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Archive for Juli 2016

Nachrichten der letzten Woche

In der letzten Woche war Umweltschutz einige Male in den Nachrichten, die eine Reihe von Bereichen abdeckten.

Verpflichtungserklärung überregional

pfnz-logo-forestAm 26. Juli machte die Regierung einen Aktionsplan publik, mit dem bis 2050 Neuseeland schädlingsfrei sein soll. Dieser ehrgeizige Plan sieht vor, dass die neugegründete Organisation Predator Free New Zealand Limited mit privaten und ehrenamtlichen Organisationen zusammenarbeitet und alle Aktionen effektiv koordiniert. Die Ziele beziehen sich nicht nur auf die Ausrottung von ganz bestimmten Schädlingen, sondern auch die Entwicklung von neuen Strategien und Technologien zur erfolgreichen Bekämpfung. Die kurzfristigen Ziele des Plans sollen sicherstellen, dass die Entwicklung und Umsetzung dieser Pläne zielstrebig vorangehen und Kontrollmassstäbe setzen. Wenn Kritiker auch die finanzielle Beteiligung der Regierung  als zu klein bezeichnen, ist es doch ein Zeichen der wachsenden Erkenntnis, dass der Naturschutz eine andauernde Verpflichtung unserer Gesellschaft ist.

Regionale Erbsenkontrolle

peasGerade einen Tag vor dieser Regierungsmeldung konnten wir lesen, dass das Umweltschutz- und Industrieministerium MPI den Anbau von Erbsen in der Wairarapa Region für zwei Jahre untersagt hat.

Vor einigen Monaten wurden in einigen Produkten eine Art Rüsselkäfer (pea weevil Bruchus pisorum) entdeckt. Da Neuseeland eines der wenigen Länder ist, die nicht von dieser Pest überrannt werden und deshalb keine Insektizide beim Erbsenanbau verwenden müssen, ist dies von grosser Konsequenz für die $150 Mio Industrie. Bisher wurde der Käfer nur in der einen Region entdeckt, deshalb wird dort den Bauern – und Privatgärtner – der Anbau und Handel aller Erbsenarten für die nächsten zwei Jahre untersagt. Dies soll nach Meinung der Experten reichen, um den Fortpflanzungszyklus zu unterbrechen und die Pest auszurotten.

Für die ca. 120 Bauern in der Wairarapa Region sind die Alternativangebote nur bedingt interessant und es wird im Moment noch debattiert, ob Entschädigungen in Betracht kommen. Die Vertreter der Bauern meinen, MPI sollte die Kosten für Alternativen übernehmen, da angeblich ihre Kontrollen bei der Einfuhr von verseuchtem Saatgut nicht funktioniert haben.

Grenzen der Kontrollen

carrots-wmDies sind zwei aktuelle Beispiele neuseeländischer Umweltspolitik und deren Umsetzung. Wie man sich denken kann, ist es nicht leicht ein gesundes und funktionierendes Gleichgewicht zu etablieren. In diesem Sinne werden wir tun, was wir können, sprich statt süssen Erbsen werden wir dieses Jahr mehr Bohnen und Karotten anbauen. Sind ja auch lecker und gesund, wenn sie frisch aus dem Garten kommen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Unterhaltsame Winterfreuden

NZIFF-2016-1500-by-383An diesem Wochenende hat wieder das jährliche Internationale Film Festival in Wellington begonnen. Ein schier unglaubliches Angebot an nationalen und internationalen Filmen macht mir mal wieder die Wahl zur Qual. Neben den drei Beiträgen aus Deutschland (‘Toni Erdmann’, ‘Varieté’ und ‘Wild’) gibt es auch sehr interessante Beiträge aus NZ, GB und den USA mal wieder.

Themenvielfalt

Beim Durchlesen der Zusammenfassungen der neuseeländischen Beiträge muss ich schon gestehen, dass dieses Jahr so ziemlich jeder Interessenbereich abgedeckt ist:

Dokumentarfilm:

le rideDie Dokumentation einer historischen Tour de France Beteiligung des Neuseeländers Harry Watson in 1928, in der die Tour mit den damaligen Rädern auf damaligen Tourrouten nachgefahren wurde.  Diese Tour de France war die, mit den meisten Ausfällen in der Geschichte der Tour: von 168 Fahrern kamen nur 41 über die Ziellinie.  “Le Ride” für Radenthusiasten.

Komödie:

Wer es lieber etwas leichter mag und wunderschöne Ansichten von Wellington geniessen will, sollte sich “Chronesthesia” anschauen: ein bisschen Liebesgeschichte, ein bisschen abenteuerliche Zeitreise und Wellington von seiner schönsten Seite.

Politik:

Dieser Beitrag könnte auch unter Dokumentarfilm fallen, da die Zusammenhänge um die Beschädigung der Abhöranlage in Waihopai in 2008 in dem Film “The 5th Eye” dokumentiert werden. Da aber der Film die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Parteien präsentiert und einen kritischen Blick auf die allgegenwärtigen Überwachungsapparate und –organisationen wirft, würde ich ihn eher politisch einordnen.

Kultur:

heart of the matterDie Filme dieser Kategorie beschreiben, wie verschiedene Künstler mit unterschiedlichsten Methoden und Medien Versuche unternehmen, sich kritisch mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Malerei, Photografie, Schulunterricht und Performanceart finden in ihnen Ausdruck. Persönlich interessiert mich der Film “The heART of the Matter”, der die Umstrukturierung des neuseeländischen Schulwesens nach dem zweiten Weltkrieg beschreibt. Weitere Titel sind “Michael Smither: Portraits”, “Spectral Visions”, “On an Unknown Beach” und “Apple Pie”.

Aktuell auf der Weltbühne

hunt-for-the-wilderpeople-poster-cropDie obigen Filme werden es wahrscheinlich etwas schwerer haben, sich weltweit zu verbreiten, aber es gibt auch wieder einen neuseeländischen Kassenschlager, der hoffentlich gegen Ende des Jahres auch in Deutschland zu sehen sein sollte: “Hunt for the Wilderpeople” von Taika Waititi. Nach seinem grossen Erfolg mit “5 Zimmer Kueche Sarg” hat er diesmal einen neuseeländischen Buchklassiker verewigt. Der Film basiert zwar auf Barry Crumps Buch “Wild Pork and Watercress”, hat aber nicht so ein dunkles Ende wie das Buch selber. Taika Waititi wollte einen Film schaffen, den die ganze Familie anschauen kann. Mit seinem typischen Humor und hervorragenden Schauspielern, ist dies mal wieder ein Film, der einen sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt.

PS: sobald ich Informationen zum Start in Deutschland habe, werde ich es Euch wissen lassen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

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Urlaubsplanung für nächstes Jahr

Im März dieses Jahres hat der grosse Erfolg unserer Neuseeland Radreise mit Urlaubsgefühl uns überzeugt, sie auch im nächsten Jahr wieder anzubieten. Diesmal im Januar, so dass unsere Besucher auch die günstigen Flugangebote im Moment in Anspruch nehmen können. Dies hört sich mal wieder arg verfrüht an, aber so eine Reise sollte schon rechtzeitig geplant werden. So kann man sich in Ruhe die billigsten Flüge (schon ab 1150 Euro) aussuchen und weitere Reisestationen erkunden und planen. Für weitere Informationen und Tips meldet Euch und wir helfen Euch gerne weiter.

Für heute dann noch eine Fotogalerie, mehr Fotos von Angelika von der Radreise im März. Wie Ihr auf einigen Fotos erkennen könnt, sind die Radwege grössenteils abseits der allgemeinen Strassen und werden gut in Stand gehalten. Lasst Euch von den einmaligen Ansichten verführen und entdeckt das Paradies gemütlich und einen Tritt in die Pedale nach dem anderen!

 

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Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Winterzeit – Suppenzeit

mt.ruapehuDer Winter scheint nun so richtig in Neuseeland angefangen zu haben: die Temperaturen sind gesunken und die Skifreudigen haben sich zu Beginn der Schulferien zu den Skipisten aufgemacht. Auch wenn wir nicht den ganzen Tag draussen verbringen, ist es doch schön eine heisse herzhafte Suppe zum Aufwärmen parat zu haben. Diese Saison habe ich mal was experimentiert: Kumara und Karottensuppe.

Kumara, mal anders, für 4 Personen

1 Kumara (~ Handballgrösse)

2-3 Karotten

1 Zwiebel, mittelgross

2 Knoblauchzehen

1 Stück Ingwer ~10cm

1 Dose Kokusnusscreme/ -milch

Wasser

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Pürierstab

 

Methode: alles ganz einfach

sw-pot-ginger-soup-hl-522520-xKumara und Karotten schälen und in 1-2cm grosse Stücke schnippeln.

Zwiebeln schälen und würfeln, Knoblauch pellen und durch die Presse oder auch kleinwürfeln, Ingwer schälen und feinreiben. In einem grossen Topf (~7l) mit was Butter oder Olivenöl glasig andünsten. Dann Kumara und Karotte dazu, leicht anbräunen, dann die Kokusmilch zum Ablöschen. Eventuell mit Wasser auffüllen während des Kochens.

Wenn die Karotten gargekocht sind – die Kumara sollten dann schon am Zerfallen sein – mit dem Pürierstab nach Geschmack fein oder grob pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einer Scheibe Brot servieren.

Hier könnt ihr das Originalrezept finden, ich habe die Kokusmilch statt Gemüsebrühe genommen. Und beim zweiten Nachlesen festgestellt, dass ich das Chilli vergessen hatte! Hat trotzdem sehr gut geschmeckt.

Guten Appetit!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Ein Wort spricht 1000 Worte

Und in diesem Sinne wollen wir heute mal nur die Bilder sprechen lassen. Dies sind Eindrücke die Angelika auf ein paar Touren des Jahres gesammelt hat, hier in Neuseeland sowie in Deutschland. Die Hafenpoller wurden in Oamaru gesichtet, während die übrigen Eindrücke von unserer Rhein&Römer und der Saar-Mosel Tour stammen.

 

 

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Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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