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Awaroa Beach bleibt in neuseeländischer Hand

awaroa aerialUnd es ist geschafft! Nachdem die Organisatoren durch ihre Givealittle Aktion eine beträchtliche Summe Geld organisieren konnten, hatten sie ihr Angebot abgegeben und erklärten am 24.2.16, dass ihr Angebot angenommen worden war!

Nach einigen Verhandlungen – und weiteren Spenden durch den Staat und einem anonymen Spender – ist dieser neuseeländische Traum nun Wirklichkeit geworden. Der ehemalige Besitzer musste sein Grundstück verkaufen um Schulden bei der Bank zu begleichen. Somit hätte eigentlich das höchste Angebot die grössten Erfolgschancen gehabt. Wir werden wahrscheinlich nie erfahren, ob das Angebot der neuseeländischen Öffentlichkeit tatsächlich das Höchste war, was zählt ist, dass es angenommen wurde.

Papierkram und anderes

Sobald alle Papiere unterschrieben und die Finanzen aussortiert sind, wird dieser Teil der neuseeländischen Küste in den Abel Tasman Park integriert werden. Die Umweltministerin Maggie Barry hat ihre Behörde angewiesen, diesen Prozess so schnell wie möglich über die Bühne zu bringen und bis dahin wird alles von einer Stiftung verwaltet. Im Moment ist noch unklar, was konkret mit den Gebäuden geschehen soll, ob sie wie die üblichen DoC Hütten angemietet werden können, oder abgerissen und ein Zeltplatz aufgebaut wird oder was auch immer.sea-kayak-with-wilsons-abel-tasman

Diese Entscheidungen werden davon abhängig sein, wie die konkrete Nachfrage sein wird. Inzwischen gibt es wahrscheinlich ein grosse Anzahl von Leuten, die ihre nächsten Schulferien dort planen, aber wie die Benutzerzahlen in den folgenden Jahren aussehen können, muss in die Zukunftsplanung miteinbezogen werden.

Dies ist wieder ein klassisches Beispiel der etwas anderen, skurillen Seiten der neuseeländischen Mentalität. Und, das die zahlreichen Besucher hier nicht die einzigen sind, die die Landschaft zu schätzen wissen. In diesem Sinne hoffen wir Ihr habt Euren Besuch hier genossen und wir werden Euch bald wiedersehen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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Der zweite Teil

DSC03404-Awaroa Inlet form the HutUnd hier die neuesten Nachrichten zum Grundstückverkauf im Abel Tasman Nationalpark: am Freitagabend gegen 18 Uhr wurde die Mindestgrenze der Kampagne überschritten und nun ist sie im Geheimstatus: die Anzahl der Spender wird noch angezeigt, aber wie hoch die Gesamtsumme ist, ist nicht zu ersehen. Das hat einen wichtigen Grund, die Veranstalter wollen potentiellen Konkurrenten – mit einem grösseren Portemonnaie – keinen Hinweis geben.

Immobilienverkauf Kiwi Style

Dieses Grundstück hat nicht einen festen Verkaufspreis oder wird auf einer Auktion verkauft, sondern per “private tender offer”. Das bedeutet Interessenten stellen ein Angebot mit einem Höchstkaufpreis zusammen. Der Verkäufer schaut sich dann die verschiedenen Angebote an und nimmt das Beste an.

Meistens ist der Preis ausschlaggebend, manchmal die Bedingungen. Öfters geben Leute Angebote ab, bei denen der Verkauf davon abhängt ob sie ihr eigenes Grundstück und Haus verkauft haben. Oder volle Bezahlung und Inbesitznahme nach einem Jahr.

In diesem Fall sind die Bedingungen von seiten der neuseeländischen Sponsoren nicht existent, da nur der Titel umgeschrieben werden müsste und die Summe über ein notarisches Treuhandkonto überwiesen werden müsste. Dies wird wahrscheinlich auch auf einige andere Interessenten zutreffen. Bei diesem Grundstueck mit seinen kleinen Gebäuden ist aber das Land wichtiger. Investoren würden die Hütten wahrscheinlich sowieso abreissen und neu bauen lassen. Die Frage ist nun, ist es diesen Investoren soviel wert, dass sie ein entschieden höheres Angebot abgeben als die schon erreichten 2 Millionen?

tiptopKiwi Mentalität

Es war schon sehr bemerkenswert zu beobachten, wie sich ein paar Neuseeländer (~1% der Bevölkerung) mobiliseren konnten: sie lieben alle ihr Land, den Strand, Busch und alles was sonst noch dazu gehört. Die Stechmücken und Sandfliegen mögen zwar irriteren, aber gehören zum neuseeländischen Sommer genauso wie der Gesang der Zikaden und Tip Top Eis!

Und als dann noch Gareth Morgan( neuseeländische “Persönlichkeit”) sich bereiterklärte, den Rest (zu dem Zeitpunkt waren es ~ $600.000) zu spenden, wenn er und seine Familie das Haus für die nächsten 15 Jahre exklusiv benutzen könnten, hatten einige Kiwis genug und fingen an zu spenden. Zusätzlich unterstützte die Internet’zeitung’ Stuff.co.nz die Kampagne mit täglichen Aktualisierungen und Artikeln.

Dementsprechend aufregend war es am Freitagnachmittag zu verfolgen, wie auf der Givealittle Webseite innerhalb von einigen Stunden die letzten $25.000 zusammenkamen. Für die Organisatoren heisst es jetzt abwarten und nicht unbedingt Tee trinken, sondern weiter die Werbetrommel rühren. Der Abgabetermin für das Angebot ist am Dienstagnachmittag, wir werden Euch hoffentlich nächstes Wochenende sagen können, wie es alles ausgegangen ist.

PS: ein Fehler meinerseits (Petra) hat Euch den Artikel der letzten Woche vorenthalten. Ich entschuldige mich und werde ihn Euch in der nächsten Woche präsentieren.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Paradies zu kaufen

Es kommt nicht oft vor, dass ein Stück Himmel auf Erden erworben werden kann, aber dies ist im Moment hier in Neuseeland möglich. Jeder Neuseeland Liebhaber kennt die goldenen Strände und den unberührten Busch des Abel Tasman Parks im Norden der Südinsel. Und wer mit uns die Südinsel Explorer Tour mitgemacht hat, hat diese Strände am Farewell Spit selber geniessen können!

Und in diesen Tagen steht dort in Awaroa ein ca. 7.4 Hektar grosses Grundstück zum Verkauf an. Mit Busch, ein paar Hütten, einem Wohnhaus und einem grosszügigen Strand mit dem klassischen goldgelben Sand. Weiterhin hat dieses Grundstück sogenannte Uferrechte, die es dem Besitzer ermöglichen würden, der Öffentlichkeit den Zugang zum Strand zu verwehren.

Queen’s Chain

Awaroa-InletWie wir schon in einem früheren Artikel erwähnt hatten, sind hier in Neuseeland die Regelungen bezüglich des öffentlichen Zugangs der Gewässer anders als in Deutschland: im 19ten Jahrhundert wurden im Auftrag der Queen Victoria an ausgewählten Stellen der Flüsse, Seen und des Meeres Gebiete für die allgemeine Bevölkerung reserviert zur Erholung und für Freizeitaktivitäten. Diese wurden anhand der “Queen’s chain” festgelegt – eine damalige Messeinheit, ungefähr 20m. Daraus hat sich die Einstellung entwickelt, dass jeder Neuseeländer ein Recht hat sich auf den ersten 20 Metern – nach der Wasserlinie – eines Strandes aufzuhalten. Was leider nicht der Realität oder dem Gesetz entspricht. Es gibt zahlreiche Gebiete die strikt in Privatbesitz sind. Und um so ein Grundstück geht es nun.

Inoffizielles Weltkulturerbe

awaroa RockWährend der Feiertage zu Weihnachten haben nun ein paar Schwäger an einem Strand gesessen und Gott und die Welt diskutiert. Dabei kamen sie dann auch auf den bevorstehenden Verkauf des Strandes zu sprechen und meinten, dass dieses Grundstück zu schön sei, um als Privatgrundstück nur von ein paar wenigen bewundert und genutzt zu werden. Und dass es eine tolle Idee wäre, wenn ganz Neuseeland es kauft und sich selbst schenken würde! In Gesprächen mit DoC konnte geklärt werden, dass dieses Grundstück zwar auf deren Wunschliste ist, aber der Preis nicht in ihrem Budget. Es sind also nicht nur ein paar private Leute der Meinung, dass dieser Platz so besonders ist, dass es Teil des neuseeländischen Kulturgutes sein sollte. Wer Interesse hat, kann sich das offizielle Verkaufsangebot anschauen; auf dem letzten Foto sind die Grundstücksgrenzen aufgezeichnet und machen den Umfang eindrücklich klar.

Neuseeländischer Einfallsreichtum

Nach klassischer Neuseelandmanier wurde ein “crowdfunding” Projekt in die Wege geleitet und nun hoffen die beiden Herren, dass genügend Sponsoren ihre Begeisterung für ihr Land teilen und die erhofften 2 Millionen Dollar zusammenkriegen können. Sie hoffen in den letzten beiden Wochen noch genügend Aufmerksamkeit zu bekommen und zahlreiche Spender zu mobilisieren. Wer sich an dieser privaten Initiative beteiligen will, sollte schnell zur entsprechenden “Givealittle” Webseite gehen. Mal sehen was daraus wird, wir halten Euch auf dem Laufenden.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

 

 

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Natur Pur

Wer kann sich noch an den urigen Spass erinnern im Sommer mit Freunden in den örtlichen Baggersee oder nahegelegenen Fluss gesprungen zu sein? Ohne Lebensretter oder Eltern mit Sonnencreme nahe bei!Pelorus_River_from_Pelorus_Bridge

Wasser ist weltweit die beste Art sich bei Hitze abzukühlen und zu Beginn des Sommers hat der neuseeländische AA nun die 10 populärsten Badestellen veröffentlicht. Einige davon sind so bekannt, dass sie entsprechend ausgeschildert und gesichert sind, während andere im wahrsten Sinne des Wortes entdeckt und erklettert werden müssen.

Wie bei sovielen Aktivitäten in der reinen Natur sollte man auch hier eine gewisse Vorsicht walten lassen. Jedes Jahr ereignen sich Unfälle, weil Leute in trüben Wassern kopfüber auf Felsen gesprungen sind, sich an unter Wasser verhakten Baumstämmen verletzten oder ihre eigene Kraft überschätzten und vom Seil auf Felsen prallten. Wer diese örtlichen Badestellen jedoch mit einer gewissen Vor- und Umsicht benutzt, kann sich in kristallklarem Wasser inmitten ungestörter Natur von der Hitze des Tages erholen.

Wissen ist Macht….

cleopatra pool…und wir bei Sidetracks sind mächtig mächtig: beim Durchlesen der Liste haben wir festgestellt, dass zwei der Badestellen auf unseren Touren sind! Eine ist das Pelorus Bridge Scenic Reserve in Marlborough, das auch ein Drehort für den Film: “Der Hobbit:Smaugs Einöde” war! Die zweite ist der Cleopatra’s Pool am Torrent River (Torrent Bay) im Abel Tasman National Park. Auch wenn beide Badestellen an sich nicht auf dem Programm stehen, da wir Wassermomente an anderen Stränden und Flüssen geplant haben, sollten unsere Teilnehmer Lust auf diese Erfahrung haben, kann durchaus ein kleiner Umweg geplant werden. Schaut doch auf unserer Webseite vorbei und lasst Euch beim Planen des Urlaubs von unseren Angeboten inspirieren.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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Von einem Extrem zum Anderen

Heute was zum Schmunzeln und Nachdenken. Vor einigen Jahren emigrierte ein englischer Journalist nach Neuseeland. Peter Foster – Reporter für die englische Zeitung The Telegraph – hatte schon 2009 darüber geschrieben wie die neuseeländische Idylle ihn beinahe an den Rand des Wahnsinns getrieben hätte! Vorher hatte er in Metropolen wie London und Neu Dehli gelebt und gearbeitet. Der Kommentar eines Kollegen (er wüsste nicht was der Sohn zu essen mag, da er immer in der Kita esse!) hatte ihm bewusst gemacht, wie wenig Zeit er selber mit seiner Familie verbringt und wollte dies durch einen Ortswechsel radikal ändern. Deshalb machte er sich 2008 mit seiner Frau und drei Kinder auf den Weg gen Süden. Leider ist sein Blog zu seinem Aufenthalt nicht mehr im Internet, aber ein Artikel, den er zum Anfang seines Abenteuers geschrieben hatte kann hier auf Englisch gelesen werden.NzGoldenBayPupuSprings2

Der Himmel auf Erden ist nix für Jedermann!

Extremer ging es dann auch nicht mehr: JWD, janz weit draussen! Selbst für neuseeländische Verhaltnisse ist Takaka in der Golden Bay weit ab vom Schuss. Hier zieht es in der Regel Menschen hin, die einem alternativen Lebenstil folgen wollen und sich nicht viel mit anderen Menschen auseinandersetzen müssen. Denen die Nähe zur Natur wichtiger ist, als die neuesten mod cons oder gar ein guter Internetanschluss. Wie er auf die Idee kam sich dort niederzulassen, kann ich nicht herausfinden. Der Ort ist zwar “berühmt” für seine Te Waikoropupu Quelle und gute Klettermöglichkeiten in der Gegend, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dies die ausschlaggebenden Gründe gewesen sind. Wie dem auch sei, er und seine Familie waren dort für ein Jahr, obwohl es ihm – nach eigenem Geständnis – schon nach zwei Wochen zuviel des Guten war.

Der Unterschied ist im Detail

coast-view-1Es ist schon ein grosser Unterschied, ob man das Paradies im Urlaub kurzfristig erlebt oder täglich im Paradies lebt und arbeitet! Auf unserer Tour Südinsel Explorer zum Beispiel kommen wir durch Golden Bay auf unserem Weg zum Farewell Spit und entdecken diesen paradiesischen Teil Neuseelands. Wem es bei den idyllischen Sandstränden und goldenen Sonnenuntergängen dann schwummerig um’s Herz wird und ans Auswandern denkt, der sollte sich kurz Peters Abschlussartikel zu Gute führen. Und gut überlegen, ob man diesen grossen Schritt ins Ungewisse machen kann. Er war in der glücklichen Lage seinen Job quasi behalten zu können, so dass dieses Abenteuer ein minimales finanzielles Risiko beinhaltete. Nicht jeder hat so verständnisvolle Arbeitsverhältnisse.

Für uns bei Sidetracks ist dies offensichtlich gut verlaufen: wir alle haben mal wieder Heimweh, aber haben doch diese Entscheidung nie bereut und sind weiterhin von unserer neuen Wahlheimat begeistert. Kommt vorbei und seht warum!

 

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Die Naturwunder des Abel Tasman Nationalparks

Die Nelson-Marlborough-Region im Norden der Südinsel ist berühmt für ihre atemberaubend schöne Landschaft mit einer unglaublichen und abwechslungsreichen Vielfalt an Naturwundern. Neben den ersten Siedlungen deutscher Einwanderer aus dem 19. Jahrhundert findet man hier unzählige Obstgärten, die für den heimischen und internationalen Markt anbauen.  Ein absolutes Highlight sind die Küstenwanderwege im Abel Tasman Nationalpark.

Das einzigartige Naturschutzgebiet liegt zwischen den Marlborough Sounds, den Weinbergen von Marlborough, Picton, dem Tor zur Südinsel in dem die Fähren anlegen und Nelson, der sonnigsten Region Neuseelands. So herrscht in der Region zu jeder Jahreszeit ein sehr mildes Küstenklima, welches zu ausgedehnten Wandertouren und Badeausflügen in die zahlreichen Buchten mit goldenen Sandstränden und türkisfarbenem Meer einladen. Nicht umsonst hat die Region den Namen Golden Bay erhalten.

Nahe des atemberaubend schönen Nationalparks befindet sich ein Öko-Refugium in der sich unzählige Hippies angesiedelt haben.  Es hat sich eine Lifestyle Region entwickelt, die auch für besonders gute Weine berühmt ist, eine lebendige Kaffeekultur und schmackhaftes Essen, wie zum Beispiel außergewöhnlich leckeren Räucherfisch. Heute leben die Menschen in der Gegend um Nelson und Marlborough neben dem Tourismus von der Forstwirtschaft, Fischerei, vom Obst-, Tabak-, Tee-, Hopfen- und Weinanbau.

Der Abel Tasman ist der meist besuchte Nationalpark Neuseelands, mit knapp 23.000 Hektar Land aber auch der kleinste. Er bekam seinen Namen nach dem holländische Entdecker der am 13. Dezember 1642 als erster Europäer in dieser Bucht Neuseelands ankerte. Der niederländische Seefahrer segelte jedoch weiter, ohne jemals an Land zu gehen. Der eigentliche Entdecker James Cook umsegelte Neuseeland erst über 100 Jahre später.

Um das Jahr 1855 ließen sich die ersten europäischen Siedler in der sonnigen Region nieder während sich Maori schon seit weit über 500 Jahren entlang des vielfältigen Küstenabschnitts niederließen.

Die vielen Lagunen für die der Nationalpark weltweit bekannt ist, vermitteln geradezu ein karibisches Flair. Viele mehrtägige Wanderwege ziehen sich durch die Postkarten-Landschaft, über Hügelkämme, Kalksteinfelsen und steile Granitklippen, entlang von Felsformationen, die aus dem Meer ragen, wie dem sogenannten Split Apple Rock, einer runden auseinandergebrochenen Steinkugel. Große Wattgebiete und einsame Badestrände, die auch mit einem Kajak erkundet werden können, sind das Highlight für viele Besucher. Mit über acht Metern ist nirgendwo sonst im Land der Unterschied des Wasserstandes zwischen Ebbe und Flut so gewaltig.

Landeinwärts locken isolierte Höhlen und Grotten, Urwald und unberührtes Buschland. Der Mermaid Pool und ein kleiner Wasserfall liegen idyllisch mitten im Wald und sind nur per Fußmarsch erreichbar.

Der mehrtägige „Abel Tasman Coast Track“ ist für seine abwechslungsreichen Naturschönheiten bekannt und einer der neuseeländischen „Great Walks“, die jeder ambitionierte Wanderer und Outdoor-Begeisterte laufen sollte. Teile des Küsten-Wanderwegs sind regelmäßig von der Flut überspült, so dass Wandertouren nach den Gezeiten geplant werden müssen, auch dann, wenn man den spektakulären Küstenabschnitt mit dem Kajak erkunden möchte. Gebucht werden können mehrtägige Kajaktouren oder auch kombinierte Kajak-Wander-Touren für geübte und ungeübte Kajaker. Die meisten Touren enden in einer der abgeschiedenen Buchten nördlich des Ausgangspunktes Marahau, so dass fast immer der Rücktransport der Personen, der Kajaks und des Gepäcks per Wassertaxi erfolgt. Hütten oder Übernachtungen auf Booten, die in den einsamen Buchten ankern und als schwimmende Hostels fungieren, sollten in jedem Fall vorgebucht werden. Auch das Zelten ist in ausgewiesenen Arealen des DoC möglich.

Tierliebhaber und Vogelbeobachter werden von der heimischen Tierwelt des Parks begeistert sein, in dem Seevögel wie der Weißwangenreiher, Stelzenläufer und Taraseeschwalben beheimatet sind, aber auch die zwitschernden Tuis, Makomakos und Kuckuckskäuze. Auf „Tonga Island“, einer winzigen vorgelagerten Insel und Meeresschutzgebiet hat sich eine Robbenkolonie niedergelassen und zu bestimmten Jahreszeiten besuchen Delfine und Orcas die idyllischen goldgelben Strände der versteckten und ruhigen Buchten.

Auch wir von Sidetracks wollen Euch dieses Highlight Neuseelands natürlich nicht vorenthalten. Auf unserer Naturwunder Neuseeland“ Reise erkunden wir den Abel Tasman Nationalpark auf dem berühmten Küstenwanderweg und vom Meer aus mit dem Kajak. Aber seht einfach selbst! Mehr Info unter www.sidetracks.de

Abel Kayaking, Torrent Bay, Abel Tasman National Park credit Tourism NZ

photo credit: Tourism New Zealand

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Macht mit bei unserer Sidetracks-Abstimmung

Tourismusminister John Key präsentierte kürzlich einen seiner neuesten Pläne, den neuseeländischen Steuerzahler zu entlasten. Er stellte zur Debatte, von internationalen Touristen künftig Eintrittsgebühren für Nationalparks zuverlangen.

Derzeit tragen die rund vier Millionen Einwohner Neuseelands mit den entrichteten Steuergeldern die gesamte Instandhaltung und sämtliche Naturschutzprojekte des Departement of Conservation. Zusätzlich dazu müssen kommerzielle Tourismusunternehmen für die Nutzung der Parks bezahlen. Alle  Veranstalter  benötigen  eine offizielle Genehmigung des Departement of Conservation (DoC), wenn sie Touristen auf  Wanderwege führen, sei es für eine Tageswanderung oder auch nur für 15 Minuten.  Diese Genehmigungen müssen regelmäßig erneuert werden und kosten viel Geld. Das ist wahrscheinlich der Hauptgrund, warum es immer noch Unternehmen gibt, die dieses Erfordernis ignorieren beziehungsweise einige, nicht neuseeländische Reiseveranstalter, die glauben, diese Vorschrift würde für sie nicht gelten.

Sidetracks  besitzt bereits seit Unternehmensgründung die erforderliche Lizenz und wir bezahlen schon lange Gelder, die den Erhalt der Parks mitfinanzieren.  Die „Doc-concession“-Card muss sowohl an den Fahrzeugen des Tourveranstalters angebracht sein, als auch gut erkennbar amRucksack angebracht sein. Wir führen wie alle legitimierten Reiseveranstalter genau Buch auf welchen Wanderstrecken wir zu welchem Termin wie viele Teilnehmer geführt haben. Pro Person wird dann zusätzlich zur DoC-Concession, eine so genannte “Activity Fee”, entrichtet. Selbstverständlich ist diese Gebühr bei Sidetracks immer im Reisepreis enthalten. Wer also mit uns unterwegs ist, trägt bereits seinen Teil zur Erhaltung der wunderbaren Nationalparks bei!

Hier könnt Ihr den ganzen Artikel und die Hintergründe für die heftig diskutierte Einführung der Eintrittsgelder lesen…

Das Thema spaltet momentan die Geister in Neuseeland: ‘Naturschutz und Instandhaltung der Nationalparks’ kontra ‘Natur-Attraktion muss kostenfrei bleiben’.

Was habt Ihr in Neuseeland für Erfahrungen gemacht und was denkt Ihr denn darüber? Uns interessiert Eure Meinung, kommentiert doch oder noch besser, stimmt doch einfach mit ab! Die Balken zeigen genau an, was unsere Leser denken.

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