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Archive for April 2015

Auf Spurensuche in Neuseeland

Unsere Tour Spurensuche ist eine speziell organisierte Tour (Gruppenreisen a la carte) für Wiederkehrer und fand diese Saison zum zweiten Mal statt. Unsere Teilnehmer – inzwischen sind einige gute Freunde geworden – sind in den vergangenen Jahren schon mehrmals mit uns unterwegs gewesen. Dies ist natürlich eine Herausforderung was die Planung angeht, da wir nicht diesselben Orte und Erfahrungen anbieten wollen und es öffnet die Augen für andere Perspektiven und Aktivitäten. Dies ist natürlich auch von Vorteil für unsere regulären Reisen. Im November 2014 gingen wir wieder auf ‘Spurensuche’ quer durch die Südinsel Neuseelands, was unseren Neuseelandfreunden reichlich Möglichkeiten zum Fotografieren gab.

Die ersten Fotos der Saison…

…sind eingetroffen!

Hier eine Auswahl der Aufnahmen von Monika Lösing:

 

 

 

Hoffe, die Bilder haben Eure Neugier erweckt und wir können Euch auf einer unserer nächsten Touren begrüßen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

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Hoppla, Winteranfang?

2015 snow 3Schon wieder geht eine Wandersaison zu Ende und eigentlich sollte uns ein goldener Herbst in den Winter führen. Leider hatte das Wetter was anderes im Sinn: diese Woche entlud ein antarktischer Sturm über der Nord- und Südinsel genug Schnee, um ein paar Skienthusiasten auf die Pisten zu locken! 2015 snow 2Aber die Metereologen haben beruhigend erklärt, dass diese Kältewelle nur kurz dauern wird. In der Regel fängt die Skisaison Mitte oder Ende Juni an und in den letzten Jahren waren die Betreiber der Skifelder wegen der zu erwartenden Schneemenge besorgt. Im Moment sind sie guter Hoffnung und arbeiten kräftig an ihren Vorbereitungen, so dass sie eventuell auch früher öffnen können.2015 snow

Ende und Anfang

Zunächst wollen wir uns bei all unseren lieben Besuchern und Freunden die wir dieses Jahr wieder gesehen haben bedanken und hoffen, Ihr habt Eure Zeit in Neuseeland auf’s Höchste genossen. Wir würden uns freuen, Euer Lieblingsfoto zu sehen oder einen kleinen Kommentar zu einem besonderen Erlebnis zu lesen!

mapWährend hier in Neuseeland nun die Wandersaison zu Ende geht, bereiten wir uns auf die kommende Saison in Deutschland vor und wollten kurz fragen, ob ihr schon unsere andere Webseite angeschaut und gesehen habt, was für interessante Touren wir innerhalb Deutschland und Umgebung anbieten? Die Seite ist zwar auf Englisch, aber anhand der Karte könnt Ihr sehen, wo wir reisen werden. Und unsere Reiseführer kennt Ihr ja wahrscheinlich schon aus Neuseeland!

Sidetracks Prinzip in Deutschland

Die Deutschland Touren sind nach dem gleichen Prinzip geplant und organisiert wie die neuseeländischen, so dass man die touristischen Höhepunkte durchaus zu sehen bekommt, aber in der Regel sie auf abgelegenen Pfaden erkundet. Solltet Ihr Interesse und Zeit haben, würden wir uns freuen Euch Deutschland aus einer anderen Perspektive zu präsentieren.

Mit vielen lieben Grüssen vom Sidetracks Team und bis zum nächsten Mal!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Technik macht’s möglich

Einen Blick aus der Vogelperspektive auf einen bekannten Ort zu werfen ist immer faszinierend, vor allen Dingen wenn man selber dort nicht hingehen kann aufgrund der Entfernung oder aus anderen Umständen. Aber nicht jeder kann es sich leisten, entweder einen Hubschrauber zu mieten oder eine teure Drohne anzuschaffen. Dank dem Internet haben in den letzten Wochen weitere Drohnenvideos aus Christchurch weitere überwältigende Einblicke in das Ausmaß der vergangenen Erdebeben geben können.

Weltweite Wissbegierde

15_04-Summit-Road-e1428649407704Die Sicht aus der Vogelperspektive ist nicht nur für Laien ansprechend, auch Experten der verschiedensten Berufssparten haben grossen Bedarf an derartigem Informationsmaterial. Ein Erdbeben und die resultierenden Erdrutsche können aus zahlreichen Perspektiven ausgewertet werden. Historisch orientierte Geologen werten die freigelegten Gesteinslagen aus, während Bauingenieure die Stabilität umliegender Berge, Strassen und Tunnel bewerten. In Zusammenarbeit erstellen sie Gutachten, die die Sicherheit der Bevölkerung verbessern sollen. Diese Sicherheit ist auch der Grund, warum die Sumner Road in Lyttelton zum Beispiel noch immer der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden kann.

Christchurch Umgebung

800px-LytteltonHarbour2adj_gobeirneIn Lyttelton, 12 km südlich von Christchurch, befindet sich ein internationaler Seehafen, was die Stadt zu einem wichtigen Knotenpunkt für die Wirtschaft und den Tourismus macht. Lyttelton liegt auf der Banks Peninsula, einer Halbinsel vulkanischen Ursprungs. Dies erklärt die zahlreichen Gebirgsketten, die die Gegend durchziehen und von denen man eindrucksvollen Panoramaansichten über die Umgebung hat. Leider sind derartige Passstraßen sehr anfällig und können durch einen Erdrutsch schnell unpassierbar werden.

Sumner Road in Lyttleton

In nur sieben Monaten (Sept.2010 – Juni 2011) wurde die Gegend dreimal von schweren Erdbeben – oder Nachbeben – heimgesucht die grosse Schäden anrichteten. Während die Zerstörung in den Städten schnell zu erkennen ist, ist dies nicht so leicht auf dem Land oder in den Bergen. Aber wenn eine beliebte Aussichtsstrecke wie die Sumner Road gesperrt ist, ist dies offensichtlicher. Die Gemeinde hat zwar beschlossen, dort auch mit Aufräumungsarbeiten zu beginnen, aber diese werden voraussichtlich nicht vor 2017 beendet sein.

Egal oder Legal?

https://www.flickr.com/photos/purecaffeine/8174133333/Trotz strenger Verbote gibt es die einen oder anderen Wagemutigen – oder Lebensmüden – die auf eigene Faust auf der gesperrten Straße dem Gipfel zugehen. Andere haben nun die Möglichkeit dies per Video legal und gefahrenlos im Internet zu tun.

Am 9. April haben die YeahNah Productions (“YeahNah” ist ein klassischer Ausdruck für Unentschiedenheit) ihr Video hochgeladen und der Öffentlichkeit freigegeben. Dies Video zeigt eindrucksvoll wie nah beieinander Schönheit und Zerstörung existieren können.

 

 

 

 

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Neuseeland aus neuseeländischer Perspektive

kawerau bungy centreIm letzten Jahr hatten wir Euch unsere neue Radtour durch Neuseeland vorgestellt, die unter anderem zwei Tage lang die Gegend um Queenstown erkundet. Und gerade dort ist nun eine neuseeländische Reisejournalistin zusammen mit ihrer Familie im Auto unterwegs gewesen. Auf ihrer Rundreise von Queenstown nach Wanaka, über Arrowtown und Cromwell, bekamen sie die Gegend aus den verschiedensten Perspektiven zu sehen. Moderne architektonische und bautechnische Meisterwerke wie die AJ Hackett Zentrale an der Kawerau Brücke und dem Clyde Damm stehen in grossem Kontrast zu den restaurierten Gebäuden der Kolonialzeit und den liebevoll rekonstrukturierten Strassen in Arrowtown und Cromwell zum Beispiel.

Geschichtsunterricht unterwegs

Old Cromwell Town, New Zealand.Die Neuseeländer sind sich bewusst, dass viele Besucher aus Europa keine detaillierten Vorstellungen von der Kolonialgeschichte Neuseelands haben und geben sich deshalb grosse Mühe, ihre Geschichte nicht nur für die eigenen Nachkommen zu bewahren, sondern auch den Besuchern eindrucksvoll zu vermitteln. Und so kann auf einer Reise durch die Südinsel Neuseelands schnell der Eindruck aufkommen, man sei auf einer Tour durch ein riesiges Freilichtmuseum.

louiseDer Bericht dieser Kurzreise ist derart nett geschrieben, mit den jeweiligen Kommentaren der jugendlichen Kinder garniert, dass ich nur empfehlen kann, ihn im Original zu lesen. Nur in Kürze auf Deutsch: nach anfänglichem Desinteresse haben sich die Kinder von der Begeisterung der Eltern mitreißen lassen und einiges über die Lebensumstände ihrer Vorfahren gelernt. Die Eltern haben dagegen mit mehr oder weniger grossem Entsetzen festgestellt, wie alt sie sind und wieviel sich seit ihrer letzten Besuche geändert hat!

In diesem Sinne kann ich – mit einem zwinkerndem Auge – nur empfehlen regelmässig nach Neuseeland zu kommen, auf dass die Veränderungen nicht zu heftig empfunden werden!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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