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Archive for September 2016

Mit der Familie auf Entdeckungsreise

Nun sind wir schon wieder seit ein paar Wochen wieder zurück und ich dachte, es wär an der Zeit kurz von unserer Tour durch die Nordinsel zu erzählen.  Für unseren Familienurlaub hatten wir ein paar klassische Sehenwürdigkeiten und persönliche Favouriten zusammengestellt.

Über Mount Ruapehu – mit Frühstück im Chateau und einer Skistunde für die Kinder im Happy Valley – nach Waitomo zu den Glühwurmhöhlen. Von dort weiter nach Matamata zum Hobbiton Film Set für eine Tour und dann für ein paar Tage Erholung in Taupo und Besichtigung der aktiven Geologie dort. Huka Falls musste natürlich auch bestaunt werden, obwohl unsere Kinder nicht von der Masse der Touristen begeistert waren. An sich hatten wir vorgehabt, in Taupo ein paar Aktivitäten auf dem See zu machen, aber die mussten wegen Erkrankung ausfallen. Stattdessen genoss die Familie die heissen Thermen beim Hotelklassiker DeBretts.

Dann ging’s weiter nach Napier um die Schwiegereltern zu besuchen und die berühmte “Chocolate box” des Mission Restaurants zu probieren. Ein Besuch auf TeMata Peak war wie immer beeindruckend, vor allen Dingen wenn man mit Höhen nicht so gut auskommt wie ich. Ausserdem wurden wir in den zahlreichen Gebrauchtläden der Umgebung fündig und verbrachten ein paar ruhige Tage mit der Familie.

Mein Fazit: ich liebe dieses Land, noch immer!

Waitomo

Auch wenn auf dieser Tour einige klassische Touristenattraktionen auf dem Programm standen, die Qualität der Betreuung und des Angebots waren sehr zufriedenstellend. Gerade die Waitomo Höhlen waren beeindruckend: die Tour wurde professionell und respektvoll durchgeführt und das neue Gebäude des Informationszentrums ist eine gelungene Kombination von moderner Architektur und eingeborener Kultur.

Hobbiton Film Set

Hobbiton mag nicht jedermanns Sache sein, aber als eingefleischte Tolkien, Peter Jackson Fans und alles was mit Hobbits, Elfen und Zwergen zu tun hat, konnten  wir es uns nicht entgehen lassen. Und selbst das schlechte Wetter und die Wintersaison hatten ihren Vorteil: kaum andere Touristen auf dem Gelände. Gegen Ende kam die Sonne doch noch raus und zeigte die idyllischen Hügel von ihrer besten Seite.

Taupo: geologisch aktiv

Ab Taupo hatten wir dann durchgängig Sonnenschein und genossen den kleinen Spaziergang über die “craters of the moon”. Ein akzeptabler Eintrittspreis liess uns nah genug an diese geologischen Besonderheiten der Gegend ran: an manchen Stellen wurden wir von den Schwaden umweht, bekamen eine kleine Prise Schwefeldunst ab, der sich aber schon bei der Rückkehr zum Parkplatz wieder verflüchtigt hatte. Spezielles Mitbringsel: interessante Honigmischungen. Diesmal habe ich mir vom Huka Honey Hive einen Topf mit Lavendel- und einen mit grünem Ingwergeschmack mitgebracht. Wunderbar auf frischem heissen Toast.

Ein Höhepunkt für uns alle waren die hot pools bei DeBretts, einem der ehemaligen historischen Kurhotels der Gegend. Das Haupthotel wurde vor Jahren von der Hilton Kette übernommen, aber DeBretts führt weiterhin einen Campingplatz mit einwandfreien Hütten. Und da gibt es dann ermässigten Eintritt zu den heissen Quellen. Was für ein Genuss, sich langsam durch die unterschiedlich temperierten Becken gleiten zu lassen!

So, das ist nun länger geworden als gedacht, hier nun noch ein paar Fotos und ich hoffe, Ihr seid jetzt auch der festen Meinung, dies alles selber in Person entdecken zu müssen.

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Bis bald!

 

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Jahrein jahraus spannend

MackenzieWährend wir im Sommer die unendliche Weite, den blauen Himmel und strahlenden Sonnenschein des MacKenzie Becken im Zentrum der Südinsel geniessen, gibt es im Winter auch Einheimische, die zum Skifahren oder Naturerfahren sich dorthin auf den Weg machen. Die einmalige Landschaft bietet sowohl im Sommer als auch im Winter unzählige Gelegenheiten zum Fotografieren und Bestaunen. Die schneebedeckten Spitzen der Southern Alps heben sich markant ab von der Ebene ab mit ihren goldenen Rispengrasbüscheln. Auf unserer Tour Schätze des Südens durchqueren wir das Becken auf unserem Weg vom Lindis Pass zum Tekapo See und können in Ruhe und Abgeschiedenheit die kleinen und grossen Entdeckungen auf unseren Wanderungen registrieren.

Lindis Pass

lindis pass2Der Pass mit seinen 971 Höhenmetern ist der zweithöchste Punkt des neuseeländischen Fernstrassennetzes und bietet dementsprechend grandiose Aussichten. Zum Glück können unsere Besucher die Aussicht vom Bus geniessen und müssen nicht auf die Kurven und den anderen Verkehr achten. Die Fernstrasse Nr.8 ueberquert den Pass auf ihrem Weg von Cromwell nach Omarama, die Hauptverbindung zwischen dem MacKenzie Becken und der Canterbury Region.

Tekapo See

lake tekapoDie berühmte türkise Farbe des Sees kommt von den feingeschliffenen Felsuntergrundteilen, die durch den Godley River in den See gespült werden. Weiterhin sind der See und die Umgebung auch wichtig für das Wasserkraftwerk in Waitaki.

Und weltberühmt für den Sternenhimmel! Der Vorteil der geringen Besiedelung dieser Gegend ist die geringe Luft- und Lichtverschmutzung. Dies macht sich das örtliche Observatorium zunutzen und Betreiber bieten regelmässige Touren und Vorführungen an. Schon seit 2012 ist die Gegend als dark-sky reserve anerkannt, wie wir damals schon berichtet hatten und auch heute noch fahren wir durch diese Gegend und lassen uns von den Sternen zum Träumen verführen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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Hokitika

Hokitika,_travail_du_Jade_art_Maori_NZ By PIERRE ANDRE LECLERCQ - Own workDie Westküste der Südinsel Neuseelands hat viel anzubieten: die Nähe zu schneebedeckten Bergen, Skulpturen vom Meer und Wind geschaffen, undurchdringlich erscheinende smaragdgrüne Wälder und urige Einheimische, die ihren Lebensunterhalt mit dem Jadekunsthandwerk verdienen. Auf unserer Tour Naturwunder Neuseelands kommen wir unter anderem auch durch Hokitika – dem Jadezentrum Neuseelands –  und machen dort kurz Halt. Hier gibt es zahlreiche Werkstätten, in denen man den Schnitzern auf die Finger schauen kann und natürlich auch deren Kunstwerke erwerben kann. Die Stadt an sich ist noch relative jung, da sie erst im Zuge des Goldrausches 1864 gegründet wurde. Nach einigen Höhen- und Talfahrten nach dem Ende des Goldrausches, ist sie nun wieder im Aufschwung, mit der steigenden Beliebheit des Ortes bei Touristen aller Art. Sowohl Ökotouristen als auch Sammler der Handwerkskünste finden hier zahlreiche Attraktionen.

Punakaiki

Punakaiki_-_Pancake_Rocks By Daniel Hayes from Bolton, UKDiese Gemeinde liegt ein bisschen nördlich von Hokitika und ist wegen seiner Pfannkuchen berühmt. Leider gibt es diese Pfannkuchen nur salzig und nass: die pfannkuchenartigen Kalksteinfelsen und Blaselöcher am Dolomite Point sind die grossen Attraktionen der Gegend und wir werden ihnen auch einen Besuch abstatten. Zahlreiche Wege führen zu den Sehenswürdigkeiten – die im Laufe der vergangenen Jahrmillionen entstanden waren – so dass man von den verschiedensten Punkten eine gute Aussicht auf diese natürlichen Skulpturen bekommen kann.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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Wandern auf ruhigen Pfaden

1200px-Coromandel_Peninsula_Panorama by SubwaynzViele Besucher Neuseelands wollen die sagenhafte Landschaft auf Schusters Rappen erfahren. Und wir glauben auch, dass man die entlegenden Strände und Wälder nur in der Ruhe und Musse eines stillen Spaziergangs so richtig geniessen kann. Dementsprechend beginnen wir unsere Wanderreise mit ein paar Wandertagen an der Nordspitze der Coromandel Halbinsel.  Für die Zeit schlagen wir unsere Zelte in Cap Colville auf, an der Westküste der Halbinsel. An klaren Tagen kann man vom Strand aus Waiheke Island und sogar Auckland in der Ferne sehen. Damit wird dann auch offensichtlich, warum es uns dorthin verschlagen hat: viele Aucklander zieht es an den Wochenenden auf die Coromandel Peninsula, um der erdrückenden Enge der Grossstadt zu entkommen. Somit sind nicht nur die kleinen Orte am südlichen Ende schnell überlaufen, die Wanderwege und Strände der Gegend auch. Weiter nördlich dagegen, an unserem Standort, herrscht weiterhin Ruhe und Gelassenheit.

Geschichte und Namensgebung

Coromandel_Forest By JShookDie hügelige, mit tropischen Regenwald bewachsene Halbinsel wurde 1820 nach dem Handelsschiff HMS Coromandel benannt, welches dort zum ersten Mal vor Anker gegangen war. Interessanterweise wurde dieses Schiff nach der Koromandelküste in Indien benannt. Da kann man schon den Eindruck gewinnen, dass die kolonialen Briten entweder etwas faul waren oder nicht sonderlich einfallsreich bei der Namensgebung “ihrer Entdeckungen”?!

Sommer, Sonne , Strand

New_Chums_Beach By PseudopanaxWie dem auch sei, Coromandel ist nun der Inbegriff für einen perfekten Sommer an unbefleckten Stränden und regulären Autostaus in den Zugangsorten zu Beginn und Ende der Ferien. Zum Glück fallen viele unserer Touren in die Zeit zwischen den Schulferien, so dass diese Szenarios in der Regel vermieden werden können. Schaut doch mal rein und lasst Euch von unserem Angebot motivieren.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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