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Archive for the ‘Unterhaltsames’ Category

Öfter mal was Neues

Die Polizei allgemein ist nicht gerade bekannt für ihren Humor und interessante Aktionen, aber in den letzten Jahren haben zumindestens die neuseeländischen Polizisten einen Ruf für ungewöhnliche Massnahmen bekommen.

Letztes Jahr hatten die Personalberater der Polizei eine witzige Idee: eine “Kampfansage” an die Polizeistellen anderer Länder und Städte an einem ‘dance-off’ teilzunehmen. Der deutsche Begriff Tanzwettbewerb kann dieser Herausforderung nicht so ganz gerecht werden, da es im Rahmen der sozialen Medien erfolgte und zu einem ganz bestimmten Lied stattfinden musste. Das ganze lief unter dem Namen “running man challenge” und jemand hat sich die Mühe gemacht, die interessantesten Videos in einem Video zu kombinieren.

Dieses Jahr nun hatten sie sich was Nettes ausgedacht, um eine ganz bestimmte Nachricht zum Schulanfang zu verbreiten: langsamer fahren und auf Kinder im Strassenverkehr aufpassen.

Wie wir alle wissen, mag das Internet kuschelige und charaktervolle Tiere. So haben sie ein Meerschweinchen ‘engagiert’’ dass sich zu diesem Thema und aus seiner Perspektive dazu äussert. Mit einer Mischung aus interessanter Information zu Meerschweinchen allgemein und “persönlichen” Kommentaren bittet Constable Elliot darum, dass Autofahrer eine Auge auf die kleinen, unscheinbaren Teilnehmer im Strassenverkehr halten und langsamer fahren, um auf unberechenbare Verhalten der kleinen Kinder sicher reagieren zu können.

Und den Kommentaren auf Facebook nach, haben sie mal wieder den richtigen Ton getroffen. Nicht nur regional sind alle von dem Kleinen begeistert, auch internationale Medien können sich kaum wieder einkriegen vor lauter seeligem Grinsen.

In diesem Sinne, gemütlich und aufmerksam mit dem Auto fahren!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Was es nicht so alles gibt, weltweit und hier in Neuseeland

Beim Lesen meiner virtuellen Magazine bin ich diese Woche auf einen interessanten – eher erschreckenden – Artikel auf der Ze.tt Seite zum neuesten Phänomen auf dem Touristikmarkt gestossen – dem Airbnb.

Seit fast zehn Jahren schon können Weltenbummler auf günstige Weise fremde Länder und Städte erkunden, indem sie sich freie Zimmer über Airbnb in ihren Urlaubszielen reservieren. Die Stärke dieses öffentlichen Marktplatzes liegt in der Struktur: Benutzer und Anbieter haben öffentliche Profile – ähnlich wie bei Facebook, können auch über Facebook geschaffen werden – und werden gegenseitig bewertet. So sollen sowohl schlechte Gäste als auch schlechte Gastgeber vermieden werden.

Trotzdem kann es immer mal wieder zu unangenehmen Erfahrungen kommen, wenn die Beschreibungen einfach nicht der Realität entsprechen oder auch wenn die Beschreibungen oder Bewertungen nicht sorgfältig gelesen und interpretiert werden. In dem oben genannten Artikel hat die Autorin nun neun extreme Beispiele angeführt, von denen unglaublicherweise vier davon in Neuseeland zu finden sind! Zum Glück kann ich nur anführen, dass eine liebe Freundin letztes Jahr mit Familie unterwegs war und unter anderem Airbnb mit guten Erfahrungen genutzt hatte.

Dies ist natürlich nur zur unterhaltenden Information gedacht: unsere Touren sind derart geplant, dass eine entsprechend zivile und angenehme Unterbringung und Verpflegung garantiert ist. Entdeckt und geniesst Neuseeland mit uns, ohne Euch Sorgen über all diese “Kleinigkeiten” machen zu müssen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Natur weiterhin überzeugend

Foto von Bernhard Spragg

Foto von Bernhard Spragg

Wir wissen ja inzwischen zur Genüge, dass Neuseelands Berge und Busch beliebte Filmorte für zahlreiche Filme gewesen sind. Die gute Nachricht für die Filmindustrie ist, dass die Landschaft weiterhin sehr beliebt ist: wie die örtliche Presse berichtet, fangen diese Woche die Dreharbeiten an für die erneute Verfilmung des Buches ‘A Wrinkle in Time’ von Madeleine L’Engle. Mit Reese Witherspoon, Oprah Winfrey und Mindy Kaling sollen am Lake Hawea einige Aussenaufnahmen für den ‘Young Adult Science Fantasy” Roman gemacht werden.

Lake Hawea als Filmkulisse

Und warum denke ich (Petra), das ist es eine Notiz wert?

Lake Hawea, der kleinste der Gletscherseen bei Wanaka ist auch auf unseren Touren durch die Südinsel zu bewundern. Der See ist einer vier Gletscherseen der Gegend und ein beliebter Ferienort: mit zahlreichen Wasseraktivitäten im Sommer und guten Skimöglichkeiten im Winter kann man zu jeder Jahreszeit eine Beschäftigung finden. Oder in Ruhe die Strasse entlang des Sees fahren und die friedvolle und beeindruckende Landschaft geniessen.

lake_hawea_panorama

‘Leider’ finden die Dreharbeiten auf der Hunter Valley Station im Norden des Sees statt – abseits der Hauptstrasse – und sind damit der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Da muss ich mich nun bis nächtes Jahr gedulden, um zu sehen wie und wo Neuseeland sich wieder von seiner besten Seite zeigen wird.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Unterhaltsame Winterfreuden

NZIFF-2016-1500-by-383An diesem Wochenende hat wieder das jährliche Internationale Film Festival in Wellington begonnen. Ein schier unglaubliches Angebot an nationalen und internationalen Filmen macht mir mal wieder die Wahl zur Qual. Neben den drei Beiträgen aus Deutschland (‘Toni Erdmann’, ‘Varieté’ und ‘Wild’) gibt es auch sehr interessante Beiträge aus NZ, GB und den USA mal wieder.

Themenvielfalt

Beim Durchlesen der Zusammenfassungen der neuseeländischen Beiträge muss ich schon gestehen, dass dieses Jahr so ziemlich jeder Interessenbereich abgedeckt ist:

Dokumentarfilm:

le rideDie Dokumentation einer historischen Tour de France Beteiligung des Neuseeländers Harry Watson in 1928, in der die Tour mit den damaligen Rädern auf damaligen Tourrouten nachgefahren wurde.  Diese Tour de France war die, mit den meisten Ausfällen in der Geschichte der Tour: von 168 Fahrern kamen nur 41 über die Ziellinie.  “Le Ride” für Radenthusiasten.

Komödie:

Wer es lieber etwas leichter mag und wunderschöne Ansichten von Wellington geniessen will, sollte sich “Chronesthesia” anschauen: ein bisschen Liebesgeschichte, ein bisschen abenteuerliche Zeitreise und Wellington von seiner schönsten Seite.

Politik:

Dieser Beitrag könnte auch unter Dokumentarfilm fallen, da die Zusammenhänge um die Beschädigung der Abhöranlage in Waihopai in 2008 in dem Film “The 5th Eye” dokumentiert werden. Da aber der Film die unterschiedlichen Perspektiven der beteiligten Parteien präsentiert und einen kritischen Blick auf die allgegenwärtigen Überwachungsapparate und –organisationen wirft, würde ich ihn eher politisch einordnen.

Kultur:

heart of the matterDie Filme dieser Kategorie beschreiben, wie verschiedene Künstler mit unterschiedlichsten Methoden und Medien Versuche unternehmen, sich kritisch mit ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Malerei, Photografie, Schulunterricht und Performanceart finden in ihnen Ausdruck. Persönlich interessiert mich der Film “The heART of the Matter”, der die Umstrukturierung des neuseeländischen Schulwesens nach dem zweiten Weltkrieg beschreibt. Weitere Titel sind “Michael Smither: Portraits”, “Spectral Visions”, “On an Unknown Beach” und “Apple Pie”.

Aktuell auf der Weltbühne

hunt-for-the-wilderpeople-poster-cropDie obigen Filme werden es wahrscheinlich etwas schwerer haben, sich weltweit zu verbreiten, aber es gibt auch wieder einen neuseeländischen Kassenschlager, der hoffentlich gegen Ende des Jahres auch in Deutschland zu sehen sein sollte: “Hunt for the Wilderpeople” von Taika Waititi. Nach seinem grossen Erfolg mit “5 Zimmer Kueche Sarg” hat er diesmal einen neuseeländischen Buchklassiker verewigt. Der Film basiert zwar auf Barry Crumps Buch “Wild Pork and Watercress”, hat aber nicht so ein dunkles Ende wie das Buch selber. Taika Waititi wollte einen Film schaffen, den die ganze Familie anschauen kann. Mit seinem typischen Humor und hervorragenden Schauspielern, ist dies mal wieder ein Film, der einen sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken anregt.

PS: sobald ich Informationen zum Start in Deutschland habe, werde ich es Euch wissen lassen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

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Ein Wort spricht 1000 Worte

Und in diesem Sinne wollen wir heute mal nur die Bilder sprechen lassen. Dies sind Eindrücke die Angelika auf ein paar Touren des Jahres gesammelt hat, hier in Neuseeland sowie in Deutschland. Die Hafenpoller wurden in Oamaru gesichtet, während die übrigen Eindrücke von unserer Rhein&Römer und der Saar-Mosel Tour stammen.

 

 

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Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Kiwis und Deutsche amüsieren sich

Für uns Deutsche sind die kleinen Videos von Lifeswap immer lustige Erinnerungen an die kleinen Unterschiede, die das Leben hier unten für uns so interessant machen. Und im Februar konnten Steffen und William das neueste Video präsentieren. Die berühmt berüchtigte Tellereinladung, die jeder Einwanderer auf die eine oder andere Art überstehen muss, ist diesmal ein Thema. So wird auch das Ritual um Einladungen und soziale Umgangsformen mit Bekannten auf detaillierte Weise analysiert: nach Monaten freundlich-neutralem Umgangs wird man endlich als Freund angesehen und eingeladen.

Viel Spass!

 

Blade NZ

Letztes Jahr hatten wir Euch ein paar neuseeländische Jungs vorgestellt, die sich per Rollerblades quer durch Neuseeland geschlagen haben. Ihre Abenteuer sind eifrig gefilmt worden und TVNZ hatte die Rechte dazu erworben. Leider bedeutet dies, wir können Euch leider keine weiteren Episoden zeigen. Es sei denn, Ihr seid in der Lage neuseeländisches Fernsehen zu empfangen. Hier ist ein Link dazu und für alle anderen, ich werde weiterhin die Ohren und Augen offen halten. Sobald offiziell etwas international zu sehen ist, werden wir es Euch zeigen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Postzustellung à la Kiwi

coast postNeuseeland ist berühmt berüchtigt für seine abgelegenen Landschaften und die stoischen Menschen, die dort leben. Die meisten haben sich einfallsreich mit der Abgeschiedenheit arrangiert und sogar in Geschäftsideen verwandelt. So wie der Postbote in der South Wairarapa, der Touren auf seiner Zustellrunde anbietet, mit Picknick und Kommentaren zu den örtlichen Besonderheiten. Inzwischen hat er sogar eine eigene Webseite aufgebaut und leistet einen wertvollen Dienst für den regionalen Tourismus.

Wie abgelegen ist jottwede (janz weit drausse)?

cropped-DSCF13031Tja, dass hängt davon ab, ob man noch mit dem Auto zu erreichen ist oder nicht! Für einige Einwohner der Südinsel ist der Weg ins nächste Dorf so lang, dass sie nur einmal im Monat oder im Jahr für’s Wochenende den Trek dorthin machen. Und das mit modernen Autos, nicht mit dem Pferdekarren. Und dann gibt es noch diejenigen, die gar nicht per Auto zu erreichen sind.

Leben in den Marlborough Sounds

1024px-Tory_Channel_Marlborough_SoundsEntlang der Meerengen der Marlborough Sounds haben sich einige Wagemutige niedergelassen, die nur per Boot erreicht werden können. Hier gibt es den einzigen offiziellen NZ Post Postboten, der nur per Boot Briefe, Pakete und vieles anderes abliefert. Er hat drei Routen, die er zweimal die Woche abklappert. Wenn dann an einem Tag das Wetter mal nicht mitspielt und er nicht anlegen kann, müssen die Bewohner auf die nächste Tour warten. Das kann dann schon manchmal haarig werden, vor allen Dingen mit verderblichen Waren oder Medikamenten. Dementsprechend versuchen alle, sich so einzurichten, dass sie auch mal ein oder zwei Wochen ohne Kontakt auskommen.

Gerade diese Abgeschiedenheit, verbunden mit einmaligen Naturerlebnissen, verführt viele Besucher zu Aufenthalten in den kleinen exklusiven Lodges der Gegend.

Und, um ganz ehrlich zu sein, in den heutigen Zeiten mit den exzellenten Kommunikationsmöglichkeiten kann im Falle eines Falles immer der Nothubschrauber kommen. So abgeschieden wie vor den Jahren der mobilen Telefone sind sie dann auch nicht mehr. Aber, wenn nur die Milch oder das Brot alle sind, mal eben schnell zum Supermarkt geht nicht. Selber backen oder melken vielleicht. Ist aber auch nicht unbedingt jedermanns Sache.

The Magic Mail Boat

Magic-Mailboat-PictonAuch hier hat der örtliche Postbote entdeckt, dass er in einer einmaligen Situation ist und interessierten Touristen eine andere Perspektive von Neuseeland präsentieren kann. Bei gutem und bei schlechtem Wetter, solange der Postbote sich auf den Weg macht, können ihn Touristen begleiten und sich entweder an bestimmten Stellen absetzen lassen oder die ganze Tour mitmachen. Als Einheimischer mit einer Familientradition die bis zu Zeiten Cap. Cooks zurückreicht, hat er ein reiches Arsenal an Familien- und Landesgeschichten zum Erzählen bereit.

Dieser Artikel beschreibt auf nette und persönliche Art (auf Englisch), die Erfahrungen und Entdeckungen, die man auf so einer Tour machen kann. Wer es nicht ganz so extrem haben will und trotzdem die Vorteile des Wissens der Einheimischen geniessen will, sollte sich uns bei Sidetracks anvertrauen. Wir haben über viele Jahre hinweg Erfahrungen gesammelt, die es uns ermöglichen, einen exklusiven und persönlichen Eindruck von Neuseeland zu vermitteln.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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