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Posts Tagged ‘Fahrrad Urlaub’

Körperliches Wohlbefinden

Mal wieder gibt es schlechte Nachrichten für die Weltbevölkerung: in den reichen Ländern der Welt werden die Menschen Tag für Tag schwerer und setzen damit ihre Gesundheit auf’s Spiel. Nach dem neuesten Bericht der WHO ist dabei Deutschland auch arg betroffen. Dabei würde schon leichte Bewegung die Gesundheitschancen enorm verbessern. Leichte Spaziergänge oder Fahrradfahrten – schon 2 ½ Stunden pro Woche – können zum Beispiel Herzinfarktrisiken radikal reduzieren.

Zum Auftakt in die Ferne

Für jemanden, dem es schwer fällt, in der Heimat neue Wege zu gehen und alte Verhaltensweisen zu ändern, könnte eine Urlaubsreise der ausschlaggebende Faktor sein. Ein neues Land zu entdecken, kann einem auch die Freiheit geben, neue und gesunde Gewohnheiten zu entwickeln.

Da sind unsere Wander- und Radtouren eine perfekte Möglichkeit, die eigenen körperlichen Grenzen zu sprengen. Jede unserer Touren hat detaillierte Beschreibungen, die nicht nur die Etappen im Detail erläutern, sondern auch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade berücksichtigen. So kann die ideale Tour gewählt werden, sowohl als Herausforderung als auch als Genussetappe. Und wer sich nicht ganz sicher ist, was der eigene Fitnessgrad ist, kann in einem persönlichen Gespräch dies mit uns klären. Ausserdem sind der Grossteil der Touren derart strukturiert, dass Teilstücke individuell angepasst werden können. Ganz abgesehen davon unterstützten wir natürlich unsere Gäste in ihren Zielen, egal wie bescheiden oder ehrgeizig sie sein mögen.

Schaut mal in unser Angebot rein und lasst Euch von der aussergewöhnlichen Landschaft Neuseelands dazu verführen, ein neues Hobby zu entdecken!

Ein Wort in eigener Sache

Dieses Jahr hat viele Veränderungen gebracht und unter anderem werde ich (Petra) mich langsam von Sidetracks verabschieden. Seit sechs Jahren schon habe ich meine neue Wahlheimat anpreissen und präsentieren können. Es war immer spannend, Themen zu finden, die das Leben hier unseren Kunden, Freunden und Bekannten in Deutschland näher bringen. Mal auf informative Weise, mal – hoffentlich – unterhaltsam, aber immer aus einer persönlichen Sicht.

Über die nächsten Monate werde ich in zweiwöchentlichen Kolumnen weiterhin Interessantes übermitteln und hoffentlich meine/n Nachfolger/in einarbeiten und vorstellen. Wie immer, wir halten Euch auf dem Laufenden, meldet Euch solltet ihr Fragen zu diesem oder anderen Themen haben. Mit vielen lieben Grüssen aus Wellington, Petra

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

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Weiterer Ausbau der Radwanderwege

Längerfristige Planungen sind immer schwierig zu planen und zu koordinieren. Gerade wenn es um Projekte geht, die nicht gerade als lebensnotwendig betrachtet werden können, wie zum Beispiel Radwanderwege in den Nationalparks. Manche meinen, es ist nun genug investiert worden, andere meinen es könnte noch viel mehr in diesem Bereich gemacht werden. Die jeweiligen Perspektiven hängen viel von persönlichen Einstellungen ab.

Am Anfang August hat die Regierung ein Projekt der vorherigen Regierung bestätigt, in dem finanzielle Unterstützung für den weiteren Ausbau des vorhandenen Radwandernetzwerkes garantiert wird und damit die wichtigsten grossen Wanderwege miteinander verbunden werden. Wie üblich, gab es zahlreiche Kommentare Pro und Contra zu dieser Entscheidung. Letztendlich war der Bericht ausschlaggebend, dass für jeden investierten Dollar ca. 5 Dollar eingenommen werden, und dass dies ausreichend ist, die Unterstützung der Regierung zu bekommen.

Die 13 Millionen Zuschuss von Seiten der Regierung ermöglichen die Verbindung zwischen dem Queenstown, Roxburgh Gorge, Clutha Gold und Otago Central Rail Trail auf der Südinsel.

Während auf unseren Touren der Anschluss zwischen diesen Routen weiterhin per Bus erfolgt, können in nächster Zukunft diese Strecken komplett per Fahrrad entdeckt werden. Unsere aktuelle Planung ist von dieser Entscheidung noch nicht betroffen, aber haltet die Augen und Ohren offen für weitere Entwicklungen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Anspruchsvolle Ansichten

Die Liebe zu Neuseeland treibt manchmal bunte Blüten, wie eine einheimische Schreiberin kürzlich in ihrem Bekenntnis zum Drang nach Perfektion beichtet.

Jeden Urlaub verbringt Justine Tyerman auf Reisen durch die Südinsel. Sie ist eine bekennende ‘mainlander’ – so bezeichnen sich die, auf der Südinsel geborenen und lebenden Einwohner – und ist jeden Urlaub auf einer Mission, die besten Aussichten zu geniessen. Sie hat einen sehr geduldigen Mann, der den Campervan gerne noch ein paar Meter nach Rechts oder nach Links bugsiert, um ja die beste Aussicht zum Einschlafen oder  Aufwachen zu verwirklichen!

Auf ihrer letzten Tour hatten sie ein paar E-Bikes dabei und konnten damit noch entlegenere und spektakulärere Aussichten entdecken.

Beim Durchlesen des Artikel wurde es mir ganz warm um’s Herz, da viele ihrer Orte auch auf unseren Touren zu entdecken sind:

Lake Wakatipu ist auf dem Südinsel Explorer und der Schätze des Südens Tour zu sehen.

 

Okarito ist eine wichtige Station zu den schon vorhergenannten Touren und zusätzlich Teil der Radreise und der Wanderreise.

Die zahlreichen Flüsse, wie der Shotover, Dart, Clutha und Arrow entlang denen die Autorin fuhr, bilden auch einen Bestandteil aller dieser Touren. Und da wir uns auf abgelegenen Pfaden bewegen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, die besten und einmaligsten Aussichten zu geniessen.

Kombiniert die Aussichten der Südinsel mit den historischen und geologischen Sehenswürdigkeiten der Nordinsel oder geniesst die Südinsel nur für sich: mit unseren flexiblen Kombinationsmöglichkeiten haben wir für jeden Geschmack und Fitnesslevel etwas. Schaut rein oder fragt direkt bei uns nach und entdeckt Eure Lieblingsansichten Neuseelands.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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West Coast Wilderness Trail

13585056_10154438950958304_814871670754519946_oDemnächst, sprich im Januar, findet unsere nächste Radreise statt (und wir haben noch ein paar Plätze frei!) und passend dazu gibt es einen aktuellen Reisebericht im NZHerald. Die Autorin hatte sich im Auftrag der Zeitung auf’s Fahrrad geschwungen und den WestCoastWilderness Trail erkundet. Ihr Bericht gibt einen ehrlichen und amüsanten Einblick in die Anforderungen und die Erlebnisse der Strecke, wobei sie konsequent der Meinung ist, dass die Aussichten und Erfahrungen aller Anstrengungen wert sind. Beim Lesen des Artikels hatte ich den Eindruck, dass weder die Beschreibungen der körperlichen Anforderungen noch die überwältigenden Landschafteindrücke übertrieben dargestellt wurden. Daher kann ich nur empfehlen, den Artikel selber zu lesen und sich davon motivieren zu lassen, diesen Trek mal selber auszuprobieren. Ihre Beschreibung einer deutschen Familie – mit Kleinkind und Baby seit zwei Monaten auf Rädern durch Neuseeland unterwegs – gibt einen amüsanten Einblick in die unterschiedlichen Mentalitäten!

Mit Sidetracks unterwegs

lake-kaniereDer West Coast Wilderness Trail ist ein Abschnitt unserer Radreise, die aber mit ein bisschen mehr Komfort ausgestattet ist, als der individuell organisierte Trip des Artikels. Viele der Stationen werden mit dem Minibus angefahren und dann in kleineren Etappen erkundet. Unsere Teilnehmer nehmen nur Tagesrationen und Fotoausrüstung mit, der Rest des Gepäcks wird im Bus transportiert. Dies macht nicht nur das Radfahren an sich leichter, es gibt unseren Teilnehmern die Freiheit, die Landschaft und die Fahrt ausgiebig zu geniessen.

Für dieses Jahr haben wir zwei Touren im Programm und die erste im Januar/ Februar findet garantiert statt. Für diejenigen, die lieber etwas später reisen möchten, haben wir die nächste Tour im März geplant. Schaut vorbei und meldet Euch, solltet Ihr Fragen zu den Reisen haben.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

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Radfahren in Neuseeland…

… ist anders als in Deutschland! Zunächst findet man in wenigen Städten designierte Radfahrwege, die dann auch in der Regel nicht getrennt vom allgemeinen Verkehr sind. Auf diesen Straßen, in der Stadt sowohl als auch auf’m Land, findet man nicht nur die Einheimischen, sondern auch zahlreiche Touristen, die sich im ungewohnten Linksverkehr zurechtfinden müssen, mit zum Teil ungewohnt großen Wohnmobilen unterwegs sind und mit unübersichtlichen Verkehrssituationen (Haarnadelkurven, starke Winde, entgegenkommende Holztransporter!) konfrontiert werden. Da kann schnell ein Radfahrer übersehen und abgedrängt werden.

 

Sicher mit Sidetracks

Wir sind sehr darauf bedacht unsere Besucher wieder heile nach Hause zu schicken und haben deshalb Touren auf neuen und zweckbestimmten Radwegen zusammengestellt. Diese sind zwar nicht immer asphaltiert, aber wer in Deutschland im Wald radelt wird dort auch keine geteerten Wege vorfinden. Und nachdem wir in den letzten Wochen sowohl die Freude am Radeln als auch unsere neue Radtour hier besprochen haben, wollen wir euch in diesem Artikel die Oberflächen-Beschaffenheiten vorstellen, die euch im Laufe einer Tour hier in Neuseeland unter die Räder kommen können.

Das neuseeländische Ministry of Business, Innovation & Employment hat auf einer Webseite alle neuen und aktuellen Radwanderwege zusammengestellt, mit weiterführenden Links zu den Webseiten der Betreiber der Wege. Auf unterschiedliche Weisen werden dort die Wege und deren Schwierigkeitsgrade erläutert. Während die Schwierigkeitsgrade relativ offensichtlich sind, könnte es bei der Interpretation der Oberflächenbeläge eventuell Mißverständnisse geben. Zum besseren Verständnis wollen wir euch hier kurz die englischen Ausdrücke anhand Fotos und Text erklären.

 

Terminologie

Sealed Road: dies entspricht einer regulären geteerten Strasse in Deutschland, Oberfläche kann glatt (dem Autobahnstandard ähnlich) oder leicht porös (Landstrassenstandard) sein.

 

Sealed Road

 

 

 

 

 

 

Sealed Track/Walkway: entspricht einer grob-geteerten Spur neben der regulären Fahrbahn, die aber nicht notwendigerweise als separate Fahrradspur markiert ist

 

Sealed Walkway (2)

 

 

 

 

 

 

Gravel Road: eine Strasse mit Schotterauflage, meist komprimiert, also fest gewalzt

 

Gravel Road

 

 

 

 

 

 

Smooth Shingle: Weg mit feiner Kiesauflage, meist komprimiert

 

Shingle

 

 

 

 

 

 

Rough Shingle: Weg mit grober Geröllauflage

 

Shingle

 

 

 

 

 

 

Dirt Road: unbefestigter Feldweg

 

Dirt

 

 

 

 

 

 

Dirt/Grass Road: unbefestigter Feldweg mit teilweisem Grassbewuchs

 

Dirt

 

 

 

 

 

 

Grass: unbefestigter, durchaus komplett mit Grass bewachsener Feldweg

 

Grass

 

 

 

 

 

 

Sand: Weg durch z.T. feinen Sand am Strand oder in Strandnähe

 

sand

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf manchen Radwegen begegnet man auch einer Mischung dieser verschiedenen Oberflächen.

Wissen gibt Gewissheit

Wir hoffen diese kurzen Erklärungen sind hilfreich und erhöhen eure Vorfreude auf den Urlaub. Sollten trotzdem noch Fragen offen sein, bitte meldet euch bei uns.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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