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Archive for Mai 2012

Sidetracks Reise-Tipp

Wer in der Saison 2012/2013 seinen Urlaub nach Neuseeland plant, sollte bereits jetzt schon einen Flug suchen und buchen, um einen möglichst günstigen Preis zu ergattern. Viele Airlines bieten momentan Frühbucher-Specials bei Langstreckenflügen zwischen Oktober 2012 und Mai 2013 an. Also nichts wie los!

Unser Tipp für diejenigen, die im Internet auf Schnäppchenjagd gehen wollen – probiert mal folgende Seiten aus:

Bei Kayak werden Preise fast aller Fluggesellschaften und Anbieter angezeigt und übersichtlich dargestellt. Ähnlich suchen auch Expedia, Travel Overland und Opodo. Beispielsweise kann man zurzeit auf Expedia für November 2012 einen Hin- und Rückflug ab €1150 finden. Das ist tatsächlich ein Schnäppchen!

Wir nutzen Flugsuchmaschinen überwiegend, um die preiswertesten Flugtarife zu finden, raten aber für die Buchung selbst entweder auf die Internetseiten der Fluggesellschaften zurück zu greifen oder auf die Seiten bekannter Flugvermittler.

Selbstverständlich kann man sein ‚Glück’ auch direkt über die Internetseiten der Airlines versuchen. Fluggesellschaften wie Singapore Airlines, Emirates, Air New Zealand, Quantas, Malaysia Airlines oder Lufthansa bieten einen sehr guten bis guten Service in Kombination mit günstigen Flugverbindungen und attraktiven Preisen nach Neuseeland an. Etwas preiswerter, dafür aber mit längeren Aufenthaltszeiten beim Zwischenstopp, fliegt man mit Korean Air.

Aus europäischer Perspektive liegt Neuseeland genau am anderen Ende der Welt, so macht es weder von der Zeit noch von der Entfernung her einen großen Unterschied, ob man als Reisender gen Osten oder Westen fliegen, also ob über Amerika oder Asien. Abhängig von der Fluggesellschaft kann der Urlauber auch bei folgenden Zwischenlandungen einen Kurzaufenthalt einplanen: in Dubai, Hongkong, Singapur, Bangkok, Tokyo, Seoul, Sydney, San Francisco oder Los Angeles.

Wo sucht Ihr immer nach günstigen Flügen? Wer hat weitere Tipps für Neuseelandreisende und kann uns sagen, wo man noch günstige Flüge finden kann? Wir freuen uns über Eure Geheimtipps!

credit: Air NZ

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5 handsignierte Bücher zu gewinnen 

Wo liegt das geheimnisvolle Hawaiki, welches Grund für viele Spekulationen ist, und wie funktioniert die Māori-Sprache? Inwieweit dient der Regenwald den Māori als natürliche Apotheke und welche Rolle spielt der Marae in ihrem Leben? Journalistin und Autorin Claudia Edelmann ist diesen und vielen anderen Fragen auf den Grund gegangen. Besonders die Kurzbiografien einiger neu gefundener Maori-Freunde der Autorin geben wahre Einblicke in die Welt der Maori.

Ihr Buch ist in deutscher und englischer Sprache geschrieben, in Teilen sogar in Te Reo Maori. Für alle Sidetracks-Leser gibt die Autorin schon jetzt Auszüge von ihrer aufregenden Reise in die verborgene Welt der Māori Neuseelands Preis. Lest einfach selbst über ihre Beweggründe und Erfahrungen.

Übrigens auch bei unseren Sidetracks-Büchervorstellungen findet Ihr das faszinierende Buch von Claudia Edelmann – eine ganz andere Reisevorbereitung auf Neuseeland!

>>Maori-Neuseelands verborgener Schatz – Nga Taonga i te Huna o Aotearoa <<

Der Regenwald war ein magischer Ort, ich liebte es ihn zu durchstreifen. Der Himmel war durch das dichte Blättergeflecht kaum sichtbar, die Zikaden stimmten ihr Lied an und die Vögel, die in den Baumkronen im Wind schaukelten, tschilpten vergnügt. Es schien fast so, als wollten sie mich antreiben, nun endlich meine Reise in die mir noch unbekannte Welt der Maori zu beginnen.

Fast zwanzig Jahre lang verband ich mit Neuseeland Aotearoa ausschließlich wunderschöne Landschaften und langgezogene Strände, eben das, was dem Betrachter gleich auf den ersten Blick ins Auge fällt. Meine Begeisterung galt dem Land, das mir Tag für Tag eine neue Dosis seines süßen Gifts injizierte. Die Maori, Neuseelands indigene Bevölkerung, kam in meinem Vokabular lange Zeit nicht vor. Zu einer Begegnung mit Maori kam es bestenfalls im Fish and Chips-Laden, wo man  gemeinsam auf eine Bestellung wartete und das, ohne ein einziges Wort miteinander zu wechseln.

Informationen über die Maori bezog ich aus Tageszeitungen, in denen regelmäßig über die von ihnen begangenen Straftaten berichtet wurde. Der Tenor unter den ansässigen Europäern war, dass Maori der körperlichen Arbeit nicht unbedingt zugetan waren und es stattdessen vorzogen, von staatlicher Unterstützung zu leben. Passierte ich Maori-Siedlungen, sah es dort zumeist unordentlich und ungepflegt aus. Geschichten von gewaltbereiten Gangs, die die Straßen unsicher machten und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten, kursierten. All das warf kein gutes Bild auf die Maori und ich verspürte keinerlei Verlangen, mit diesen Menschen in Kontakt zu treten. Ich muss zugeben, ich war voller Vorurteile, Vorurteile gegenüber Menschen, von denen ich keinen einzigen persönlich kannte.

Nach zahlreichen Besuchen in Neuseeland, reifte in mir der Wunsch, endlich mehr über die Maori zu erfahren. Ich war mir dessen bewusst, dass meine Einschätzung dieser Menschen ausschließlich auf dem basierte, was ich gehört und gelesen hatte. Nichts davon hatte ich in einem persönlichen Gespräch verifiziert. Ich hatte mich in all den Jahren so sehr auf das Land konzentriert, dass ich dabei seine Menschen vergessen hatte. Doch wie konnte ich behaupten ein Land zu kennen, wenn ich keinen einzigen seiner indigenen Bewohner kannte? Ich kam zu dem Schluss, dass ich den Maori eine neutrale und unvoreingenommene Haltung schuldete. Ein Buchprojekt, das die aktuelle Lebenssituation und  die Kultur der Maori zum Thema hatte, schien ein in einem vernünftigen Zeitrahmen realisierbares Projekt zu sein.

Doch die Kontaktaufnahme von Deutschland aus, schien schwierig zu sein und nach einigen ergebnislosen Bemühungen war ich beinahe daran, aufzugeben. Doch dann kam mir das Schicksal in Form eines Veranstaltungshinweises zu Hilfe, in dem ein Maori namens Tokowha in der Nähe meines Wohnorts seinen Vortrag über Neuseeland Aotearoa ankündigte.

Die Begegnung mit Tokowha öffnete mir die Tür zum bisher größten Abenteuer meines Lebens. Es sollte der Schritt in ein Projekt werden, in das ich mein ganzes Herz legte.

Gleich zu Beginn meiner Recherchen hat mir Tokowha einen Rat gegeben. Er sagte:

„Wenn du mein Volk wirklich kennenlernen und verstehen möchtest, dann musst du mit ihnen essen, mit ihnen trinken, mit ihnen lachen, mit ihnen weinen, mit ihnen arbeiten und mit ihnen ausruhen.“

Das habe ich getan und dabei Menschen kennengelernt, deren hohe Wertvorstellungen, deren enge Familienbande und deren Respekt vor der Natur mich tief beeindruckt haben.

Bereits nach der ersten Begegnung mit einer Gruppe Maori fühlte ich mich wie der Offizier John Dunbar in dem Film „Der mit dem Wolf tanzt“. Bei seinem ersten Besuch bei den Sioux hatte Dunbar überrascht festgestellt, dass nichts, was man ihm über die Indianer erzählt hatte, der Wahrheit entsprach. Die Sioux waren keine grausamen Wilden, sondern humorvolle, familienorientierte und naturliebende Menschen. Hier, im Kreis der Maori, erlebte ich dasselbe wie John Dunbar. Ich begegnete Menschen, die offen und gastfreundlich waren, die sich mit gegenseitigem Respekt behandelten, die fleißig arbeiteten und die keinerlei Misstrauen gegen mich hegten. Geduldig erläuterten sie mir Einzelheiten zu ihrer Kultur, und als ich ihnen von meinem Projekt erzählte, boten mir einige sogar ihre Unterstützung an. All die schlechten Eigenschaften, die ich zwei Jahrzehnte lang als Synonym für die Maori gesehen hatte, erwiesen sich als völlig unpassend. Unter all den liebenswürdigen Menschen schämte ich mich für die Vorurteile, die ich so lange kultiviert und gepflegt hatte, ohne sie jemals zu hinterfragen.

Die Maori mussten in der Vergangenheit viel Schmerz ertragen. Innerhalb kürzester Zeit hatten die Europäer das Leben der Maori komplett umgestülpt. Jede Maori-Tradition und Überlieferung wurde klassifiziert. Die Expansion der neuen Kultur zeigte sich gnadenlos, nahm weder Rücksicht auf die Gefühle noch auf die Wertvorstellungen der Maori.

Innerhalb kürzester Zeit wurden die Maori ihres Landes, ihrer Bräuche und ihrer Sprache beraubt. Als Folge davon kam es bei vielen zum Verlust der Identität. „Lost Generation“ ist der Ausdruck, den viele Maori auf sich anwenden, die in dieser Zeit aufgewachsen sind. Die Tragik dieser Generation liegt darin, dass sie nicht genau weiß wo sie eigentlich hingehört, die weder in der Maori-Kultur, noch in der Europäischen Kultur zuhause ist.

Auch mein Gastgeber Tokowha war als Kind Opfer entwürdigender Praktiken der Einwanderer geworden und litt noch immer unter deren Folgen. Nach seinen eigenen Angaben hatte er den Tod immer wieder gejagt und herausgefordert. Er war ihm hinterher gefahren als er auf Skiern gesperrte Loipen hinabjagte und in selbstmörderischer Geschwindigkeit mit dem Auto über Neuseelands enge Straßen fegte. Doch der Tod hatte ihn nicht gewollt und irgendwann fand sich mein Gastgeber mit dieser Tatsache ab. Auch in Tokowhas Fall gab es ganz sicher einen Zusammenhang zwischen dem Verlust von Kultur und Identität und dem Spiel mit dem Tod.

Die Ereignisse der Vergangenheit haben sich in die Seelen der Maori eingebrannt wie Brandzeichen. Für mich war es daher ein großes Vorrecht, in die faszinierende Kultur der Maori blicken zu dürfen.

Sieben Monate habe ich in Neuseeland bei den Maori verbracht. Meine Hoffnungen, einen Blick auf die Maori-Kultur zu erhaschen, wurden bei weitem übertroffen, da diese Menschen großzügig ihre Türen und ihre Herzen für mich öffneten und mich im Überfluss an ihrem kulturellen Reichtum teilhaben ließen. Die Maori haben mich nicht nur aufgenommen, sie haben mir erlaubt, ein Teil von ihnen zu werden.

All die Erlebnisse, Begegnungen und Gespräche, die ich während meines Aufenthalts mit den Maori haben durfte, haben meine Einstellung, meine Wahrnehmung und mein ganzes Leben verändert, sowie meine Verbundenheit zu  Neuseeland Aotearoa weiter verstärkt.

Viele Jahre hat mich meine vorgefasste Meinung, die auf Vorurteilen und der Darstellung der Medien basierte, davon abgehalten, Neuseelands verborgenen Schatz, die Maori zu finden. Ich wünsche mir, dass das Buch „Maori-Neuseelands verborgener Schatz“ einen kleinen Anteil daran haben wird, interessierten Menschen Einblick in die einzigartige Kultur der Maori zu geben und ihr Herz vorurteilslos für die vielfältigen Kulturen dieser Welt zu öffnen. Haere rā! <<


Claudia Edelmann hat in den sieben Monaten bei den Maori Neuseelands viele Erfahrungen gesammelt. Wo sie genau gelebt hat, ob sie selbst die Sprache der Maori sprechen kann und wie ihre Zukunftspläne aussehen, könnt Ihr in einem spannenden Interview mit der Autorin hier auf dem Reiseportal Weltneugier nachlesen.

Nun aber zur tollen Verlosung von fünf handsignierten Büchern der Autorin:

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Maori gemacht, wie stellt Ihr Euch die polynesischen Ureinwohner Neuseelands und ihren Lebensstil heute vor? Uns interessiert Eure Meinung und die fünf spannendsten Kommentare in unserem Sidetracks Neuseeland Magazin gewinnen jeweils ein Exemplar von „Maori – Neuseelands verborgener Schatz“. Claudia Edelmann wird Eure Bücher sogar handsignieren!

Also viel Spaß beim Mitmachen!!! Viel Glück wünscht Euch das gesamte Sidetracks-Team

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Teil 2 – mehr Kraft in den Beinen, damit jeder Berg ein Kinderspiel ist

Tipps von Fitnesscoach Kerstin Goldstein

Jeder, der in den Bergen schon mal wandern war, weiß wie wichtig eine kräftige Beinmuskulatur ist. Ohne durchtrainierte Oberschenkel wird jeder Anstieg und jede Treppe eine Herausforderung. Vom Bergabgehen und den damit gerne verbundenen Kniebeschwerden und Wadenschmerzen (die oftmals erst am folgenden Tag spürbar werden) ganz zu schweigen.

Im ersten Teil unserer Serie Fit in den Wanderurlaub ging es um den Aufbau von Kondition. Der nun folgende zweite Teil stellt effektive Übungen für die Beine vor, die Sie im Freien und auch zu Hause durchführen können. Bei schönem Wetter ist es sicherlich angenehm, diese in der Natur durchzuführen. Die Nutzung von „Gerätschaften“ die ein Park bietet, macht in der Regel viel Spaß.

Die Übungen sind gut geeignet für alle Personen ohne größere gesundheitliche Einschränkungen. Falls Sie unter Knie- oder sonstigen Beinproblemen leiden, sollten Sie vor der ersten Durchführung Ihren Arzt oder einen qualifizierten Fitnesstrainer zu Rate ziehen, um Ihr Trainingsvorhaben zu besprechen.

Die Anzahl der Wiederholungen richtet sich nach Ihrem persönlichen Fitnesslevel und Gesundheitszustand. Wenn sie es schaffen, machen Sie jede Übung 15-20 Mal. Nach einer kleinen Pause wiederholen Sie die Übung für 1 oder 2 Durchgänge. Falls Sie erst am Anfang Ihrer sportlichen Karriere sind, passen Sie die Anzahl der Wiederholungen und Durchgänge für sich an.

Hier geht’s zum ganzen Artikel

 

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Sidetracks hat die Gewinnerin für April ermittelt
Auch in diesem Monat haben wir wieder einen glücklichen Gewinner für den traumhaften Neuseeland-Bildband „New Zealand Journey“ verlost. Glück hatte im April Frau Hilke N. aus Freising. Wir vom Sidetracks-Team gratulieren ganz herzlich und wünschen viel Spaß beim Einlesen und den Reisevorbereitungen für den Neuseelandurlaub! Traumhafte Landschaften, aussergewöhnliche Aktivitäten abseits der Touristenwege und Spaß in der Kleingruppe – das alles erlebt Ihr mit Sicherheit, wenn wir Euch unsere neue Heimat zeigen dürfen! Wir von Sidetracks sind alles ausgewanderte Deutsche, die nichts lieber tun, als Euch unser Traumland zu präsentieren und in die verstecktesten schönsten Ecken zu bringen. Wir lassen garantiert keinen Insider-Tipp aus.
Wer den nächsten Bildband gewinnen möchte, muss einfach nur unser kostenloses „Sidetrack Neuseeland Magazin“ abonnieren und mit etwas Glück gehört ein Stück Neuseeland zum Anfassen, Bestaunen und Erinnern schon bald Euch. Und so verpasst Ihr auch garantiert keinen unserer informativen Artikel mehr, denn wir benachrichtigen Euch bei jeder neuen Veröffentlichung per email. Wir garantieren, Eure Adresse nicht an Dritte weiterzureichen.
Viel Glück und bis bald, Eure Sidetrackler

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Tuatara, die dreiäugige Brückenechse

In Neuseelands einzigartiger Fauna findet sich auch eine uralte Tierart, die kein Gefieder trägt, sondern ein Schuppenkleid und bereits vor 200 Millionen Jahren lebte. Überall auf der Welt ist die Tuatara, auch Brückenechse genannt, längst von der Bildfläche verschwunden, doch in Aotearoa, dem Land, das zuletzt von den Menschen entdeckt wurde, konnte sich die Echse bis heute in der Natur behaupten. Dieses prähistorische Reptil hat sich seit dem Zeitalter der Dinosaurier auch genetisch nicht mehr verändert und gehört zur Ordnung der „Sphenodontidae“, der ehemaligen Zeitgenossen der Dinosaurier. Deshalb wird das ungewöhnliche Tier auch als „Halbdinosaurier“ bezeichnet oder „lebendes Fossil“ genannt.

Die 50 bis 70 Zentimeter langen, etwa ein Kilogramm schweren und gräulichen Ur-Echsen mit einem Ventralkamm sind nicht nur das älteste Reptil der Welt, sondern können auch uralt werden: über 100 Jahre! Der zusätzlichen Schläfenbogen – die sogenannte „Brücke“ – verlieh der Brückenechse ihren Namen. Die eigentliche Besonderheit der Tuataras ist jedoch ihr spezielles Temperaturbedürfnis. Während ihre Artgenossen eine Körpertemperatur zwischen 25° und 40° Celsius bevorzugen, leben Brückenechsen bei wesentlich kühleren Temperaturen des neuseeländischen Klimas und werden erst bei 7°C lethargisch. So können die Fleischfresser im Gegensatz zu anderen wechselwarmen Reptilien auch bei niedrigen Temperaturen nachts und in der Dämmerung auf die Jagd nach Insekten, Eidechsen, Fröschen und gelegentlich auch Seevögeln gehen. Abhängig von geringer Temperatur und des damit verbundenen verlangsamten Herzschlages kann die Tuatara ihre Atmung auf einen Atemzug pro Stunde reduzieren.

Eine weitere Eigenheit der Brückenechse ist ihr besonderes Sinnesorgan, das so genannte Scheitelauge. Mit diesem dritten Auge, welches bei Jungtieren noch erkennbar ist, können die Tiere nur Helligkeit wahrnehmen und Forscher vermuten, dass es zur Regulierung des Wärmehaushaltes dient.

Die urzeitlichen Kreaturen wurden jedoch wie viele endemische Tierarten in Neuseeland durch vom Menschen eingeführte Feinde wie Hunde, Katzen Ratten und Possums weitgehend verdrängt. Heute leben die Urtiere nur noch auf etwa 30 kleinen Inseln in der Cook  Straight und entlang der nordwestlichen Küste der Nordinsel. Jedoch muss man nicht zwingend auf eine der entlegenen Reservats-Inseln fahren, um einen Blick auf die Tuatara werfen zu können. Etwa 100 Exemplare leben in Wildlife-Parks in Neuseeland und können dort genau von den Besuchern inspiziert werden.

Teilnehmer unserer Reisen haben eine gute Chance Tuataras ‚live’ zu sehen. Auf der Reise Naturwunder Neuseeland ist ein Abstecher in den Otorohanga Kiwipark möglich. Dort leben sowohl hinter Glas als auch in Freigehegen einige Exemplare der Brückenechse.

Auf unserer Reise Schätze des Südens halten  wir  auch in Invercargill und werden im Museum Neuseelands ältesten Einwohner kennenlernen. Dort lebt Henry, eine über 100 Jahre alte Tuatara-Echse. Mit 111 Jahren wurde er zum ersten Mal Vater und trägt seither einen wichtigen Teil zur Nachzucht der vom Aussterben bedrohten Echsen bei. Tuataras können bis zu 250 Jahre alt werden. Ein lustiges Video über Henry, könnt Ihr Euch hier ansehen.

credit: Zealandia

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Mexikanisches Essen mitten in Neuseeland? Ja, das gibt es tatsächlich, zubereitet von einem Deutschen! Unser Teilnehmer Markus hat uns dieses leckere und schnelle Essen im Februar 1999 im Tongariro Nationalpark zubereitet und sich damit in unserer kleinen Runde sehr beliebt gemacht! 🙂

Sidetracks wünscht Euch Guten Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tortillas

Ca. 2 fertig gekaufte Tortillas pro Person

Ca. 100g Hackfleisch pro Person

Salat

Zwiebeln

Sprossen

Reibekäse

Sauercreme

Tartar-Sauce

Bohnen heiß machen

Mais

Gurken

Tomaten

Wer möchte kann diese Zutaten zusätzlich verwenden: Avocados, Mais, Oliven, Zitronen

Zubereitung:

Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Paprika, Thymian, Salbei und gehackten Zwiebeln in Olivenöl anbraten und abschmecken. Die Bohnen sollten ebenfalls kurz aufgekocht und warm gehalten werden. Die restlichen Zutaten (s. Einkaufsliste) sollten zerkleinert bzw. in Scheiben und Streifen geschnitten in Schüsselchen auf den Tisch gestellt werden.

Optional können die Tortillas ebenfalls kurz im Ofen oder auf dem Grill erwärmt werden. Tortillas können nun nach Wunsch und persönlichem Geschmack belegt werden, wobei zu beachten ist, dass je voller die Tortillas gefüllt werden, umso schwieriger ist es, sie gerollt in die Hand zu nehmen. Sollte etwas vom Vortag übrig geblieben sein, kann man sie am Folgetag auch kalt essen.

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Kulinarische Delikatesse aus Neuseeland

Neuseeländisches Rotwild in einem deutschen Supermarkt zu finden, ist gar nicht so außergewöhnlich, denn die profitable Rotwild-Industrie hatte ihren Ursprung in Neuseeland. Das erste Rotwild wurde 1854 als Jagdwild aus England und Schottland nach Neuseeland eingeführt und in den südlichen Alpen und deren Vorgebirgen Ende des 19. Jahrhunderts ausgesetzt. Das freigelassene Wild vermehrte sich dort unter idealen klimatischen Bedingungen schnell.

Mitte des 20. Jahrhundert wurden die negativen Auswirkungen der großenRotwild-Populationen auf die neuseeländische Artenvielfalt und die heimischen Wälder offensichtlich. Das Wild wurde zu einer regelrechten Plage, fraß die Triebe einheimischer Pflanzen ab. Gleichzeitig wurde das Rotwild auf weitläufigen Ländereien zum Nahrungskonkurrenten für Farmtiere wie Schafe und Rinder. In den 20er Jahren wurden Rehe schließlich zur Jagd freigegeben.

Als Farmland hatte Neuseeland jedoch genügend Erfahrung und schlichtweg genügend Platz, um mit der kontrollierten Zucht des Rotwildes zu beginnen. So wurde Anfang 1960 die einstige Plage schließlich durch findige Kiwis in ein gewinnbringendes Exportgut verwandelt. Neue Absatzmärkte konnten etabliertwerden und in den 70er Jahren entstanden die ersten eingezäunten Rotwild-Gehege im Farmbetrieb. Seither werden Rehe, neben Schafen und Rindern auf große Farmen, den so genannten „Stations“ gehalten.

Heute existieren etwa 3000 Rotwild-Farmen, die sich über die gebirgigen Regionen Neuseelands verteilen und eine Gesamtanzahl von etwa 1,2 MillionenTieren hervorbringen. Die Rehzucht wird 365 Tage pro Jahr im Freien betrieben.

Neuseelands Export an Fleisch aus heimischer Rotwild-Zucht wuchs über die Jahrzehnte, heute werden rund 15.000 Tonnen des gesunden Qualitäts-Produktes pro Jahr ausgeführt. Diese Menge macht die Hälfte der weltweiten Rehfleisch-Produktion aus. Die Absatzmärkte liegen vorwiegend in Westeuropa und Skandinavien,  Deutschland ist hierbei jedoch der größte Abnehmer. Die neuseeländische Rotwild-Industrie ist heute somit nicht nur die größte weltweit, sondern auch die Fortschrittlichste.

Bei unserer Farm-Tour auf der Naturwunder Reise zeigen wir den Sidetracks-Teilnehmern, wie Graham und Judy ihre Tiere nahe Te Anau in Southland halten.

Gesundes Fleisch vom schönsten Ende der Welt – wer einmal live erlebt hat, wie die Tiere hier gefarmt werden, wird beim nächsten Kauf sicherlich mit gutem Gewissen auswählen. Übrigens, in Neuseeland heißt das Fleisch des Rotwildes auf der Speisekarte „Venison“.

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