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Archive for November 2012

Liebe, Krimi – Neuseeland

Es macht Spaß dieses Buch zu lesen, auch unabhängig von seinem Inhalt.

Es ist gleichzeitig ein Krimi und eine Liebesgeschichte der besonderen Art.

Der Autor spielt so geschickt mit Worten und malt dabei feinfühlige Bilder und Szenarien, dass man die heraufbeschworenen Empfindungen wirklich selbst nachempfinden kann. Verschollene Gefühle werden so treffend beschrieben, dass sie zum Greifen nah werden.

Der Roman bleibt wirklich spannend bis zur letzten Seite. „Rockinghorse Road“ erzählt über einen Mord an einem Mädchen, einer Freundschaft zwischen Jungen und über eine der größten Demonstrationen Neuseelands anlässlich eines Besuchs des südafrikanischen Rugbyteams im Jahr 1981.

Als die 17-jährige Lucy von einem 15-jährigen Jungen kurz vor Weihnachten 1980 ermordet am Strand aufgefunden wird, verändert sich sein und das Leben seiner gleichaltrigen Freunde schlagartig. Die Freunde, alle im selben Stadtteil in Christchurch geboren und aufgewachsen, und nicht weit von der Fundstelle der Leiche lebend, beginnen eine private Ermittlung, die über 25 Jahre hinweggeht.

Die Geschichte erzählt sowohl von den Einzelschicksalen der erwachsen werdenden Jungen und teilweise derer Familien, als auch über die Schicksale derer, die im Laufe der Jahre bei der  Aufklärung des Mordes eine Rolle spielen.

Carl Nixon scheint sich mit erstaunlicher Präzision an seine Gefühlswelt als pubertierender Junge zu erinnern. Es werden einfühlsame Einblicke in das Seelenleben einer Freundesclique gegeben – es klingt fast wie eine Liebeserklärung an eine schwierige Lebensphase.

Als Leser fühlt man sich integriert und begleitet die Hauptpersonen von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter. Dieser Umgang mit Sprache steht allerdings oft im Kontrast zum Handlungsrahmen.

Der Leser erhält dabei Einblicke in die wohl wichtigste Sportart der Neuseeländer, dem Rugby, aber mehr noch in die Geschehnisse im Jahr 1981, als das Südafrikanische Rugbyteam ‚Springboks’ in Neuseeland gegen die ‚All Blacks’, das neuseeländische Rugbyteam, antreten sollte. Aufgrund des Apartheid-Regimes in Südafrika taten sich Tourgegner in Neuseeland zu riesigen Demonstrationen zusammen.

Neben den vorgenannten Ereignissen gibt das Buch recht genau die Gegend wieder, in welcher der Mord geschah, so wie der neuseeländische Autor sie in Erinnerung hat. Die Handlung spielt auf Wegen in den Sanddünen, die nur einheimische Surfer kennen, in Läden, Geschäften, Surfclubs und Schulen, die wohl tatsächlich so existierten oder noch existieren. Zur Beruhigung aller Leser – die Geschichte und die Personen sind reine Fiktion!

Buch: Rockinghorse Road, Carl Nixon (Weidle Verlag, 237 Seiten, € 19,90

ISBN-13: 978-3-938803-50-9)

Das Original ist 2007 bei Random House New Zealand erschienen

[Author: Manuela Mühlbauer]

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Lust auf Neuseeland? Spätestens nach diesem Video packt es jeden…

Tourism New Zealand spielt einmal mehr seinen Joker aus und bewirbt nun aktiv Neuseeland als Filmland Mittelerde. Die Fantasiewelt aus den Tolkien-Romanen, die Anfang Dezember mit dem Hobbit weltweit in die Kinos kommt, ist Mittelpunkt der neusten Werbekampagne des Landes: 100 % Mittelerde ist 100 % Pure New Zealand.

Bereits seit dem Jahr 2000 arbeitet Tourism New Zealand mit dem Markennamen „100% Pure“ und vermarktet damit gezielt das grüne, saubere Image des Landes. Mit seinem neusten Werbevideo drängt Tourism New Zealand nun wieder gezielt auf den internationalen Markt um dort in faszinierenden Bildern die Magie von Neuseeland zu transportieren. Die Geschichte erzählt von der filmischen Fantasiewelt von Mittelerde, die faktisch der Realität von Neuseeland entspräche. „Erlebe die Zauberer, wie sie Wasser in Wein verwandeln“, ist eines der Themenmotivationen. Ebenso assoziieren Zeilen wie „Dort wo riesige Adler einst die Lüfte beherrschten“, die Adler aus dem Fantasy-Roman und gleichzeitig beschreiben sie die ausgestorbenen Riesenadler, die Haast Eagle. Auch „Wo Kreaturen in uralten Höhlen verweilen“ spielt mit der Parallele von Gollums Höhle aus Mittelerde, sowie den Waitomo Caves in Waikato. Realität und Fantasie werden hier eins.

Hier geht es zum ausführlichen Artikel…

Unvergessliches Neuseeland-Erlebnis mit Sidetracks

Wen nun die Reiselust gepackt hat, der sollte sich neue Inspirationen, Infos und seine Aktivreise für einen Abenteuer-Urlaub bei Sidetracks holen. Denn bei uns erlebt Ihr Neuseeland unverfälscht und hautnah, abseits der ausgetretenen Touristen-Wege. Wir bringen Euch fantastische Landschaften, die freundlichsten Menschen und das gänzliche Gefühl von Natur und Freiheit als komplettes Reisepaket.

Guckt Euch unverbindlich um, wir beraten Euch gerne und kostenlos!

Hier  geht es zum Video – Achtung! Für Reisefieber kann nicht garantiert werden! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragt einfach unser freundliches Sidtracks-Team.

Hobbiton 100% Pure NZ (c) credit TNZ

Hobbiton, 100% Pure NZ (c) credit TNZ

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Die richtige Reiseversicherung für das Neuseeland-Abenteuer

Für Euer ganz persönliches Abenteuer empfiehlt es sich unbedingt vor Antritt des Urlaubs eine Reiseversicherung abzuschließen, auch wenn Neuseeland zu den weltweit sichersten Reisezielen zählt.

Zu einem Rundum-Versicherungsschutz zählt eine Krankenversicherung, eine Unfallversicherung, eine Reiserücktrittsversicherung und eventuell eine Gepäck- oder Haftpflichtversicherung.

In Deutschland werden diese Versicherungen von Reisebüros für die Dauer der kompletten Reise manchmal gleich mit als Pakete angeboten und können zum Flugticket mitgebucht werden. Für alle, die regelmäßig in den Urlaub fahren, sind Reiseversicherungen, die weltweit und für ein ganzes Jahr gelten, oftmals günstiger.

Viele Versicherungsunternehmen bieten diese sogenannten Jahresversicherungen an und es lohnt sich, zu vergleichen. Oft gibt es günstige Angebote für Ehepaare, Lebensgemeinschaften und Familien mit Kindern. Die Versicherungsbeiträge sind dabei abhängig von den enthaltenen Leistungen, vom Reisepreis, der Versicherungsdauer und von dem Alter des Reisenden. So erhöht sich der Jahrestarif bei den meisten Versicherungen für Personen ab 70 Jahren geringfügig. Wer jedoch über 75 ist und noch verreisen möchte, kann Probleme bekommen. Viele der Unternehmen versichern Personen in diesem Alter nicht mehr. Für Jugendliche und junge Erwachsene, die ein Jahr lang im Rahmen eines Work-and-Travel-Visums nach Neuseeland reisen oder als Au-pair ins Land kommen, werden gesonderte Langzeitversicherungspakete angeboten. Auch in Neuseeland selbst kann man sich als Ausländer für den Urlaub versichern. Beispielsweise Southern Cross hat unter Visiting New Zealand diverse Angebote im Programm. Trotzdem ist es eher ratsam, sich bereits in Deutschland vor Antritt seiner Reise zu versichern.

In Neuseeland existiert eine staatliche neuseeländische Unfallversicherung, „Accident Compensation Corporation“ oder kurz ACC genannt,  die durch Beiträge der neuseeländischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmer finanziert wird.

Im Falle von Verletzungen oder Unfällen greift diese auch für Touristen. Solange Sie sich in Neuseeland aufhalten, erhalten Sie dann von ACC finanzielle Unterstützung bei Behandlungs- und Rehabilitationskosten. ACC  bezahlt jedoch keine Entschädigungsklagen! Eine eigene Reiseversicherung ist unbedingt notwendig, da ACC nicht zwingend alle unfallbedingten Kosten übernimmt. Auch für einen eventuellen Rücktransport nach Deutschland und dort folgende Behandlungskosten sollte mit der Reiseversicherung abgedeckt sein.

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DOC führt neue Preisstaffelung für Hütten und „Great Walks“ ein
Das Department of Conservation (DoC) hat ein neues dreistufiges Preissystem für Hütten und Campingplätze veröffentlicht, welches jetzt für ganz Neuseeland gelten soll. „Die uneinheitlichen und widersprüchlichen Gebühren innerhalb der alten Preisstaffelung bedeuteten, dass bislang für die gleiche Leistung beispielsweise im Northland andere Preise bezahlt wurden, als in Southland“, begründet David Wilks, der Direktor der Handelsgeschäftsstelle des DoC die Einführung neuer landesweit einheitlicher Preise.
Bisher hatten sich die Gebühren für die Übernachtungsmöglichkeiten des DoC innerhalb Neuseelands stark unterschieden. Die neuen Preise, welche ab dem 1. Juli in Kraft getreten sind, sollen die Gebühren nicht nur vereinheitlichen, sondern auch den Besuchern die Planung ihrer Reisen und die Buchung einer Unterkunft erleichtern.
„Die Kosten, unser gutes Netzwerk von Zeltplätzen und Hütten aufrecht zu erhalten, steigen stetig. Doch wir als DOC wollten nicht einfach die Gebühren um einen bestimmten Betrag erhöhen, sondern die Gelegenheit nutzen, um endlich die Preise landesweit in einem einfachen System anzugleichen.“ Die neue Staffelung sei ausgewogener, so Wilks, und gebe Reisenden Sicherheit, was sie für Ausflüge in die Wildnis unter dem Strich bezahlen müssten.
Wenn Ihr mit Sidetracks unterwegs seid, sind natürlich die Gebühren für diese Übernachtungen bereits in Eurem Reisepreis inklusive. Wir kennen die schönsten Plätze und suchen die besten Quartiere für Euch aus, damit Ihr Euren Urlaub ganz stressfrei am schönsten Ende der Welt geniessen könnt!
Hier geht es zum gesamten Artikel…
(c) credit DOC

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Die Mission des Ministry for Agriculture and Forestry in Neuseeland

Das „Ministry for Agriculture and Forestry“, oder auch kurz MAF, beschäftigt sich mit allen Agrar- und Forstwirtschaftlichen Angelegenheiten, mit der Fischwirtschaft und Gewässerbewirtschaftung, sowie mit der Lebensmittel- und der biologischen Sicherheit, die sogenannte „Biosecurity“.

Die meisten Touristen kommen jedoch auf andere Art und Weise mit MAF in Verbindung – am Flughafen. Durch unterschiedliche Maßnahmen und Regulierungen versucht MAF das Wohlergehen der einheimischen Pflanzen- und Tierwelt zu beschützen und zu fördern. Diese Bemühungen kann man bereits bei der Einreise am Flughafen erkennen denn hier begegnet man strikten Grenzkontrollen und Einfuhrbedingungen. Das Ministerium will dadurch den Import von unerwünschten Organismen verhindern, wofür zum Teil auch Spürhunde eingesetzt werden. So kann ein Apfel im Rucksack schnell zum kostspieligen Mitbringsel werden, wenn einem eine Sofortstrafe von $200 oder $400 verhängt werden kann.

Vor der Einreise empfiehlt es sich also sich genau über die Einfuhrbestimmungen zu informieren, denn für die nicht deklarierte Einfuhr von Fleisch können beispielsweise Geldstrafen von bis zu 500.000 NZ$ verhängt werden.

Auf der Internetseite von MAF steht vieles über Biosicherheit und man kann sich über die aktuellen Einreisebestimmungen informieren. So dürfen beispielsweise keinerlei Obst, Fleisch- oder Milchwaren eingeführt werden. Schon in der so genannten „Arrival Card,“ (lest hier mehr dazu!) die im Flugzeug ausgegeben wird, sollte man, wenn Nahrung mitgeführt wird, entsprechende Angaben machen. Entsprechende Warnschilder sind überall in der Ankunftsebene der Flughäfen zu finden, ebenso wie entsprechende Behälter, in die man beispielsweise den letzten Apfel aus dem Flugzeug entsorgen kann.

Die Internetseite des Department of Conservation (DOC) enthält viele Informationen über die gefährdete Flora und Fauna und zeigt auf, wie man verantwortungsvoll durch das Land reist, ohne Spuren zu hinterlassen. Wenn Ihr mit Sidetracks unterwegs seid, erklären wie Euch alles Nötige zu diesem Thema aus erster Hand!

Die Notwendigkeit der Bemühungen von MAF wird an vielen Beispielen deutlich. Jedes Jahr sind eingeschleppte Nagetiere für den Verlust von geschätzten 26 Millionen einheimischen Vögeln und ihren Eiern verantwortlich. Aber auch importierte, winzige Insekten, Spinnen, Pollen und Samen können dem einzigartigen und sensiblen Ökosystem Neuseelands großen Schaden zufügen und es in kurzer Zeit massiv aus dem Gleichgewicht bringen.

Besonders bei dem Besuch von Naturschutzgebieten und in Nationalparks sollte man unbedingt die Hinweise beachten und sich entsprechend verhalten – nicht nur um weiteren Schaden zu vermeiden, sondern auch, um die mit viel Mühe und Geldeinsatz bereits wiederhergestellten Ökosysteme zu schützen.

MAF versucht den Erfolg des primären Wirtschaftssektors zum Wohle aller Neuseeländer zu sichern.

In dieser Funktion überprüft es beispielsweise neuseeländische Exportgüter, ob diese den Anforderungen entsprechen, keine Risiken für internationale Endverbraucher oder ausländische Ökosysteme darstellen. Der Hauptfokus des Ministeriums für Land- und Forstwirtschaft liegt sowohl auf der Maximierung des Exports,  als auch auf der Nutzung nachhaltiger Energiequellen und darin, Neuseeland als auch seine Handelspartner vor biologischen Gefahren zu schützen.

(c) MAF

 

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Nachdem der Flughafen von Auckland – Auckland International Airport, kurz AIA – die Gebühren für Fluglinien erhöhte, müssen sich nun die Fluggäste auch auf einen Anstieg der Preise von Inlandsflügen einstellen. Die Erhöhung der Gebühren um 30 Prozent pro Passagier sind am ersten Juli in Kraft getreten.

Die neue Flughafengebühr muss zunächst direkt von den Airlines bezahlt werden und so werden sie einen Teil dieser Kosten auf die Kunden umwälzen. Die neuseeländische Fluggesellschaft „Air New Zealand“ hat berechnet, dass sich die zusätzlich anfallenden Gebühren in den nächsten fünf Jahren zu Mehrkosten von insgesamt 65 Mio. NZD summieren werden. „Um ein zukünftiges Operieren zu sichern, müssen wir einige Umstrukturierungen vornehmen“, so ein Sprecher.

Hier geht es zum gesamten Artikel bei 360 Grad Neuseeland.

credit Auckland Airport

credit Auckland Airport

 

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Wie übersetzt man eigentlich Dark-Sky Reserve? Versuchen wir es mal mit: ein Schutzgebiet, in dem es so wenig künstliches Licht gibt, dass in der dadurch vorherrschenden natürlichen Dunkelheit der Sternenhimmel besonders gut zu beobachten ist.

Fest steht: Das weltgrößte Dark-Sky Reserve liegt ab sofort in Canterbury auf der neuseeländischen Südinsel. Es umfasst das Mt John Observatorium oberhalb des Lake Tekapo und die Ortschaften Twizel und Aoraki-Mt. Cook Village und hat eine Fläche von 4.300 Quadratkilometern. Das wurde auf der Third International Starlight Conference bekannt gegeben, die in Tekapo stattfand.

Auch wir von Sidetracks kommen auf allen unseren Touren durch die Gegend, so dass Ihr mit uns selbst in den besonderen Genuss des fantastischen Nachthimmels kommen könnt.

Zum gesamten Artikel geht es hier.

(c) Tourism NZ, Dark Sky Reserve Canterbury

(c) Tourism NZ, Dark Sky Reserve Canterbury

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