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Archive for April 2014

Farne

Diese Woche haben wir eine Auswahl an Farnen, von Birgit Hesse während ihres Urlaubs in Neuseeland fotografiert.

DSCN8340Kidney fern, Trichomanes reniforme

 

DSCN8809Silver fern, Cyathea dealbata

 

DSCN8813Kiokio, Blechnum novae-zelandiae

 

DSCN8822Maidenhair fern, Adiantum cunninghamii

DSC_0489Koru, aufgerollter Farnwedel des Silver Fern.

 

DSCN4054Hanging Fork fern, Tmespteris

 

DSCN4061

Und soweit ich es vom Foto identifizieren kann, bitte korrigiert mich  falls falsch, ein

Sword fern, Nephrolepis exaltata

DSCN4062Und zu guter letzt ein Mountain kiokio, Blechnum procerum

 

 

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Welche Grenzen den Grenzkontrollen?

Wie wir euch schon in einem früheren Artikel beschrieben haben, sollte man bei einem Besuch in Neuseeland sein Gepäck gründlich gesäubert haben und ja kein Obst oder andere frische Lebensmittel mit sich führen oder der Grenzschutz nimmt sich die Sachen vor. Es kann einem übertrieben vorkommen, wenn schon vor der Landung darauf hingewiesen wird, daß nichts, aber auch rein garnichts biologisches ohne vorherige Zollerklärung und Quarantäne nach Neuseeland gebracht werden darf. Die Spürhunde am Flughafen mögen zwar niedlich aussehen, aber wehe sie kriegen eine falsche Fährte in die Nase. Da kann man sich schon fragen, in was für einem Land man da gelandet ist.

Methode im Wahnsinn

Als Inselstaat seit Ewigkeiten von anderen größeren Landmassen isoliert, hat Neuseeland eine weltweit einzigartige Flora und Fauna entwickelt. Obwohl es das eine oder andere Raubtier gab, den Haast Eagle und diverse Seelöwen, ging es relativ friedlich in der Natur zu. Bis die Menschen kamen und mit ihnen zahlreiche andere Tiere. Einige waren Nutztiere (Schweine, Hunde), andere Schmarotzer (Ratten, Mäuse) und wieder andere zur reinen Zier oder Belustigung (Katzen, Fasane). Diese Arten hatten über die Jahrzehnte vielen einheimischen Tieren den Garaus gemacht und in den 80er und 90er Jahren sollte dem Einhalt geboten werden, da viele den unwiederbringlichen Wert der typischen neuseeländischen Natur erkannten.

Naturschutz per Gesetz

Im Jahr 1993 wurde der biosecurity act erlassen, der die jeweiligen Behörden – MPI ( Ministry of Primary Industries) momentan – mit dem präventiven Schutz an den Staatsgrenzen und eindämmenden Maßnahmen im Falle einer Verseuchung Neuseelands beauftragt. Seitdem hat es schon einige spektakuläre Einsätze gegeben: 1999 wurde die painted apple moth entdeckt und durch ein aufwendiges Sprüh- und Eingrenzungsprogramm ausgerottet. Ähnliches wird in Betracht gezogen, sollte die australische Queensland fruit fly weiterhin in Auckland auftauchen. Zur Zeit werden Fallen aufgestellt um festzustellen, ob es sich um einzelne Fliegen handelt oder eine Verseuchung behandelt werden muss.

Was kann man als Tourist tun?

Die meisten Besucher in Neuseeland kommen, um die Natur zu erleben und sind deshalb gerne bereit ihr Bestes zum Schutz dieser wunderbaren Arten zu tun. Aber wie?371px-Tane_Mahuta

Zunächst sollte man genauestens die Einfuhrbestimmungen auf der arrival card lesen und die Rucksäcke entsprechend entleeren. Als nächstes kann man sich verantwortungsbewussten Touristikbetreibern, wie Sidetracks zum Beispiel, anvertrauen und mit ihren Tipps die Natur respektvoll erleben. Wer dagegen auf eigene Faust das Land entdecken will, sollte auf jeden Fall die Verhaltensregeln für die jeweiligen Standorte berücksichtigen. Als Beispiel, im Norden Neuseelands gab es mal riesige Wälder mit Kauri Bäumen. Nachdem sie über Jahrhunderte abgeholzt wurden, gibt es jetzt nur noch 3%. Und diese drei Prozent sind von einer pilzartigen Krankheit bedroht. Schon jetzt sind viele Bäume infiziert und sterben langsam. 640px-Waipoua_Forest,_North_Island,_New_Zealand_-kauri_dieback_disease_prevention-21March2011Um die restlichen Bäume zu schützen, wird empfohlen nur auf den offiziellen Pfaden zu gehen und vor und nach dem Besuch die Wanderschuhe auf gründlichste zu säubern. Mehr Information zu diesem Problem gibt es auf dieser Webseite.

Ende gut, Alles gut?

Wir hoffen, dass all diese Maßnahmen, so unangenehm sie auch kurzfristig sein mögen, ein wunderbares Ökosystem erhalten, so daß noch viele andere Menschen es erleben können. Und in diesem Sinne hoffen wir euch bald hier begrüssen zu dürfen.

Und vielen Dank an Monika L., die schon auf mehreren Sidetracks Reisen dabei war, für den Hinweis zu den Kauri Bäumen. Wir freuen uns immer zu hören, was euch besonders am Herzen liegt.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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k-Neuseeland 2012 0982 - Sonnenuntergang (Cregan Hut)An der Cregan hut, auf dem Awatere Tussock Track hat Thorben Tohrleuchter diesen Sonnenuntergang fotografiert.

Die folgenden Fotos sind alle von Petra, aus der Wairarapa Gegend. Und lasst euch bitte nicht abhalten mehr Sonnenunter- oder aufgänge und Wolkenbilder zu schicken!! Hier nochmal die Adresse: photo@sidetracks-neuseeland.com.

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Auf abgelegenen Pfaden zu den Ursprüngen der Erde

Die geologische Entstehungsgeschichte unserer Erde präsentiert sich in vielfältiger und überwältigender Weise. Ob Vulkane, Gebirgsketten oder Fjorde, alle sind atemberaubende Manifestationen einer aktiven Welt. Für viele Reisende ist das Sehen und hautnahe Erleben dieser Weltwunder der Höhepunkt eines Neuseeland Urlaubs. Leider sind viele Weltwunder derart populär unter den Touristen, daß ein ruhiges und intensives Erleben nicht immer möglich ist. Es sei denn, es hat einen an einen derart abgelegenen Ort verschlagen, der nur mit Hubschrauber oder per pedes zu erreichen ist.

Fjorde

Die heutigen Fjorde sind Zeugen einer kalten Vergangenheit und der gewaltigen Macht des Wassers. Im Auf und Ab der Gezeiten, mit Eis und Schnee als Werkzeuge, hat das Wasser seine Spuren an den Küsten vieler Länder hinterlassen. Wenn dies dann auch noch am Rande zweier tektonischer Platten geschah, wie beim Milford Sound im Fjordland National Park im Süden Neuseelands, entstanden majestätische und mythische Landschaften. Schon Rudyard Kipling, der ihn nach seinem Besuch als achtes Weltwunder deklarierte, war beeindruckt von der Einzigartigkeit des Fjordes.800px-Milford_Sound_(New_Zealand)

Fjordland National Park

Für viele Besucher Neuseelands ist es unvorstellbar, eine Reise auf die Südinsel ohne einen Abstecher zum Milford Sound zu machen. Obwohl dies einer der berühmtesten Fjorde Neuseelands ist und für Touristen gut zugänglich, gibt es hier durchaus die Möglichkeit, diesen und andere Fjorde aus privater Sicht zu geniessen. Während viele Touristen mit Bussen ankommen und sich auf Booten durch die Sounds kutschieren lassen, können abenteuerlustige Reisende Wandertouren durch den Park machen, die sie in entlegene Regionen bringen und ungestört die einzigartige Fauna und Flora der Gegend erforschen lassen.

Grüne SchatztruhePB050314[1]

Da Fjordland für lange Zeit nur schwer zugänglich war, konnten sich viele Pflanzen- und Insektenarten erhalten, die weltweit nur in Neuseeland, in Fjordland, existieren. Moose, Farne und Flechten bilden einen Großteil dieser exklusiven Mannigfaltigkeit, sowie eine Vielzahl an Scheinbuchen und Steineibengewächsen.

IMG_0185Obwohl im 19ten und 20ten Jahrhundert die Wal- und Robbenfänger Ratten und andere Neozoen einführten, die der einheimischen Fauna und Flora Konkurrenz machten, haben in den vergangenen Jahrzehnten mehr Menschen den Wert der ursprünglichen Natur erkannt und tun nun ihr Bestmöglichstes, um sie zu erhalten und vor weiterer Zerstörung zu schützen. So hat die UNESCO das Fjordland als Weltnaturerbe deklariert.

Respekt und Umweltschutz

Zusammen mit Umweltschützern arbeiten die einheimischen Touristikbetreiber an dem Erhalt dieser einzigartigen Landschaft, indem sie die Zahl der Touristen und den Zugang zum Park kontrollieren. Weiterhin ist ein Teil des Parks als wilderness area designiert und darf nicht von Touristen betreten werden. Die Touren bei Sidetracks mögen zwar nicht durch die offizielle wilderness führen, aber wir können garantieren, daß uns auf den abgelegenen Pfaden unserer Wanderungen nur einheimische Tiere und Pflanzen über den Weg „laufen“. Ein Blick auf die Fotos ehemaliger Tour Teilnehmer sollte euch einen Eindruck der Vielfalt geben.

Viel Spaß!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

 

 

 

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Glitsch im System

Eine schnelle kurze Entschuldigung: ein technischer Fehler hat einen Artikel zu früh ins Internet gestellt. Der Beitrag mit sehr detaillierten Farnbilder kommt am 30. April raus und alle vorherigen links sind nicht mehr aktiv.

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Vögel in Neuseeland

Während wir euch in den vorherigen Artikel einige der einheimischen Vögel schon gezeigt haben, wollen wir heute ein paar importierte vorstellen, die oft in bewohnten Gegenden, zu sehen sind.

Zuerst die welcome swallowdie sehr an menschlichen Aktivitäten interessiert sind und deren Nachwuchs sehr zutraulich sein kann!

Hier sitzen sie an den Aussenschrauben unseres Rohbaus und geniessen die Nachmittagssonne!

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Während sich hier ein Junges auf den Schultern meines Mannes ausruht.

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Als nächstes ein/eine rosella, die es in vielen Farbkombinationen gibt, dies ist die typische neuseeländische Variante. Er/Sie war in unsere Garage geflogen und hatte nicht mehr rausgefunden.

 

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Und dann haben wir eine verletzte paradise shelduck in unserem Garten gefunden und gepflegt bis ihre Wunde wieder verheilt war.

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Und was spazierte kurz vor Weihnachten an unserem Haus vorbei? Dieser wunderschöne Fasan!

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Christchurch Quake City

Anfang April gab der Museumsdirektor Anthony Wright bekannt, dass ab dem 5. Mai die Eintrittspreise für Quake City erhöht werden. In einem Interview erklärt er, daß die erhofften Besucherzahlen im vergangenen Jahr nicht erreicht wurden und ein Defizit vorhanden ist. Da das Museum allein durch den Eintritt finanziert wird, müssen neue Maßnahmen getroffen werden, um die Unterhaltskosten einzubringen.

Entstehungsgeschichte

quake cityIn 2012 hatte das Canterbury Museum eine Ausstellung zum Erdbeben in Christchurch (Februar 2011) kuriert und sie sollte nur für sechs Monate in Christchurch und dann in anderen Museen in Neuseelands ausgestellt werden. Aber viele Besucher hatten die Meinung geäußert, es sollte Teil der permanenten Sammlung des Museums werden, worauf der Direktor des Museums den Plan für eine permanente Sammlung innerhalb des Museums entwarf. Im Februar 2013 wurde diese dann eröffnet und präsentierte die Verwüstungen der Stadt, das Durchhaltevermögen und den Mut der Bürger und die Möglichkeiten für eine neue bessere Zukunft der Stadt.

Pläne für die Zukunft

Die Bewohner und Beamten der Stadt müssen tagtäglich finanzielle Entscheidungen treffen, die die Zukunft vieler kleiner und großer Projekte entscheiden. Um das aktuelle Bestehen eines Museums zu garantieren, das das regionale Erdbebenrisiko zum Thema hat, muß unter anderem die Finanzierung gesichert werden. In diesem Fall über die Erhöhung der Eintrittsgelder. Für die ferne Zukunft (in zwei bis drei Jahren) ist geplant, die Ausstellung teilweise oder komplett in eine permanente Sammlung des Canterbury Museums zu integrieren, womit die Finanzierungsprobleme verlagert werden.Canterbury_Museum,_Christchurch,_New_Zealand

Christchurch Bewohner und Besucher

Und damit zum Thema dieses Artikels: wer schon immer vorhatte, das Museum zu besuchen und den alten Tarif ausnutzen will, sollte sich bis zum 5. Mai auf den Weg gemacht haben!

Kommentare zur Ausstellung und dem Museum – das übrigens auf tripadvisor den 5. Platz einnimmt auf der Liste der Sehenswürdigkeiten in Christchurch – sind höchst erwünscht, ebenso wie Fotos oder andere Eindrücke der Stadt.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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