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Posts Tagged ‘deutsche reiseleitung’

Weiterer Ausbau der Radwanderwege

Längerfristige Planungen sind immer schwierig zu planen und zu koordinieren. Gerade wenn es um Projekte geht, die nicht gerade als lebensnotwendig betrachtet werden können, wie zum Beispiel Radwanderwege in den Nationalparks. Manche meinen, es ist nun genug investiert worden, andere meinen es könnte noch viel mehr in diesem Bereich gemacht werden. Die jeweiligen Perspektiven hängen viel von persönlichen Einstellungen ab.

Am Anfang August hat die Regierung ein Projekt der vorherigen Regierung bestätigt, in dem finanzielle Unterstützung für den weiteren Ausbau des vorhandenen Radwandernetzwerkes garantiert wird und damit die wichtigsten grossen Wanderwege miteinander verbunden werden. Wie üblich, gab es zahlreiche Kommentare Pro und Contra zu dieser Entscheidung. Letztendlich war der Bericht ausschlaggebend, dass für jeden investierten Dollar ca. 5 Dollar eingenommen werden, und dass dies ausreichend ist, die Unterstützung der Regierung zu bekommen.

Die 13 Millionen Zuschuss von Seiten der Regierung ermöglichen die Verbindung zwischen dem Queenstown, Roxburgh Gorge, Clutha Gold und Otago Central Rail Trail auf der Südinsel.

Während auf unseren Touren der Anschluss zwischen diesen Routen weiterhin per Bus erfolgt, können in nächster Zukunft diese Strecken komplett per Fahrrad entdeckt werden. Unsere aktuelle Planung ist von dieser Entscheidung noch nicht betroffen, aber haltet die Augen und Ohren offen für weitere Entwicklungen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Hoffnungsvoller Start in die Saison

Bald ist es wieder soweit: im Oktober fängt für uns die Saison offiziell an und unsere Touren füllen sich. Inzwischen sind ein paar schon voll belegt, aber bei einigen, wie der Wanderreise Neuseeland im Nov/Dez sind noch einige Plätze frei, bei der Tour im Dez/Januar dagegen nur noch ein Platz! Ähnliches auch bei unserer beliebten Naturwunderreise: die Dezember Tour hat noch 4 Plätze verfügbar, während die Jan/Feb Tour nur noch einen Platz frei hat.

Wie Ihr sehen könnt, wer gerne diese Saison nach Neuseeland kommen möchte, sollte schnell einen Blick auf unseren Kalender und Reisebeschreibungen werfen um die Entscheidung einfacher zu machen.

Neues Angebot bei Sidetracks

Unsere Radreise hat eine Variante bekommen: mit dem E-bike unterwegs durch Neuseeland. Die Popularität von Radreisen ist weiterhin im Anstieg, was sich auch in der Anlegung von neuen Rad- und Wanderwegen niederschlägt und inzwischen sind E-bikes auch weiter verbreitet. Nicht so ganz wie in Deutschland vielleicht, aber noch immer mit steigender Tendenz. Zahlreiche Nachfragen haben uns deshalb bewogen, diese Option unserer Standardradtour zu einer eigenen Tour auszubauen. Im Februar können dann Fahrradenthusiasten sich auf einem E-bike nach Lust und Laune und mit Leichtigkeit durch die neuseeländische Landschaft transportieren lassen.

Ein kleiner Sicherheitshinweis, auch wenn ein E-bike das Radfahren enorm erleichtert, sollte man doch ein bisschen Radfahrenerfahrung haben: die Touren führen über unterschiedliche Strassenbelege, die eine gewisse Sicherheit und Balance erfordern. Solltet Ihr Fragen haben, bitte meldet Euch bei uns für eine eingehendere Beratung.

Aktueller Saisonvorteil

Wir hatten am Anfang des Jahres geschrieben, dass die neue Regierung eine ‚tourism tax‘ in Betracht ziehe, um die Kosten für die Instandhaltung und Verbesserungen der öffentlichen Parks besser zu finanzieren. Und nun haben sie konkrete Details veröffentlicht.

Ab Mitte 2019 werden von Besuchern – die weniger als 12 Monate in Neuseeland verbringen werden- zwischen NZ$25 – NZ$35 bei der Einreise oder Visabeantragung erhoben. Es wird natürlich auch Ausnahmen geben: für Geschäftsreisende, kleine Kinder und ein paar andere Kategorien.. Da kann ich nur raten, jetzt schon den Urlaub nach Neuseeland buchen.

Solltet Ihr Fragen zu diesem Thema oder anderen haben, meldet Euch bei unserem Team.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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Vakanz bei Sidetracks

Das Ende einer Wandersaison bedeutet leider nicht nur Erholung, sondern auch Vorbereitungen für die nächste Saison. Wie üblich muss der reguläre Papierkram für’s Finanzamt sortiert und verschickt werden, das Inventar gesichtet, begutachtet und eventuell repariert oder aufgerüstet werden. Und aktuell bedeutet dies auch interessierte Reiseleiter zu engagieren.

Als Gastgeber Neuseeland zeigen

Für viele Leute ist die Vorstellung als Reiseleiter zu arbeiten sehr verlockend, fast romantisch und erscheint vielleicht sogar wie „bezahlter Urlaub“.

„Tatsächlich reicht es jedoch heute nicht mehr aus, selbst sehr gerne zu reisen und mit Menschen arbeiten zu wollen“, erklärt Barbara Panettieri vom Sidetracks Team aus ihrer Erfahrung. „Obwohl der Job schon sehr großen Spaß macht, ist er aber zum Beispiel auch sehr anstrengend, zeitintensiv und komplex. Manchmal arbeiten wir 14 Stunden am Tag.“

Die andere Art, das Land zu entdecken und Besuchern nahe zu bringen, ist selber Gastgeber und Reiseleiter sein. Während wir (die Ausgewanderten) dies natürlich gerne für Familie und Freunde unentgeltlich machen, kann nicht jeder Neuseelandbesucher auf Freunde oder Familie zurückgreifen. Und da kommt Sidetracks zur Hilfe: mit unserem Insiderwissen und Zweisprachigkeit können wir Besuchern abwechslungsreiche und informative Touren anbieten, die den persönlichen Ansprüchen angepasst sind.

Vor einigen Jahren hatten wir uns schon mal mit diesem Thema auseinandergesetzt und der Einfachheit halber möchte ich den damaligen Text hier nochmal aufführen, besser könnte ich es nicht formulieren.

„Da gesetzliche Vorschriften bestehen, werden von Reiseleitern heute zahlreiche Qualifikationen erwartet. Da gilt es nicht nur einen Personenbeförderungsschein zu besitzen, entsprechende Erste-Hilfe-Kurse und Führerscheinlizenzen zu haben. Unsere Reiseleiter brauchen zusätzlich zu anderen Vorgaben auch eine Arbeitsgenehmigung in Neuseeland.

Natürlich müssen sich Sidetracks Reiseleiter sehr gut mit der neuseeländischen Kultur, Natur und Historie auskennen. Wir vermitteln unseren Teilnehmern echtes Insiderwissen über die Nationalparks, Flora und Fauna und jede Menge Hintergrundwissen zu Land und Leuten. Da muss man sich schon sehr gut im Land auskennen, fließend Englisch und Deutsch sprechen, physisch fit sein und entsprechend Hiking- und Campingerfahrung mitbringen. Die Sicherheit der Gruppe steht selbstverständlich immer ganz oben an.

Als Unternehmen ist es uns auch besonders wichtig, unsere spezielle Reisephilosophie zu vermitteln. Jeder Reiseleiter repräsentiert Sidetracks und muss sich ausdrücklich mit unserer Unternehmensphilosophie auseinandersetzen, identifizieren können und sie auf unseren Reisen tatsächlich leben.“

Bewerbungen erwünscht

Wir würden uns freuen, für die neue Saison neue Reiseleiter in unserem Team zu begrüssen. Solltet Ihr, oder jemand den Ihr kennt, dies schon immer auf der Wunschliste gehabt haben, schickt uns eine Nachricht und wir werden Euch kontaktieren.

Autorin: Sidetracks Team

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DoC hat mehr Informationen aus der neuesten Aktion

Wir hatten schon im letzten Monat berichtet, dass diesen Sommer DoC interpretation rangers an ausgesuchten Orten stationiert hatte.  Nun können wir lesen, dass dies nicht die einzige Aktion war und dass es nun weitere interessante Informationen zum aktuellen Stand in den Nationalparks gibt.

In Zusammenarbeit mit der Einwanderungsbehörde, dem Verkehrsministerium und der Polizei hatte DoC im Milford Sound Nationalpark Kontrollen durchgeführt. Diese Kontrollen offenbarten, dass an einem Tag der Operation  37% der Touristikbetreiber keine entsprechenden Lizenzen hatten. Hauptsächlich handelte es sich um Anbieter von Bustouren und geführten Wanderungen. Und nicht etwa kleine Familienbetreiber, sondern grosse Unternehmen.

Während dieses Jahr diese Betreiber glimpflich mit einer Warnung davonkamen, wird DoC in der nächsten Saison strenger durchgreifen. Dies kann dann für die Betreiber teuer werden, bis zu NZ$ 300,000! Bisher hatte DoC nicht die Mittel, um das Ausmass der Zuwiderhandlungen zu erfassen und zu verfolgen.  Dies soll sich in den nächsten Jahren ändern und die Einstellungen von weiteren Rangers sind Teil eines $ 2 Millionen Programms, dass die zahlreichen finanziellen und organisatorischen Missstände vor Ort beheben sollen. DoC möchte in den nächsten 10 Jahren sein Einkommen aus Lizenzen verdoppeln.

Der Ausfall von Einnahmen hat einen direkten Einfluss auf die Instandhaltungen der öffentlichen Einrichtungen in den Parks, daher sollte eine Zunahme sich positiv darauf auswirken. Ausserdem werden mit einer strengeren Kontrolle und Verfolgung die Wettbewerbsbedingungen unter den Tourismusbetreibern etwas fairer. Bisher konnten die illegalen Betreiber sich einen „Preisvorteil“ erschleichen, indem sie die alljährlichlichen Tausende von Dollar für die Lizenzen und Gebühren nicht bei ihren Kalkulationen berücksichtigen mussten. Mit Genugtuung können wir nun sagen, dass bei Sidetracks und unseren Preisen sich diesbezüglich nichts ändern wird, da wir schon immer alle Lizenzen und Gebühren beantragt und bezahlt haben.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Great Walks in Neuseeland

Die ‚Great Walks‘ sind für die meisten der Besucher und Wanderer die ersten Anlaufziele in Neuseeland. Sie sind praktischerweise derart organisiert, dass die Mehrzahl der Wanderer  sie – mit leichten Vorkenntnissen und die in guter körperlicher Verfassung sind – leicht bewältigen kann. Auf der DoC Seite werden die jeweiligen Wanderwege beschrieben, unter anderem auch was genauer im Laufe der Wanderung auf einen zukommt. Da diese Wege nicht nur unter Einheimischen sehr beliebt sind, sondern auch bei den internationalen Besuchern, werden die Wege und Unterkünfte gut in Schuss gehalten.

Wer sich auf unserer Webseite umschaut, wird feststellen, dass die Great Walks auch bei uns beliebt sind und Teil unseres Angebotes sind. Da aber für uns die ruhigeren und abgelegenen Wege eher attraktiv sind, bieten wir Teilstücke dieser berühmten Wege an und ermöglichen so eine privatere und eindrucksvollere Erfahrung für unsere Teilnehmer.

Früh übt sich

In dem neuseeländischen Wandermagazin Wildernessmag wurde nun eine junge Dame vorgestellt, die mit stolzen 11 Jahren ihren letzten Great Walk ‚abgeklappert‘ hatte!  Vor zirka 4 Jahren hatte Hannah Currie mit ihren Eltern den Lake Waikaremoana Walk bewältigt.

lake waikaremoana mist

Diese Wanderung hatte sie derart beeindruckt, dass sie den Entschluss fasste, alle Great Walks  zu erwandern. Ihre Eltern hatten gedacht, dies war ihre Wunschliste für’s Leben, aber die Tochter hat sie dermassen motiviert, dass sie die ganze Liste im Laufe der letzten vier Jahre geschafft hatten.

Und nun? Ihre Mutter möchte zwar die Leidenschaft ihrer Tochter so gut es geht fördern, aber unter der Voraussetzung, dass sie nicht zu Schaden kommt. Dementsprechend sind die weiteren Pläne noch etwas unklar, auch wenn Hannah fest überzeugt ist, in Zukunft einen Job zu finden, der viel Wandern und Natur beinhaltet.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Familiengeschichte im Park

Die Zeit verfliegt so schnell, wir kennen dies nur allzu gut, wenn wir sehen wie die eigenen Kinder oder Nichten und Neffen älter werden und durch’s Leben sausen. Dies trifft natürlich auch auf Pflegekinder zu, menschlicher und tierischer Art. Spezielle Ereignisse und Momente sind dann oft Anlass, über Familie und deren Wandel im Laufe der Zeit zu reflektieren.

Deshalb war für die Betreiber des Parks Zealandia in Wellington der Tod einer ihrer ersten Zöglinge ein Moment des Innehaltens und Reflektierens.

Kaka Zucht

In der ersten Märzwoche war Polyanna verstorben. Sie war eine der ersten beiden Kakas, die in Zealandia im Januar 2003 ausgebrütet worden waren. Im Laufe der nächsten 15 Jahre hatte Polyanna ihre ‚Männer‘ deart gut trainiert, dass sie 48 Küken selber grossziehen konnte. Dass heisst 48 von denen das Zealandia Team Bescheid weiss; wer weiss, ob es nicht noch mehr waren!

Auf der Facebook Seite von Alfie The Kaka werden ein paar nette Anekdoten über Polyanna erzählt. Unter anderem habe ich da erfahren, dass sie die Grossmutter der Kakadashians war, die für eine Weile die Öffentlichkeit mit ihren täglichen Updates unterhielten.

Das Team ist natürlich traurig, aber ihre Kinder und Enkel werden ihr Erbe aufrechterhalten und die Besucher sich an deren Aktivitäten erfreuen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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NZ Natur Filme

Nicht nur die zahlreichen Besucher Neuseelands geniessen die heimische Natur, auch die Einheimischen sind von ihrer Heimat begeistert. Wie zu erwarten, wurde dies nicht nur in zahlreichen Familienvideos, sondern auch in Dokumentarfilmen verewigt.  Über die vergangenen Jahrzehnte hat sich so eine Menge an Material in den Archiven der verschiedenen Rundfunkanstalten angesammelt.

Nun hat NZ on Screen angefangen, sie auch zu archivieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. NZ on Screen hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle Produktionen für Neuseeland, in Neuseeland und über Neuseeland zu archivieren und all Aspekte der neuseeländischen Kultur zu bewahren. Da sind die Naturfilme nur ein kleiner Teil des Archivs und hier zu finden.

Mit ein bisschen Geduld kann wahrscheinlich jeder sein neuseeländisches Lieblingstier oder -Ort finden und mehr dazu aus neuseeländischer Perspektive kennenlernen. In dem Film  „Hidden Places: Okarito“ von 1978 zum Beispiel wird das Ökosystem in und um Okarito und seine Bewohner sehr detailiert vorgestellt.

Und nun hätte ich eine Bitte: dies ist eine neuseeländische Webseite und ich kann mir all diese Videos in Ruhe Zuhause anschauen. Ich hoffe, unsere Freunde in Deutschland können auch einen kleinen Einblick in die neuseeländische Fernsehkultur werfen. Sollte dies nicht möglich sein, lasst es mich bitte wissen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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