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Archive for September 2015

Und wieder ist es Zeit!

Daylight-Saving-Time-Clocks2An diesem Wochenende werden in Neuseeland die Uhren eine Stunde vorgestellt. Wir haben zwar noch lange nicht sommerliches Wetter, aber es ist der erste Schritt in diese Richtung. Und damit werden dann – wenn Deutschland vier Wochen danach seine Uhren umgestellt hat – die Telefonleitungen wieder heiss laufen. Ab 25. Oktober ist der Zeitunterschied wieder genau 12 Stunden und Gespräche über Telefon oder Skype sind leichter zu koordinieren. Ich persönlich freue mich darauf, auch wenn es hier Abends schwerer sein wird, die Kinder zur rechten Zeit zu Bett zu bringen, wenn es draussen noch hell ist. Andererseits, wenn sie dann erstmal im Bett sind, weiss ich dass meine Schwester ihre schon in der Schule hat. Oder umgekehrt; in beiden Fällen bedeutet es Ruhe im Haus für einen gemütlichen Tratsch.

Für unsere lieben Leser bedeutet dies natürlich auch eine leichtere Planung, solltet ihr ein persönliches Gespräch mit uns planen!

Wer hat sich das ausgedacht?

Ein Neuseeländer natürlich! George Hudson, ein Entomologe und Astronom der nach Neuseeland ausgewandert war, hatte 1895 der Wellington Philosophical Society einen Vorschlag präsentiert, der eine zwei-Stunden Umstellung beinhaltete. Obwohl sein Vorschlag grosses Interesse erweckte, wurde es erst 1927 mit dem Summer-Time Act verwirklicht. In vielen Veröffentlichungen wird dagegen der Engländer William Willett als der Urheber gesehen, da er sich in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg stark für die Sommerzeit engagierte. Leider starb er ein Jahr bevor sie dann tatsächlich 1916 in Deutschland und etwas später in England eingeführt wurde.

Und warum?

DaylightSaving-World-SubdivisionsAus unterschiedlichen Interessen: während Hudson mehr Zeit am Ende seines Arbeitstages haben wollte um seinem Hobby nachzukommen, wollte Willett die Produktivität seines Landes verbessern. Wieder andere Befürworter meinten, man könnte Energie konservieren, wenn der Bedarf für Licht und Heizung niedriger sei. Auch wenn es seitdem zahlreiche Studien gerade zum Energieeffekt gibt, gibt es leider keine eindeutigen Ergebnisse. Diese Ungewissheit macht es vielen Staaten nicht leicht, eine Entscheidung für oder gegen die Sommerzeit zu machen. Für viele kleinere Staaten ist es zum Beispiel wichtiger nicht den Anschluss an ihre wirtschaftlichen und geografischen Nachbarn zu verlieren und sie implementieren deren Entscheidungen. In dieser Übersicht kann man detailliert sehen, wer sich wann dafür, dagegen und dann wieder dafür entschieden hat.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Wo Naturgewalten sich treffen

blue-beachNeuseeland ist berühmt berüchtigt für seinen undurchdringlichen Busch und schneebedeckte Berge. Aber – was bei einer 14.000 Kilometer langen Küste verwunderlich ist – nicht unbedingt für seine Sandstrände und Strandbiotope entlang der Küsten der Nord- und Südinsel. Aufgrund seiner einzigartigen geografischen Lage haben die Bewegungen der Pazifischen und Australischen Platten abwechslungsreiche Formationen an der Grenze von Festland zu Meer geschaffen. Von tropisch anmutenden feinen Sandstränden zu dramatischen Klippen die stürmischen Wellen Trotz bieten zu romantischen Buchten: alles gibt es in Neuseeland zu sehen und zu erleben.

Endstation Collingwood – Beginn des Meeres

beachAuf unserer Südinsel Explorer Tour kommen wir unter anderem auch durch Collingwood, auf dem Weg zum Farewell Spit, dem nördlichsten Strand der Südinsel. Dieser verschlafene Ort ist für die meisten Reisenden nur die letzte Möglichkeit sich noch mit dem Notwendigsten einzudecken bevor sie weiter an den Strand fahren oder im Busch wandern gehen. Dabei hat der Ort an sich auch so seinen Charm und Kleinode, die nur entdeckt werden wollen. Nicht nur einheimische Reisende, auch Lonely Planet haben ein paar Kuriositäten entdeckt, die einen kurzen Besuch in der Stadt selbst rechtfertigen: die Ausstellung eines Teils einer fotografischen Sammlung (Tyree Brueder) aus dem 19.ten Jahrhundert, Schokolade in allen Variationen im Rosy Glow Chocolate House (Freitags geschlossen) und das niedliche Collingwood Museum mit einer verschrobenen Auswahl an Exponaten zur regionalen Geschichte. Und dann natürlich eine übersichtliche Anzahl von Baudenkmalen in der Stadt und der fotogenen Bucht des Mündungsgebietes.

Klassisch Kiwi

Rosy-Glow-Front-Sign-197x300 (2)Wie man oft beim Reisen feststellen kann, die Neuseeländer machen vieles oft anders als man erwartet. Und hier in Collingwood kann man dies auf nette Weise und in Ruhe sich zu Gemüte führen bevor man sich auf den Weg an die abgelegenen Strände macht, um dort die einheimische Fauna zu betrachten.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

 

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Sidetracks zu Euren Diensten

Auf unseren Reisen durchs Internet finden wir oft Berichte von Reisenden nach Neuseeland. Ob dies kurze Abenteuerreisen oder längerfristige Aufenthalte sind ist nicht sonderlich wichtig. Was für uns interessant ist, welche Aspekte ihres Neuseelandbesuches für sie wichtig waren. Die Landschaft, das Aktivitätenangebot, die Einheimischen, die Preis-Leistungsverhältnisse oder gar alles zusammen!

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Kürzlich entdeckte ich einen weiteren Blog von einer ambitionierten Fotografin, Marta und ihrem englischen Freund Jack, und ihren Berichten aus Neuseeland. Sie befinden sich seit einigen Monaten mit einem Work and Travel Visum hier und haben schon zahlreiche Sehenswürdigkeiten in und um Queenstown erwandert. In ihren verschiedenen Einträgen kann man einiges nachlesen und bekommt dabei einen ganz bestimmten Eindruck: die Schönheit Neuseelands ist am besten zu Fuss zu erfahren. Und man sollte sich rumkutschieren lassen, um ja nicht etwas zu verpassen während man auf den Verkehr achtet!

Sicher zur Aussicht

Dunedin beach

Unterwegs mit Sidetracks bedeutet unter anderem, dass unsere Teilnehmer sich ganz in Ruhe auf das Erleben konzentrieren können. Ob im Minibus zu den zahlreichen Nationalparks oder auf verkehrsarmen oder gar verkehrsfreien Strassen mit dem Fahrrad durch die Landschaft. Die Touren sind derart geplant, dass die Landschaft nicht nur an einem vorbeifliegt, sondern mit jedem Schritt oder Tritt in die Pedale erlebt und genossen werden kann.

Wanderlust…

Sunrise Maraetai Beach, New Zealand

Sunrise Maraetai Beach, New Zealand

…Fernweh, Reiselust. Die meisten unserer Leser und Leserinnen wissen genau wovon wir reden. Da der deutsche Sommer jetzt so langsam seinem Ende zugeht, solltet Ihr Euch Gedanken machen, wo und wie den Winter zu verbringen. Lasst Eure Wanderlust von den Fotos von Marta erwecken und stöbert durch unsere Tourenangebote. Bis bald!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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Gletscher, aber nicht wie wir sie noch kennen

Franz Josef glacier by enuserdramatic - enImageFranzjosef_glacier_3.JPG.  httpscommons.wikimedia.orgwikiFileFranz_Josef_glacier.JPG#mediaFileFranz_Josef_glacier.JPGSeit den 70er Jahren werden weltweit Gletscher beobachtet und Daten zu deren Zyklen des Schmelzens und Wachsens gesammelt und verglichen. Dadurch haben die Forscher beobachten können, in welchem Maße die Gletscher in den letzten hundert Jahre zurückgegangen sind. Natürlich gibt es regionale Unterschiede, aber leider ist die weltweite Tendenz schrumpfend.

Internationale Beobachter

Eine neue Studie im Journal of Glaciology veröffentlicht, quantifiziert die Beobachtungen zahlreicher Forscher. Der WGMS (World Glacier Monitoring Service) hat als zentrale Organisation, mit Unterstützung nationaler und internationaler Institutionen wie der UNESCO und dem amerikanischen National Snow and Ice Data Center (NSIDC), die weltweiten Daten gesammelt und analysiert. Und leider sind sie zu dem Ergebnis gekommen, dass der Schwund im ersten Jahrzehnt des 21sten Jahrhundert grösser war als in irgendeinem anderen des 20sten Jahrhunderts. Da für viele Forscher der Eisbestand ein Hinweis auf die gobale Wärmeentwicklung ist, betrachten sie dieses Ergebnis mit grosser Sorge. Die Auswirkungen dieser Entwicklung – geografisch, ökonomisch und sozial – auf unsere Welt könnten verheerend sein. Insofern sind derartige Studien relevant für alle Politiker, die Entscheidungen zum Umweltschutz, etc treffen müssen.

Kaum zu glauben

Hanging glacier in the Southern Alps by Avenue - httpscommons.wikimedia.orgwikiFileHanging_glacier_in_the_Southern_Alps.JPG#mediaFileHanging_glacier_in_the_SoutheFür viele Neuseeländer sind gerade diese Nachrichten schwer zu glauben, da dieses Jahr mal wieder ein Super-Jahr zum Skifahren ist. Alle Skigebiete melden optimale Ausnutzungen an und jeder freut sich auf die nächsten Schulferien, Anfang Oktober, um noch einmal schnell auf den Brettern einen Berg runterzufahren. Da Schneefall wichtig für die Regeneration der Gletscher ist, könnte man annehmen mit einem zweiten guten Jahr wären unsere Gletscher wieder auf dem Weg zur Besserung. Leider gehören mehrere Jahre dazu und dann muss der Schneefall über den “richtigen” Bergspitzen erfolgen.

Was Du heute kannst tun, lass’ nicht bis morgen ruhen!

In diesem Sinne, wer schon immer mal die Gletscher in Neuseeland bewundern wollte, sollte sich zügigst auf den Weg machen. Viele unserer Touren auf der Südinsel haben einen Gletscher auf dem Reiseplan und unsere Besucher können sich so eine eigene Meinung bilden. Bis bald!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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