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Geschmierte Butterbrote, Standard-Burger oder Delikatessen?

Flughäfen sind Orte, an denen man gezwungener Maßen verweilt, um auf der Reise an sein Traumziel zu gelangen. Sie sind jedoch weniger bekannt, um dort gut zu essen. Lebensmittel an Flughäfen sind meist bekannt für ihre überteuerten Preise und mittelmäßige bis schlechte Qualität. Doch zwangsläufig kommt unterwegs der Hunger oder man versucht verzweifelt, die Wartezeit zu verkürzen und beginnt aus Langeweile zu essen. Wir haben uns mal die Flughäfen angesehen und in den Medien recherchiert, wo Ihr auf Eurem Trip nach Neuseeland bis zu Eurer Sidetracks-Tour welche Essens-Optionen findet:

LHR – London Heathrow

Star-Fernsehkoch Gordon Ramsay hat hier sein lokal Plane Food eröffnet, welches den internationalen Airport in ein recht gutes Licht rückt, wenn es um das Essen geht. Allerdings kann man dort schon seine halbe Reisekasse lassen. Otto-Normaler-Verbraucher wird wohl eher die einfachen Lokalitäten auswählen und mittelmäßiges Essen vorfinden.

LAX – Los Angeles

Wenn man das Glück hat, vom neuen extravaganten und schicken „Tom Bradley Terminal“ abzufliegen, hat man eine Auswahl zwischen mindestens zwei kulinarischen Restaurants, die zwar teuer aber qualitativ gut sind. Sollte man aus den alten Terminals abfliegen, muss man sich wohl oder übel wieder für eines der bekannten Fastfood-Unternehmen entscheiden.

SFO – San Francisco 

Warum kann Los Angeles nicht so klein und nett sein wie San Francisco? Der amerikanische Flughafen bietet ein großes Spektrum an Essensmöglichkeiten. Sogar das inländische Terminal verfügt über ein hervorragendes mexikanisches Restaurant, zudem gibt es exquisite Cafés, Bistros und sogar eine Weinverkostung!

KUL – Kuala Lumpur

An diesem Flughafen werden die Geschmacksknospen der Reisenden mit asiatischen Köstlichkeiten verwöhnt. Neben einem malaiischen Restaurant, verschiedenen einheimischen Nudelsuppen-Lokalen und Kaffeehäusern findet man auch italienische Delikatessen und Highlights aus Paris.

BKK – Bangkok

Dieser Flughafen fällt eher aus der Reihe, denn auf der Suche nach dem normierten Essen eines globalen Schnellimbisses geht man leer aus. Tatsächlich findet man in dem enorm großen Gebäudekomplex überraschend wenige Gelegenheiten, seinen Bauch zu füllen. Also schon im Flugzeug vor dem Zwischenstopp vor essen!

SIN – Singapur

Leider kann man hier keinen für Singapur typischen oder malaysischen oder chinesischen extravaganten Gaumenschmaus erwarten. Das Essen ist OK, mehr aber auch nicht.

SYD – Sydney International

Mancher Neuseeland-Reisende aus Deutschland muss kurz vor dem Ziel auch noch in Australien zwischenlanden. Der Flughafen Sydneys ist kein fantastischer Ort zum Dinieren aber es könnte weitaus schlimmer sein. Hier reihen sich die weltweit bekannten Fastfood-Ketten aneinander, platzieren sich neben Bistros mit unschlagbar teurem Bier und Kaffee. 

AKL – Auckland

An dem vergleichsweise kleinen Flughafen findet man großartigen Kaffee, ein annehmbares Sushi-Restaurant und einige andere Lokale und Imbiss-Stände, an denen man sich vor dem Abflug noch einmal richtig gut stärken kann!

FRA – Frankfurt

Wieder Zuhause! Es gibt unzählige Möglichkeiten, größere und kleinere gute Snacks am Frankfurter Flughafen zu finden aber ein Lokal, welches den internationalen Medien besonders ins Auge sticht, ist Kuffler & Bucher, mitten im Terminal mit einigen Tischen, an denen man die gute deutsche Bratwurst mit Brot auch schon um 7 Uhr morgens bekommt!

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Schreibt uns Eure Geheim-Tipps oder persönliche Warnung 🙂

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Warum heißt die Kiwifrucht “Kiwi”?

Jeder in Deutschland kennt die Kiwi Frucht, die heute in allen Obstabteilungen zu finden ist. Nicht alle wissen, daß die Frucht ursprünglich von Neuseeland aus ihren Siegeszug um die Welt antrat.

Angefangen hat die Geschichte der Kiwi 1902 mit der Lehrerin Isabel Fraser, die das Wanganui Girls College in Neuseeland leitete und Missionsschulen in China besuchte. In ihrem Reisegepäck brachte sie Samen des Mihou Tao Busches, biologisch „Actinida deliciosa“ genannt, mit zurück nach Aotearoa. Der Gärtner Alexander Allison pflanze 1906 den Samen und 1910 trugen die ersten Büsche Früchte. Da die Kiwis nicht nur aussahen wie große Stachelbeeren, sondern auch einen stachelbeerartigen Geschmack hatten, nannte man sie chinesische Stachelbeere, „Chinese Gooseberry“. Gegen 1940 begann in Neuseeland der kommerzielle Anbau der Kiwi-Pflanze.

Die chinesischen Stachelbeeren, die schon seit Jahren kommerziell angebaut wurden, erschienen Ende der 50ger Jahre in zahlreichen Obstläden in Neuseeland und erfreute sich zunehmender Beliebtheit. Ab 1959 versuchte der  neuseeländischen Obst- und Gemüseexporteur Turners und Growers die ersten Früchte zu exportierten.

1963 wurden in Auckland versuchsweise die ersten Paletten der Früchten auf einen Exportfrachter nach Japan verladen. Als der Zoll in Yokohama jedoch die Ladungspapiere und Waren inspizierte, wurde die Einfuhr verweigert. Die Japaner kannten die Kiwis nicht. Selbst als sie überzeugt werden konnten, daß es sich um eßbares Obst handelt, wurde der Import verboten. Und mit dem Namen „Chinesische Stachelbeere“ wollten die Japaner sich nach der Zeit des Kalten Krieges schlichtweg nicht auseinandersetzen. Alles „chinesische“ war äußerst verdächtig. Die Container mußte zurück nach Auckland verfrachtet werden.

Die Abweisung der chinesischen Stachelbeeren waren auf der Rückreise nach Neuseeland das Gesprächsthema der Offiziere. Kapitän Hugh Owens und der Ingenieur Norris Mawdslay waren vorwiegend daran beteiligt, einen neuen Namen für das Obst zu suchen und man kam auf „Kiwi“. Dieser Begriff war für die Neuseeländer vertraut, denn der einheimische flügellose Laufvogel Kiwi wurde so genannt und auch die Neuseeländer selbst bezeichnen sich nach ihrem Nationaltier häufig als Kiwis.

Böse Zungen behaupteten jedoch, daß „Kiwi“ in diesem Fall die Abkürzung für „Keen Interest Without Intelligence“ bedeutete (großes Interesse ohne Intelligenz).

Als das Schiff Neuseeland erreichte, hatte der  Manager der Crusader-Line, Max Steward, bei den Behörden die neue Bezeichnung Kiwi-Frucht angemeldet und durchgesetzt. Die nächste Lieferung an Kiwi-Früchten wurden von den japanischen Behörden akzeptiert. Seither heißt die Kiwi international „Kiwi“. Neuseeländer haben mittlerweile auch die „Golden Kiwi“ gezüchtete, eine süßere Kiwi mit goldgelbem Fleisch.

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