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Archive for August 2011

In Neuseeland beginnt die Schule mit 5 Jahren – ist das zu früh?

Anders als in England, wo Kinder schon mit 4 in die Schule kommen oder in Deutschland, wo die Schulpflicht ab sechs Jahren beginnt, werden die neuseeländischen Kids mit fünf Jahren eingeschult. Deshalb ist der fünfte Geburtstag für die meisten Zöglinge auch einer der wichtigsten.

Schultüten kennt man in Aotearoa nicht und auch die Einschulung selbst ist recht unspektakulär. Jeder Schüler startet seinen Schulbesuch mit dem fünften Geburtstag. Es gibt folglich kein wirkliches Schuljahr. Das Kalenderjahr wird in vier so genannte „Terms“ unterteilt, die alle eine ähnliche Länge haben. Die großen Sommerferien erstrecken sich dann über Weihnachten und Neujahr bis Anfang Februar. In dieser Zeit machen dann auch die meisten Kiwi-Familien ihren Jahresurlaub im Land.

Die Unterrichtsmethode an neuseeländischen Schulen ähnelt im Ansatz der des Montessori-Prinzips. In einer erst kürzlich veröffentlichten Studie wurde das neuseeländische Schulsystem als Weltbestes eingestuft und auch in der Pisa-Studie schließen die Kiwi-Kinder besser ab, als z.B. die Deutschen. Der Unterricht beginnt zwischen 8.30 Uhr und 9 Uhr und erstreckt sich dann mit zwei Pausen bis kurz vor 15 Uhr nachmittags.

Jeder Schüler und seine Leistungen werden sehr individuell betrachtet und gefördert. So sind kombinierte Klassen aus mehreren Jahrgangsstufen keine Seltenheit. In Neuseeland lernen die Kinder vor allem sozialen Umgang und das Grundprinzip besteht darin, ihnen die Liebe am Lernen zu vermitteln. Der Schulalltag sieht also neben Mathematik, Lesen, Schreiben, Kunst und Sport auch beispielsweise ein Zusammentreffen mit den älteren zugeteilten „Buddies“ vor, die dann beispielsweise beim Abfragen der Rechenaufgaben helfen, mit den Jüngeren Bücher lesen. Shows oder Theateraufführungen, gemeinsame Gymnastikstunden am Morgen und eine wöchentliche Versammlung der gesamten Schule, sowie Zertifikate für gute Leistungen und jede Menge Motivation beim Lernen lassen bei den Kindern ein positives Schulbild entstehen. An vielen Schulen gibt es Schuluniformen.

Dadurch, daß die Kinder in den ersten Jahrgangsstufen spielerisch lernen, ein Großteil des Unterrichts in der Gruppe auf dem Boden sitzend stattfindet, werden selbst die noch sehr verspielten 5jährigen ihrem Alter gemessen gefördert aber nicht überfordert.

Langsamer und mit weniger Druck erreichen sie durch die frühere Einschulung im Endeffekt ähnliche Lernziele, wie in einer deutschen Grundschule … und sie haben jede Menge Spaß dabei.

Wer sich noch intensiver für dieses Thema interessiert findet hier einen ausführlichen Artikel von Auswanderberater Peter Hahn bei 360 Grad Neuseeland.

 

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Von der Plage zum Modetrend

Eigentlich sehen sie wirklich niedlich aus: Possums – eine Mischung aus Katze und Teddybär. Experten schätzen die Anzahl der katzengroßen Beuteltiere in Neuseeland’s Wäldern heute auf etwa 45 bis 90 Millionen Exemplare. 1837 wurden die Possums bewußt von Australien nach Neuseeland eingeführt, um eine Pelzindustrie etablieren zu können. Doch spätestens mit den Anti-Pelzkampagnen der 70ger Jahre waren diese Produkte derart verpöhnt, daß der Preis für ein Fell von etwa 30 Dollar auf einen Dollar pro Tier gesunken war. Nachdem die Possumjagd unlukrativ geworden war, vermehrten sich die Tiere nun ungehemmt, da sie in Neuseeland keine natürlichen Feinde haben – und wurden zur regelrechten Plage.

Die Nagetiere fressen bevorzugt junge Triebe von Pflanzen, dazu Vogeleier, Jungvögel und sogar ausgewachsene Tiere. Sie bedrohen erheblich die heimische Tier- und Pflanzenwelt und beschleunigen das Aussterben seltener Arten, wie dieses Video einer Nestüberwachungskamera des Departement of Conservation zeigt.

Obwohl man häufig auf der Straße überfahrene Possums sieht, ist das nur ein Bruchteil der Gesamtpopulation. Die Regierung sieht sich aufgrund der weiter ansteigenden Zahlen verpflichtet, massiv einzuschreiten. Possums sind das ganze Jahr über zur Jagd freigegeben. Für jedes erlegte Tier gibt es eine Prämie. Doch das genügt noch nicht. Per Hubschrauber lässt die neuseeländische Regierung in den Wintermonaten vergiftete Köder über großen Gebieten abwerfen. Die Kapseln duften nach Zimt und sollen nur die Possums anlocken, angeblich sind die Köder für andere Tiere ungefährlich. Hunde sollen in diesen Monaten aus den Gebieten fern gehalten werden, Wanderer werden mit Schildern gewarnt. Die Ranger sammeln dann im betroffenen Areal die toten Tiere ein, die nicht im Bau gestorben sind. Einige vorgelagerte Inseln wurden mittlerweile vom Departement of Conservation gänzlich von der Plage befreit und dienen als Naturreservats für die einheimischen Tiere, wie Wetas, Tuataras, Kiwi, Kakas, Wekas oder Geckos.

Einige Jäger haben sich jetzt ganz und gar der Possum-Jagd verschrieben, setzen meist Fallen zum Fang ein. Denn der Pelzverkauf ist inzwischen wieder lukrativ geworden.

Erstmals in der Geschichte der Naturschutzorganisationen hat der WWF der Jagd der Possums offiziell zugestimmt. Der Pelzmantel, bisher in Tierschutzkreisen absolut verpönt, wurde in Neuseeland zum Symbol des Naturschutzes. Das Possumfell steht an Platz zwei der wärmsten Pelze der Welt. Possumkleidung, oft auch in einer Fasermischung mit Merinowolle, wird zu wunderbar kuscheligen Pullovern, Jacken, Schals und Handschuhen verarbeitet und vielerorts in den Läden angeboten. Eine neuseeländische Firma wirbt sogar mit dem Titel „Ecofur“, was soviel bedeutet wie „Ökopelz“.

Außerhalb Neuseelands trifft die ökologische Botschaft häufig noch auf taube Ohren und verursacht Proteste. Deshalb wird der reine Possumpelz derzeit hauptsächlich nach Asien verkauft. Dort schätzt man sogar das Fleisch und schreibt ihm eine aphrodisierende Wirkung zu. Einige neuseeländische Firmen verarbeiten das Fleisch der Tiere zu Hundefutter.

Possumpelz und Possumwollprodukte sind die idealen Souvenirs aus Neuseeland, um einen bei der Rückkehr in den deutschen Winter warum zu halten.

Wer besitzt schon ein Kleidungsstück aus Possum und kann uns hier von seinen Erfahrungen berichten?

                

possum fur vest credit The sheepskin store

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Der Routeburn Track im Fjordland

Der gesamte Routeburn Track ist 32 Kilometer lang und führt durch den Mount Aspiring und den Fjordland National Park. Er gehört zum Te Wāhipounamu, dem südwestlichen Teil Neuseelands und wurde zum Weltkulturerbe ernannt.

Im Südwesten der Südinsel gelegen erstreckt sich diese 3-Tages-Wanderroute zwischen dem Lake Wakatipu und dem State Highway 94 bis hin nach Te Anau zur Milford Road.

Auch auf unserer Natuwunder Neuseeland Reise wandern wir auf einem Teilstück des Routeburn Tracks bis zum Key Summit. Unserer Meinung nach ist der Routeburn Track einer der schönsten Walks, die Neuseeland zu bieten hat – und bei jeder „Bewanderung“ findet man immer wieder neue Highlights. Aber seht selbst – das Departement of Conservation zeigt in zwei kurzen Videos die atemberaubende Landschaft der Südinsel…

Routeburn Track  „Beautiful Beyond Words“

5 Amazing Days on New Zealand’s Great Walks – Webisode 1 – The Routeburn Track


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Wir haben wieder einen interessanten Artikel über 50 Plus Reisen im Internet gefunden – er stammt von unseren Nachbarn, den Österreichern. Doch auch in Deutschland werden Reisen speziell für die aktive und lebensfrohe Generation ab 50 Jahren immer bedeutender.

Auch unsere 50Plus Touren bei Sidetracks sind sehr beliebt. „50 Plus heisst nicht Seniorenreisen!“, erklärt Angelika Pastoors von Sidetracks. „Das sind aktive und fitte Leute wie ich, deren Interessen einfach ein bisschen anders gelagert sind – sie wollen z.B. nicht nur alles über die Hauptattraktionen und Flora und Fauna Neuseelands wissen, sondern auch über unser Leben hier. Wie ist die Schule, wie verdient man sein Geld.“ Besonders gut im Artikel gefallen hat uns folgende Aussage von Hermann Paschinger: „Mit 50 ist es an der Zeit, sich im Urlaub alte Kinderträume und neue Sehnsüchte zu erfüllen.“ Und genau so sehen wir das auch! Aber lest hier selbst.

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Willkommen im Land der Abenteuer und willkommen bei Sidetracks! Es ist an der Zeit, sich darum zu kümmern, im nächsten Winter dem Alltag zu entfliehen und Verkehrsstaus und Arbeit hinter sich zu lassen. Wer dem täglich wiederkehrenden Trott entkommen möchte, sollte zum Auftanken der Energiereserven nach Neuseeland reisen. Was gibt es besseres, als die klare Luft zu atmen, den Kopf frei zu bekommen und die müden Glieder in dieser fantastischen Kulisse wieder zum Leben zu erwecken?

In Neuseeland kann man an einem Tag eine Gletscherwanderung unternehmen, Kea-Papageien sehen und am nächsten Tag die Pinguine und Robben an den unendlichen Sandstränden bestaunen. Warum nicht mit uns auf einem der einsamen Tracks im dichten Buschwald wandern und auf dem kristallklaren Wasser segeln gehen?

Neuseeland ist das Land der Outdoor-Aktivitäten, der Trecking-Abenteuer und das Land, in dem Spaß und Erholung für jedes Alter garantiert sind.

Auf unsere Besucher warten fantastische Tour-Angebote und ein Portfolio an Erfahrungen, die den Urlaub zum unvergesslichen Erlebnis machen. Endlose menschenleere Strände für ausgedehnte Spaziergänge, spuckende Geysire, schneebedeckte Bergkuppen, dichter Buschwald oder Fjorde – wo Sie normalerweise 10 Länder bereisen müssten, finden Sie in Neuseeland alles vor!

In Kleingruppen bis maximal 11 Personen bereisen und entdecken wir gemeinsam Neuseeland’s einmalige Flora und Fauna, lassen die Seele baumeln und genießen dieses herrliche Land.

Sidetracks freut sich auf alle neuen Teilnehmer und „Wiederholungstäter“!!!

Fragen? Wünsche? Anregungen? Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

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Auf unseren Reisen verpflegen wir uns meistens selbst. Das gemeinsame Kochen macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch das Gemeinschaftsgefühl ungemein. Aus einzelnen Teilnehmern wird ganz schnell eine nette Gruppe und das Essen schmeckt dann gleich doppelt so lecker! Hier unser neustes Rezept:

Couscous-Hähnchenpfanne

(12 Personen)

Zutaten:

3 Packungen Couscous

1.800 – 2.000 g Hähnchenteile (m. Knochen)

3 Karotten

3 Kartoffeln

1 Lauch

4 Tomaten

2 Auberginen

3 Zwiebeln

3 Courchettes/Zucchini

1 Dose Kichererbsen

½ Tasse Rosinen

Salz, Pfeffer

Couscousgewürze

Zubereitung:

Hähnchenteile in kochendem Salzwasser aufsetzen. Alle Gemüse waschen, evtl. schälen und in ca. 3 cm große Stücke schneiden. Nach ca. 15 Minuten Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten und Lauch zu den Hähnchenteilen geben, würzen, 10 Min. kochen lassen, restliches Gemüse zugeben und kochen bis alles gar ist. Nochmals abschmecken, Couscous nach Rezept zubereiten.

Gemeinsam ergibt das eine köstliche und sättigende Mahlzeit!

Tipp! Gemüse und Fleisch lassen sich je nach Geschmack auch variieren.

Sidetracks wünscht Euch allen einen Guten Appetit!

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Neues Sidetracks-Video bald online

Trotz der Vorbereitung auf die kommende Sommersaison sind wir von Sidetracks Ltd. so aktiv wie eh und je. Wir haben den Winter genutzt, um für alle interessierten Kunden in einem Video zu erklären, was Sidetracks ist, anbietet und ausmacht.

„Einige Deutsche sind sich etwas unsicher, wenn sie bei einem neuseeländischen Tourenanbieter buchen sollen. Wir sind Deutsche, die seit 15 Jahren hier unten leben – und genau davon können unsere Teilnehmer profitieren. Wir zeigen ihnen garantiert die schönsten Ecken des Landes, abseits der Touristenströme. Und unsere kleinen Gruppen mit maximal elf Teilnehmern ermöglichen viel Spielraum für individuelle Wünsche und ein schnelles Zusammenwachsen der Gruppe. Gemeinsam ein so beeindruckendes vielseitiges Land zu entdecken und zu erleben, macht nämlich doppelt so viel Spaß!“

Wer uns auf Facebook folgt oder regelmäßig in unserem Sidetracks Neuseeland Magazin stöbert, kann das neue Video gar nicht nicht verpassen. Faszination Neuseeland garantiert!

Angelika Pastoors beim Dreh vom Sidetracks Video Clip


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