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Archive for März 2012

Nach unserer fantastischen Tour “Spurensuche” im November 2011, wollten wir allen nochmal so richtig Lust auf Neuseeland machen. Deshalb haben wir die besten Fotos von unserem Teilnehmer Hinrich Hartung zu einem kleinen Film zusammengetragen und online gestellt. Einfach zurücklehen und genießen. Wer danach unter aktuem Fernweh leidet, sollte nicht den Arzt sondern das Sidetracks-Team kontaktieren. Wir sind zur Stelle, wenn Euch das Reisefieber packt und schaffen Abhilfe. Ein Anruf oder eine Email genügt. Viel Spaß!

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Sehr einfach zuzubreiten, sehr lecker 

Vorbereitungszeit: 8 Minuten

Backzeit: 25 Minuten

300g gefrorenes Fischfilet

1-2 TL Öl

2 TL Zitronensaft

1 TL fein geriebene Zitronenschale

½ Dose Mangoscheiben

1 TL kleingeschnittene Chilli

1 Frühlingszwiebel, fein geschnitten

½ TL frisch gehackter Koriander oder Minze

1 Limette, fein geriebene Schale und Saft einer halben Zitrone

  1. Ofen auf 190° vorheizen
  2. In einer kleinen Schüssel das Öl, den Zitronensaft und die Rinde vermengen und mit Pfeffer würzen. Den gefrorenen Fisch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit dem Zitronenöl bestreichen. 25 (oder bis gar) Minuten backen, einmal während des Backens umdrehen
  3. Die abgetropften Mangostücke würfeln, Menge: ½ Tasse. In einer Schüssel mit Chili, Frühlingszwiebel, Koriander und Limette vermengen
  4. Serviert wird der Fisch mit der Mango Salsa, Babykartoffeln und grünem Salat

Guten Appetitt!!!

Quelle: Watties

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Beliebte Touristen-Attraktion

Es gibt sie vom hohen Norden bis in den Süden Neuseelands, so genannte Farmtouren, auf denen jeder die Arbeit der Kiwi-Farmer hautnah miterleben kann. Wie treiben die Landwirte ihre oft riesigen Tierherden ins Tal, wie schert man möglichst schnell und ohne Verletzungen ein Schaf und wie werden die Lämmchen gefüttert? Was ist das besondere an der Alpaca-Wolle?

Agrikultur ist der größte Wirtschaftssektor Neuseelands. Der internationale Handel mit Wolle und Fleisch ist ein Millardenexportmarkt (>14.8 Mia.). Das oft typische Bild von Neuseeland in den Vorstellugen vieler Menschen, „Schafe auf unendlichen grünen Hügeln“, ist folglich für viele Gegenden durchaus richtig.

Besonders Schafe und Rinder werden in Neuseeland auf den üppigen Landflächen gehalten. Schweinefarmen gibt es nur wenige. Die Tiere werden in Stallhaltung gezogen, doch ihr Fleisch ist bei den Kiwis weniger beliebt. Heutzutage wird zudem die Haltung von Rotwild, Ziegen und Alpacas immer gängiger. Auch Hühnerfleisch gehört zu den Grundnahrungsmitteln der meisten Kiwi-Familien.

Riesige Farmen nennt man downunder nicht wie in Amerika „Ranches“, sondern „Stations“. Hier werden Tiere gehalten, um Wolle und Fleisch zu erzeugen. Die Walter Peak Station ist beispielsweise eine der größten noch bewirtschafteten Hochland-Farmen Neuseelands. Sie pflegt eine lange Tradition, wurde bereits 1860 gegründet. Das Farmland erstreckt sich entlang des südlichen Ufers des Lake Wakatipu auf der Südinsel. Alleine etwa 18.000 Merino- und Perendale-Schafe werden dort aufeiner Fläche von fast 26 Hektar gehalten, ebenso wie rund 800 Rinder.

Manchmal auf dem Rücken der Pferde, hin und wieder sogar mit dem Einsatz von Hubschraubern oder Quads werden die riesigen Tierherden zusammen getrieben. Das für den Farmer wichtigste Hilfsmittel sind jedoch seine Hirtenhunde. Besonders Border Collies eignen sich hervorragend für die Ausbildung zum Tieretreiben. In vielen Shows zeigen die Landwirte den Besuchern, wie sie ihre Hunde abrichten und mit welchem Geschick sie mittels spezieller Pfeifen, Rufen und den entsprechenden Kommandos ihre vierbeinigen Helfer dazu bewegen, die Tierherden in die gewünschte Richtung zu lenken.

Beim Schafescheren erklären die Farmer den Unterschied der verschiedenen Wollarten unterschiedlicher Schafzüchtungen, Schertechniken, sowie antikes und modernes Equipment. Die Besucher können sich unter Anleitung selbst im Kuhmelken versuchen und im Frühjahr und Sommer die Lämmer mit Milchflaschen füttern.

Auch auf der Sidetracks-Tour Naturwunder Neuseeland darf der Besuch einer guten Farmshow nicht fehlen. Und bei unserer Wanderreise Neuseeland erleben wir Merino Schafe hautnah und erfahren alles wissenswerte über die Zucht dieser Tiere. Gänzlich untouristisch liegt der Grund und Boden unserer Gastgeber Graham und Judy im Southland nahe Te Anau. Sie halten Schafe, Kühe und Rotwild, zeigen uns tiefe Einblicke in ihren Alltag in der Viehzucht Neuseelands. Auf unserer Tour „Schätze des Südens“ besuchen wir die West-Melton Alpaca Farm in Canterbury. Linda und Nic verraten den Sidetracks Teilnehmern interessante Details über ihre aussergewöhnlichen „Haus- und Nutz-Tiere“.

Wer also mehr über die zwanzig unterschiedlichen Schafarten des Landes erfahren möchte und den relaxten Gummistiefel-tragenden Kiwi-Farmern über die Schulter gucken möchte, kann das Farmleben in Neuseeland mit Sidetracks authentisch und hautnah erleben – garantiert ohne Touristenmassen!

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Der Kiwi-Vogel unter der Lupe

Hier nun Teil 3 unserer kleinen Reihe. Wir hatten ja bereits über die leckere Kiwi Frucht berichtet, sowie über die Neuseeländer, die sich ja auch gerne als „Kiwis“ bezeichnen. Nun dreht sich alles um das Nationaltier, den Kiwi-Vogel.

Unzählige Firmenlogos ziert er, der etwa hühnergroße niedliche Kiwi-Vogel. Er gehört zur Gruppe der Ratite, wie auch der bereits ausgestorbene Riesenvogel Moa (welcher sogar größer war als der heutige Vogel Strauß).

Der nachtaktive Kiwi wiegt bis zu 3,3 kg, kann eine Höhe von an die 45 cm erreichen und hat im Laufe der Evolution seine Flügel verloren. Nur etwa fünf Zentimeter lange Stummel sind übrig geblieben. Seine Nahrung findet der Kiwi, indem er, mit der im Tierreich einzigartigen Nase am Ende des langen Schnabels, im Boden nach Insekten stochert. Er kann einen Regenwurm noch drei Zentimeter unter der Erde riechen. Bei der Futtersuche hört sich dies regelrecht nach einem lauten „Schnüffeln“ an. Der Kiwi wird von einigen Experten oft mit Säugetieren verglichen. Einige Arten überleben sogar unter harschen Bedingungen, wie im Schnee.

Kiwis haben ein ungewöhnlich fellartiges Gefieder, was sich aus winzigen dichten langen Federn zusammensetzt. Er ist einer der aussergewöhnlichsten Vögel im Tierreich. Im Verhältnis zum eigenen Körpergewicht legen Kiwi die größten Eier unter den Vögeln. Sie wiegen etwa ein Fünftel des Gewichtes der Mutter.

Wem der Vogel seinen Namen zu verdanken hat, ist nicht eindeutig bekannt. Man vermutet, dass die frühen Maori mit dem Wort „Kiwi“ lediglich den Ruf des Tieres beschrieben. Auch gibt es die Theorie, dass die ersten Polynesier das ihnen fremde Tier nach dem Borstenbrachvogel benannten, der auf ihren Inseln überwintert. Dieser trägt ebenfalls einen langen, gebogenen Schnabel und hat braune Federn.

Fast jeder weiß heute, dass der einzigartige, nur in Neuseeland vorkommende, Kiwi-Vogel vom Aussterben bedroht ist. Was aber den wenigsten bewusst ist: es gibt fünf verschiedene Kiwi-Arten, die in unterschiedlichen Teilen des Landes und unter den verschiedensten Umständen leben. Dementsprechend haben sie auch die meisten Probleme im Überlebenskampf. Genau das gilt es, beim Schutz der Tiere in den zahlreichen  Hilfsprojekten zu berücksichtigen. Eines davon ist das BNZ Kiwi Recovery Program unter der Leitung des deutschen Biologen Dr. Avi Holzapfel.

„Kiwi können bis zu 65 Jahre alt werden, leben jedoch ausschließlich am Boden, brüten in unterirdischen Höhlen, was sie für ihre Fressfeinde zu einer besonders leichten Beute macht. In Gebieten ohne jeglichen menschlichen Schutz nimmt die Anzahl der Kiwi pro Jahr um mehr als vier Prozent ab“, erklärt der Experte. „Eingeschleppte Hermeline, Wiesel, Frettchen, Hunde, verwilderte Katzen und der Autoverkehrdezimieren den Nationalvogel drastisch.“

Am schlimmsten trifft es die rowi (Okarito brownkiwi) und die Haast tokoeka, zwei der am stärksten bedrohten Kiwi-Arten auf der Südinsel. Nur noch jeweils 250 beziehungsweise 300 geschätzte Exemplare dieser Spezies existieren auf unserem Planeten. Während auf der belebteren Nordinsel oft der Autoverkehr und verwilderte Katzen oder Haus- und Jagdhunde ein großes Problem sind, überleben die wenigsten der Jungtiere im 10.000 Hektar großen Okarito Sanctuary auf der Südinsel die Angriffe von Hermelinen. In vielen Naturschutzgebieten auf der Nordinsel helfen großflächige Einsätze von vergifteten Ködern und ganz spezielle Fallen, um die Fressfeinde der Kiwi in Schach zu halten. Auf der Südinsel jedoch ist die Ökologie der Wälder eine ganz andere. „In einigen Jahren tragen die Beech und Rimu-Bäume dort ein aussergewöhnlich hohes Maß an Samen und Früchten, die eine regelrechte Ratten-Plage hervorrufen, die wiederum den Bestand der Hermeline stark wachsen lässt . Wenn die explosionsartig hohe Anzahl an Tieren in der Nachsaison dann jedoch keine Nahrung mehr findet, hilft nicht einmal der vermehrte Einsatz von Fallen. Die überdimensionale Anzahl der Raubtiere jagt und tötet dann die Jungkiwi“, weiß der Biologe. Das DOC versucht unter anderem hier mit der „Operation Nest Egg“ auszuhelfen. Ein Teil der Eier der Kiwi werden aus den Nestern entfernt und in so genannte Aufzuchtstationen und später in die „Kindergärten“, beispielsweise frassfeind-freie Inseln gebracht. Haben die Jungtiere ein Gewicht von etwa einem Kilo erreicht, werden sie in ihre ursprünglichen Gebiete zurück gebracht und wieder ausgewildert. Dann sind sie stark genug, um sich mit ihren kräftigen Beinen und den großen Krallen selbst gegen den Angriff der Hermeline zu wehren und in freier Wildbahn zu überleben. Bereits über 1000 Kiwieier wurden auf diese Weise von der Nord- und Südinsel künstlich ausgebrütet und 65 Prozent aller Jungtiere dadurch gerettet.

Für die Naturschützer gilt jedoch: 20 Prozent aller Kiwi-Kücken müssen überleben bis sie selbst brüten und sich vermehren  können. Nur dann ist es möglich, eine gesunde Population aufrecht zu erhalten. Das eigentliche Ziel ist es jedoch, die Gesamtanzahl aller Kiwi-Arten wieder zu erhöhen und konstant aufrecht zu erhalten.

credit: kiwi Kapiti Island Nature Tours

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Hier ein Reisebericht von unserem Teilnehmer Stefan Böckler

„Die wohl schönste Wanderreise durch Neuseeland, die es gibt!“

(vom 07.012012 bis 04.02.2012)

Zugegeben, anfangs war ich etwas skeptisch ob sich all meine Träume und Wünsche von dieser langen Reise bewahrheiten werden. Es kam kein Wunschgedanke zu kurz, es war sehr naturnah. Die Übernachtungen auf den verschiedenen Campgrounds hatten absolut genügend Komfort. Es waren viele atemberaubende Kurz- und Langwanderungen (bis max. 6 Std, nur mit Tagesrucksack ca. 5 Kg) dabei. Alle Wanderungen sind mit normaler Kondition zu schaffen – dies sei nur nebenbei erwähnt! Wir haben bezaubernd – nein vielmehr verzaubernde Landschaften in Neuseeland kennengelernt. Vom fast tropischen Wald, bis zur Steppe, der Vulkanlandschaft, dem Gletscher und vielen traumhaften Stränden….

Der richtige Platz zum Ankommen und Abschalten war auf der Coromandel Halbinsel Port Jackson. Die letzten 20 km war die Straße einspurig und Schotterpiste. Autos sind uns vielleicht 3 begegnet. Einfach mal zur Ruhe kommen ohne die Hektik des normalen Alltagsleben um einen herum. Das war der richtige Ort. Wir zelteten direkt am Strand und sind abends mit dem Meeresrauschen eingeschlafen und am ersten Morgen mit Sonne und dem Meeresrauschen aufgewacht – herrlich!

Die Reise wurde absichtlich nicht auf den Great Walks, sondern auf vielen ruhigeren, schöneren Walks aufgebaut, die mit Sicherheit keiner von uns bei einem selbstgeplanten Trip durch Neuseeland gefunden hätte – und nicht nur das war das Besondere. Wir sind auch auf einigen Campgrounds gelandet, die mehr als einmalig sind. Klar haben wir auch an genügend Aussichtspunkten für ein Foto angehalten (Pancake Rocks, Cathedrale Cove, Hot Water Beach …).

Mein persönliches Highlight dieser Reise war die 3 Tages Wanderung durch das private Farmland einer Merino-Schaffarm in der Nähe von Blenheim. Dort wurden wir von den Farmern sehr persönlich begrüßt. Hier hatten wir den Luxus mal in Lodges zu übernachten und während unserer Zeit auf der Farm hatten wir keine einzige Menschenseele um uns rum. Was für eine Ruhe und Natur pur ☺.

Trotz unserer durchgeplanten Reise hatten wir immer mal Zeit für uns, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Es war auch möglich die eine oder andere Wanderung mal nicht mitzulaufen. Wir konnten auch verschiedene Akitivitäten noch zusätzlich buchen (Bungy- oder Fallschirm springen, am Strand mit Pferden ausreiten, Kajak fahren). Dies hat Andrea gerne noch für uns während der Reise organisiert.

Ach, es gibt soviel Positives zu berichten, ich könnte einen Roman darüber schreiben. Sowohl unsere Reiseleiterin Andrea als auch die Reiseveranstalterin Angelika (die uns auf der 3 Tages Wanderung und beim Abschlußessen begleitete) haben keine Wünsche in unserer Urlaubsplanung offen gelassen – DANKE.

Ganz ehrlich, wenn ihr Neuseeland hautnah erleben wollt, Lust auf Zelten und Wandern habt – dann ist diese Reise perfekt!

Stefan Böckler aus dem Frankenlande in der nähe von Würzburg 20.02.2012

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Ausgewählte Wanderwege

Hier ein paar schöne Fotos, die einen kleinen Einblick in die vielen handverlesenen Wanderungen bieten, die Ihr auf unseren Touren erleben könnt. Jede unserer Reisen enthält eine Vielfalt von Kurz- und Tageswanderungen. Wer auf seiner Neuseelandreise besonders viele Wanderungen erkunden möchte, der ist auf unserer Wanderreise Neuseeland genau richtig! Da erkunden wir in einer mehrtägigen Trekking Tour die vielfältige Landschaft Aotearos. Übrigens gibt es nicht immer nasse Füsse…

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Tattoos in Neuseeland

Wir hatten ja bereits schon einen ausführlichen Artikel über die Tätowierkunst der Maori in unserem Sidetracks Neuseeland Magazin, in dem wir auch auf das Buch Moko – Tattoo der Maoris von Mirja Loth hingewiesen haben. Hier findet Ihr nun ein ausführliches und sehr interessantes Interview mit der jungen Autorin und Illustratorin. Schaut einfach mal rein, es lohnt sich!

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