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Anspruchsvolle Ansichten

Die Liebe zu Neuseeland treibt manchmal bunte Blüten, wie eine einheimische Schreiberin kürzlich in ihrem Bekenntnis zum Drang nach Perfektion beichtet.

Jeden Urlaub verbringt Justine Tyerman auf Reisen durch die Südinsel. Sie ist eine bekennende ‘mainlander’ – so bezeichnen sich die, auf der Südinsel geborenen und lebenden Einwohner – und ist jeden Urlaub auf einer Mission, die besten Aussichten zu geniessen. Sie hat einen sehr geduldigen Mann, der den Campervan gerne noch ein paar Meter nach Rechts oder nach Links bugsiert, um ja die beste Aussicht zum Einschlafen oder  Aufwachen zu verwirklichen!

Auf ihrer letzten Tour hatten sie ein paar E-Bikes dabei und konnten damit noch entlegenere und spektakulärere Aussichten entdecken.

Beim Durchlesen des Artikel wurde es mir ganz warm um’s Herz, da viele ihrer Orte auch auf unseren Touren zu entdecken sind:

Lake Wakatipu ist auf dem Südinsel Explorer und der Schätze des Südens Tour zu sehen.

 

Okarito ist eine wichtige Station zu den schon vorhergenannten Touren und zusätzlich Teil der Radreise und der Wanderreise.

Die zahlreichen Flüsse, wie der Shotover, Dart, Clutha und Arrow entlang denen die Autorin fuhr, bilden auch einen Bestandteil aller dieser Touren. Und da wir uns auf abgelegenen Pfaden bewegen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, die besten und einmaligsten Aussichten zu geniessen.

Kombiniert die Aussichten der Südinsel mit den historischen und geologischen Sehenswürdigkeiten der Nordinsel oder geniesst die Südinsel nur für sich: mit unseren flexiblen Kombinationsmöglichkeiten haben wir für jeden Geschmack und Fitnesslevel etwas. Schaut rein oder fragt direkt bei uns nach und entdeckt Eure Lieblingsansichten Neuseelands.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Auf Spurensuche auf der Nord- und Südinsel Neuseelands

Unsere dritte Spurensuche durch Neuseeland hat wie üblich bekannte und unbekannte Höhepunkte auf dem Reiseplan.  Für uns bedeutet Spurensuche nicht nur die klassischen Sehenswürdigkeiten besuchen und zu bestaunen, sondern auf abgelegenen Strecken mehr von der Geschichte Neuseelands – der geologischen Vergangenheit und Gegenwart, der einheimischen und Kolonialkultur – zu entdecken.

Für die Reize dieses unbekannten Neuseelands sind nicht nur Europäer und andere Bewohner der nördlichen Hemisphäre zugänglich, auch unsere australischen Nachbarn können sich mehr und mehr dafür begeistern. In diesem Artikel berichtet die Schreiberin von ihrer Erfahrung auf ihrer Camper Tour durch den Norden der Nordinsel und beschreibt einige Höhepunkte, die auch auf der Spurensuche und einigen anderen unserer Touren zu entdecken sind. Wanderungen entlang dramatischer Küstenwege oder durch Kauri-durchwachsenem Busch geben die Möglichkeit, die Landschaft in Ruhe zu entdecken und wahrzunehmen.

Während die Autorin sich auf den Norden beschränkte, werden wir noch viele andere Entdeckungen dieser und anderer Art auf unserer fast 4-wöchigen Tour durch beide Inseln machen.  Von den sonnigen Stränden des Nordens zu den schneebedeckten Gipfeln der Südinsel haben wir auch zahlreiche Stationen, die aufgrund persönlicher Kontakte und jahrelanger Erfahrung einen hohen Erfahrungswert für uns und unsere Besucher haben. Dieses Jahr zum Beispiel, haben wir eine neue Wanderung auf der Nordinsel – in der Nähe meines Wohnortes (Petra) – dem Tora Walk und ich bin schon sehr gespannt, die Kommentare dazu zu hören! Wer weiss, vielleicht können wir uns danach sogar zu einem kurzen Schwatz in einem örtlichen Café treffen?!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Fasziniert von Neuseeland

Die Faszination für das Land der weissen Wolke ist nicht nur ein Phänomen des 20ten Jahrhunderts, schon im 18ten und 19ten Jahrhundert machten sich Abenteurer und Wissenschaftler auf den Weg gen Süden. Damals lag die Faszination in der Entdeckung neuer Orte und Menschen, heute beinhalten diese Erfahrungen den einen oder anderen Adrenalinkick durch Jetboote oder Bungee-Springen.

Entdecker und Wissenschaftler prägen Gesellschaftsentwicklungen

Im 19ten Jahrhundert haben zahlreiche Wissenschaftler Europas und aus Deutschland sich ans andere Ende der Welt begeben, um einen der letzten Winkel der Erde zu kartografieren und besiedeln. Viele wurden für ihre Bemühungen nicht nur mit finanziellen Mitteln geehrt, sondern auch durch Benennungen regionaler Sehenswürdigkeiten und Entdeckungen. Einer dieser Wissenschaftler zum Beispiel war Julius von Haast – ein Name der vielen unserer Besucher bekannt ist: die Stadt und der Gebirgspass an der Westküste der Südinsel und dem Adler, um nur einige zu nennen.

Julius von Haast

Als Julius Haast 1858 in Neuseeland ankam, hatte er schon eine Anzahl von verschiedenen “Karrieren” hinter sich.

Schon als Student in Bonn hatte er sich sehr für Geologie und Bergbaukunde interessiert, an Vorlesungen teilngenommen, aber nie einen Abschluss gemacht. In den folgenden Jahren verdiente er sich mit diversen Methoden seinen Lebensunterhalt, unter anderem als Blumenverkäufer, Textilhändler und Buchhändler. Ausserdem bereiste er als Hausierer ganz Europa und kam auf nicht ganz geklärte Wiese in Kontakt mit einer Reederei in London, die ihn dann nach Neuseeland schickte, um einen Bericht zu erstellen, inwieweit diese Kolonie interessant für deutsche Auswanderer sei.

Kurz nach seiner Ankunft lernte er den östereichischen Geologen und Naturforscher Ferdinand von Hochstetter kennen und begleitete ihn auf seinen Expeditionen. Während dieser Reisen half Haast ihm bei der Erfassung und Bewertung der naturwissenschaftlichen Daten. Obwohl er nicht entsprechend qualifiziert war, wurden seine Kenntnisse derart geschätzt, dass sowohl die Provinzregierung Nelsons als auch Canterburys ihn engagierten, um geologische Forschung zu betreiben.

Im gleichen Jahr in dem er sich in Christchurch niederliess, nahm er auch die britische Staatsbürgerschaft an und began eine kleine geologische Museumskollektion zusammenzustellen und auszustellen. Er war ausschlaggebend für die Gründung des Canterbury Museums in 1863 und dem Canterbury College in 1873, an dem er bis kurz vor seinem Tod Geologie und Paläontologie lehrte. Ausserdem wurde er 1879 Mitglied des Senats der University of New Zealand. Die zahlreichen Anerkennungen und Auszeichnungen sind Anerkennung seines Wissensdursts und seines Tatendrangs, der durch die fehlenden Qualifikationen nicht behindert wurde.

Das ging heutzutage wohl nicht mehr so einfach!

Hier ist ein weiterer Deutscher, dessen Begeisterung zum Land keine Grenzen kannte und der sich hier ganz zu Hause fühlte.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Und auf geht’s

Diese Woche sind nun die ersten unserer Touren gestartet und das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite! Offiziell ist Neuseeland zwar noch immer im Frühling, aber diese Woche lässt uns guten Mutes sein, dass dieser Sommer ein heisser wird! Während unsere Reiseführer unsere Gäste über Felder, Wiesen und Gebirge begleiten, macht der Rest Neuseelands an diesem langen Wochenende sich im Garten zu schaffen.

Labour Monday – Tag der Arbeit

Am Montag nächster Woche feiern wir hier nicht nur den politischen Aspekt des ‘labour day’, sondern auch dass das Wetter sich endlich beruhigt hat und alle möglichen Setzlinge ausgepflanzt werden können.

Hier in der Wairarapa können wir zwar noch immer keine Erbsen anpflanzen und haben uns deshalb für ein paar ‘deutsche’ Alternativen wie Kohlrabi, Knollensellerie und Weisskohl entschieden. Daneben wird es natürlich auch zahlreiche Kräuter geben und Erdbeeren. Die Kinder sind nun dabei die Beete von unerwünschten Gräsern und Unkräutern zu befreien, während ich dann den Boden mit meinem neuesten Lieblingsgerät lockere: dem ‘spintiller’.

Neuseeländischer Erfindungsgeist – No.8 wire Mentalität

Eine neuseeländische Erfindung der 70er Jahre, die leider nicht mehr hergestellt wird. Meinen haben ich nach langer Suche endlich auf einer Auktion gefunden! Dieses Gerät ermöglicht es Unkräuter schnell unterzupflügen und den Boden zu lockern, ähnlich den Ackerfräsen, die von einem Traktor angetrieben werden. Aber kleiner und mit der Hand betrieben. Daher wesentlich besser geeignet für den heimischen Schrebergarten.

Es ist schon interessant mit der neuseeländischen Mentalität zu leben: einerseits werden einige unpraktische Situationen stoisch ertragen (schlecht isolierte Häuser, alte Armaturen), andererseits setzt sich jemand hin und erfindet ein sehr praktisches Gerät, um eine Aufgabe effizienter zu erledigen. Das bringt mich oft zum Schmunzeln. Und nun bin ich so von dem Ding begeistert, dass ich mir ein zweites anschaffen will, aber mit einem kurzen Griff und schmaler, damit ich zwischen den gepflanzten Reihen besser jäten kann.

Mal sehen was draus wird; jetzt erstmal in der Sonne einem ruhigen Abend entgegen schauen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Bald ist es wieder soweit

In gut zwei Wochen fängt wieder unsere Tourensaison an und das Wetter gibt sich grosse Mühe, unsere Vorfreude in Gang zu bringen. Die Temperaturen steigen stetig an und die Sonne macht immer öfters und immer länger einen Auftritt. Klassisches Frühlingswetter: während unsere Nachbarn in den Ferien noch schnell den letzten Skiurlaub der Saison in Turoa geniessen werden, mache ich mich daran, den Gemüsegarten mit den ersten Setzlingen zu bepflanzen.

Nach der Zeitumstellung am Wahlwochenende hatte unsere Familie (Petra) grosse Mühe die früheren Zeiten einzuhalten. Gerade die Kinder rechtzeitig zum Schulbus zu bekommen war morgens eine Herausforderung. Da kommen diese Ferien und das bessere Wetter gut gelegen die innere Uhr in Ruhe anzupassen. Dies wird für Reisende nach Neuseeland natürlich auf andere Weise passieren: neue Umgebung, frische Luft und Wandern oder Radfahren sind die optimale Kombination um für tiefen erholsamen Schlaf in der Nacht zu sorgen!

Noch freie Plätze!

Ein Blick auf unseren Reisekalender zeigt, dass einige unserer Touren schon ausgebucht sind. Aber, zum Glück gibt es noch den einen oder anderen Platz auf den übrigen Reisen. Für diejenigen, die dieses Jahr noch nach Neuseeland reisen wollen, haben wir auf der Naturwunder Neuseeland, Spurensuche III, Schätze des Südens und der Wanderreise Neuseeland noch den einen oder mehrere Plätze frei. Im nächsten Jahr sieht es noch nicht ganz so ausgebucht aus, aber das kann sich schnell ändern, vor allen Dingen wenn eine Fluggesellschaft Flüge zu extrem günstigen Preisen anbieten sollte. So wie Air New Zealand am letzten Wochenende. Wir werden natürlich versuchen, Euch diese aktuellen Angebote so schnell wie möglich kundzutun, aber es kann von Vorteil sein, die Empfehlungen direkt von den Fluggesellschaften geschickt zu bekommen.

Solltet Ihr Fragen zu unseren einzelnen Touren haben, meldet Euch bei uns und wir werden unser Bestes tun, Euch zu helfen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Was es nicht so alles gibt, weltweit und hier in Neuseeland

Beim Lesen meiner virtuellen Magazine bin ich diese Woche auf einen interessanten – eher erschreckenden – Artikel auf der Ze.tt Seite zum neuesten Phänomen auf dem Touristikmarkt gestossen – dem Airbnb.

Seit fast zehn Jahren schon können Weltenbummler auf günstige Weise fremde Länder und Städte erkunden, indem sie sich freie Zimmer über Airbnb in ihren Urlaubszielen reservieren. Die Stärke dieses öffentlichen Marktplatzes liegt in der Struktur: Benutzer und Anbieter haben öffentliche Profile – ähnlich wie bei Facebook, können auch über Facebook geschaffen werden – und werden gegenseitig bewertet. So sollen sowohl schlechte Gäste als auch schlechte Gastgeber vermieden werden.

Trotzdem kann es immer mal wieder zu unangenehmen Erfahrungen kommen, wenn die Beschreibungen einfach nicht der Realität entsprechen oder auch wenn die Beschreibungen oder Bewertungen nicht sorgfältig gelesen und interpretiert werden. In dem oben genannten Artikel hat die Autorin nun neun extreme Beispiele angeführt, von denen unglaublicherweise vier davon in Neuseeland zu finden sind! Zum Glück kann ich nur anführen, dass eine liebe Freundin letztes Jahr mit Familie unterwegs war und unter anderem Airbnb mit guten Erfahrungen genutzt hatte.

Dies ist natürlich nur zur unterhaltenden Information gedacht: unsere Touren sind derart geplant, dass eine entsprechend zivile und angenehme Unterbringung und Verpflegung garantiert ist. Entdeckt und geniesst Neuseeland mit uns, ohne Euch Sorgen über all diese “Kleinigkeiten” machen zu müssen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Vorsicht besser als Nachsicht

Früher war Neuseeland als Insel automatisch von vielen Schädlinge abgeschottet und die schlechten Erfahrungen der vergangenen Jahrhunderte aufgrund der freiwilligen und unfreiwilligen Besiedelung sollen in Zukunft durch strikte Vorsichtsmassnahmen an der Grenzen vermieden werden. Dies betrifft nicht nur internationale Besucher, die mit Flugzeugen oder Kreuzfahrtschiffen hier ankommen, auch Containerschiffe die ihre Ladung hier löschen wollen, müssen sich strengen Kontrollen unterziehen.

Je kleiner, umso unerwünschter

Irgendwann wird jeder Besucher Neuseelands wahrscheinlich bei der Ankunft mal den Kopf geschüttelt haben wegen der übertrieben vorkommenden Sorge vor unerwünschten biologischen “Einwanderer”. Ob das Fruchtfliegen im Obst, Varroamilben im Honig oder MKS Viren an den Wanderschuhen sind – für die individuellen Besucher des Landes kann das Ausfüllen der Einreiseformulare durchaus übertrieben und verwirrend vorkommen.

Die zahlreichen Kontrollen durch Grenzbeamte und deren Schnüffhunde erscheinen auch aufwandsreich. Aber viele Bereiche der neuseeländischen Flora und Fauna können schnell aus ihrem empfindlichen Gleichgewicht gebracht werden. Diese Bereiche umfassen nicht nur das offensichtliche ökologische Gleichgewicht in der reinen Natur, auch die Agrarwirtschaft kann davon nachhaltig betroffen werden.

Kontrolle auf und unter Wasser

Und umso komplizierter gestaltet sich die Kontrolle der nassen Grenze Neuseelands. Nicht nur müssen die Innenräume der Schiffe schädlingsfrei sein, auch unterhalb der Wasserlinie wird kontrolliert. Im Rahmen dieser Kontrollen wurde am letzten Sonntag (5.3.17) zum ersten Mal ein Schiff ausgewiesen: Taucher entdeckten, dass das Schiff DL Marigold einen mit ‘barnacles and tube worms’ (Rankenfusskrebsen, riftia pachyptila) überwachsenen Schiffskörper hatte. Das Boot ist jetzt auf dem Weg nach Fidschi, um dort ordentlich gesäubert zu werden, bevor es zurück nach Neuseeland darf, um seine Ladung aus Indonesien zu löschen.

Internationaler Schiffsverkehr

In den letzten Jahrzehnten hat das Volumen des internationalen Schiffsverkehr leider derart zugenommen, dass es sich nicht mehr nur um das eine oder andere verseuchte Schiff handelt. Und die Wissenschaft weiss inzwischen nur allzugenau, wie empfindlich Ökosysteme sind und wie schnell sie zerstört werden können. Daher ist es ermutigend zu sehen, dass die Behörden ihr Bestes tun, um weitere Umweltkatastrophen zu vermeiden. Das mag im individuellen Fall lästig und übertrieben vorkommen – und im Fall des Containerschiffs auch teuer werden – aber am Ende zählt, dass alles unternommen werden muss, um die Natur zu schützen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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