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Posts Tagged ‘Dunedin’

Die persönliche Seite des Tierschutzes

Die Existenz des Königsalbatros ist nach neuesten Zählungen zwar nicht mehr extrem gefährdet, aber bestimmte Fischereimethoden (z.B.Langleinen) stellen noch immer eine grosse Bedrohung für diese majestätischen Vögel dar. Daher ist Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung weiterhin wichtig. Unter anderem geschieht dies mit einer Webkamera die am Taiaroa Head – in der Nähe von Dunedin – in einer Brutkolonie aufgestellt wurde. Täglich konnte man beobachten, wie die Paare sich sorgsam um ihr Eier und dann ihre Küken kümmerten.

Eines dieser Küken wurde im Juli Tūmanako genannt und die neuesten Nachrichten berichten, dass er sich Ende September nun auf seine grosse Weltreise gemacht hat. Für die nächsten 4-6 Jahre wird Tūmanako die Gewässer der Subantarktik und rund um Neuseeland überfliegen, bevor er zurückkehrt, um einen Partner zu finden und seine eigenen Küken grosszuziehen.

Mit Hilfe dieser Webkamera konnte das bisherige Leben von Tūmanako gefilmt werden und in dem folgenden kurzen Video können die Höhepunkte genossen werden.

Nicht nur bekommen wir so einen detaillierten und sicheren Einblick in die Kinderstube dieser Tiere, die Eltern haben sich eine beispielslos schöne Aussicht für ihr Nest ausgewählt, die wir so ebenfalls geniessen können.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Wildtierklinik nun auch für die Südinsel

Nachdem wir Euch im Mai von dem Bau der ersten Wildtierklinik in Neuseeland berichtet hatten, können wir nun melden, dass Finanzierungsmassnahmen im Gange sind, um eine Klinik in Dunedin auf der Südinsel zu etablieren. So wie in Palmerston North spielt die Fachhochschule von Otago eine grosse unterstützende Rolle, in dem sie ihre Einrichtungen zur Verfügung stellt. Im Gegenzug können die angehenden Veterinäre und Pfleger/innen dort in der spezialisierten Pflege von Wildtiere praktisch ausgebildet werden und an Forschungsprojekten teilnehmen.

Effizient und stressfrei

Eine zweite Klinik ist sinnvoll, da gerade auf der Südinsel viele Pinguine und andere Exoten oft Hilfe brauchen. Bisher mussten sie eher notdürftig in den örtlichen Tierpraxen versorgt werden oder nach Palmerston North zur Massey Klinik geflogen werden. Dies ist nicht nur teuer und zeitaufwendig, sondern auch sehr nervenaufreibend für die kranken Tiere.

Es gibt zwar lokale Initiativen, die sich auf freiwilliger Helferbasis um verletzte Tiere kümmern, wie die Wildlife clinic in Christchurch zum Beispiel, aber die Effizienz und deren Möglichkeiten sind auf die Ausstattung der jeweiligen Tierklinik beschränkt. Ausserdem haben diese Einrichtungen nicht die Forschungsmöglichkeiten einer grossen Lehranstalt.

Die zentrale Persönlichkeit dieser neuen Klinik ist Dr. Lisa Argilla, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Monate in Dunedin verbracht hat, um sich dort um die Tiere zu kümmern. Ohne die Unterstützung der Polytechnic wäre dies nicht möglich gewesen und deshalb hat sie nun die offizielle Partnerschaft mit der Polytechnic organisiert.

Die Klinik soll Anfang des nächsten Jahres ihre Türen öffnen, zunächst nur mit Dr. Argilla und einer Pflegekraft besetzt, aber sobald die Finanzierung weiterer Positionen gesichert ist, mit mehr Personal. Letztendlich soll die Klinik um die 500 Tiere pro Jahr behandeln können.

Bessere Versorgung der Yellow-eyed Pinguine

Mit ca. 225 Brutpaaren ist deren Bestand auf einem 25 Jahre Tiefstand, der hoffentlich mit einer besseren medizinischen und Notfallversorgung rückgängig gemacht werden kann. Zumindestens erhoffen sich dies die Verantwortlichen des lokalen Yellow-eyed Penguin Trusts. Dies bedeutet aber nicht, dass andere Vögel nicht behandelt werden, da Dr. Argilla bestens ausgerüstet ist auch andere Pinguine oder Seevögel zu betreuen.

Hoffen wir auf einen ruhigen Sommer, dass sie sich gut einarbeiten können.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Pop-up Krankenhaus für Pinguine

Diese Saison hatte der Yellow-eyed Penguin Trust sich mit der Otago School of Nursing zusammengetan und in Dunedin ein vorübergehendes Krankenhaus speziell für die Gelbaugenpinguine eingerichtet. Über die Sommermonate sollten so mehr Tiere behandelt werden können, ohne sie dem zusätzlichen Stress eines Fluges nach Wellington oder Auckland auszusetzen. In den neun Wochen in denen die Station offen war, konnten deshalb 34 Pinguine schnell behandelt werden. Da die Hauptbrutzeit nun vorüber ist, wird es nun geschlossen und weitere Patienten müssen entweder von den örtlichen Tierärzten behandelt werden oder zu Spezialisten auf die Nordinsel geflogen werden.

Bedrohte Pinguine

Dieser Aufwand könnte einem etwas übertrieben vorkommen, aber mit nur ca. 250 registrierten Brutpärchen auf der Südinsel, steht diese Art noch immer an der Spitze von der Ausrottung bedrohter Arten. Diese Art ist gefährdet weil sie nicht nur eine kleine Gruppenanzahl hat, sondern auch weil sie sich in einem relativ kleinen Gebiet aufhalten und dort fortpflanzen. Jegliche Veränderung in der Ökologie ihrer Umwelt hat direkten Einfluss auf ihren Bestand. Weiterhin sind sie leicht anfällig für Krankheiten, die die Kolonie innerhalb einer Saison zum Teil auf die Hälfte reduzieren können.

Nationale Ikone

Als nationale Ikone auf dem 5-dollar Schein verewigt, ist es gut zu wissen, dass es den trust gibt, der sich um den Schutz und Erhalt dieser endemischen Vogelart kümmert. Um diesen Schutz wirksam durchzuführen und dabei auch die Unterstützung der Einheimischen und Besucher zu gewinnen, wurden zum Beispiel in einer ausgesuchten Gegend “Schützengräben” angelegt, von wo aus diese putzigen Tiere beobachtet werden können ohne sie in ihrer natürlichen Umgebung zu stören.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Was es nicht so alles gibt, weltweit und hier in Neuseeland

Beim Lesen meiner virtuellen Magazine bin ich diese Woche auf einen interessanten – eher erschreckenden – Artikel auf der Ze.tt Seite zum neuesten Phänomen auf dem Touristikmarkt gestossen – dem Airbnb.

Seit fast zehn Jahren schon können Weltenbummler auf günstige Weise fremde Länder und Städte erkunden, indem sie sich freie Zimmer über Airbnb in ihren Urlaubszielen reservieren. Die Stärke dieses öffentlichen Marktplatzes liegt in der Struktur: Benutzer und Anbieter haben öffentliche Profile – ähnlich wie bei Facebook, können auch über Facebook geschaffen werden – und werden gegenseitig bewertet. So sollen sowohl schlechte Gäste als auch schlechte Gastgeber vermieden werden.

Trotzdem kann es immer mal wieder zu unangenehmen Erfahrungen kommen, wenn die Beschreibungen einfach nicht der Realität entsprechen oder auch wenn die Beschreibungen oder Bewertungen nicht sorgfältig gelesen und interpretiert werden. In dem oben genannten Artikel hat die Autorin nun neun extreme Beispiele angeführt, von denen unglaublicherweise vier davon in Neuseeland zu finden sind! Zum Glück kann ich nur anführen, dass eine liebe Freundin letztes Jahr mit Familie unterwegs war und unter anderem Airbnb mit guten Erfahrungen genutzt hatte.

Dies ist natürlich nur zur unterhaltenden Information gedacht: unsere Touren sind derart geplant, dass eine entsprechend zivile und angenehme Unterbringung und Verpflegung garantiert ist. Entdeckt und geniesst Neuseeland mit uns, ohne Euch Sorgen über all diese “Kleinigkeiten” machen zu müssen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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West Coast Wilderness Trail

13585056_10154438950958304_814871670754519946_oDemnächst, sprich im Januar, findet unsere nächste Radreise statt (und wir haben noch ein paar Plätze frei!) und passend dazu gibt es einen aktuellen Reisebericht im NZHerald. Die Autorin hatte sich im Auftrag der Zeitung auf’s Fahrrad geschwungen und den WestCoastWilderness Trail erkundet. Ihr Bericht gibt einen ehrlichen und amüsanten Einblick in die Anforderungen und die Erlebnisse der Strecke, wobei sie konsequent der Meinung ist, dass die Aussichten und Erfahrungen aller Anstrengungen wert sind. Beim Lesen des Artikels hatte ich den Eindruck, dass weder die Beschreibungen der körperlichen Anforderungen noch die überwältigenden Landschafteindrücke übertrieben dargestellt wurden. Daher kann ich nur empfehlen, den Artikel selber zu lesen und sich davon motivieren zu lassen, diesen Trek mal selber auszuprobieren. Ihre Beschreibung einer deutschen Familie – mit Kleinkind und Baby seit zwei Monaten auf Rädern durch Neuseeland unterwegs – gibt einen amüsanten Einblick in die unterschiedlichen Mentalitäten!

Mit Sidetracks unterwegs

lake-kaniereDer West Coast Wilderness Trail ist ein Abschnitt unserer Radreise, die aber mit ein bisschen mehr Komfort ausgestattet ist, als der individuell organisierte Trip des Artikels. Viele der Stationen werden mit dem Minibus angefahren und dann in kleineren Etappen erkundet. Unsere Teilnehmer nehmen nur Tagesrationen und Fotoausrüstung mit, der Rest des Gepäcks wird im Bus transportiert. Dies macht nicht nur das Radfahren an sich leichter, es gibt unseren Teilnehmern die Freiheit, die Landschaft und die Fahrt ausgiebig zu geniessen.

Für dieses Jahr haben wir zwei Touren im Programm und die erste im Januar/ Februar findet garantiert statt. Für diejenigen, die lieber etwas später reisen möchten, haben wir die nächste Tour im März geplant. Schaut vorbei und meldet Euch, solltet Ihr Fragen zu den Reisen haben.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

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Besuch aus der Heimat

 

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Wollen wir sie wirklich ohne Begleitung auf die Reise schicken?

Die derzeitigen Temperaturen in Deutschland erinnern daran, das der nächste Herbst und Winter zwangsläufig kommen wird. Da denken einige unserer Freunde und Familienmitglieder daran, dem zumindest für eine Weile zu entkommen und dass es die perfekte Zeit ist uns, die ‘deutschen Auswanderer hier in Neuseeland’, besuchen zu kommen.
Und selbstverständlich freuen wir uns sehr darauf! Wir machen schon Pläne wie wir die Zeit gemeinsam verbringen können. Wir – ohne Zweifel – möchten ihnen unser neues Lebensumfeld zeigen und mit ihnen erkunden,

Schnell wird uns klar, dass unsere Freunde und Verwandten für 3-4 Wochen nach Neuseeland kommen möchten, wir aber keineswegs unseren kompletten Jahresurlaub dafür nehmen können oder wollen. Und dann kommt noch dazu, dass kaum einer von uns in den letzten 10 oder 20 Jahren mehr als ein paar Tage auf engem Raum mit den Eltern oder Schwiegereltern verbracht hat. Und eng wird’s wohl werden, denn so groß sind unsere Wohungen und Häuser ja auch nicht.  Und sie möchten ja auch gerne mehr als nur den kleinen Umkreis um unsere neue Wahlheimat, sondern tatsächlich auch ein bisschen von ganz  Neuseeland erleben.

Ein echtes Dilemma: Was sollen wir da tun? Wollen wir sie wirklich ohne Begleitung auf Reise schicken?

 

Allein oder nicht mehr ganz so jung

 

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Warum nicht lieber ganz entspannt und mit netten Menschen unterwegs sein?

Auch gerade um unsere – meist nicht mehr ganz so jungen – Eltern machen wir uns doch inzwischen Sorgen, wie sie alleine  zurechtkommen würden. Die Sprache, der Verkehr und dann noch die schönsten Routen und Stopps ausfindig zu machen, das kann schon eine ganz schöne Herausforderung sein oder könnte sogar schnell ihre eigenen Fähigkeiten übersteigen. Schliesslich sind sie keine 30 mehr!  Und wenn nur ein Elternteil  oder eine Freundin alleine zu Besuch kommt, erscheint eine Reise auf ‘eigene Faust’ auch nicht gerade die geeignete Lösung zu sein.

 

Bausteine zur individuellen Gestaltung

Genau darüber haben wir Mitarbeiter von Sidetracks uns  viele Gedanken gemacht! Dabei haben wir festgestellt, die meisten Anbieter von organisierten Reisen haben nur  drei  oder vier Wochen Touren im Programm – und die eignen sich als Lösung für diesen Konflikt meist gar nicht. Genau deshalb gibt es seit einigen Jahren schon die Option Sidetracks Reisen auch als ‘Tourabschnitte’  zu buchen.

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Abwechslungsreiche und meist charaktervolle Unterkünfte

Diese Abschnitte können als Reisebausteine in einen ‘Familienbesuch’ integriert werden. Die unterschiedlichen Touren erlauben eine Auswahl je nach Bedürfnissen bezüglich des Komforts bei der Unterbringung oder wie ‘aktiv’ die Reise sein soll. Es besteht auch die Möglichkeit bestimmte Etappen unterschiedlicher Touren zu kombinieren, Details gibt es in der Rubrik “Reisen 7-20 Tage”. Ausserdem werden 3-6 tägige Wandertouren auf der Südinsel angeboten.

 Vorteil von deutschsprachiger Tourenbegleitung

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Bei Sprachproblemen übersetzen unsere Reiseleiter gerne – auch individuelle Gespräche mit Einheimischen

Was uns selbstverständlich erscheint, ist für unsere Eltern / Freunde nicht immer so: alles lesen zu können und mit einer gewissen Leichtigkeit in Kontakt zu Einheimischen zu kommen.  Fehlende Sprachkenntnisse sind ein echtes Hindernis und man verpasst dadurch oft ganz schön viel.

Auf all unseren Reisen sind deutschsprachige Reiseleiter eingesetzt, zu deren selbstverständlicher Aufgabe es gehört nicht nur über Land und Leute zu erzählen und dadurch die Rundreise noch lebhafter werden zu lassen, sondern sie übersetzen auch gerne bereitwillig alles, von der Speisekarte bis zur geführten Farm– oder Wildlife Tour. So verpasst man dann auch wirklich nichts!

Umweltfreundlich, bequem und sicher unterwegs

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Umweltfreundlich unterwegs, kein Stress mit engen kurvigen Straßen oder Linksverkehr

Was gibt’s Angenehmeres, als bequem im Tourbus durch die Gegend zu fahren, nach Herzenslust aus dem Fenster schauen, ohne sich um den (Links-) Verkehr kümmern zu müssen und dann ausgewählte Orte hautnah erfahren zu können?!

Sei es auf einer der zahlreichen  Wanderungen und Kurzwanderungen  oder bei einer Bootstour haben wir Zeit wirklich ‘einzutauchen’ in die wunderschönen Landschaften und reisen nicht nur daran ‘vorbei’.

Die Kombination aus  gemässigterem Tempo,  zahlreichen Aktivitäten, komfortablen und sehr oft charaktervollen  Unterkünften, gutem Essen in einer gemütlichen Runde  mit einer netten Gruppe macht die Reise zu einem unvergesslichen  stress-  und sorgenfreien  Erlebnis!

Übrigens

 

In den vergangenen  Jahren haben wir als Sidetracks Reiseleiter immer die Erfahrung gemacht, dass es ganz unproblematisch ist, wenn neue Teilnehmer zu einer Reisegruppe hinzukommen,  die die komplette Reise gebucht haben und ja oft schon eine Weile zusammen unterwegs sind. Die ‘Neuen’ bringen frischen Wind und neue Energien mit – und das kommt immer gut an!  Das einzige Bedauern gibt, es , wenn es dann nach einige Tagen heisst wieder Abschied zu nehmen, denn dann ist man längst ‘fester Teil einer netten Gruppe’ geworden.

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In der Gruppe lässt sich manches viel besser geniessen!

Weitere Fragen oder Bedenken?

Wir versuchen unsere Webseite mit soviel Information zu bestücken wie möglich, aber es kann natürlich trotzdem vorkommen, dass nach der Lektüre noch Fragen offenstehen oder Bedenken nicht eindeutig geklärt sind. Und dafür haben wir unsere persönliche  telefonische Beratung. Schickt uns eine kleine Nachricht und wir melden uns dann und versuchen Euch eingehendst zu beraten.

Autorin: Angelika Pastoors

 

 

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Los!

Es ist unwahrscheinlich wie schnell die Zeit verfliegt, wenn man Spass hat. Gerade erst gestern scheinen wir unsere Besucher in Deutschland begrüsst zu haben und schon machen wir uns für den Saisonbeginn in Neuseeland bereit. Noch wintert es hier, aber unsere Planungen und Buchungen sind schon in vollem Schwung. Die ersten Touren sind bereits ausgebucht, aber wir haben noch viele weitere die zur Verfügung stehen. Unter anderem unsere umfangreiche Schätze des Südens Tour, die mit einer abwechslungsreichen Kombination aus Aktivsein, Abenteuer und Komfort die neuseeländische Schatzkammer der beiden Inseln erkundet.

Schottland des Südens

Otago_Boys_School,_DunedinViele unserer Touren kommen auch durch Dunedin, eine der ersten ‘richtigen’ Städte Neuseelands. Die europäische Besiedelung der Gegend – ursprünglich Schotten, die der religiösen Bevormundung der Heimat entkommen wollten – fing an um 1770 mit der ‘Entdeckung’ durch James Cook und in der Blütezeit gegen Ende des 19ten Jahrhunderts war Dunedin durch den Otago Goldrausch zur reichsten Stadt Neuseelands avanciert. Bis zur Weltwirtschaftkrise war Dunedin nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch kulturelle Zentrum des Landes. Leider wurden die technischen Entwicklungen des 20ten Jahrhunderts nicht ausreichend verwertet und viele Firmen verlegten ihren Hauptsitz in den wirtschaftlich attraktiveren und aktiveren Norden nach Auckland. Der resultierende Bedeutungsverlust ist bis heute nicht wettgemacht.

Auch wenn der Walfang und die Schifffahrt  wichtige Ertragszweige waren, der älteste und wichtigste Wirtschaftszweig ist der Bildungssektor. Die erste Universität Neuseelands wurde hier gegründet und heute noch beschäftigt das mittlere und höhere Bildungswesen die meisten Beschäftigten in der Stadt. Dementsprechend ist Dunedin eine lebendige und unterhaltsame Studentenstadt, die abwechslungsreiche Kultur anbietet.

Dunedin Stadtbild

baldwin stViele historische Gebäude sind erhalten geblieben und zeugen von der Geschichte und Kultur der Einwanderer. Während unserer Stippvisiten werden wir einige dieser Gebäude auf den Stadttouren zu Gesicht bekommen. Nicht nur historische Gebäude prägen das Stadtbild, die geografischen Besonderheiten haben die Stadt in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit katapultiert: im 19ten Jahrhundert wurden Stadtpläne für die Kolonien nicht von Architekten vor Ort entworfen sondern im fernen London. Diese Pläne mussten dann vor Ort realisiert werden, ob das praktikabel war oder nicht.

Dunedin_Baldwin_billboard1Im Falle Dunedins gibt es hier zahlreiche Strassen, die schnurgerade einen steilen Berg hochführen. Und zwar so steil, dass sie nun im Guiness Buch der Rekorde als die steilsten Strassen der Welt registriert sind. Die berühmteste ist die Baldwin Street, die im Moment durch eine interessante Auswahl an kreativen Fotos im Internet von sich reden macht. Extremsportler – und Adrenalinjunkies – denke sich immer neue Arten aus, wie das extreme Gefälle ausgenutzt werden kann. Persönlich, mir würde es reichen zu Fuss diese Strasse zu erkunden.

 

Viel Spass mit einer Auswahl von weiteren Eindrücken, die Angelika während ihrer Touren der letzten Saison gesammelt hat. Und für unsere Leser mit einem Profil auf Facebook haben wir mehr Fotos auf unserer Facebook Seite, mit weiteren Details und Erläuterungen.

 

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Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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