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Archive for Mai 2016

…werden Träume wahr.

imageZugegebenermassen ist Shaun Jeffers so richtig von JRR Tolkien, Peter Jackson und den Hobbits besessen. Schon als Kind war er sehr begeistert von den voluminösen Abenteuern der Elfen, Zwerge und den Hobbits. Und hat sich deshalb als junger Mann dann auf den Weg ans andere Ende der Welt gemacht. Nach kurzer Absprache mit den Betreibern von Hobbiton in Matamata konnte er dort in Ruhe ein paar Tage verbringen und nach Herzenslust fotografieren. Die Betreiber waren derart von seinen Bildern begeistert, dass ihn zum ‘offiziellen’ Hobbitfotografen ernannten. Nun verbringt er in regelmässigen Abständen Zeit dort und dokumentiert, wie sich der Ort und die Landschaft im Laufe der Jahreszeiten verändern.
Es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn er sich alleine davon über Wasser halten könnte und so hat er noch andere Kunden und Projekte im Laufe der Zeit angesammelt. Auf seiner Webseite kann man die Ergebnisse bestaunen und sich ein bisschen vom Reisefieber anstecken lassen. Es ist jetzt zwar Sommeranfang in Deutschland und der Winter scheint noch ach so fern zu sein, aber wer Zeit hat, sollte sich überlegen, ob man den Winter nicht vielleicht unter der pazifischen Sonne und im neuseeländischen Busch verbringen sollte?!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Temperaturen fallen

winter delightsDie Sonne scheint zwar noch des öfteren, aber inzwischen müssen wir jeden Tag den Ofen anfeuern, um das Haus warm zu halten. Das hat so seine guten Seiten wie langsames Kochen von herzhaften Gerichten und Suppen auf besagtem Ofen, aber da die Tage nun auch kürzer werden, gibt es eine gewisse Hektik, um all die täglichen Garten- und Tierpflichten zu erledigen. Am Nachmittag, beim Umklammern der heissen Tasse Tee, kommen einem dann schon Gedanken an Flüge in sonnigere warme Gefilde.

Geologische Aktivitäten

Und dabei haben wir warme Winteraktivitäten quasi vor der Haustüre. Ein Aspekt der neuseeländischen Geologie ist wenig bekannt: da es am pazifischen “ring of fire” gelegen ist, gibt es hier nicht nur Erdbeben, sondern auch reichlich Thermen und Strände mit heisser Wasserzufuhr. Auf einer Webseite kann man nicht nur sehen, wo die jeweiligen Bäder gelegen sind, sondern auch die Kommentare von anderen Besuchern lesen!

Hot Water Beach

hot water beachGerade hat es einer der berühmtsten Strände auf die Top12 Liste von Lonely Planet gebracht. Mit einer Schaufel ‘bewaffnet’ kann man sich dort seine private ‘hot tub’ selber buddeln. Dabei kontrolliert man die Temperatur durch die eigene Buddeltätigkeit: je tiefer desto heisser; und es kann durchaus so heiss werden, dass man sich verbrennen kann! Also dann noch ein paar Eier zum Kochen mitnehmen und ein paar Butterstullen und das Mittagessen ist auch fertig.

Viel Spass und Guten Appetit!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Tücken des modernen Lebens

camera gear overkillWer kennt nicht die Qual der Wahl vor Reisebeginn: die kleine oder die grosse Kamera? Oder gar alle beide, für alle Situationen, und eine in Reserve?! Heutzutage ist relativ gute Technologie zu günstigen Preisen zu bekommen, so dass man im wahrsten Sinne des Wortes für alle Situationen die richtige Ausruestung haben kann.

Aber, wer nicht gerade vorhat, die Fotos hinterher zu vermarkten, wird sie höchstens dem engsten Familien- und Freundeskreis einmal zeigen, die Besten dann vielleicht ausdrucken und in ein Album kleben. Einige wenige stellen vielleicht ihre Fotos auch auf den diversen Internetforen oder sozialen Medien zur Schau. Alles sehr nach aussen bezogen, oft in keinem Zusammenhang zu den eigenen Beweggründen für den Urlaub.

Naturbezogen – Ich-bezogen

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Die meisten Neuseelandbesucher machen sich auf den langen Weg ans andere Ende der Welt, um eine ganz andere Landschaft, Tierwelt und Lebensweise zu erfahren. Gerade beim ruhigen Wandern durch einsame Landschaften bekommen das Herz und die Seele, die Möglichkeit sich von den alltäglichen Sorgen zu distanzieren und zu entspannen. Der Kontakt mit den Einheimischen kann oft unerwartete Lebensperspektiven eröffnen oder die eigenen Problematiken relativieren. Dazu muss man aber die eigenen Augen und Ohren offen haben.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte?

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Und sagen 1000 Bilder dann sogar noch mehr? Die Autorin dieses Artikels hat da so ihre Zweifel. Sie hatte sich auf die 4stündige Zugfahrt von Greymouth nach Christchurch  begeben – dem TranzAlpine, der eigenen Werbung nach “the trip of a lifetime” – um die überwältigende Landschaft des Landesinneren in Ruhe und Sicherheit geniessen zu können. Und wurde dann vom Knipsfieber ergriffen, sie und die Mehrheit der anderen Fahrgäste. Sie beschreibt amüsant, wie sie sich entlang der Geländer arrangieren, um ja nicht die beste Fotogelegenheit zu verpassen und rennend von einer Seite auf die andere wechseln für die nächste. Diese Route ist inzwischen derart auf Fotografen ausgerichtet, dass der Zugfuehrer regelmässig Ansagen über die nächsten Aussichten macht. Aber, am Ende stellt sie ernüchtert und ein bisschen enttäuscht fest, dass sie ausser den Fotos keine richtigen Erinnerungen von dieser Reise hat.

Barrieren der Technologie

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer ständige Blick auf den Bildschirm hatte ihr die Sicht auf die sich langsam entfaltende Landschaft verwehrt. Erinnerungen können durchaus von plötzlichen überwältigenden Eindrücken geschaffen werden, aber um langhaltend zu bleiben, muss man diese dann einsinken lassen. Verdauen, besprechen, vergleichen. Mit Worten, ein paar Bildern zur Unterstützung vielleicht. Die angesammelten likes auf dem Instagram Profil haben da nicht den gleichen Effekt, wie ein angeregtes Gespräch mit Gleichgesinnten am Ende eines Tages.

Stichwort: Sidetracks

Die Qualität der mitgebrachten Erinnerungen machen einen guten Urlaub ‘unbezahlbar’. Daher sind unsere Touren derart gestaltet, dass zahlreiche Erfahrungen und Erlebnisse gesammelt werden können und dass ausreichend Zeit zum individuellen Erleben, Erfahren und Verarbeiten zur Verfügung steht. Unsere Reiseleiter und Touren sind flexibel, um – im gewissen Rahmen – auf individuelle Präferenzen einzugehen. Schaut mal rein und meldet Euch solltet Ihr Fragen haben.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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Postzustellung à la Kiwi

coast postNeuseeland ist berühmt berüchtigt für seine abgelegenen Landschaften und die stoischen Menschen, die dort leben. Die meisten haben sich einfallsreich mit der Abgeschiedenheit arrangiert und sogar in Geschäftsideen verwandelt. So wie der Postbote in der South Wairarapa, der Touren auf seiner Zustellrunde anbietet, mit Picknick und Kommentaren zu den örtlichen Besonderheiten. Inzwischen hat er sogar eine eigene Webseite aufgebaut und leistet einen wertvollen Dienst für den regionalen Tourismus.

Wie abgelegen ist jottwede (janz weit drausse)?

cropped-DSCF13031Tja, dass hängt davon ab, ob man noch mit dem Auto zu erreichen ist oder nicht! Für einige Einwohner der Südinsel ist der Weg ins nächste Dorf so lang, dass sie nur einmal im Monat oder im Jahr für’s Wochenende den Trek dorthin machen. Und das mit modernen Autos, nicht mit dem Pferdekarren. Und dann gibt es noch diejenigen, die gar nicht per Auto zu erreichen sind.

Leben in den Marlborough Sounds

1024px-Tory_Channel_Marlborough_SoundsEntlang der Meerengen der Marlborough Sounds haben sich einige Wagemutige niedergelassen, die nur per Boot erreicht werden können. Hier gibt es den einzigen offiziellen NZ Post Postboten, der nur per Boot Briefe, Pakete und vieles anderes abliefert. Er hat drei Routen, die er zweimal die Woche abklappert. Wenn dann an einem Tag das Wetter mal nicht mitspielt und er nicht anlegen kann, müssen die Bewohner auf die nächste Tour warten. Das kann dann schon manchmal haarig werden, vor allen Dingen mit verderblichen Waren oder Medikamenten. Dementsprechend versuchen alle, sich so einzurichten, dass sie auch mal ein oder zwei Wochen ohne Kontakt auskommen.

Gerade diese Abgeschiedenheit, verbunden mit einmaligen Naturerlebnissen, verführt viele Besucher zu Aufenthalten in den kleinen exklusiven Lodges der Gegend.

Und, um ganz ehrlich zu sein, in den heutigen Zeiten mit den exzellenten Kommunikationsmöglichkeiten kann im Falle eines Falles immer der Nothubschrauber kommen. So abgeschieden wie vor den Jahren der mobilen Telefone sind sie dann auch nicht mehr. Aber, wenn nur die Milch oder das Brot alle sind, mal eben schnell zum Supermarkt geht nicht. Selber backen oder melken vielleicht. Ist aber auch nicht unbedingt jedermanns Sache.

The Magic Mail Boat

Magic-Mailboat-PictonAuch hier hat der örtliche Postbote entdeckt, dass er in einer einmaligen Situation ist und interessierten Touristen eine andere Perspektive von Neuseeland präsentieren kann. Bei gutem und bei schlechtem Wetter, solange der Postbote sich auf den Weg macht, können ihn Touristen begleiten und sich entweder an bestimmten Stellen absetzen lassen oder die ganze Tour mitmachen. Als Einheimischer mit einer Familientradition die bis zu Zeiten Cap. Cooks zurückreicht, hat er ein reiches Arsenal an Familien- und Landesgeschichten zum Erzählen bereit.

Dieser Artikel beschreibt auf nette und persönliche Art (auf Englisch), die Erfahrungen und Entdeckungen, die man auf so einer Tour machen kann. Wer es nicht ganz so extrem haben will und trotzdem die Vorteile des Wissens der Einheimischen geniessen will, sollte sich uns bei Sidetracks anvertrauen. Wir haben über viele Jahre hinweg Erfahrungen gesammelt, die es uns ermöglichen, einen exklusiven und persönlichen Eindruck von Neuseeland zu vermitteln.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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