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Archive for Juni 2015

Ja nicht unterkriegen lassen!

Wie wir schon in früheren Artikeln berichteten, war dieser Sommer war mal wieder sehr hart für die Landwirte auf der Nord- und Südinsel Neuseelands. Nach einer langen Dürreperiode müssen die Bauern nun frühzeitig mit den extra Winterfütterungen anfangen. Jeden Tag werden Tausende von Dollars für Heu ausgegeben. Dies ist sehr frustrierend für alle und ein Landwirt in Nord Canterbury hat sich etwas einfallen lassen, um dieser unangenehmen Aufgabe was Positives abgewinnen zu können.

Schafskunst

'kiwi sheep' correctedWieder kann man diesen Selbsterhaltungstrieb in Aktion sehen, der schon nach den Erdbeben in Christchurch zu beobachten war. Anstatt kleinbeizugeben, hat der Landwirt Mike Bowler dem schlechten Wetter den moralischen Kampf angesagt und die Fütterung seiner Schafe choreografiert. Dabei hat er das Heu in bestimmten Formen ausgelegt, mal die Namen seiner Enkelkinder, mal einer Kiwisilhouette oder dem klassisch neuseeländischen Ausspruch ‘bugger’ wenn was schiefgeht! Und dann gewartet bis alle Schafe sich entlang der Linien verteilt hatten und es ein wollenes Bild ergab.

Mit Humor geht alles

'bugger' correctedFür viele mag dies eine leichtsinnige Art sein, mit einer Umweltkatastrophe fertig zu werden, aber wenn es keine andere Alternative gibt, ist es besser zu lachen als zu weinen. Und wenn dann Dampf abgelassen ist, weitermachen und hoffen, dass die nächste Saison besser wird. Für Mike ist das Lächeln auf den Gesichtern der Vorbeifahrenden und in der Gemeinde Belohnung und Ermunterung genug. Mal sehen auf was für Ideen er im kommenden Winter kommt!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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Facebook: geliebt oder gehasst!

Ob man Facebook nun liebt oder hasst, irgendwann muss jeder sich überlegen, ob man dem Verein beitritt. Entweder um die Fotos der Freunde vom letzten Grillabend sehen zu können, Benachrichtigungen der Lieblingsfirmen zu bekommen oder schnelle Hilfe bei Hobbyfragen beantwortet zu bekommen. Wie einige unserer Leser schon wissen, haben wir auch zwei Profile dort: Sidetracks Neuseeland und Sidetracks Germany. Wir haben nun neue Informationen für diejenigen, die sich auch auf dieser Bühne bewegen.

Videos auf YouTube

Wir haben vor Kurzem eine nette und hilfreiche Dame auf YouTube entdeckt, die in kurzen und leicht verständlichen Videos erkärt, wie man die Einstellungen und Möglichkeiten auf Facebook am Besten ausnutzt. Hauptsächlich sind diese Anleitungen für kleine Betriebe gedacht, die ihre Internetpräsenz durch Facebook erhöhen möchten. Gleichzeitig können sie aber auch hilfreich sein für diejenigen, die Sorgen um ihre Privatsphäre dort haben.

Ein kleiner Gefallen bitte?

Facebook_like_thumb (2)Ein wichtiger Bestandteil Facebooks ist das Teilen und ‘Liken’ (der “Gefällt-mir” Knopf) von Artikeln und was man sonst noch so auf Facebook finden kann. Je mehr ein Artikel geteilt und favorisiert wird, umso höher steigt er in den Listen und gewinnt an Ansehen und Publikum. Leider hat Facebook in der letzten Zeit dies mal wieder schwieriger gemacht. Allein den “Gefällt-mir” Knopf zu drücken reicht nicht mehr; die Artikel müssen nun aktiv geteilt werden (share this with your friends/world) und man muss aktiv vermerkt haben, dass man Meldungen einer Seite im eigenen Newsfeed sehen möchte.

Wir hätten nun eine kleine Bitte an diejenigen von Euch, die ein Profil auf Facebook haben und uns gerne unterstützen möchten: Bitte gebt uns ein Like und beantragt unsere Artikel und Meldungen zu sehen (“Get notifications”). Solltet ihr was Interessantes oder Nettes lesen, dann teilt es bitte mit Euren Freunden. Wenn ihr Fragen habt, wie diese Einstellungen zu machen sind, schaut Euch das kleine Video an: in dem Video werden Bildschirmfotos zu den jeweiligen Schritten gezeigt.

Und hier nun das Video, sollten danach trotzdem noch ein paar Fragen offen sein, bitte meldet Euch bei uns und unser Team wird Euch sobald wie möglich helfen.

 

 

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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Internationale Gedanken zum Artenschutz

Ein Bericht für die Proceedings of the Royal Society B – eine Unterabteilung der Royal Society die biologische Themen aller Art diskutiert – hat interessante Fragen aufgeworfen. In einem kurzen Artikel kann man nachlesen, welche Vor- und Nachteile die artenspezifischen Spendenaufrufe haben. Die drei Autoren aus Grossbritannien, Australien und Neuseeland haben verschiedene Szenarios der Artenkonservation auf ihre Kostenwirksamkeit untersucht. Dabei sind sie zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen.

Kakapo recovery

Niedlich ist nicht effizient …

… beziehungsweise, die Erlöse aus den Spenden für die niedlichen und fotogenen Tiere sollten auch anderen Arten, die wohl eher nicht als kuschelig angesehen werden, zu Gute kommen. Für ihren Bericht haben sie die umfangreichen Dateien der Schutzmassnahmen für die 700 am meisten gefährdeten Arten (in Neuseeland) auf ihre Kostenwirksamkeit und ihren Nutzen für die Artenvielfalt untersucht. Und haben festgestellt, Gelder aus Sammlungsaktionen für flagship animals können einen entscheidenden Einfluss auf die allgemeine Artenvielfalt haben. In der Regel sind diese sogenannten flagship Arten zwar erfolgreich beim Geldeinsammeln, aber die Kosten ihrer Erhaltung stehen in keinem Verhältnis zu den Erfolgen. Daher empfehlen sie, die gesammelten Spenden auf verschiedene Konservationsprojekte zu verteilen. Dabei gehen sie sogar soweit zu empfehlen, dass private Spenden auch zur Unterstützung staatlicher Schutzmassnahmen zur Verfügung stehen sollten, um einen maximalen Effekt zu haben.

Warum Privat und nicht Staat?

Für viele ist diese Empfehlung nicht annehmbar, da sie befürchten, dass mit dieser Option der Staat sich mehr und mehr aus der finanziellen Verantwortung ziehen würde. Aber leider muss berücksichtigt werden, dass Neuseeland durch die geringe Einwohnerzahl ein geringeres Steuereinkommen hat als andere Länder und dies auf vieles anderes verteilen muss. Es wäre schön, wenn ein Kooperationsmodel entwickelt werden kann, dass die Zukunft der neuseeländischen Flora und Fauna garantiert. Für uns Neuseeländer und für unsere Besucher!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Liebe mit Schloss, ohne Riegel

"Pont des Arts" by Disdero - Own work. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pont_des_Arts.jpg#/media/File:Pont_des_Arts.jpgWer mit einem Vorhängeschloss seine Liebe bekunden will, sollte dies in Zukunft in Wellington und nicht in Paris tun. Die städtische Verwaltung in Paris hat beschlossen, dem gewichtigen Treiben der Liebenden ein Ende zu setzen, da im letzten Sommer ein Teil des Zaunes unter dem Gewicht kollabiert war. Die Gitter sollen durch Plexiglasplatten ersetzt werden und die Beamten überlegen nun auf welche Weise Pärchen ihre Treue kundtun können, ohne Sachschaden anzurichten. Wellington dagegen hat noch keine Probleme mit diesem Phänomen und freut sich über diese kleinen Details im Stadtbild.

Sonderbar-verschroben-schrullig-eigenartig

hubcap fenceDer englische Ausdruck “quirky” wird in Neuseeland oft gebraucht, wenn mal wieder eine typisch neuseeländische Sitte/ Unsitte beschrieben werden soll. Was bei der deutschen Übersetzung ein bisschen verloren geht ist, das es meist etwas Nettes oder Lustiges ist, was damit charakterisiert werden soll. Wie zum Beispiel die vielen verschiedenen Zaundekorationen die man landauf, landab entlang der Strassen finden kann.

Kleidung, Kaffeetassen und Kokolores

Beliebteste Dekorationsmaterialien sind nach wie vor Kleidungsstücke: ob das BH’s, Schuhe im Allgemeinen oder Jandals (Flipflops) sind. Aber auch Zahnbürsten haben einen Zaun ergattern können. Sowie Kaffeetassen, Kinderspielzeug jeglicher Art, Fahrräder, Teddybären, Radkappen und Autonummernschilder, die in diesem Artikel bewundert werden können!

coffee cupsAugen auf beim Reisen

Wir hatten vor einiger Zeit Euch schon die quirky Briefkästen Neuseelands vorgestellt, macht Euch nun auf weitere Spitzfindigkeiten gefasst bei Eurem nächsten Neuseeland Besuch!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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