Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Juli 2012

Invercargill – Hier tickt die Uhr etwas langsamer

Diese Stadt ist das Tor zum Southland, zu den Catlins, zum Stuart Island National Park, zum Fiordland und nur 18 Kilometer von Bluff entfernt, wo die berühmten Gourmet-Bluff-Austern herkommen.

Mit seinen nur rund 50.000 Einwohnern ist das Örtchen eher gemütlich und die Charakterzüge des wahren Southlanders ruhig, gemütlich und in jeder Lebenslage absolut gelassen.

Die Stadt lädt mit ihrem Kleinstadtflair dazu ein, einige Tage zu verweilen. Wer selbst auch gelassen ist, kann im Kleinstadtflair von Invercargill einige Tage verweilen. Eine rege Café-Szene, Restaurants, Bars, Galerien und Museen bieten hautnahen Kontakt zu den Einheimischen und ihrer ganz eigenen Geschichte am südlichsten Ende des Commonwealth.

Dort wo einst die erste mit Dampf betriebene Eisenbahn fuhr, ist das Schienen-Netz heute bis auf wenige Ausnahmen still gelegt. Wie schon in einem Artikel über Tuataras berichtet, lebt im „Southland Museum and Art Gallery“ der älteste Bewohner der Region. Henry, die Tuatara-Echse ist über 111 Jahre alt. Auch erzählt man sich hier gerne von anderen kühnen Helden, wagemutigen Goldgräbern und bastelnden Speed-Enthusiasten. Der wohl berühmteste Einwohner Invercargills war Burt Munro. Aber von dem berichten wir Euch nächste Woche in einem anderen Artikel.

foto credit: Venture Southland Tourism

foto credit: Venture Southland Tourism

Read Full Post »

Jetzt günstigen Flug nach Neuseeland buchen  –  und den nächsten Urlaubs-Traum wahr werden lassen!

Einsame Sandstrände, Fjorde, Berge, Vulkane und Kiwis unter dem faszinierenden blauen Himmel Neuseelands entdecken – das könnte schon bald Wirklichkeit werden.

Emiratesbietet gerade günstige Flüge nach Neuseeland an. Das ist Eure Chance auf einen Urlaub am schönsten Ende der Welt! Wer bis zum 31. Juli bucht, kann beispielsweise für 1.275 Euro von München nach Auckland fliegen, Steuern und Gebühren sind bereits inklusive. Nach Christchurch kostet der Flug nur 1.273 Euro. Allerdings muss sich der Reisezeitraum zwischen Juli und 8. Dezember bewegen.

Sowohl unsere beiden Naturwunder Neuseeland Reisen als auch die Sidetracks Reise Neuseeländische Kontrastefügen sich perfekt in den Reisezeitraum der Emirates Flug Specials! Aber lest noch einmal mehr dazu hier!

 

AUSSERDEM

Wer kann uns noch bei der Sidetracks Umfrage helfen?

Unser Sidetracks Neuseeland Magazin ist ein buntes und informatives Archiv für Euch mit allen wichtigen Servicethemen, Rezepten und Reisetipps rund um Aotearoa. In unserer aktuellen Umfrage wollen wir von Euch wissen, wie wir die Inhalte noch besser auf Eure Wünsche und Bedürfnisse zuschneiden können. Die Umfrage läuft nur noch bis zum 31. Juli 2012 und wir sind wirklich dankbar, Eure ehrliche Meinung zu hören!

Deshalb nimmt auch jeder, der uns hilft und zusätzlich eine email mit dem Stichwort WEINVERLOSUNG an info@sidetracks.co.nz sendet, an der Verlosung teil und kann eine von 5 Flaschen Wein gewinnen. Unsere Umfrage nimmt garantiert nicht mehr als 2 Minuten Zeit in Anspruch und ist völlig anonym. Wir freuen uns schon über Eure Vorschläge und Anregungen!

Hier geht es zur Umfrage…

Schon jetzt vielen Dank fürs Mitmachen, Ihr seid klasse! Euer Sidetracks-Team freut sich auf Euch und auf eine spannende Saison 2012/2013!

 

 

 

Read Full Post »

Mikrowelle, Boje, Fass

Künstler mit verrückten Ideen – in Aotearoa kann sich der neuseeländische Postbote wirklich an bunten und witzigen Briefkastenmodellen erfreuen, denn die Kreativität der Kiwis macht an der Türmatte nicht halt. Geschätzte 70 Prozent aller Postkästen sind hier Marke Eigenbau. Die sogenannten Lettterboxes sind in allen erdenklichen Formen und Farben zu finden, große, kleine, eckige, runde, liebevoll bemalt oder mit Muscheln beklebt, frei stehende, in Zäune oder Mauern eingelassene Kunstkreationen. Ob mit oder ohne Dach, Briefkästen mit Zeitungsrolle und Paketfach oder einfach nur ein Schlitz, die Postaufbewahrer werden aus allen erdenklichen Materialien gefertigt.

Einige der Kunstwerke kann man in regelrechte Stilrichtungen zusammenfassen. So könnte die Gruppe der originellen Recycler dem dadaistischen „Objet trouvé“ zugeordnet werden,  denn die Erfinder und Bastler stellen ihre Briefkästen aus umfunktionierten Alltagsgegenständen, wie zum Beispiel aus einem einstigen Schnellbootmotor, einer angeschwemmten Boje, aus einer alten Milch- oder Teekanne, einer ausrangierten Mikrowelle oder aus einem ehemaligen Bier- oder Weinfass her. Der Absurdität der zweckentfremdeten „Ready-mades“ sind dabei keine Grenzen gesetzt. Zum Schmunzeln findet Ihr hier die Webseite von Kiwis, deren Hobby es ist, Briefkästen auf Recyclingmaterialien herzustellen – Alien, Katze, Teekanne, Pinguin oder Hubschrauber – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

In eine weiteren Kategorie gliedert sich die Schöpfungen der Tierliebhaber. Denn häufig haben deren kleinen Kästen zum Empfang von Briefen und anderen Sendungen die Form eines Pferdes, Vogels, Fisches, Wales, Pinguins, einer Katze oder eines kunstvoll aus Speckstein geschnitzten Delfins.

Allerdings stehen an den neuseeländischen Briefkästen anders als in Deutschland keine Namen, sondern lediglich die Hausnummern der glücklichen Postempfänger, wodurch der Schöpfer der Kunstwerke anonym bleibt. Standardisierte und offizielle Postkästen aus dem Handel sind eher in den Farben schwarz, weiß und rot gehalten. Diese Farben symbolisieren in der Glaubenswelt der Maori die Erde, die Wolken am Himmel und das Blut als Lebens-Elixier.

Wer die kunstvoll gestalteten Kuriositäten ideenreicher Kiwis auf der anderen Seite der Welt bestaunen möchte, findet sogar eine eigene Webseite, auf der unzählige Fotos mit witzigen und außergewöhnlichen Briefkasten-Kreationen gesammelt wurden.

Und die neuseeländische Liebe zur Letterbox wurde sogar schwarz auf weiß festgehalten. In Kia Ora Postie: A Love Affair with Kiwi Letter Boxes, einem unterhaltsamen Buch über die verrücktesten Briefkästen des Landes, hat Autorin Chrissie Ward in mühevoller Kleinarbeit die besten Stücke gesammelt.

Habt Ihr bei Eurem Neuseeland-Aufenthalt auch lustige Letterboxes gesehen oder fotografiert? Wir freuen uns über alle Einsendungen!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Read Full Post »

Buchverlosung erfolgreich zu Ende gegangen

Unser Sidetracks Team ist wirklich begeistert, wie Ihr Euch mit Euren Kommentaren und Berichten über Eure Erfahrungen mit der Kultur der Maori ins Zeug gelegt habt! In unserer Buchvorstellung „Maori – Neuseelands verborgener Schatz“ von Claudia Edelmann hatten wir Euch Anfang Juni gebeten, uns von Euren Berührungen mit Neuseelands Ureinwohnern und ihrer Kultur zu berichten.

Amelie hat davon erzählt, wie sie ihren neuseeländischen Mann am knisternden Lagerfeuer in Bayern kennen gelernt hat, wo er das erste Mal von Maori-Mythen seiner Heimat Neuseeland erzählte. Heute ist dies ein wichtiger und bereichernder Bestandteil ihrer mittlerweile fünfköpfigen Familie in Wellington.

Auch Petra berichtete von der engen Verbundenheit zum ansässigen Iwi, dem Maori-Stamm ihres Ortes, zu dem die Schule einen engen Kontakt pflegt und so bereits die Kinder in beide Kulturen eingebunden werden.

Doch auch die reisenden Deutschen, die nicht in Neuseeland leben, waren beeindruckt. Von der Schönheit des Landes ebenso wie von den Gemälden in der Gallerie, den Schnitzereien, der tieferen Bedeutung von Land und Menschen. Woher kommen in der Mythologie die Vulkane? Wer erschuf den Wald und trennte Himmel und Erde?

Aber lest doch selbst am Ende der Buchvorstellung, welche Erfahrungen unsere Leser gemacht haben!

Die fünf glücklichen Gewinner unserer Verlosung bekommen von uns nun jeweils ein von der Autorin Claudia Edelmann handsigniertes Buch „Maori-Neuseelands verborgener Schatz“. Gewonnen haben, Amelie B., Petra S., Ulrich W., Anja K. und Claudia H. Herzlichen Glückwunsch und viel Spass beim Lesen!!!

Und wer diesmal leer ausgegangen ist, kann das Buch selbstverständlich auch im Handel bekommen. Die Lektüre ist im Verlag F. Belletristik erschienen und kosten Euro 29,90.

Natürlich könnt Ihr die Maori Kultur auch auf unseren spannenden Aktivreisen durch Neuseeland hautnah erleben. Wir meiden die Touristenströme und Tanzvorführungen der Maori  in unromantischen Hotel Foyers. Sidtracks führt Euch in das Herz des Landes und an den Puls des Lebens der Ureinwohner.

Hier geht es zur Reiseübersicht! Besonders unsere Tour Neuseeländische Kontraste wird Maori-Neugierigen gefallen. Wir freuen uns, Euch unsere geheimsten und liebsten Ecken der neuen Heimat zu zeigen und beraten Euch gerne und kostenlos.

Kia Ora und willkommen in Neuseeland, dem schönsten Ende der Welt!

 

Read Full Post »

Eine lebendige Stadt im Wiederaufbau

Über ein Jahr ist das heftigste der Beben in Christchurch nun her, das die hübsche Innenstadt und die meisten der historischen Gebäude in Trümmer legte. Doch die Canterburians haben sich nicht unterkriegen lassen, kämpfen mit einer unglaublichen Energie und Kreativität für das Leben in der Stadt. Besucher berichten nun von einem lebhaften Platz, einer Stadt im Wiederaufbau, mit neuen angesagten Restaurants, Bars und Freizeitangeboten, die wie Pilze aus dem Boden sprießen. Sogar eine ganze Shopping-Meile hat sich in der Innenstadt um die Cashel Street etabliert, mit trendy Shops, Cafés und Bars – alle in bunt angemalten strahlenden Überseecontainern, ein temporäres beliebtes Einkaufszentrum.

Nach zwei Jahren war es auch wieder Zeit für eine Neuauflage des Lonely Planet Guidebook für Neuseeland. Für den Autor Brett Atkinson ein merkwürdiger Moment, das erste Mal in die einst britisch geprägte Stadt zurück zu kehren. „Ich war wirklich erstaunt, um die Rote Zone herum regt es sich. Oft sind es alt eingesessene und beliebte Lokale und Clubs, die in neuen Räumlichkeiten ihre Pforten wieder geöffnet heben. So das Court Theatre, das in einen ausgebauten Kornspeicher umgezogen ist. Oder das Dux de Lux, welches nun sogar eine Live-Bar für Bands eröffnet hat. Laut Lonely Planet sind auch das ‚Honeypot Cafe’ und ‚Burgers & Beers’ in Sydenham sowie das ‚Black Betty’ nahe der abgetrennten Roten Zone sehr beliebte Anlaufstellen. Brett Atkinson Autor schreibt im Lonely Planet: „Man kann es fast mit dem Erwachen aus einem Winterschlaf vergleichen. Die Menschen gehen wieder vor die Türe, das Durchlebte schweißt sie zusammen.“

Während der gesamte Wiederaufbau der zerstörten Stadtteile wohl weitere zehn bis 15 Jahre Jahre dauern könnte, scheinen sich die Besucherzahlen bereits jetzt zu erholen. Vorstandsvorsitzender von Christchurch & Canterbury Tourism, Tim Hunter, erklärte, dass sich die Anzahl der Besucher aus Übersee bereits erholt hätte, das Erdbeben sei in den Köpfen vieler Touristen nahezu vergessen. Anders jedoch die Besucherzahlen aus Australien. Durch die lange und intensive Berichterstattung über die Beben seien hier die Zahlen immer noch um 30 Prozent niedriger als vor der Naturkatastrophe.

Selbst wenn noch einige Teile der Innenstadt gesperrt sind, bietet Christchurch jede Menge Attraktionen, die in keiner Weise beeinträchtigt sind. „Unsere Stadt ist offen, voll funktionsfähig und hat jede Menge zu bieten!“, so Hunter einmal mehr deutlich.

Canterbury Tourism hat dazu ein anschauliches Video veröffentlicht, das absolut lohnenswert und einladend ist! Kommt doch auch nach Christchurch und seht Euch einfach mit uns um! www.sidetracks.de

Christchurch Travel Update video – YouTube 2:46

Credit Canterbury Tourism

Credit Canterbury Tourism

Read Full Post »

Sagenumwobener Riesenvogel aus Aotearoa

Der Moa zählt zu den sagenhaften Gestalten dieser Erde, der durch eine Verkettung unglücklicher Umstände von der Bildfläche der Welt verschwand.

Moas, eine flügellose Vogelart, lebten bis vor 700 Jahren in Neuseeland. Sie wurden bis zu 3,60 m groß und erreichten ein Gewicht von bis zu 250kg. Daneben existierte eine weitaus kleinere Moa-Art, welche in etwa die Größe eines Truthahns hatte. Funde versteinerter Fußabdrücke, unter anderem sogar auf dem Grund des Lake Taupo, führten zu der Erkenntnis, dass der Moa eine Gehgeschwindigkeit von etwa 3 bis 5 Stundenkilometern erreichte – dies ergaben Abmessungen der Abstände zwischen den Fußabdrücken. Zudem kann man Altersringe bei einem Querschnitt durch Moa-Knochen entdecken, an welchen man, ähnlich wie bei Baumringen, das Alter beziehungsweise die Wachstumsspanne ablesen kann.

Dies führte zu einem der vermuteten Gründe des Aussterbens: bis zur Geschlechtsreife des Moa vergingen 10 Jahre. Hinzu kommt, dass auf ein männliches Tier fünf weibliche Moas kamen – dies wurde durch DNA-Analysen verifiziert.

Diese langen Zeitspannen des Fortpflanzungszyklus wurde dem Moa zum Verhängnis. Neben dem Haast-Eagle, dem damals weltgrößten Adler, gehörten vor allem die Maori zum Fressfeind Nummer eins. Die Maori jagten und verspeisten viele Jungvögel, noch bevor sie sich fortpflanzen konnten.

Heute kann man Skelette, Federn und mumifizierte Körperteile, wie zum Beispiel einen Fuß mit Krallen oder ein Moa Kopf im Natural History Museum of London besichtigen. Zudem gibt es rund 36 vollständige, in der Größe stark variierende Moa-Eier in verschiedenen Museen weltweit zu sehen.

Auch wenn der Moa als lebendiges Wesen von der Erde verschwunden ist, so bleibt er in den Köpfen der Menschen erhalten und bewahrt sein Dasein in unzähligen Mythen und Legenden.

[Text by Eddie Decembrino, Illustration by Amelie Bernhardt]

copyright Amelie Bernhardt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellen:

(http://www.mightymoa.co.uk/moa-facts/)

(http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,360504,00.html)

(http://www.scienceticker.info/2010/02/09/maennermangel-bei-moas/)

(http://en.wikipedia.org/wiki/Moa)

 

Amelie findet Inspiration für ihre Illustrationen durch Zeichnungen ihrer Kinder, Mythen der Maori und ihrer Wahlheimat Aotearoa, Neuseeland.

Näheres unter www.ameliesart.wordpress.com und http://www.ameliesart.weebly.com

Read Full Post »

Unterwegs auf Schusters Rappen

Noch etwas benommen vom langen Flug, der Zeitumstellung und den entgegengesetzten Jahreszeiten wird sich der Besucher, nachdem er die Stadt verlassen hat, der Natur-Schönheiten Neuseelands bewusst. In diesem Land am anderen Ende der Welt finden sich traumhafte Bedingungen für das Wandern in der Wildnis. Weltbekannte Trekkingtouren wie der Milford, der Routeburn oder der Kepler Treck im Fjordland, das Vulkangebiet des Tongariro Nationalpark oder der Te Urewera Nationalpark auf der Nordinsel ziehen alljährlich tausende Besucher in den Bann.

Mehrtägige Wanderungen
Ein qualitativ hochwertiger und bequemer Trekkingrucksack ist auf dem Weg in die Wildnis weit ab der Zivilisation ein wichtiger Begleiter. Vor allem bei Mehrtageswanderungen sollte man genau bedenken, welche Ausrüstung man benötigt und auf welche Dinge man verzichten kann, um Platz und Gewicht zu sparen. Schon vor dem Packen sollte man die bereit gelegten Dinge sortieren. Der großvolumige Trekkingrucksack ist unterteilt in ein Bodenfach, ein Hauptfach und ein sogenanntes Deckelfach.

Ein warmer Schlafsack und gegebenenfalls eine Isomatte gehören zusammen. Schwere Sachen, wie beispielsweise ein Camping-Kocher, Geschirr und Kleidung gehören auf einen Stapel. Und leichtere Dinge, an die man schnell herankommen muss, wie Müsliriegel, Kartenmaterial oder Obst bilden die dritte Kategorie.

So packe ich den Rucksack richtig

Beim Packen des Trekkingrucksacks muss man darauf achten, dass das Gewicht im Rucksack optimal verteilt ist. Nur sowird Stabilität und ein guter Tragekomfort ermöglicht. Dazu sollte der Schwerpunkt immer möglichst nahe am Rücken liegen.

Um trotz der Packdichte auch während der Wanderung etwas Ordnung halten zu können, empfiehlt es sich beispielsweise Kleidung und besonders kleine Gegenstände, wie Schlüssel oder Taschenlampe, in Plastiktüten oder Packbeutel zu füllen. Dies bietet zudem zusätzlichen Schutz vor Nässe.

Der Schlafsack gehört in das Bodenfach des Rucksacks, sofern die Isomatte von der Größe her Platz hat, sollte auch sie ganz unten untergebracht werden. Grundsätzlich gehören nur leichtere Sachen ins Bodenfach.

In das Hauptfach werden die schwereren Sachen verstaut und zwar so, dass Dinge mit viel Gewicht nahe am Rücken liegen. Leichtere Sachen wie beispielsweise Kleidung werden dementsprechend im Hauptfach hinter den schweren Sachen nach außen gepackt. Verstaut man die Packstücke gleichmäßig im Mittelfach, sorgt das für optimale Stabilität beim Laufen.

In das obere Deckelfach gehören all die Dinge, zu denen man leicht Zugriff haben möchte, wie die Wanderkarte oder gesunde Energiesnacks.

Trinkflaschen können perfekt in den Seitenfächern verstaut werden. Man sollte sich auch vor jeder Wanderung genau bei den Touristeninformationen oder beim Departement of Conservation erkundigen, ob das Fluss- oder Quellwasser auf der Wanderroute Trinkwasserqualität hat.

Zuletzt werden noch sperrige Gegenstände, wie etwa Teleskopwanderstäbe, außen am Rucksack befestigt. Wichtig dabei ist, dass sie beim Laufen nicht hin- und herbaumeln!

Der Hüftgurt sollte beim Tragen so eingestellt werden, dass er das Hauptgewicht des Trekkingrucksacks auffängt und die Schulterpartien entlastet. Der Brustgurt dient zur Stabilisierung und zum Tragekomfort.

Neben ausreichend warmer Regenbekleidung sollte man in Neuseeland auch immer einen Regenschutz für den Rucksack mitführen, denn das Wetter kann hier blitzartig umschlagen.

Sicherheit geht vor 
Bei jeder Tour sollte man vor Antritt der Wanderung eine Nachricht über den beabsichtigen Wanderverlauf ausfüllen und hinterlassen. Das neue nationale Warnsystem ermöglicht seit Ende 2011 ein elektronisches Formular, welches online ausgefüllt werden kann.

Obwohl das Land touristisch gut erschlossen ist, die Wanderwege meist hervorragend präpariert sind und auch zahlreiche Hütten im Gebirge zur Verfügung stehen, sollte sich der Wanderer der Gefahren bewusst sein, die in der Wildnis Neuseelands lauern. Vom Wandern alleine ist deshalb abzuraten, zu zweit ist man wesentlich sicherer.
Ein GPS, Handy und ein mobiles Internet sorgen zudem für uneingeschränkte Mobilität und eine Verbindung zur Außenwelt. Da es jedoch verschiedene Tarife gibt, sollte man die Handytarife für mobiles Internet vorher unter www.mobiles-internet-flatrates.de prüfen. So entstehen hinterher bei der Abrechnung keine bösen Überraschungen.

Wir wünschen viel Spaß beim Wandern am schönsten Ende der Welt!

Foto Credit Lake Wanaka Tourism NZ

Foto Credit Lake Wanaka Tourism NZ


Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: