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Archive for the ‘Unterhaltsames’ Category

Gutes Benehmen mit einer Prise Humor!

Und schon wieder haben die Herren von Lifeswap ein neues Video veröffentlicht. Diesmal geht es darum wie unterschiedlich sich die Deutschen gegenüber Personen von Rang verhalten; im Gegensatz zu den Kiwis, die jedermann/frau eher locker ansprechen. Obwohl das Englische durchaus formelle Ansprachmöglichkeiten hat, werden die in der Regel in Neuseeland ignoriert.

Und als besonderes kleines Extra, konnten sie Jacinda Ardern, unsere Premierministerin im Moment, zu einem kurzen Audiocameo überreden! Sie, im Gegensatz zu vielen anderen Politikern, macht von sich dadurch zu reden, dass sie unkomplizierten Kontakt und Nähe zu ihren Bürgern sucht. „Just call me Lucinda!“

Im Moment ist sie auf Europa Reise und präsentiert Neuseeland –  meines Erachtens – auf moderne und angenehme Weise. Auf dem Foto von ihrem Besuch in Buckingham Palace trägt sie einen traditionellen Maori Umhang, Kahu huruhuru. Dieses Foto symbolisiert auf einfache Weise die Vorstellungen und Ambitionen dieser Regierung: das Kulturerbe Neuseelands zu respektieren und soziale Veränderungen im Land zu initiieren. Ich weiss, dies ist sehr kurz gefasst, aber dies soll ja kein politischer Artikel werden.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich nur sagen, dass ein höflicher und respektvoller Umgangston sich für mich bisher immer gut bezahlt gemacht hatte: ich finde es einfacher, im Laufe einer Unterhaltung meinen Umgangston zu lockern, je nach dem, wie die Unterhaltung sich entwickelt. Schwieriger wird es, sollte man auf eine Person stossen, die auf Anerkennung ihrer Stellung Wert legt und die dann durch zu lockere Ansprache zu echauffieren.  Neuseelander sagen zwar gerne von ihrem Land es sei klassenlos, aber erzählt mal das den Leuten die einen Titel und/oder viel Geld haben. In der Regel wollen die dass schon anerkannt bekommen.

Na ja, jedem das Seine.

Viel Spass beim Anschauen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Great Walks in Neuseeland

Die ‚Great Walks‘ sind für die meisten der Besucher und Wanderer die ersten Anlaufziele in Neuseeland. Sie sind praktischerweise derart organisiert, dass die Mehrzahl der Wanderer  sie – mit leichten Vorkenntnissen und die in guter körperlicher Verfassung sind – leicht bewältigen kann. Auf der DoC Seite werden die jeweiligen Wanderwege beschrieben, unter anderem auch was genauer im Laufe der Wanderung auf einen zukommt. Da diese Wege nicht nur unter Einheimischen sehr beliebt sind, sondern auch bei den internationalen Besuchern, werden die Wege und Unterkünfte gut in Schuss gehalten.

Wer sich auf unserer Webseite umschaut, wird feststellen, dass die Great Walks auch bei uns beliebt sind und Teil unseres Angebotes sind. Da aber für uns die ruhigeren und abgelegenen Wege eher attraktiv sind, bieten wir Teilstücke dieser berühmten Wege an und ermöglichen so eine privatere und eindrucksvollere Erfahrung für unsere Teilnehmer.

Früh übt sich

In dem neuseeländischen Wandermagazin Wildernessmag wurde nun eine junge Dame vorgestellt, die mit stolzen 11 Jahren ihren letzten Great Walk ‚abgeklappert‘ hatte!  Vor zirka 4 Jahren hatte Hannah Currie mit ihren Eltern den Lake Waikaremoana Walk bewältigt.

lake waikaremoana mist

Diese Wanderung hatte sie derart beeindruckt, dass sie den Entschluss fasste, alle Great Walks  zu erwandern. Ihre Eltern hatten gedacht, dies war ihre Wunschliste für’s Leben, aber die Tochter hat sie dermassen motiviert, dass sie die ganze Liste im Laufe der letzten vier Jahre geschafft hatten.

Und nun? Ihre Mutter möchte zwar die Leidenschaft ihrer Tochter so gut es geht fördern, aber unter der Voraussetzung, dass sie nicht zu Schaden kommt. Dementsprechend sind die weiteren Pläne noch etwas unklar, auch wenn Hannah fest überzeugt ist, in Zukunft einen Job zu finden, der viel Wandern und Natur beinhaltet.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Sirocco in aller Munde und Herzen

Diese Woche hat Sirocco seinen 21sten Geburtstag gefeiert. Er und seine Betreuer haben dies zum Anlass genommen, eine ganze Woche lang ihn zu feiern und das Kakapo Recovery Projekt zu fördern. Die Woche über haben sie die eintrudelnden Glückwünsche auf Facebook veröffentlicht und kleine Geschichten aus seinem Leben erzählt.

Auf nette Weise wird so nicht nur ein Geburtstag gefeiert, sondern auch eine internationale Gemeinschaft, die die Umwelt und seine Tiere schützen und fördern möchten. Diese Gemeinschaft besteht nicht nur aus berühmten Bekanntschaften, wie mit dem britischen Schauspieler Stephen Fry, sondern aus vielen Individuen, die ihn entweder hier in Neuseeland persönlich kennengelernt haben oder über die internationale Presse an seinem Leben teilnehmen.

Am Freitag war dann sein Schlüpftag und er wünscht sich nicht mehr als ein paar gesunde Leckereien und Spenden für das Projekt.

Alles Gute auch von uns und dass Sirocco noch viele Jahre der Botschafter für Kakapos und Neuseelands Vogelwelt sein wird!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Zu Besuch bei der Grossfamilie in Australien

Juchhu, die Sendepause ist vorüber! In der neuesten Episode von Lifeswap erzählt Jörg von ein paar interessanten und zum Teil schmerzhaften Erfahrungen, die er während eines Zwischenstopps in Australien gemacht hatte.

Duncans Tante Cheryl lebt in Australien und hatte Jörg eingeladen, auf seinem Rückweg sie kurz besuchen. Dort musste er dann feststellen, dass Australien anders ist als Neuseeland, auch wenn der Rest der Welt gerne glaubt, sie seien sich sehr ähnlich. Das fängt an mit den zahlreichen giftigen und gefährlichen Wildtieren, und hört nicht bei den untertreibenden Einheimischen auf, die einen dann ins Wasser treiben! Eine populäre Redewendung bekam er da öfters zu hören: „She’ll be right“. Und musste dann hinterher feststellen, dass der Sonnenbrand oder die Quallenstiche doch etwas schlimmer als angenommen waren.

Da kann man nur warnen – und dass trifft auch für Neuseeland Besucher zu – in dem Moment wo jemand „She’ll be right“ sagt, nochmal gucken, ob alles befestigt ist, gesichert wurde und die Sonnencreme nicht uralt ist! Zum Glück ist das ja kein Thema bei unseren Touren, die von uns selber organisiert und durchgeführt werden.

Ich persönlich musste mal wieder laut lachen, vor allen Dingen da ich vor Jahrzehnten auch mal auf Urlaub in Australien war und mir vieles nur allzu bekannt vorkam! Viel Spass beim Anschauen und wie ich aus ein paar Kommentaren schliessen konnte, wird die nächste Episode nicht so lange auf sich warten lassen.

 

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Mit Humor in die Weihnachtszeit

Für uns ausgewanderte Europäer ist die Weihnachtszeit so eine komische Zeit: das sonnige Wetter macht die üblichen saisonalen Leckerbissen ein bisschen überflüssig: heisser Glühwein bei 30 Grad im Schatten? Besser nicht. Und das gleiche gilt natürlich für all die heissen Spezialitäten, die auf den Weihnachtsmärkten in Deutschland in der Regel angeboten werden. Und ihre englischen Varianten wie Chocolate Bread and Butter pudding  und glasierten Kochschinken haben da auch nicht unbedingt bessere Chancen. Und dann der Sonnenschein, die langen Tage und der unvermeidliche Sonnenbrand.  Dementsprechend ist die allgemeine Laune hier im Süden auch ein bisschen lockerer und lustiger als im Norden.

Air New Zealand

Wie zu erwarten, hatte Air New Zealand auch wieder ein Video in Auftrag gegeben, dass sich dieses Jahr über den neuseeländischen Akzent lustig macht. Während der Weihnachtsmann am Telefon problemlos die Weihnachtswünsche auf Chinesisch entgegen nehmen kann, bereiten ihm die Anrufe aus Neuseeland doch erhebliche Schwierigkeiten und Probleme mit seiner Belegschaft! Aber, nicht verzagen, Air New Zealand und deren Crew übernehmen diesen Teil der vorweihnachtlichen Arbeit für den Weihnachtsmann gerne. Viel Spass beim Anschauen.

Twitter und Kiwis

In 2010 hatte sich ein Neuseeländer eine Aktion ausgedacht, wie man das traditionelle Wichteln ins 21. Jahrhundert befördern konnte und mit dem Hashtag #nzsecretsanta eine neue Tradition geschaffen. Auf Bento wird dies genauer erklärt, in Kürze: bis zu einem gewissen Zeitpunkt konnte man sich anmelden, bekam dann einen Twitternamen zugeteilt und musste dann bis Mitte Dezember ein Geschenk an eine Adresse der Post geschickt haben, um das eigene Geschenk zu erhalten.  In Zusammenarbeit mit der Post ist es möglich, dass die jeweiligen Teilnehmer anonym bleiben. Dieses Jahr hatte sich auch unsere neue Premierministerin registriert und natürlich auch die neuseeländische Polizei. Leider hatte ich (Petra) dieses Jahr die Registrierung verpasst, aber für nächstes Jahr den Termin schon in meinem Kalender markiert. Solche Aktionen gehen natürlich ein bisschen leichter in einem Land mit einer kleinen Einwohnerzahl, ich glaube die deutsche Post würde bei so einer Aktion nicht mitmachen können.

Mit diesen humorvollen Einlagen wünschen wir Euch ein recht frohes, besinnliches und geruhsames Weihnachtsfest,

vom Sidetracks Team.

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Neuseelands Polizei bringt neues Video raus

Auch dieses Jahr hat die neuseeländische Polizei für ihre Rekrutierungskampagne wieder ein lustiges Video zusammengestellt. Wie wir schon berichteten, hatten sie letztes Jahr weltweit ihre Kollegen zu einem Tanzwettkampf herausgefordert. Dieses Jahr richtet sich ihr Video eher an die junge einheimische Bevölkerung.

Im Stil der klassischen Rekrutierungskampagnen der Streitkräfte,  werden die verschiedenen Berufslaufbahnen und erforderlichen Qualifikationen mit typischem Kiwi-Humor persifliert. Die klassische „Vierte Wand“, die in Theaterstücken, Filmen und anderen Erzählarten die Fiktion eines Handlungstranges aufrechterhalten soll, wird hier nicht nur teilweise durchbrochen, sie kann erst gar nicht aufgebaut werden!

Wie im Rest der Welt, kann die Polizei nur dann effektiv arbeiten, wenn sie die moralische Unterstützung der Bevölkerung geniesst. Dieses Video soll unterstreichen, dass eine vielfältige Polizeitruppe den Bedürfnisse der Vielfalt der neuseeländischen Bevölkerung gerecht werden kann. Und natürlich, dass die Polizei für die Bevölkerung arbeitet, nicht gegen sie! Also nicht nur Rekrutierung, sondern auch Öffentlichkeitsarbeit, aber mit einem zwinkerndem Auge serviert. Viel Spass und lasst uns wissen, ob der Kiwi-Akzent Schwierigkeiten bereitet. Mehr dazu im nächsten Beitrag!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Fasziniert von Neuseeland

Die Faszination für das Land der weissen Wolke ist nicht nur ein Phänomen des 20ten Jahrhunderts, schon im 18ten und 19ten Jahrhundert machten sich Abenteurer und Wissenschaftler auf den Weg gen Süden. Damals lag die Faszination in der Entdeckung neuer Orte und Menschen, heute beinhalten diese Erfahrungen den einen oder anderen Adrenalinkick durch Jetboote oder Bungee-Springen.

Entdecker und Wissenschaftler prägen Gesellschaftsentwicklungen

Im 19ten Jahrhundert haben zahlreiche Wissenschaftler Europas und aus Deutschland sich ans andere Ende der Welt begeben, um einen der letzten Winkel der Erde zu kartografieren und besiedeln. Viele wurden für ihre Bemühungen nicht nur mit finanziellen Mitteln geehrt, sondern auch durch Benennungen regionaler Sehenswürdigkeiten und Entdeckungen. Einer dieser Wissenschaftler zum Beispiel war Julius von Haast – ein Name der vielen unserer Besucher bekannt ist: die Stadt und der Gebirgspass an der Westküste der Südinsel und dem Adler, um nur einige zu nennen.

Julius von Haast

Als Julius Haast 1858 in Neuseeland ankam, hatte er schon eine Anzahl von verschiedenen “Karrieren” hinter sich.

Schon als Student in Bonn hatte er sich sehr für Geologie und Bergbaukunde interessiert, an Vorlesungen teilngenommen, aber nie einen Abschluss gemacht. In den folgenden Jahren verdiente er sich mit diversen Methoden seinen Lebensunterhalt, unter anderem als Blumenverkäufer, Textilhändler und Buchhändler. Ausserdem bereiste er als Hausierer ganz Europa und kam auf nicht ganz geklärte Wiese in Kontakt mit einer Reederei in London, die ihn dann nach Neuseeland schickte, um einen Bericht zu erstellen, inwieweit diese Kolonie interessant für deutsche Auswanderer sei.

Kurz nach seiner Ankunft lernte er den östereichischen Geologen und Naturforscher Ferdinand von Hochstetter kennen und begleitete ihn auf seinen Expeditionen. Während dieser Reisen half Haast ihm bei der Erfassung und Bewertung der naturwissenschaftlichen Daten. Obwohl er nicht entsprechend qualifiziert war, wurden seine Kenntnisse derart geschätzt, dass sowohl die Provinzregierung Nelsons als auch Canterburys ihn engagierten, um geologische Forschung zu betreiben.

Im gleichen Jahr in dem er sich in Christchurch niederliess, nahm er auch die britische Staatsbürgerschaft an und began eine kleine geologische Museumskollektion zusammenzustellen und auszustellen. Er war ausschlaggebend für die Gründung des Canterbury Museums in 1863 und dem Canterbury College in 1873, an dem er bis kurz vor seinem Tod Geologie und Paläontologie lehrte. Ausserdem wurde er 1879 Mitglied des Senats der University of New Zealand. Die zahlreichen Anerkennungen und Auszeichnungen sind Anerkennung seines Wissensdursts und seines Tatendrangs, der durch die fehlenden Qualifikationen nicht behindert wurde.

Das ging heutzutage wohl nicht mehr so einfach!

Hier ist ein weiterer Deutscher, dessen Begeisterung zum Land keine Grenzen kannte und der sich hier ganz zu Hause fühlte.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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