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Archive for Mai 2014

Saisonende

1280px-Tauposee_Abendstimmung,_NeuseelandUnd mal wieder geht eine wunderbare Wandersaison in Neuseeland zu Ende. Zwar geniessen wir hier im Moment noch strahlende Sonnentage, aber die Nächte werden eindeutig kürzer und kühler und wieder bunkern wir uns ein mit hoffnungsvollen Gedanken an den kommenden Frühling und Sommer. Diese Ruhezeit gibt uns die Möglichkeit zurückzublicken und Erlebnisse und Erfahrungen zu begutachten und zu archivieren.

Fotos, Fotos und nochmal Fotos

Eine angenehme Nebenerscheinung eines gelungenen Urlaubs ist die Erinnerung an einmalige Aussichten und bestandene Abenteuer. Während ein Reisetagebuch gut ist um Emotionen und Daten festzuhalten, helfen Fotos und Videos diese Erinnerungen visuell und auditiv zu bewahren und auch mit anderen zu teilen.

Digital statt Dia

DiaAbend5a

Photo von Sabine Remy

Die meisten Urlauber fotografieren heutzutage mit digitalen Kameras und schicken die Fotos per Computer an Freunde und Verwandte. Statt mit einem Diaprojektor werden die Fotos per Computer an die Wand geworfen. Diese Art eröffnet dem computerbewandten Vorführer unzählige kreative Möglichkeiten der Titeleinblendungen, Karten mit eingetragenem Reiseverlauf und Musikunterlegung.

 

 

 

Qual der Wahl

javascript_slideshowAber, ob digital oder analog, schwere Entscheidung müssen trotzdem gefällt werden: Welches der vielen tollen Fotos vom Strand in Hokitika zeigen? Welche bringen die farbliche Vielfalt des Regenwaldes an der Westküste Neuseelands am Besten zum Ausdruck? Und – wieviele Fotos kann ich den Freunden zeigen, bevor sie wegdämmern? Vor allen Dingen nach einem oder mehreren Gläsern neuseeländischen Weins!

Fotoalbum passé?

Wer kann sich noch an Fotoalben erinnern? Viele unserer Generation wahrscheinlich. Auch heute noch sind sie eine beliebte Präsentationsmöglichkeit, vor allen Dingen bei gemütlichen Familientreffen. Dabei können diese Alben auf die traditionelle Art zusammengestellt werden: Fotos drucken lassen, Album kaufen und gemütliche Abende mit Einkleben und Beschriften verbringen. Oder die moderne Variante: bei einem Anbieter im Internet die Fotos hochladen, ein Design auswählen, online beschriften und bezahlen und dann das fertige Produkt nach einigen Tagen im Briefkasten haben.

Wie archivieren und welche Anbieter?

Wir hatten uns gedacht, euch in den nächsten Artikeln die verschiedenen Archivierungs- und Präsentationsmöglichkeiten genauer vorzustellen. Sollten am Ende noch Fragen sein, wendet euch bitte an uns und wir tun unser Bestes euch zu helfen.mount cook nationalpark

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

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Winter Freuden

buch feuerWährend die meisten von euch inzwischen wieder in die heimischen, wärmer werdenden Gefilde zurückgekehrt seid und in den Fotos und Erinnerungen des vergangenen Urlaubs schwelgt, werden wir (Petra und Familie) unseren Winter damit verbringen, den kommenden Sommerurlaub zu planen: wir wollen entweder die Nord- oder Südinsel aus der Herr-der-Ringe Perspektive erkunden. Dabei macht sich dieses kleine Büchlein mehr als bezahlt.LOTR guidebook

Naturwunder im Kino

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht von den Naturaufnahmen in den drei Filmen von Peter Jackson überwältigt wird und sie in Person erleben möchte. Und obwohl es vielleicht nicht unbedingt sein Ziel gewesen ist, hat Peter Jackson mit diesen Aufnahmen nicht nur die fiktive Welt JRR Tolkiens zum Leben erweckt, sondern auch ein Denkmal seinem Land und dessen Naturwunder geschaffen. Eines dieser Naturwunder ist der Tongariro National Park in der Mitte der Nordinsel, der auf zahlreichen Touren bei Sidetracks entdeckt, erlebt und genossen werden kann.

Tongariro National ParkTongariro_Park_panorama

Der älteste Naturschutzpark in Neuseeland, und viert ältester der Welt, entstand im Jahre 1887, als Te Heuheu Tukino IV das Land um die drei Vulkane – Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu – der britischen Krone schenkte, unter der Bedingung dort eine Schutzzone zu schaffen. Damit wollten er und andere Führer der einheimischen Stämme verhindern, daß die Berge, die als heilige Stätten angesehen werden, durch private oder kommerzielle Aktivitäten entweiht werden. Die ursprünglichen 26.4 km² waren zu klein um als Nationalpark anerkannt zu werden und es wurden weitere Landstriche im Laufe der Jahre hinzugefügt. Bis 1907 waren es dann 252.13 km². Weitere Ankäufe und Gesetzesänderungen haben den Park auf den heutigen Umfang von 795.98 km² erweitert. Die Weitsicht und Entscheidung aus dem Jahre 1887 wurde 1990 entsprechend gewürdigt durch die Aufnahme des Parks in die UNESCO Weltkultur- und Weltnaturerbe Liste.

Eure Meinung?!

Was ist eurer Meinung nach der überwältigendste Eindruck, den ihr in Neuseeland gesehen oder erlebt habt oder am liebsten hautnah erleben möchtet? Während wir uns noch nicht entschieden haben welche der zahlreichen Naturparks zu besuchen, würden wir uns freuen eure Meinungen und Empfehlungen zu hören. Und wer gar ein paar Fotos mit uns teilen möchte, kann uns diese gerne an die folgende Email Adresse schicken: photo@sidetracks-neuseeland.com

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Und hier kommt die nächste Auswahl. Für Februar haben wir ein paar außergewöhnliche Landschaftsaufnahmen bekommen und können uns wirklich nicht entscheiden!

Was ist euer Favorit?

Regenbogen am Milford Sound von Anja Korthals

k-MilfordSound (106)

Mount Cook von Stefan Boeckler

MtCook

 

Te AnauWildnis von Tobias Schuster

te Anau Wildnis Tour (MagGyver)

 

Key Summit auf dem Routeburn Track von Martina Sattler

Key Summit

Und wer die letzte Runde verpasst hat, kann hier noch immer wählen.

 

 

 

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Neuseeland und das Cannes Film Festival

Vigil_(film)Vor 30 Jahren betrat Neuseeland zum ersten Mal die Filmszene in Cannes mit Vincent Ward’s Film Vigil. Zwei Jahre später gewann Jane Campion die Palme D’Or in der Kategorie Kurzfilm mit Peel und bekam in 1993 die Palme D’Or für ihren Film Das Piano (die Ehre wurde mit dem chinesischen Film Farewell My Concubine geteilt). Seitdem sind neuseeländische Direktoren und Schauspieler regelmässig dort zu sehen und aus dem internationalen Filmgeschäft nicht mehr wegzudenken. Dieses Jahr sind zwar keine neuseeländischen Filme im aktuellen Wettbewerb zu sehen, aber ein paar Kurzfilme und Vigil werden in verschiedenen Foren vorgeführt.

Cannes 2014

The-piano-posterAber auch dieses Jahr machen die Neuseeländer wieder von sich zu reden: nachdem im letzten Jahr Jane Campion die Jury für den Kurzfilm Wettbewerb geleitet hatte, ist sie dieses Jahr gebeten worden, die Jury für den Hauptpreis, die Palme D’Or, zusammenzustellen und zu leiten. Bekannt für ihre charaktervollen Darstellungen von Frauen und sozialen Ungerechtigkeiten, hat sie nun die Möglichkeit, innovative und wegweisende Filme, Direktoren und Schauspieler der Weltöffentlichkeit zu präsentieren und zu honorieren. Einigen von euch sollte auch ihre neueste Arbeit bekannt sein: im November 2013 wurde ihre Mini-Krimiserie Top Of The Lake zum ersten Mal in Deutschland ausgestrahlt. Sie spielt in Neuseeland und wurde in Neuseeland gefilmt.

Die Jury

Für dieses Jahr hat Jane Campion einige illustre und zum Teil kontroverse Direktoren und Schauspieler eingeladen. Mit ihrer Wahl von Sofia Coppola, Gael Garcia Bernal und Nicolas Winding Refn zum Beispiel, kann man sicher sein, dass die Filme kritisch und fair beurteilt werden. Eine kurze Präsentation der wichtigsten Filme, die vom 14.5. – 2.5.14 beurteilt werden, gibt es hier zu sehen (auf Englisch). Angeblich sind die Jury Mitglieder derart interessant und lebhaft, dass es mehr eine Party als Arbeit sein soll, die Filme zu sehen und zu bewerten. Mal abwarten, was die Presse berichten wird!

Und wer sich für neuseeländische bzw. Neuseeland-bezogene Filme, Bücher, oder Musik interessiert, sollte mal auf unserer Webseite unter der Rubrik Zur Reisevorbereitung reinschauen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

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Unser erstes Foto ist von einem wood pigeon (kereru) Pärchen auf einem cabbage tree.

wood pidgeon

Die folgende Tiere wurden von Birgit Hesse während ihres Urlaubs in Neuseeland fotografiert. Ein australian gannet Pärchen, ein Opposum in einem kawakawa Baum und einem Weisswangenreiher.

 

australian gannet

 

possum im kawakawa baum

 

white-faced heron

 

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Leben in Neuseeland

Neuseeland Besucher kommen in der Regel um die einzigartige Fauna und Flora zu genießen. Respektvolles Verhalten gegenüber der Natur ist für die meisten selbstverständlich. Während der Reisen durchs Land findet man in der Regel Gleichgesinnte und kann vielleicht bei Übernachtungen auf Farmen einen kleinen Einblick in die einheimische Mentalität bekommen. Wenn dabei der Eindruck entsteht, dass die Neuseeländer ihr Land auch heftig lieben, ist dies nicht die Ausnahme.

Umweltbewusstsein

Seit Jahrzehnten arbeiten nun die verschiedensten Behörden und Organisationen an dem Erhalt und der Regeneration des Landes. Dies hat sich auch in den Lehrplänen für die Grund- und Oberschulen bemerkbar gemacht. Als Teil der körperlichen und sozialen Erziehung werden Kurse und Aktivitäten angeboten, die das Bewusstsein für verantwortungsvolles Verhalten verstärken sollen und Generationen von Hütern und Wächtern des Landes heranziehen sollen.

Outdoor Education New Zealand(ODENZ)

Outdoor kuranuiODENZ ist die nationale Organisation, die die Kurse für die Schulen führt und Richtlinien bezüglich der Lerninhalte, Qualifikationen und Sicherheitsvorschriften entwirft. Und im Zeitalter der Weltreisenden werden diese Kurse nun auch für Austauschschüler angeboten. Erst vor kurzem war der Leiter des Programms des örtlichen Kuranui college (Altersgruppe 13 – 18) in Deutschland um Kontakte mit Schulen und Behörden zu knüpfen!

Die Schüler werden bei Familien untergebracht, die in der Regel auch Kinder auf dem college haben, nehmen am regulären Unterricht und den ausgewählten Aktivitäten teil und haben so die Möglichkeit, ein anderes Land und Lebenseinstellung kennenzulernen.

Pukaha Mount Bruce National Wildlife Centre

Pukaha ist eines der vielen regionalen Naturschutzgebiete, die es den örtlichen Schulen ermöglichen, einen Einblick in die Arbeit zu bekommen, die notwendig ist um die Fauna und Flora zu schützen und zu regenerieren. Sie können viele der eher seltenen einheimischen Tiere zu Gesicht bekommen und die Pfleger bei den meisten Aufgaben beobachten. Selbst für viele Kinder, die auf dem Land groß geworden sind, ist dies die erste Möglichkeit mal einen Kiwi in Natur zu sehen. Viele solcher Erfahrungen schaffen die Voraussetzungen ein aktives und schützendes Bewusstsein gegenüber der Natur zu entwickeln.

 

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Und als persönlicher Kommentar, mit zwei Kindern im Schulsystem, muss ich schon sagen, die Aktivitäten haben es in sich und zeigen den Kindern auch andere Perspektiven für ihre persönliche Entwicklung.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Für  einige mag es sich nicht sehr abenteuerlich anhören, in einer Gruppe ein fremdes Land zu bereisen. Um das Gegenteil zu  beweisen dachten wir, heute ein paar Fotos von unseren Tourteilnehmern zu präsentieren. Spaß, Abenteuer und neue Freundschaften das Ergebnis!

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