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Archive for Januar 2013

Was man auf der „Arrival Card“ als Immigrationswilliger beachten sollte

Jeder Passagier, der auf dem Luft- oder Seeweg nach Neuseeland reist, muss zuvor die so genannte „Arrival Card“ ausfüllen, in der viele persönliche Angaben gemacht und wichtige Fragen zur Erhaltung der Biosicherheit Neuseelands und Fragen vom Zoll beantwortet werden müssen (Wir berichteten bereits darüber). Auch Immigration New Zealand fragt hier wichtige Details zum Visastatus und zu den Beweggründen der Reise nach Neuseeland ab. Für den einfachen Touristen aus Deutschland, gibt es normalerweise keine Probleme, denn er erhält im Gegensatz zu beispielsweise chinesischen Staatsbürgern, mit der Einreise automatisch ein 3-monatiges Besuchervisum.

Wie erst kürzlich der Fall des bekannten ehemaligen Schwergewichts-Champion Mike Tyson zeigte, hat Immigration sehr wohl ein Auge darauf, wer ins Land einreisen darf und wer nicht. Für die Motivationskonferenz „Day of the Champions“ sollte der Boxer im November 2012 nach Auckland reisen, doch Immigration wollte dem prominenten Sportler zunächst kein Besuchervisum ausstellen. Begründung: Er wurde wegen Vergewaltigung zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt und mit diesem Strafregister könne Mike Tyson keine Einreisegenehmigung erhalten. Hier geht’s zum Artikel.

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Welche Jobs kann ich als Work & Travel Reisender machen?

„Ich komme ursprünglich aus Hamburg und bin 2008 mit dem Work & Travel Visum nach Neuseeland gereist – und geblieben!“, schreibt Meike auf ihrer Internetseite, auf der sie neben Erfahrungsberichten auch Tipps und Tricks für Backpacker gibt. Sogenannte „Work & Travel“-Visa können für Australien, Mexiko, USA, Kanada und auch für Neuseeland im Alter zwischen 18 und 30 Jahren beantragt werden. Bis zu zwölf Monate lang bietet ein solches Visum jungen Menschen die Möglichkeit, das wunderschöne Land am Ende der Welt intensiv zu entdecken. Gleichzeitig kann das Abenteuer durch Gelegenheitsjobs während der Reise finanziert werden. Ob als Gabelstapler- oder Traktorfahrer, Apfel- oder Kiwi-Pflücker, ob in einer Wäscherei, in einem Nationalpark, auf einem Weingut oder in einem Restaurant: in Neuseeland ist die Auswahl an Saisonarbeiten für die Aufbesserung der Reisekasse sehr vielfältig.

Es ist ein Trend unter den arbeitenden Reisenden und reisenden Arbeitern, einen Blog anzulegen, der ähnlich wie ein Reisetagebuch genutzt wird. In einem persönlichen Internet-Reiseblog wird das Abenteuer dokumentiert, mit Bildern untermalt, Gedanken aufgeschrieben und das Erlebte verarbeitet. Familie und Freunde in der Heimat können so die Geschehnisse am anderen Ende der Welt mitverfolgen. In den bunten Blogs wird aber auch über das lokale Arbeitsrecht informiert, Ratschläge zu Kofferpacklisten, Versicherungen und das „Wwoofing“ gegeben. Der abenteuerlich klingende Begriff „Wwoof“ ist eine Abkürzung und steht für „Willing Workers on Organic Farms“. Der Reisende auf Arbeitssuche hat hierbei die Möglichkeit, seine Arbeitskraft mit Kost und Logis vergüten zu lassen. Die Tätigkeiten variieren und beinhalten landwirtschaftliche ebenso wie häusliche Aufgaben. Unter den Begriff „Wwoofing“ fällt auch die Arbeit in Hotels und Hostels, wo Leistungen wie Betten machen, putzen oder an der Rezeption arbeiten, mit Unterkunft und Verpflegung vergütet werden. Der Aufenthalt bei einer Familie in einem wirtschaftlichen Betrieb oder auf einem Bauernhof ermöglicht es den jungen Reisenden nicht nur, Arbeitserfahrungen zu sammeln und die Englischkenntnisse zu erweitern, sondern vor allem Land und Leute in einer Art und Weise kennenzulernen, die vielen Touristen verborgen bleibt.

„Ich habe bei einer Familie in einer einsamen Bucht in den Marlborough Sounds ausgeholfen“, berichtet eine Wwooferin und schwärmt. „Ich wurde von einem Wassertaxi von Havelock abgeholt und musste auf der Farm Kinder hüten, den Rasen mähen und Wäsche aufhängen. Ich war Teil der Familie und habe so das neuseeländische Leben in der Abgeschiedenheit und Einsamkeit der Sounds kennengelernt. Es war fantastisch.“

Neben den begehrten Traumjobs, wie beispielsweise als Teammitglied der Segelregatta zum Delfinbeobachten in Akaroa, darf man jedoch auch jeden anderen Job annehmen. Ob in der IT-Branche, im Café als Barrista, als Automechaniker, Volontär für das Departement of Conservation oder im Marketingbereich. Viele jungen Leute nehmen heute das Work & Holiday Visum tatsächlich als Joker wahr, um schon einmal einen festen Job in ihrem Beruf zu finden, und später nach Neuseeland einzuwandern.

 

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Gestrandete Delfine von Urlaubern gerettet

Wir stolpern hier vor Ort immer wieder über interessante, amüsante und manchmal auch rührende Geschichten, die Euch vielleicht interessieren könnten. Deshalb haben wir uns für das neue Jahr vorgenommen, Euch hin und wieder zu ermöglichen, auch einmal auf Englisch zu lesen. Deshalb wollen wir ab sofort auch und einfach mal auf typisch neuseeländische Geschichten in den Medien Aotearoas verlinken.

Und hier kommt auch schon der erste Artikel:

In Neuseeland kommt man den interessantesten Kreaturen im Tierreich immer wieder erstaunlich nahe. So auch kürzlich in der Hawkes Bay am Blackhead Beach. Einer der Urlauber beobachtete von seinem Strand-Ferienhäuschen aus eine ungewöhnliche Szene und eilte sogleich zu Hilfe.

Wen er gerettet hat und wie es zu dem Vorfall kam, könnt Ihr hier nachlesen.

Was haltet Ihr von der Rettungsaktion? Schreibt uns, denn auch auf unseren Sidetracks-Touren sehen wir immer wieder Delfine.

AAAAA

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Ein unvergessliches Naturabenteuer wird wahr

Es gibt viele Gründe, Neuseeland in einer Gruppe zu erleben. Wir bei Sidetracks haben jede Menge Erfahrung und zu unseren Teilnehmern gehören sowohl Paare als auch Singles  – denn gemeinsam reisen macht viel mehr Spaß!

Alleine-reisend bedeutet nicht zwingend alleinstehend zu sein. Viele unserer Teilnehmer genießen ihren Urlaub aus familiären Gründen lieber alleine oder der Partner hat einfach andere Reisewünsche. Besonders für Einzelpersonen bietet eine Gruppenreise besondere Vorteile. Bei Sidetracks zahlen Einzelbucher beispielsweise keinen Zuschlag, können aber dennoch in den Vorteil des Gruppenrabatts kommen, wenn wir einen Segeltörn unternehmen oder mit dem als Einzelperson unerschwinglichen Wasserflugzeug in die Wildnis des Fjordlands fliegen.

Zudem reisen wir als Gruppe in Neuseeland im Kleinbus wesentlich energieeffizienter, umweltfreundlicher und sicherer im Linksverkehr als Individualtouristen. Unsere heimischen deutschen Reiseführer kennen sich gut aus, fahren Euch sicher durchs Land während Ihr Euch entspannt zurück lehnen und die wunderbare Landschaft genießen könnt.

In einer Gruppe können schnell interessante Gesprächspartner gefunden werden, das abendliche gemeinsame Kochen macht Spaß und schon so mancher hat hier seinen Freund oder Partner fürs Leben gefunden. Die Gruppe in der Fremde bietet auch Schutz und Sicherheit. Man kann sich über das Erlebte austauschen, gemeinsam genießen und schwärmen. Zugleich bieten Kleingruppen genügend Raum für individuelle Momente und das Genießen im Stillen.

Das besondere an Neuseeland ist seine unberührte Natur. Es existieren nicht mehr viele Orte auf unserem Planeten, an denen man eine derartige Wildnis vorfindet, uralte Wälder, unbewohnte und atemberaubende Landschaften, intakte Ökosysteme und einzigartige Naturspektakel. Alleine für das Erleben dieser faszinierenden Natur Neuseelands lohnt es sich, einmal um die Welt zu reisen. Allerdings sollte diese Wildnis aus Sicherheitsgründen nicht alleine entdeckt werden. Zwar gibt es auf den Inseln Aotearoas keine giftigen Schlangen, Insekten oder Pflanzen und auch keine gefährlichen Raubtiere,  dennoch wird davon abgeraten, Wanderungen in die neuseeländische Wildnis alleine vorzunehmen. Egal ob Verletzung oder Wetterumschwung, viele Regionen liegen so abgeschieden, dass eine Rettung im Ernstfall Tage dauern könnte. Unwetter können einfache Wanderrouten innerhalb kürzester Zeit in unpassierbare Fallen verwandeln. Die Reise in einer Gruppe bietet nicht nur Sicherheit auf Wanderungen in der neuseeländischen Wildnis, sondern ermöglicht sogar manche Naturabenteuer erst. Einige Naturschätze Neuseelands dürfen nämlich aufgrund von Sonderschutzregelungen ausschließlich von Gruppen besichtigt werden, die von einem ausgebildeten Reiseführer begleitet werden. Wir bei Sidetracks buchen beispielsweise für unsere mehrtägige Wildnis-Wanderung einheimische Guides zu, welche die Region und Flora und Fauna wie ihre eigene Westentasche kennen.

Eine Gruppe kann nicht nur dazu motivieren, Dinge zu unternehmen, die man noch nie zuvor gemacht hat. Sie kann auch Mut verleihen, sich einmal über die eigenen Grenzen hinaus zu wagen, Dinge zu tun, die man sich alleine nie trauen würde – sei es beim Whitewater Rafting in wilden Gewässern, Kajaken auf dem offenen Meer, Segeln, der Überquerung riesiger Hängebrücken über eine tiefe Schlucht oder beim Eisklettern.  In der Gruppe kann auch der Schüchternste zum größten Abenteurer werden!

Aber auch für Paare kann eine Gruppenreise eine Alternative zur Individualreise sein. „In der Gruppe findet jeder seinen Gesprächspartner und manchmal auch Laufpartner“, erklärt Angelika Pastoors von Sidetracks aus ihrer langjährigen Erfahrung. „Nicht immer laufen Paare in der gleichen Geschwindigkeit. In unseren Gruppen findet Mann und Frau dann beim Wandern dementsprechende Gesellen.“

In der Gruppe Neuseeland entdecken, gemeinsam Abenteuer erleben – wir planen Eure Reise, damit sie garantiert kein Flopp mit Pleiten und Pannen, sondern ein unvergessliches entspanntes Erlebnis wird! Lest hier, was unsere Kunden über uns sagen! Euer Sidetracks-Team

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Neuseelands rote Blütenpracht

Weihnachten ist vorbei und der typisch neuseeländische Weihnachtsbaum, der im Dezember rot leuchtend blühende Pohutukawa-Baum steht in voller Blüte. Doch während in Deutschland Winter ist, blüht in Neuseeland jetzt auch noch ein anderer heimischer Baum rot, ein, man könnte fast sagen, räumberischer Baum, der Rata Tree.

Aufgrund der geografisch isolierten Lage Neuseelands und der Ausdehnung der Doppelinsel über 14 Breitengrade (damit ist die Nord-Süderstreckung knapp zweimal so lang wie Deutschland) konnte sich eine einzigartige und vielfältige Flora im Land entwickeln. Unter den extrem unterschiedlichen klimatischen Bedingungen von subtropisch bis kühl-alpin entstand eine hohe Anzahl an unterschiedlichen Vegetationszonen und somit ein unglaublicher Artenreichtum an Pflanzen, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Viele der neuseeländischen Gewächse weisen Besonderheiten auf. Bei der Mehrheit des Bewuchses handelt es sich um  immergrüne Pflanzen, nur wenige Baumarten sind kälteresistent und Blüten sind meistens unscheinbar und klein.

Neben den rot-blühenden Pohutukawas ist einer der bekanntesten Bäume Neuseelands der immergrüne Rata, dessen Baumkrone in der Weihnachtszeit von kleinen strahlend roten Blüten übersäht ist. Man unterscheidet zwischen einem Nordinsel- und einem Südinsel-Rata, oder auch Eisenholzbaum, welcher der gleichen Gattung angehört wie der Pohutukawa Baum.

Das besondere der Ratas ist ihre Entstehung. Sie können gedeihen wie ganz normale Bäume aber nicht immer wachsen sie tatsächlich auf diese Weise. Dort, wo Samen vom Wind hinauf in eine Astgabel geweht werden,  kann es sein, dass sich ein Rata Sprössling hoch oben als dort sogenannter „Epiphyt“,  oder Aufsitzerpflanze entwickelt.  Auf den Ästen im Wipfel seines Wirtbaumes sitzend bildet der Spross zunächst Luftwurzeln, die in Richtung des Bodens wachsen und sich um den Stamm des Wirtes ranken, welcher häufig sogar im „Würgegriff“ des jungen Rata abstirbt. Die langen Luftwurzeln verleihen den neuseeländischen Wäldern einen tropischen Regenwald-Charakter, da sie wie Lianen anmuten.

Sind die Wurzeln für eine eigenständige Versorgung ausgebildet, kann ein Rata 15 bis 40 Meter hoch wachsen und selbst zum Wirt vieler Epiphyten werden. Es wird angenommen, dass Eisenholzbäume 400 bis 500 Jahre alt werden können. Der Bestand der Ratas ist vor allem durch das aus Australien eingeschleppte Possum gefährdet. Das Nagetier, welches eine der größten Plage geworden ist, ernährt sich unter anderem von den jungen Trieben und den dicken, lederigen Blättern der Ratas. Durch den Verbiss ist die einheimische Population der Rata-Bäume stark bedroht.

Wer mit Sidetracks auf Tour geht, erfährt nicht nur alles über Ratas, wir zeigen Euch auch die typischen Silberfarn-Bäume und bringen Euch Neuseelands Flora und Fauna mit unserer jahrelangen Expertise aus erster Hand näher. Guckt Euch doch mal in unserem Reisekalender um, welche Tour Euch persönlich am besten gefällt!

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Happy 2013 aus Neuseeland vom gesamten Sidetracks Team!

Warum nicht das neue Jahr starten mit der Erfüllung eines vielleicht langgehegten Wunsches – eine Reise ins Traumland Neuseeland!

Wir haben noch Restplätze frei auf unserer Komfortreise Schätze der Südens vom 26.01. – 20.02.2013 (Durchführung ist garantiert!) und auf unserer Zeltreise Wanderreise Neuseeland vom 04.02. – 01.03.2013.

Meldet Euch baldmöglichst wenn ihr noch mitkommen möchtet, wir freuen uns auf Euch!

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