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Archive for the ‘Pflanzenwelt’ Category

Aus Alt mach Neu!

Wenn wir ab und zu traditionelle neuseeländische Rezepte mit Euch teilen,  kommen diese in der Regel aus der englischen oder europäischen Küche und wurden den regionalen Gepflogenheiten hier angepasst. Während diese Traditionen und Rezepte sehr gut dokumentiert und in zahlreichen Famielienkochbüchern festgehalten sind, beschränkt sich das Wissen um die Maori Küche meistens auf Hangis und langgeschmortes Schweinefleisch mit Puha  (Gemüse-Gänsediestel). Wer diese Spezialitäten schon mal probiert hat, weiss, dass die Qualität sehr von dem Können und Wissen der individuellen Köche abhängt. Und gerade dieses Wissen ist es nun, was Monique Fiso zu bewahren und verbessern will.

International anerkannt, kehrt ein Kiwi heim

Schon als junges Mädchen hatten Essen und Essenszubreitung einen grossen Wert für Monique und als 14 Jährige verliess sie dann die Schule und begann eine intensive Gesellenzeit. Ihre Begeisterung und Faszination liessen sie immer nach den hellsten Sternen, beziehungsweise den Michelinsternen greifen, und sie konnte bald auf einen illustren Lebenslauf rückblicken. Nach Arbeitserfahrungen bei renommierten Chefs hier in Neuseeland und in Amerika, bekam sie die Chance das Menu für ein renommiertes Restaurant in Queenstown zu gestalten und zu organisieren.  Seit ihrer Rückkehr hat sie zwar mit Freude erkannt, wie das Interesse an Maori Essenskultur und traditionellen Nahrungsmitteln gestiegen ist, aber dass es noch einen enormen Nachholbedarf gibt.

hiakai

Hiakai bedeutet hungrig sein, und das Verlangen, Bedürfnis und Begehren nach Essen zu haben. Dies artikuliert sehr anschaulich, die verschiedenen Beweggründe, um eine Mahlzeit zu planen und zu kochen.  Von der rein praktischen Nahrungszufuhr bis hin zum spirituellen Ritual das Lebenssituationen begleitet und markiert.

Während ihrer Zeit im Ausland hatten viele Fragen nach ihrer Herkunft (Maori und Samoa) und der Bedeutung ihrer Tätowierungen ihr bewusst gemacht, wie wenig Ahnung sie eigentlich von ihrer eigenen Kultur hat. Und wieviel hiakai die treibende Krafte in ihren Bemühungen und Entdeckungen ist.  Daher machte sie sich nach ihrer Rückkehr auf die Suche nach den Hütern des alten Wissens und hat in der Fernsehserie hiakai die unbekannteren Seiten der neuseeländischen Maori Küche präsentiert.

Mit diesen neuen Erkenntnissen macht sie sich nun an die Arbeit ihr eigenes Restaurant in Neuseeland zu eröffnen, aber wie in dem sehr ausführlichen Artikel in der FAZ beschrieben wird, ist dies zum Teil leichter gesagt als getan. Mein Mann und ich können es kaum erwarten, ihre Kreationen zu probieren! Sobald wie möglich werden wir Bericht erstatten.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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In Harmonie mit der Natur

Auf unserer Nordinsel Abenteuerreise kommen wir auch durch Whangarei. Die Wanderungen durch die Halbinsel Bream Head offenbaren uns die Schönheit der Strände und Wälder dieser Gegend. Ganz in der Nähe ist Tahi gelegen, eine ehemalige Rinderfarm, die vor 11 Jahren von dem führenden Ödlandkultivierer John Craig übernommen und in Zusammenarbeit mit anderen Kollegen in ein ökologisches Paradies verwandelt wurde.

Ferienort Tahi

Die Naturschützer möchten mit diesem Projekt zeigen, dass es möglich ist, mit nachhaltigen Methoden die Landschaft und ihr Kulturgut zu verbessern und kommerziell attraktiv zu machen. Bisherige Methoden und Farmpraktiken haben einen derartig negativen Effekt auf den Naturhaushalt gehabt, der nicht nur den Erhalt von Pflanzen und Tieren bedroht, sondern auch die Kultur Neuseelands zu zerstören droht.

Die Gesetzgebung in den vergangenen Jahren hat einen Wandel begonnen, in dem Nationalparks und Flüssen Identität und Schutzanspruch zugesprochen werden. Damit sind Menschen, die an diesen Orten leben nicht mehr Nutzniesser, sondern Hüter und Vormunde.

Diese Einstellung ist ein grosser Teil der Philosophie der Betreiber von Tahi und wird festgehalten in den 4C’s ihres Leitspruches: „strive to achieve the highest standards in sustainability by balancing Conservation, Community, Culture and Commerce – the 4Cs.“

Auf Deutsch gesagt, sie bemühen sich, die höchsten Ansprüche in Nachhaltigkeit zu erreichen, in dem Naturschutz, Gemeinschaft, Kulturerbe und Kommerz in einem Gleichgewicht exitieren.

Von Ödland zu prachtvoller Vielfalt

In den letzten 11 Jahren haben John, seine Familie und Kollegen mit riesigen Anstrengungen abertausende von einheimischen Bäumen und Büschen gepflanzt, Feuchtbiotope regeneriert und dabei die Zunahme von einheimischen Vögeln beobachten können. Auf ihrer Webseite beschreiben sie relativ detailliert, was sie in den verschiedenen Teilen der Farm gemacht haben und wie sich dies auf das ökologische Gleichgewicht ausgewirkt hatte. Die Finanzierung durch den Verkauf des eigenen Honigs und Anbieten von Selbstversorger Unterkünften scheint auch gut zu funktionieren. Und zwar so gut, dass sie letztens von der UN für ihre Bemühungen und Erfolge gelobt wurden. Wer gerne Honig als Mitbringsel kaufen will, könnte dies hier tun, in dem Wissen auch die Natur und Kultur damit zu unterstützen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Unterirdisch auf richtigem Kurs

Auf vielen unserer Touren auf der Nordinsel Neuseelands besuchen wir auch die Höhlen von Waitomo und bestaunen die geologischen Besonderheiten und Glühwürmchen während einer Boots- oder einer ‘blackwater rafting’ Tour. Wir – bei Sidetracks – waren schon immer von der hohen Qualität dieser natürlichen Attraktion überzeugt und nun gibt es auch offizielle Bestätigungen.

Qualmark Auszeichnung

Im Mai wurde das Unternehmen mit dem Gold Gütezeichen von Qualmark ausgezeichnet. Tourism New Zealand hatte vor kurzem neue Richtlinien veröffentlicht mit strengeren Auflagen bezüglich der ökologischen, ökonomischen, kulturellen und sicherheitstechnischen Massstäbe für die Touristikbranche. Die Tatsache, dass die Waitomo Höhlen als eine der ersten Sehenswürdigkeiten nach den neuen Kriterien damit ausgezeichnet wurden, sagt viel aus über ihre konstant hohen Qualitätsansprüche.

Private und staatliche Zusammenarbeit

Und jetzt im Juni wurde die Zusammenarbeit zwischen den Betreibern und DoC angekündigt. Seit Jahren schon beschäftigten die Waitomo Höhlen einen Umweltbeauftragten (‘environmental officer’). Die Bedeutung seiner praktischen und strategischen Arbeit wird von DoC entsprechend anerkannt und unterstützt durch aktive Schädlingsbekämpfung und Strategieberatung. Die Schädlingsbekämpfung soll die Flora und Fauna über den Höhlen verbessern, so dass durchsickernde Nährstoffe dieses unterirdische Ökosystem optimal unterstützen.

Waitomo Glow worm caves

In vorherigen Artikeln haben wir die Waitomo Höhlen schon erwähnt und sind mehr denn je stolz darauf, diese Sehenswürdigkeit auf unseren Reiserouten zu haben. Geniesst die majestische Stille, die beindruckenden Kalksteinformationen und bemerkenswerten Lebewesen, die diese Höhlen zu ihrem Zuhause gemacht haben.

Diese offiziellen Anerkennungen sind nicht nur für den Umweltschutz wichtig, sondern auch die regionale Wirtschaft wird gefördert, indem die Attraktivität für Besucher nicht nur erhalten, sondern gar erhöht wird.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens 

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Geburtstagskind, Weltstar und verschollen im Busch

An sich sollte der 23. März ein besonderer Feiertag für den Kakapo Recovery Trust werden: der zwanzigste “Geburtstag” – oder eher Schlüpftag – von Sirocco, dem weltberühmten Sonderbotschafter der Stiftung. Aber leider ist er nicht aufzufinden und kann deshalb die Geburtstagsglückwünsche aus aller Welt nicht entgegennehmen. Aber dies scheint die Beteiligten in der Stiftung nicht sonderlich zu beunruhigen: erstens ist es nun die Jahreszeit, in der die Papageien sich auf ihre Überwinterung vorbereiten und in ihre Verstecke verkriechen und zweitens ist es üblich, dass 5% der Radiosender, mit denen die Vögel versehen sind, kurzerhand den Geist aufgeben. Im Frühling, wenn alle wieder aus ihren Verstecken kommen und sich auf Partnersuche machen, hoffen die Pfleger, dass Sirocco sich wieder an der Station einfinden wird.

Ein einzigartiger Papagei

Wie in einem sehr nett geschriebenen Artikel –auf Englisch– beschrieben wurde, hatte Sirocco schon eine ungewöhnliche Jugend, für einen Papagei zumindestens. Als Kakapo ist er einer der seltensten Papageien der Welt und akut von der Ausrottung bedroht. Deshalb wurde er als Küken wegen einer Krankheit aus dem Nest genommen und von Hand aufgezogen. Dies war zwar erfolgreich, hatte aber als Nebenerscheinung seine Fixierung auf Menschen. Einerseits hat dies zu einem komischen Videoauftritt im Fernsehen und Internet geführt, andererseits bedeutet es, dass er kein Interesse an Damen der eigenen Spezies hat. Nicht gerade optimal. Aber die Betreuer haben schnell ein andere, ebenso wichtige Aufgabe für ihn gefunden: als Sonderbotschafter für seine Art und die Stiftung, die die Zucht-, Schutz- und Konservierungsmassnahmen koordiniert. So verbringt Sirocco einen Teil seiner Zeit damit, das Land zu bereisen und Tierschutz der Allgemeinheit nahe zu bringen. Und wer kann diesem kuschelig aussehenden Teddy-Papagei schon widerstehen?

Persönlichkeitskult

Und wie es sich für einen richtigen Star der Weltbühne gehört, hat Sirocco sein eigenes Twitter und Facebook Profil, wo man allerlei interessante Kommentare zu ihm persönlich und Neuseelands Natur und Tierwelt allgemein finden kann. Dort könnt Ihr Euch selber auf dem aktuellsten Stand der Dinge halten oder bei uns vorbeischauen!

Als nationales Kulturgut anerkannt, meinen wir, dass es relevant ist, Euch auf dem Laufenden der Konservierungsbemühungen zu halten. Wir schreiben gerne und oft, wie Ihr in den letzten Monaten selber lesen konntet und hoffen, Euch im Frühling wieder ein paar gute Nachrichten übermitteln zu können.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Los!

Es ist unwahrscheinlich wie schnell die Zeit verfliegt, wenn man Spass hat. Gerade erst gestern scheinen wir unsere Besucher in Deutschland begrüsst zu haben und schon machen wir uns für den Saisonbeginn in Neuseeland bereit. Noch wintert es hier, aber unsere Planungen und Buchungen sind schon in vollem Schwung. Die ersten Touren sind bereits ausgebucht, aber wir haben noch viele weitere die zur Verfügung stehen. Unter anderem unsere umfangreiche Schätze des Südens Tour, die mit einer abwechslungsreichen Kombination aus Aktivsein, Abenteuer und Komfort die neuseeländische Schatzkammer der beiden Inseln erkundet.

Schottland des Südens

Otago_Boys_School,_DunedinViele unserer Touren kommen auch durch Dunedin, eine der ersten ‘richtigen’ Städte Neuseelands. Die europäische Besiedelung der Gegend – ursprünglich Schotten, die der religiösen Bevormundung der Heimat entkommen wollten – fing an um 1770 mit der ‘Entdeckung’ durch James Cook und in der Blütezeit gegen Ende des 19ten Jahrhunderts war Dunedin durch den Otago Goldrausch zur reichsten Stadt Neuseelands avanciert. Bis zur Weltwirtschaftkrise war Dunedin nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch kulturelle Zentrum des Landes. Leider wurden die technischen Entwicklungen des 20ten Jahrhunderts nicht ausreichend verwertet und viele Firmen verlegten ihren Hauptsitz in den wirtschaftlich attraktiveren und aktiveren Norden nach Auckland. Der resultierende Bedeutungsverlust ist bis heute nicht wettgemacht.

Auch wenn der Walfang und die Schifffahrt  wichtige Ertragszweige waren, der älteste und wichtigste Wirtschaftszweig ist der Bildungssektor. Die erste Universität Neuseelands wurde hier gegründet und heute noch beschäftigt das mittlere und höhere Bildungswesen die meisten Beschäftigten in der Stadt. Dementsprechend ist Dunedin eine lebendige und unterhaltsame Studentenstadt, die abwechslungsreiche Kultur anbietet.

Dunedin Stadtbild

baldwin stViele historische Gebäude sind erhalten geblieben und zeugen von der Geschichte und Kultur der Einwanderer. Während unserer Stippvisiten werden wir einige dieser Gebäude auf den Stadttouren zu Gesicht bekommen. Nicht nur historische Gebäude prägen das Stadtbild, die geografischen Besonderheiten haben die Stadt in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit katapultiert: im 19ten Jahrhundert wurden Stadtpläne für die Kolonien nicht von Architekten vor Ort entworfen sondern im fernen London. Diese Pläne mussten dann vor Ort realisiert werden, ob das praktikabel war oder nicht.

Dunedin_Baldwin_billboard1Im Falle Dunedins gibt es hier zahlreiche Strassen, die schnurgerade einen steilen Berg hochführen. Und zwar so steil, dass sie nun im Guiness Buch der Rekorde als die steilsten Strassen der Welt registriert sind. Die berühmteste ist die Baldwin Street, die im Moment durch eine interessante Auswahl an kreativen Fotos im Internet von sich reden macht. Extremsportler – und Adrenalinjunkies – denke sich immer neue Arten aus, wie das extreme Gefälle ausgenutzt werden kann. Persönlich, mir würde es reichen zu Fuss diese Strasse zu erkunden.

 

Viel Spass mit einer Auswahl von weiteren Eindrücken, die Angelika während ihrer Touren der letzten Saison gesammelt hat. Und für unsere Leser mit einem Profil auf Facebook haben wir mehr Fotos auf unserer Facebook Seite, mit weiteren Details und Erläuterungen.

 

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Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Paradies zu kaufen

Es kommt nicht oft vor, dass ein Stück Himmel auf Erden erworben werden kann, aber dies ist im Moment hier in Neuseeland möglich. Jeder Neuseeland Liebhaber kennt die goldenen Strände und den unberührten Busch des Abel Tasman Parks im Norden der Südinsel. Und wer mit uns die Südinsel Explorer Tour mitgemacht hat, hat diese Strände am Farewell Spit selber geniessen können!

Und in diesen Tagen steht dort in Awaroa ein ca. 7.4 Hektar grosses Grundstück zum Verkauf an. Mit Busch, ein paar Hütten, einem Wohnhaus und einem grosszügigen Strand mit dem klassischen goldgelben Sand. Weiterhin hat dieses Grundstück sogenannte Uferrechte, die es dem Besitzer ermöglichen würden, der Öffentlichkeit den Zugang zum Strand zu verwehren.

Queen’s Chain

Awaroa-InletWie wir schon in einem früheren Artikel erwähnt hatten, sind hier in Neuseeland die Regelungen bezüglich des öffentlichen Zugangs der Gewässer anders als in Deutschland: im 19ten Jahrhundert wurden im Auftrag der Queen Victoria an ausgewählten Stellen der Flüsse, Seen und des Meeres Gebiete für die allgemeine Bevölkerung reserviert zur Erholung und für Freizeitaktivitäten. Diese wurden anhand der “Queen’s chain” festgelegt – eine damalige Messeinheit, ungefähr 20m. Daraus hat sich die Einstellung entwickelt, dass jeder Neuseeländer ein Recht hat sich auf den ersten 20 Metern – nach der Wasserlinie – eines Strandes aufzuhalten. Was leider nicht der Realität oder dem Gesetz entspricht. Es gibt zahlreiche Gebiete die strikt in Privatbesitz sind. Und um so ein Grundstück geht es nun.

Inoffizielles Weltkulturerbe

awaroa RockWährend der Feiertage zu Weihnachten haben nun ein paar Schwäger an einem Strand gesessen und Gott und die Welt diskutiert. Dabei kamen sie dann auch auf den bevorstehenden Verkauf des Strandes zu sprechen und meinten, dass dieses Grundstück zu schön sei, um als Privatgrundstück nur von ein paar wenigen bewundert und genutzt zu werden. Und dass es eine tolle Idee wäre, wenn ganz Neuseeland es kauft und sich selbst schenken würde! In Gesprächen mit DoC konnte geklärt werden, dass dieses Grundstück zwar auf deren Wunschliste ist, aber der Preis nicht in ihrem Budget. Es sind also nicht nur ein paar private Leute der Meinung, dass dieser Platz so besonders ist, dass es Teil des neuseeländischen Kulturgutes sein sollte. Wer Interesse hat, kann sich das offizielle Verkaufsangebot anschauen; auf dem letzten Foto sind die Grundstücksgrenzen aufgezeichnet und machen den Umfang eindrücklich klar.

Neuseeländischer Einfallsreichtum

Nach klassischer Neuseelandmanier wurde ein “crowdfunding” Projekt in die Wege geleitet und nun hoffen die beiden Herren, dass genügend Sponsoren ihre Begeisterung für ihr Land teilen und die erhofften 2 Millionen Dollar zusammenkriegen können. Sie hoffen in den letzten beiden Wochen noch genügend Aufmerksamkeit zu bekommen und zahlreiche Spender zu mobilisieren. Wer sich an dieser privaten Initiative beteiligen will, sollte schnell zur entsprechenden “Givealittle” Webseite gehen. Mal sehen was daraus wird, wir halten Euch auf dem Laufenden.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

 

 

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Einheimische Feen und Kobolde

lichen treesSchon lange bevor Peter Jackson die tolkienschen Feen, Kobolde und Hobbits nach Neuseeland brachte, hatten die einheimischen Maoris bestimmte Gegenden als ideale Wohnorte für mystische Gestalten markiert. Einer davon befindet sich auf der Banks Peninsula bei Christchurch und ist das Otepatotu Naturschutzgebiet. Den Namen ‘Otepatotu’ kann man so ungefähr mit ‘Wald der Feen’ übersetzen. Ein leichter bis mittelschwerer Wanderweg führt einen für eine Stunde den Berg hoch, mit Baumflechten geheimnisvoll überwucherte Totaras markieren den Weg zum Gipfel und oben angelangt kann man einmalige Aussichten über die Akaroa Halbinsel  geniessen.

Geheimtipp wird populär

KB_anna_2_optSchon seit den 70er Jahren sind Kletterer auf den Gipfel gewandert, um dort die Klippen zu erklimmen. Auf der neuseeländischen “Kletterseite” kann man die Entwicklung der verschiedenen Kletterrouten und Kommentare über die Jahre hinweg verfolgen. Nach den letzten Erdbeben sind diese Klippen noch beliebter geworden da sie kaum beschädigt worden waren. Seitdem wurden alte Routen gesäubert, gesichert und der allgemeine Zugang verbessert. Dadurch können nun auch Familien und Nicht-Sportler dieses Überbleibsel des einheimischen Waldes geniessen. Sidetracks bietet auch geführte Wanderungen auf der Banks Peninsula an – ein bisschen weiter südlich von diesem Park – die entlang der verschiedenen Buchten der Halbinsel durch einheimischen Busch, über Farmland und an Strände führen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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