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Archive for the ‘Kochrezepte’ Category

Homegrown – Selbstgezogen

Wie einige unserer Leser vielleicht wissen, lebe ich (Petra) auf dem Land in der Nähe von Wellington. Unsere Tielfkühltruhe beinhaltet dementsprechend einige exotische Fleischstücke, wie zum Beispiel Ziegennacken. Diese Stücke entfalten ihre besten Eigenschaften während langsamen und langem Garen in unserem Schongarer.

Da wir nun offiziell im Winter sind, habe ich eine besondere Würzkombination für unseren Sonntagsbraten geplant. Und da wir dieses Jahr unseren Gemüsegarten fertigstellen konnten, haben wir auch selbstgezogenen Sellerie und Rote Beete die als Beilagen in Betracht kommen. Nebenbei bemerkt, das erste Mal in den über zwanzig Jahren die ich hier lebe, haben wir zum ersten Mal auch ordentlich Petersilie im Garten!

Ich weiß nicht, wie die deutschen Metzgereien bestückt sind, notfalls kann dies auch mit einem entsprechenden Stück vom Lamm oder Rind gemacht werden.

Tip zur Planung: ich setze das Fleisch gegen Ende des vorherigen Tages an (lasse es über Nacht sanft köcheln) und bereite dann am jeweiligen Tag nur das Gemüse und andere Beilagen zu.

Zutaten:

Braten vom Rind/Lamm oder Ziege, vorzugsweise Nacken oder Schulter

2 Zwiebeln, grob geviertelt

Zehen 1 Knoblauchknolle geschält

1 Anisstern

2 Teelöffel Zimt

2 Teelöffel Ingwer (oder 5cm frisch, in Scheiben geschnitten)

Salz und Pfeffer nach Geschmack

2-3 Dosen Kokosnußmilch oder –wasser, wer es etwas fettärmer haben will

Rinderbrühe, zum Aufstocken, das Stück Fleisch sollte komplett bedeckt sein

Die Beilagen dieses Wochenende:

Knollensellerie, Rote Beete, Karotten und frisches Kartoffelpuree

Methode:

Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze in den Garer legen, Fleischstück drauf, Kokosmilch und Brühe darüber, bis vollkommen bedeckt. Sobald die Brühe maximale Temperatur erreicht hat, den Braten einmal wenden und dann auf Minimaltemperatur runterschalten und über Nacht köcheln lassen. Am nächsten Morgen wieder wenden und weiter köcheln lassen. Vorm Servieren die Soße sieben und nach Geschmack eindicken. Meine Familie bevorzugt inzwischen eine reduzierte Soße, da muß ich in der Regel eine Stunde vorm Servieren das Fleisch rausnehmen und warm halten.

Die Wurzelgemüse sollen im Ofen geröstet werden. Dazu werden sie gesäubert, geschält und in gleich große Stücke geschnippelt und mit etwas Olivenöl benetzt. Zirka 4 Stunden bevor das Mahl fertig sein soll, kommen die rote Beete zuerst in den Ofen bei 150°C. Eine Stunde später der Knollensellerie, wieder eine Stunde später die Karotten.  Zwischendurch ein Auge draufhalten, daß sie nicht zu sehr karamelisieren oder gar anbrennen. Sollten sie frühzeitig fertig sein, rausnehmen und kurz vorm Servieren unterm Grill nachknuspern und aufheizen. Ich gehe auf Nummer sicher, nachdem ich einmal halbgares Gemüse hatte. Gerade bei Rote Beete und Sellerie ist das nicht unbedingt eine leckere Alternative.  Und dann frisches Kartoffelpuree, mit Butter und Milch angemacht, meine Familie mag es besonders kremig.

Ich hoffe, Euch damit ein paar Ideen für den ‘fernen’ Winter beschert zu haben und wünsche einen guten Appetit.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens 

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Leckere Mitbringsel

imagegen-ashxDiese Monate kann man den Sommer quasi essen: es ist Erntezeit auf den Obstplantagen der Südinsel und in den Supermärkten stapeln sich die frischen und saftigen Pfirsiche, Aprikosen, Pflaumen und Nektarinen. Bald kommen die neuen Äpfel und dann wird es wieder Zeit zum Backen des traditionellen Kiwi Mitbring-Nachtisch: apple crumble! Einfachheit und Flexibilität sind Grundlage dieses Erfolgsrezeptes : sowohl frisches als auch eingemachtes Obst kann verwendet werden und wenn es heiss mit Sahne serviert wird, kann niemand widerstehen.

Heute wollen wir Euch diesen Klassiker näher bringen – naja, so nah wie es halt über’s Internet geht – mit dem Rezept aus dem Edmonds Kochbuch:

Edmonds Fruit Crumble

Für 6 Personen

Zutaten:

Glas- oder Prozellanbackform ca. 1.5 -2l Volumen

600g eingemachtes Obst (Äpfel, Pflaumen, Rhabarber…) oder ca.1kg frisches Obst, in Häppchen kleingeschnitten.

2 Esslöffel brauner Zucker4989574069_03c8b7429e_b

255g Mehl

1 Teelöffel Backpulver

100g Butter

64g weisser Zucker

 

Methode:

Ofen auf 190° Celsius vorheizen

Obst in die Schüssel, braunen Zucker darüber streuen. Mit frischem Obst: mit dem Zucker vermischen.

14111225869_962e22b1a1_bIn einer Schüssel das Mehl, Backpulver und die Butter zusammenarbeiten, am besten mit einem Messer oder einer Gabel, bis es die Konsistenz von grobem Paniermehl hat. Dann den weissen Zucker untermischen und gleichmässig über’s Obst verteilen. Aber nicht glattstreichen.

Im Ofen für ca. 30 Minuten goldbraun backen und dann heiss mit Vanillesauce, Vanilleeis, Sahne und/oder Jogurt… servieren!

Guten Appetit!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

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Winterzeit – Suppenzeit

mt.ruapehuDer Winter scheint nun so richtig in Neuseeland angefangen zu haben: die Temperaturen sind gesunken und die Skifreudigen haben sich zu Beginn der Schulferien zu den Skipisten aufgemacht. Auch wenn wir nicht den ganzen Tag draussen verbringen, ist es doch schön eine heisse herzhafte Suppe zum Aufwärmen parat zu haben. Diese Saison habe ich mal was experimentiert: Kumara und Karottensuppe.

Kumara, mal anders, für 4 Personen

1 Kumara (~ Handballgrösse)

2-3 Karotten

1 Zwiebel, mittelgross

2 Knoblauchzehen

1 Stück Ingwer ~10cm

1 Dose Kokusnusscreme/ -milch

Wasser

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Pürierstab

 

Methode: alles ganz einfach

sw-pot-ginger-soup-hl-522520-xKumara und Karotten schälen und in 1-2cm grosse Stücke schnippeln.

Zwiebeln schälen und würfeln, Knoblauch pellen und durch die Presse oder auch kleinwürfeln, Ingwer schälen und feinreiben. In einem grossen Topf (~7l) mit was Butter oder Olivenöl glasig andünsten. Dann Kumara und Karotte dazu, leicht anbräunen, dann die Kokusmilch zum Ablöschen. Eventuell mit Wasser auffüllen während des Kochens.

Wenn die Karotten gargekocht sind – die Kumara sollten dann schon am Zerfallen sein – mit dem Pürierstab nach Geschmack fein oder grob pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einer Scheibe Brot servieren.

Hier könnt ihr das Originalrezept finden, ich habe die Kokusmilch statt Gemüsebrühe genommen. Und beim zweiten Nachlesen festgestellt, dass ich das Chilli vergessen hatte! Hat trotzdem sehr gut geschmeckt.

Guten Appetit!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Wochenendspass

mussel festivalAm letzten Wochenende fand in der neuseeländischen Grünmuschel Hauptstadt Havelock das alljährliche Muschel- und Meeresfrüchtefestival statt. Neben den kulinarischen Aktivitäten konnten sich Bewerber in verschiedenen Wettbewerben messen: wer am schnellsten Muscheln öffnen kann, die meisten in einer gewissen Zeit verspeisen und viele andere. Auch für die jüngeren Besucher hatten sich die Organisatoren einige Wettbewerbe einfallen lassen, so dass die ganze Familie sich vergnügen konnte.

Umweltfreundliche Meeresfrüchte

Hier in Havelock hat sich der Grossteil dieser Industrie angesiedelt, deren umweltfreundlichen Praktiken international anerkannt sind. Gerade bei der Zucht von Muscheln, die ja ihre Nahrung aus dem Wasser filtern, kommt es auf sehr gute Wasser- und Nährstoffqualität an. Die Gewässer rund um die Zuchtanlagen werden regelmässig kontrolliert, um den internationalen Standards Genüge zu tun. tuatuakarlUnter anderem werden die ‘green-lipped’ Muscheln auch nach Deutschland exportiert, dort kann man sie unter der Bezeichnung Grünschalmuscheln finden. Für viele Neuseeländer ist das Sammeln von Muscheln und anderen Meeresfrüchte während des Strandurlaubs ein wichtiger Bestandteil des Urlaubs und gute Fundstellen werden geheimgehalten und nur an die engste Familie weitergegeben!

Verwandt aber anders

sea food platterDie Grünschalmuscheln sind mit den allgemein bekannten Miesmuscheln zwar verwandt, werden aber wesentlich grösser. Daher eignen sie sich auch für andere Gerichte als die klassischen Muschelgerichte aus Deutschland und Europa. Hier in Neuseeland werden sie bevorzugt auf dem Grill schnell mit Dampf gegart und dann mit verschiedenen leckeren Sossen verzehrt.

Zukunftsorientierte Industrie

Obwohl die Muscheln im Moment den Grossteil der Zucht ausmachen, haben Investoren weitere Projekte in Planung. Die Marlborough Meeresengen sind vorzügliche Gegenden für die Zucht allerlei Meeresfrüchte und mit den Problemen, die mit der traditionellen kommerziellen Fischerei einhergehen, ist die Aufzucht von ökologisch einwandfreien Arten von grossem Interesse für die neuseeländische Wirtschaft. Sounds3-713x330Einen weiteren Leckerbissen dieser Art kann man inzwischen auch auf internationalen Märkten finden, den Königslachs, der hier auch erfolgreich gezüchtet wird und von der Seafood Watch Organisation als eine der ‘best choice’ deklariert wurde. Wer auf Meeresfrüchte nicht verzichten möchte, aber eine ethische vetretbare Wahl treffen möchte, sollte deshalb nach neuseeländischen Produkten mit den entsprechenden Markierungen schauen.

Oder nach Neuseeland kommen und selber am Strand sammeln!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Pullover statt Sonnencreme

Es ist schon merkwürdig wie schnell sich die Jahreszeiten ändern: vorige Woche noch einen Sonnenbrand am Nacken kassiert und heute sind wir ernsthaft am überlegen, ob wir den Ofen anfeuern sollen! Offiziell hat der Herbst am ersten März angefangen und da viele Regionen unter der diesjährigen Duerre gelitten haben, hoffen wir, dass der Herbst viel Regen und auch was Sonne noch bringt, so dass die Landschaft sich was erholen und regenerieren kann.

Herzhafte Küche statt Grillen

Crock_pot_partsMit dem Wetterwechsel geht auch eine Veränderung der Kochgewohnheiten einher: statt schnell ein paar Stücke Fleisch oder Fisch auf dem Grill anzubraten, wird der ‘crockpot’ wieder aus dem Schrank geholt und mit herzhaften Fleischstücken und herbstlichen Gemüsesorten gefüllt. Der crockpot – mein Lexikon gibt die Übersetzung Schongarer an – ist ein klassisches Bestandteil der Kiwi Küche. Wer ihn nicht zur Einweihung der ersten Wohnung bekommen hat, kann spätestens  zur Hochzeit damit rechnen! Und die Dinger sind sooo praktisch. Wir (Petra) haben einen Holzofen als Heizung und benutzen diesen auch zum Kochen und Backen über Winter. Aber, nicht jeder kann dies tun und gerade in der Übergangszeit wo der Ofen nicht ständig an ist, benutzen auch wir unseren crockpot oft.  Diese Art zu Kochen  ermöglicht es billige und geschmackvolle Fleischstücke in eine gesunde und herzhafte Mahlzeit zu verwandeln. Zu einem Bruchteil der Stromkosten als wenn man den Backofen verwenden würde.

Sonntagsbraten in der Wairarapa

KarnickeleintopfDieses Wochenende gibt’s bei uns Karnickeleintopf. Ein ganzes Karnickel, zerlegt, so dass er in den Topf passt auf einem Bett von grobgeschnittenen Zwiebeln, Karotten, zwei Dosen geschälte Tomaten und viel Thymian, Oregano, Rosmarin und schwarzen Pfeffer. Unsere Familie mag es würzig, deshalb benutzen wir Kräuter gerne grosszügig. Dann mit Wasser auffüllen, bis das Fleisch gerade abgedeckt ist. Wer will kann auch Gemüse- oder Hühnerbrühe benutzen. Und dann langsam köcheln lassen, bis dass Fleisch von den Knochen fällt. Ich koche in der Regel für 24 -36 Stunden auf der niedrigsten Stufe, aber auf höherer Stufe kann dies auch schneller gehen. HerbstgemueseWenn alles im Topf ist ‘vergesse’ ich es erstmal für einen halben Tag, drehe das Fleisch paarmal herum und am nächsten Morgen mache ich mich dann an die Fertigstellung. Fleischstücke herausnehmen und die Knochen raussortieren. Die grobstückige Sosse feinpürieren und durch ein Sieb schicken, um sicherzustellen dass alle Knochen entfernt sind. Dann Fleisch, Sosse und die gewünschten Gemüsesorten grobgeschnitten zurück in den Pott und für ein paar Stunden fertig garen lassen. Mein Mann ist nicht sonderlich begeistert von den einheimischen Süsskartoffeln, deshalb wird es bei uns Karotten und Lauch dazu geben, zusammen mit Kartoffelpuree oder Knödel. Sollte ich noch ein Paket Knödelpulver in der Speisekammer finden! Ein Glass Rotwein dazu und es ist ein wahres Sonntagsessen!

Beim Schreiben des Vorgangs läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen, ich hoffe es inspiriert Euch etwas Ähnliches auszuprobieren.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

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Nationalkuchen Pavlova

classic pavZu besonderen Gelegenheiten servieren die Neuseeländer gerne eine leckere Spezialität, die endlich als ihre Schöpfung anerkannt worden ist: die Pavlova Torte. Während die Grundzutaten – Eischnee, Essig, Speisestärke und Sahne – immer konstant sind, schaffen die Dekorationen vielfältige Variationen. Ende des Sommers wird die gebackene Baisermasse mit saftigen, frischen Früchten – Beeren vor allen Dingen – belegt. Gerade im Sommer ist auch eine andere Variante als Nachtisch zum schweren Barbecue beliebt: kleine Baiser Happen mit Zitronencreme (lemon curd) bestrichen und einer kleinen Sahnehaube oder Früchten oben drauf!

Da bei uns der Sommer nun langsam zu Ende geht und die nördliche Erdhälfte dem Frühling zugeht, wollen wir Euch ein klassisches Rezept vorstellen mit dem Ihr ein bisschen Neuseeland nach Deutschland bringen könnt.

Hier das Rezept aus dem klassischen Kochbuch Neuseelands: Edmonds Cookery Book

Zutaten: für 6mini pavs

Backblech mit Backpapier, ~22cm Kreis auf Papier markiert

4 Eiweiß

250g feiner Streuzucker (je mehr Zucker umso knuspriger/härter wird die äussere Schale)

1 EL weisser Essig oder Zitronensaft

1 TL Vanille Essence (1 Tütchen Vanillezucker, dann 1 EL Zucker weniger)

1 EL Speisestärke

Zubereitung:

Ofen auf 180°C vorheizen.

Die Eiweiße und den Zucker für ungefähr 10 Minuten zu einem dicken und glänzenden Schnee schlagen.

Wenn Vanillezucker verwendet wird, dies im obigen Schritt beifügen. Wenn Vanille Essence verwendet wird, jetzt mit dem Essig oder Zitronensaft und der Speisestärke vermischen und dann dem Eischnee zufügen. Weitere 5 Minuten bei höchster Stufe schlagen.

Die Masse auf dem Backpapier zu einer runden Form ausstreichen, den Kreis nicht ganz ausfüllen, ca.2 cm Rand lassen. Die Oberfläche relativ glatt streichen.

In den Ofen und dann die Temperatur runterstellen auf 100° und für 1 Stunde backen.

Nach einer Stunde Ofen abstellen und die Ofentür ein kleines bisschen öffnen. Die gebackene Baisermasse langsam im Ofen abkühlen lassen.

tea and pavVorsichtig vom Backpapier auf eine Servierplatte bringen und mit geschlagener Sahne und Früchten dekorieren. Was die Früchte angeht, sind der eigenen Fantasie und Geschmack keine Grenzen gesetzt. Während die klassische Pavlova Kiwischeiben hatte, sind heutzutage frische Beeren bevorzugt.

Wer einen Zitronenbaum hat, kann versuchen einen klassischen lemon curd herzustellen. Nicht nur gut zum Dekorieren von Torten, sondern auch exquisit als Brotaufstrich für einen klassisch englischen afternoon tea, mit frischem Toast und einer heissen Tasse Tee.

Viel Spass und hoffe, es schmeckt gut!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Karotte als Kuchen800px-Rueblitorte
Karotten gibt es zwar inzwischen jahrein jahraus im Supermarkt zu kaufen, aber am besten schmecken sie doch noch immer, wenn sie im Herbst frisch geerntet werden. Hier in Neuseeland ist ein selbstgebackener ‚carrot cake‘ Standardbestandteil der Cafe Menus und viele Cafebesitzer hüten ihre Hausrezepte wie ihre Augäpfel. Möchtet ihr dennoch diesen Kuchen backen und in den Erinnerungen der vergangenen Neuseelandreise schwelgen, oder Familie und Freunde neidisch machen, haben wir für Euch folgendes Rezept aus dem klassischen neuseeländischen Kochbuch Edmonds Cookery Book. Bei uns (Petra’s Familie) wird er regelmässig gebacken und findet vollste Zustimmung bei Erwachsenen und Kindern.

Zutaten für 20 – 24cm Durchmesser Kuchenform:
150g Butter
3 Eier
100g weissen Zucker (120g Rohzucker)
160g Mehl
1 EL geriebene Orangenschale
1 EL Zimt
1 EL Muskat
1 TL Vanille Essenz
2 TL Backpulver
2 EL Milch
2 Tassen fein geriebene Karotte ( Tassenvolumen ~200ml und nicht festgepackt)
Puderzucker, Vanille und Saure Sahne für die Glasur ( ich fange mit 100g Saure Sahne an und füge dann solange Puderzucker dazu bis es die richtige Konsistenz für mich hat).

Zubereitung:
Ofen auf 180° C vorheizen.
Butter mit Zucker verrühren bis es flockig locker ist, dann Eier einzeln hinzugeben und jeweils kräftig unterrühren.
In einer separaten Schüssel das Mehl, Backpulver und die Gewürze vermischen, zum Butter/Ei/Zucker Gemisch hinzufügen und langsam unterrühren bis vollkommen vermengt.
Die geriebenen Karotten, Orangenschale und die Vanille unterrühren und in die gefettete Backform füllen.

TIPP: Ich benutze meinen Entsafter um die Karotten extra fein zu bekommen und kann dann ein frisches Glas Saft geniessen während der Kuchen backt.
Für 30 – 40 Minuten bei 180°C backen bis der Kuchen fest, aber nicht trocken ist. Hör Test!
Für 10 Minuten in der Form abkühlen lassen bevor der Kuchen aus der Form gestürzt wird.
Während der Kuchen abkühlt die Glasur fertigmachen und dann den Kuchen damit bestreichen. Wer lieber eine Glasur haben möchte, die nicht im Kühlschrank gehalten werden muss, kann statt Sahne Wasser verwenden. Es hat aber nicht den gleichen sämigen, dekadenten Geschmack. Den Kuchen dann für einen halben Tag im Kühlschrank weiter abkühlen und durchziehen lassen.
Mit Kaffee oder Tee und was Tratsch servieren!
Guten Appetit!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

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