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Posts Tagged ‘Fahrrad Urlaub’

Anspruchsvolle Ansichten

Die Liebe zu Neuseeland treibt manchmal bunte Blüten, wie eine einheimische Schreiberin kürzlich in ihrem Bekenntnis zum Drang nach Perfektion beichtet.

Jeden Urlaub verbringt Justine Tyerman auf Reisen durch die Südinsel. Sie ist eine bekennende ‘mainlander’ – so bezeichnen sich die, auf der Südinsel geborenen und lebenden Einwohner – und ist jeden Urlaub auf einer Mission, die besten Aussichten zu geniessen. Sie hat einen sehr geduldigen Mann, der den Campervan gerne noch ein paar Meter nach Rechts oder nach Links bugsiert, um ja die beste Aussicht zum Einschlafen oder  Aufwachen zu verwirklichen!

Auf ihrer letzten Tour hatten sie ein paar E-Bikes dabei und konnten damit noch entlegenere und spektakulärere Aussichten entdecken.

Beim Durchlesen des Artikel wurde es mir ganz warm um’s Herz, da viele ihrer Orte auch auf unseren Touren zu entdecken sind:

Lake Wakatipu ist auf dem Südinsel Explorer und der Schätze des Südens Tour zu sehen.

 

Okarito ist eine wichtige Station zu den schon vorhergenannten Touren und zusätzlich Teil der Radreise und der Wanderreise.

Die zahlreichen Flüsse, wie der Shotover, Dart, Clutha und Arrow entlang denen die Autorin fuhr, bilden auch einen Bestandteil aller dieser Touren. Und da wir uns auf abgelegenen Pfaden bewegen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, die besten und einmaligsten Aussichten zu geniessen.

Kombiniert die Aussichten der Südinsel mit den historischen und geologischen Sehenswürdigkeiten der Nordinsel oder geniesst die Südinsel nur für sich: mit unseren flexiblen Kombinationsmöglichkeiten haben wir für jeden Geschmack und Fitnesslevel etwas. Schaut rein oder fragt direkt bei uns nach und entdeckt Eure Lieblingsansichten Neuseelands.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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West Coast Wilderness Trail

13585056_10154438950958304_814871670754519946_oDemnächst, sprich im Januar, findet unsere nächste Radreise statt (und wir haben noch ein paar Plätze frei!) und passend dazu gibt es einen aktuellen Reisebericht im NZHerald. Die Autorin hatte sich im Auftrag der Zeitung auf’s Fahrrad geschwungen und den WestCoastWilderness Trail erkundet. Ihr Bericht gibt einen ehrlichen und amüsanten Einblick in die Anforderungen und die Erlebnisse der Strecke, wobei sie konsequent der Meinung ist, dass die Aussichten und Erfahrungen aller Anstrengungen wert sind. Beim Lesen des Artikels hatte ich den Eindruck, dass weder die Beschreibungen der körperlichen Anforderungen noch die überwältigenden Landschafteindrücke übertrieben dargestellt wurden. Daher kann ich nur empfehlen, den Artikel selber zu lesen und sich davon motivieren zu lassen, diesen Trek mal selber auszuprobieren. Ihre Beschreibung einer deutschen Familie – mit Kleinkind und Baby seit zwei Monaten auf Rädern durch Neuseeland unterwegs – gibt einen amüsanten Einblick in die unterschiedlichen Mentalitäten!

Mit Sidetracks unterwegs

lake-kaniereDer West Coast Wilderness Trail ist ein Abschnitt unserer Radreise, die aber mit ein bisschen mehr Komfort ausgestattet ist, als der individuell organisierte Trip des Artikels. Viele der Stationen werden mit dem Minibus angefahren und dann in kleineren Etappen erkundet. Unsere Teilnehmer nehmen nur Tagesrationen und Fotoausrüstung mit, der Rest des Gepäcks wird im Bus transportiert. Dies macht nicht nur das Radfahren an sich leichter, es gibt unseren Teilnehmern die Freiheit, die Landschaft und die Fahrt ausgiebig zu geniessen.

Für dieses Jahr haben wir zwei Touren im Programm und die erste im Januar/ Februar findet garantiert statt. Für diejenigen, die lieber etwas später reisen möchten, haben wir die nächste Tour im März geplant. Schaut vorbei und meldet Euch, solltet Ihr Fragen zu den Reisen haben.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

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Radfahren in Neuseeland…

… ist anders als in Deutschland! Zunächst findet man in wenigen Städten designierte Radfahrwege, die dann auch in der Regel nicht getrennt vom allgemeinen Verkehr sind. Auf diesen Straßen, in der Stadt sowohl als auch auf’m Land, findet man nicht nur die Einheimischen, sondern auch zahlreiche Touristen, die sich im ungewohnten Linksverkehr zurechtfinden müssen, mit zum Teil ungewohnt großen Wohnmobilen unterwegs sind und mit unübersichtlichen Verkehrssituationen (Haarnadelkurven, starke Winde, entgegenkommende Holztransporter!) konfrontiert werden. Da kann schnell ein Radfahrer übersehen und abgedrängt werden.

 

Sicher mit Sidetracks

Wir sind sehr darauf bedacht unsere Besucher wieder heile nach Hause zu schicken und haben deshalb Touren auf neuen und zweckbestimmten Radwegen zusammengestellt. Diese sind zwar nicht immer asphaltiert, aber wer in Deutschland im Wald radelt wird dort auch keine geteerten Wege vorfinden. Und nachdem wir in den letzten Wochen sowohl die Freude am Radeln als auch unsere neue Radtour hier besprochen haben, wollen wir euch in diesem Artikel die Oberflächen-Beschaffenheiten vorstellen, die euch im Laufe einer Tour hier in Neuseeland unter die Räder kommen können.

Das neuseeländische Ministry of Business, Innovation & Employment hat auf einer Webseite alle neuen und aktuellen Radwanderwege zusammengestellt, mit weiterführenden Links zu den Webseiten der Betreiber der Wege. Auf unterschiedliche Weisen werden dort die Wege und deren Schwierigkeitsgrade erläutert. Während die Schwierigkeitsgrade relativ offensichtlich sind, könnte es bei der Interpretation der Oberflächenbeläge eventuell Mißverständnisse geben. Zum besseren Verständnis wollen wir euch hier kurz die englischen Ausdrücke anhand Fotos und Text erklären.

 

Terminologie

Sealed Road: dies entspricht einer regulären geteerten Strasse in Deutschland, Oberfläche kann glatt (dem Autobahnstandard ähnlich) oder leicht porös (Landstrassenstandard) sein.

 

Sealed Road

 

 

 

 

 

 

Sealed Track/Walkway: entspricht einer grob-geteerten Spur neben der regulären Fahrbahn, die aber nicht notwendigerweise als separate Fahrradspur markiert ist

 

Sealed Walkway (2)

 

 

 

 

 

 

Gravel Road: eine Strasse mit Schotterauflage, meist komprimiert, also fest gewalzt

 

Gravel Road

 

 

 

 

 

 

Smooth Shingle: Weg mit feiner Kiesauflage, meist komprimiert

 

Shingle

 

 

 

 

 

 

Rough Shingle: Weg mit grober Geröllauflage

 

Shingle

 

 

 

 

 

 

Dirt Road: unbefestigter Feldweg

 

Dirt

 

 

 

 

 

 

Dirt/Grass Road: unbefestigter Feldweg mit teilweisem Grassbewuchs

 

Dirt

 

 

 

 

 

 

Grass: unbefestigter, durchaus komplett mit Grass bewachsener Feldweg

 

Grass

 

 

 

 

 

 

Sand: Weg durch z.T. feinen Sand am Strand oder in Strandnähe

 

sand

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf manchen Radwegen begegnet man auch einer Mischung dieser verschiedenen Oberflächen.

Wissen gibt Gewissheit

Wir hoffen diese kurzen Erklärungen sind hilfreich und erhöhen eure Vorfreude auf den Urlaub. Sollten trotzdem noch Fragen offen sein, bitte meldet euch bei uns.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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