brachte sie Samen des Mihou Tao Busches, biologisch „Actinida deliciosa“ genannt, mit zurück nach Aotearoa. Der Gärtner Alexander Allison pflanze 1906 den Samen und 1910 trugen die ersten Büsche Früchte. Da die Kiwis nicht nur aussahen wie große Stachelbeeren, sondern auch einen stachelbeerartigen Geschmack hatten, nannte man sie chinesische Stachelbeere, „Chinese Gooseberry“. Gegen 1940 begann in Neuseeland der kommerzielle Anbau der Kiwi-Pflanze.

Die chinesischen Stachelbeeren, die schon seit Jahren kommerziell angebaut wurden, erschienen Ende der 50ger Jahre in zahlreichen Obstläden in Neuseeland und erfreute sich zunehmender Beliebtheit. Ab 1959 versuchte der  neuseeländischen Obst- und Gemüseexporteur Turners und Growers die ersten Früchte zu exportierten.

1963 wurden in Auckland versuchsweise die ersten Paletten der Früchten auf einen Exportfrachter nach Japan verladen. Als der Zoll in Yokohama jedoch die Ladungspapiere und Waren inspizierte, wurde die Einfuhr verweigert. Die Japaner kannten die Kiwis nicht. Selbst als sie überzeugt werden konnten, daß es sich um eßbares Obst handelt, wurde der Import verboten. Und mit dem Namen „Chinesische Stachelbeere“ wollten die Japaner sich nach der Zeit des Kalten Krieges schlichtweg nicht auseinandersetzen. Alles „chinesische“ war äußerst verdächtig. Die Container mußte zurück nach Auckland verfrachtet werden.

Die Abweisung der chinesischen Stachelbeeren waren auf der Rückreise nach Neuseeland das Gesprächsthema der Offiziere. Kapitän Hugh Owens und der Ingenieur Norris Mawdslay waren vorwiegend daran beteiligt, einen neuen Namen für das Obst zu suchen und man kam auf „Kiwi“. Dieser Begriff war für die Neuseeländer vertraut, denn der einheimische flügellose Laufvogel Kiwi wurde so genannt und auch die Neuseeländer selbst bezeichnen sich nach ihrem Nationaltier häufig als Kiwis.

Böse Zungen behaupteten jedoch, daß „Kiwi“ in diesem Fall die Abkürzung für „Keen Interest Without Intelligence“ bedeutete (großes Interesse ohne Intelligenz).

Als das Schiff Neuseeland erreichte, hatte der  Manager der Crusader-Line, Max Steward, bei den Behörden die neue Bezeichnung Kiwi-Frucht angemeldet und durchgesetzt. Die nächste Lieferung an Kiwi-Früchten wurden von den japanischen Behörden akzeptiert. Seither heißt die Kiwi international „Kiwi“. Neuseeländer haben mittlerweile auch die „Golden Kiwi“ gezüchtete, eine süßere Kiwi mit goldgelbem Fleisch.

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Vielen Dank an Doris für dieses einfache und schnelle Rezept!!!

Kartoffel-Frischkäse Pfanne (für etwa 12 Personen)

24 mittelgroße Kartoffeln

1 kg Möhren

4 Broccoli

3 Stangen Lauch od. Frühlingszwiebeln (3 Bund)

750g Frischkäse

1 Bund Petersilie

1 l Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer, Majoran, Muskat

3 Essl. Margarine, 3 Essl. Mehl

 

  • Kartoffeln vierteln und in Wasser 10-15 min. garen und dann das Wasser abgießen
  • Möhren schälen, in Scheiben schneiden
  • Brokkoli und Lauch klein schneiden
  • Möhren + Brokkoli in Wasser garen und Gemüsebrühe auffangen zum binden der Bechamelsosse
  • Kartoffeln in einer Pfanne in Öl anbraten
  • Bechamelsosse: Margarine schmelzen, Mehl hinzufügen, anschwitzen lassen und mit der Gemüsebrühe ablöschen, mit Gewürzen abschmecken und dann den Frischkäse und Petersilie mit dem Schneebesen einrühren.
  • Gemüse und die angebratenen Kartoffeln hinzugeben

 

Guten Appetit wünscht Euer Sidetracks-Team!


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Chance für deutsch-interessierte Kiwis

Normalerweise reisen die Deutschen nach Neuseeland, um dieses vielseitige Land und seine Menschen näher kennenzulernen. Mit der Wanderausstellung „Germany 101“ ermöglicht das Goethe-Institut nun allen Kiwis einen informativen Blick auf Deutschland zu werfen.

Eine virtuelle Tour durch Deutschland von „A“ wie Arbeit über „F“ wie Fußball bis „Z“ wie Zukunft. Bräuche, Umwelt, Oktoberfest, Kuckucksuhr – Deutschland wird aus vielen Perspektiven beleuchtet. Sprachschüler, Studenten und interessierte Bürger haben jetzt eine Woche lang Gelegenheit, in der Massey Universität in Wellington Deutschland aus neuen Perspektive zu sehen. Eröffnet wurde „Deutschland für Anfänger“ durch die Direktorin des Goethe-Instituts, Bettina Senff. Mit amüsanten Worten beschrieb sie den Aufbau aller Buchstaben des Alphabets, welche nur wenige Tage zuvor in einem Container aus Japan ankamen.

Mal humoristisch, mal seriös, dann wieder selbstironisch und in jedem Fall inspririerend sind die Exponate, wie z.B. der traditionelle Weihnachtsbaum, Beckenbauer’s alte Fußballschnulze „Gute Freunde kann niemand trennen“, historische Informationen zur Mauer oder Din-Normen zum Thema Deutsche und Ordnung. Alle geladenen Besucher schlenderten amüsiert und interessiert durch die Ausstellung und begutachteten die verschiedensten Stücke, die alle wichtigen Aspekte zum Thema Deutsch und Deutschland beleuchten. Und fast jeder Gast suchte seinen Lieblingsbuchstaben.

Für die Deutschen in Neuseeland brachte die Ausstellung ein Stück Heimat nach Neuseeland, Erinnerungen und Nostalgie. In jedem Fall rücken die beiden Länder hier für einige Tage ganz nahe zusammen – das Goethe-Institut hat mal wieder ganze Arbeit geleistet!

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Hier ein weiteres unserer beliebten Touren-Rezepte:

Schweinefleisch in Curry-Aprikosen-Sauce

Für 4 Personen; Zubereitung 10 Min., Garzeit 20 Min.

Zutaten:
120 g Reis, trocken
Salz
1 EL junge grüne Erbsen (TK)
1 kleine Dose Aprikosen ohne Zucker
375 g mageres Schweinefilet
2 Zwiebeln
1 TL Pflanzenöl
1 TL Currypulver
200 ml Geflügelfond
(ersatzweise Gemüsebrühe)
1 TL Stärkemehl
100 ml Aprikosensaft (ohne Zucker)
2 EL Sojasauce
Pfeffer

  1. Reis fettfrei anschwitzen, 250 ml Salzwasser angießen und zugedeckt ca. 15 Minuten quellen lassen. Erbsen hinzugeben und weitere 5 Minuten garen.
  2. Aprikosen abtropfen lassen und 100 ml Saft auffangen. Aprikosen würfeln, Fleisch in feine Streifen und Zwiebeln in Ringe schneiden.
  3. Öl in einer beschichteten Pfanne oder in einem Wok erhitzen. Fleisch darin ca. 5 Minuten braten, herausnehmen und beiseite stellen. Zwiebelringe in dem Bratsatz andünsten mit Currypulver bestäuben und mit Geflügelfond ablöschen
  4. Stärkemehl in dem Aprikosensaft anrühren, zu den Zwiebelringen geben und aufkochen. Aprikosenwürfel und Fleisch in die Sauce geben und mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Schweinefilet mit Sauce und Erbsen-Reis servieren.

Yumm, Guten Appetit – Eure Angelika

(gekocht auf unserer „Naturwunder Neuseeland“ – Tour im October 2009)

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Ein netter Artikel aus dem Spiegel:

Outdoor-Spielplätze, Wanderrouten, Attraktionen für Adrenalinjunkies: Die ehemalige Braunkohleregion Neuseenland bei Leipzig und das Fernreiseziel Neuseeland haben mehr gemeinsam, als man zunächst denken würde. Wir wagen den Vergleich der Fast-Namensvettern…

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Als ehemalige britische Kolonie Englands scheint es nicht weiter verwunderlich, dass in Neuseeland heute noch auf der linken Seite gefahren wird. Und ähnlich wie in England gibt es unzählige Kreisverkehre, bei denen man besonders aufpassen sollte, um nicht in die verkehrte Richtung einzufahren. Was mit Sicherheit das Fahren erleichtert ist ein Automatikfahrzeug, damit man seine Aufmerksamkeit ganz der Verkehrsführung und den neuen Verkehrsregeln widmen kann. Besonders nach ein paar Tagen im Land, wenn man glaubt, sich sicher zu fühlen und nicht mehr so stark auf den Linksverkehr konzentriert ist, fährt man in einsamen Gegenden oft auf der falschen Straßenseite los, ohne es zu merken.

Laut Statistik geschehen in Neuseeland 45.000 Unfälle pro Jahr, in die Touristen mit Mietwagen oder Campervans involviert sind. Das ist einer der Gründe, warum nun das neuseeländische Verkehrsministerium darüber nachdenkt, einige recht eigentümliche neuseeländische Verkehrsregeln auf internationale Standards anzugleichen.

Noch der alte Verkehrsminister rechtfertigte die außergewöhnliche Verkehrsregel beim Linksabbiegen und meinte selbstsicher: „Was interessiert uns der Rest der Welt, wir haben es schon immer so gemacht.“ Die neue Regierung unter John Key vertritt jedoch modernere Ansichten und plant, vor allem die gewöhnungsbedürftige Vorfahrtsregelung abzuschaffen. „ Die Regeln sind absolut verwirrend, veraltet und nicht im Einklang mit dem Rest der Welt“, so Transportminister Steven Joyce. „Ein Forschungsergebnis zeigt deutlich, daß mit einer Abänderung der Regeln an relevanten Kreuzungen Unfälle um sieben Prozent geringer wären“, erklärt der Minister die Lage.

Derzeit muss ein linksabbiegendes Fahrzeug im Linksverkehr, dem entgegen kommenden rechts abbiegenden PKW Vorfahrt gewähren. Diese Regelung würde dann aufgehoben und den anderen Ländern angeglichen. Auch die Vorfahrtsregelung an einer T-Kreuzung würde dann abgeändert. „Natürlich werden wir vor dem In-Kraft-Treten der neuen Vorfahrtsregeln eine ausgedehnte Aufklärungskampagne durchführen. So stellen wir sicher, daß alle Fahrer auf den aktuellen Stand gebracht werden!“

Für Touristen aus Deutschland, die als Selbstfahrer in Neuseeland unterwegs sind, wäre die Abänderung eine absolute Vereinfachung. Dann würden in Deutschland und Neuseeland einheitliche Straßenverkehrsregeln beim Abbiegen gelten.

Wer lieber ungestört die Landschaft geniesst, ist bei Sidetracks am besten aufgehoben. Hier lenken unsere erfahrenen Reiseleiter die Fahrzeuge und Sie können sich entspannt zurück lehnen.

Schreiben Sie uns, welche Erfahrungen Sie mit dem Linksverkehr gemacht haben!


        

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