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Neuseelands Papageien machen Schlagzeilen

In den Nachrichten der letzten Woche konnte man wieder viel über die aktuellen Bemühungen zum Artenerhalt der Kakapos lesen.

Um den Genpool gesund zu halten, wurden vier erwachsene Vögel von Whenua Hou (Codfish Island) im Süden nach Norden zu Hauturu (Little Barrier Island) transportiert. Einer der Vögel (Blades) hatte sich derart gut um die südlichen Damen bemüht, dass er sich nun um die Damen im Norden kümmern soll. Somit sollen die anderen Herren der Gegend auch zum Zuge kommen und die Genvielfalt vergrössern.  Da die jeweiligen Inseln nur eine begrenzte Zahl von Brutpaaren unterstützen können muss die genetische Optimierung der Zucht immer berücksichtigt werden. Die Kosten dieser Flüge wurden zum Teil von Air New Zealand (als einer der Sponsoren des Kakapo Recovery Trusts) getragen oder vom Trust durch Spenden abgedeckt.

Hormonhaushalt neuseeländischer Papageien untersucht

Zusätzlich konnten wir erfahren, dass eine Promotionsarbeit an der Victoria University Wellington den Hormonhaushalt der neuseeländischen Papageien und dessen Beeinflussung durch Aufnahme einheimischer Pflanzen und Früchte untersuchte. Im Laufe der Studie konnten Dr. Catherine Davis und ihre Betreuerin Dr. Janet Pitman einen bemerkenswerten Zusammenhang zwischen den sogenannten Mastjahren und der Fruchtbarkeit der Papageien beobachten. Während andere Tierarten bei zuviel Östrogen in der Nahrung unfruchtbar werden, haben die Papageien einen weitaus grösseren Bedarf, der nur dann gedeckt wird, wenn die einheimischen Pflanzen übermässig fruchtbar sind. Gerade die neuseeländischen einheimischen Bäume und Büsche produzieren Früchte mit erhöhtem Östrogenanteil. Dies führt in einem Mastjahr dann zu erhöhter Fruchtbarkeit der Papageien. Dies trifft nicht nur auf die bedrohten Kakapos zu: auch Kea, Kaka und Kakariki scheinen davon betroffen zu sein.

Diese Erkenntnisse könnten den Tierschützern helfen, in den fruchtarmen Jahren trotzdem Bruterfolge zu erzielen. Da Mastjahre in der Regel alle 3-4 Jahre natürlich stattfinden und von zahlreichen Umweltfaktoren abhängig sind, ist es gut wissen, dass mit einer Dosis von Hormonen auch in fruchtarmen Jahren die Zucht weiter verfolgt werden kann. Gerade in Zeiten klimatischen Wandels, ist es gut eine Alternative zu haben, mit der man einer Tierart zu Hilfe kommen kann.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Bekannte und bedrohte Vogelarten

Die meisten Besucher Neuseelands haben vom Nationalvogel dem Kiwi gehört und vielleicht auch von Tuis, Fantails, Keas und Kererus. Wer sich aber die Portraits auf der Webseite der Forest & Bird Society anschaut, sieht viele unbekannte Namen und Bilder dort. Nicht nur Besuchern sind viele dieser Voegel unbekannt, auch die Einheimischen würden Schwierigkeiten haben, alle zu benennen. Aus diesem und anderen Gründen wird jedes Jahr eine Vogelart zum Vogel des Jahres gekürt. Dadurch sollen die Profile der einzelnen Arten populärer gemacht werden und Schutzmassnahmen leichter verständlich.

Angriff aus der Luft

falcon-attack-223Gerade dann, wenn geschützte Arten durch aggressives Verhalten in die Nachrichten kommen. So wie vor ein paar Wochen in der Nähe von Wellington, als ein Pärchen Maorifalken sich auf ein paar Wanderer stürzte. Wie in dem Artikel erklärt wurde, wollten die beiden nur ihr Nest schützen. Diese Falken haben ihre Nester auf dem Waldboden und daher ist es wichtig dass Spaziergänger mit Hunden diese an der Leine halten. Zumindestens bis die Jungen flügge sind und das Nest verlassen haben.

Und der Gewinner ist…

1280px-Bar-tailed_Godwit… die bemerkenswerte Pfuhlschnepfe, Kuaka auf Maori! Auch wenn sie rein äusserlich gesehen nicht gerade das spektakulärste Federkleid vorweist, hat sie doch dieses Jahr durch ihre Weltmeisterschaft im Langstreckenfliegen überzeugt. Sie ist eine Art der Schnepfenvögel der Wattenmeere, die sowohl auf der nördlichen wie der südlichen Erdkugel zu Hause ist. Gebrütet wird in der arktischen Tundra und überwintert an den Küsten Neuseelands und Australiens. Auf ihrem Rückweg gen Norden überfliegt sie das chinesischen Meer in einem Non-stop Flug! In 2007 konnte ein Weibchen mit einem Sender markiert und auf seinem Flug verfolgt werden. Dabei stellte sie einen Streckenrekord von über 11.000 km auf!Bar-tailed_Godwit_migration

Forest and Bird Society

Dieser gemeinnützige Verein wurde 1923 gegründet und arbeitet zusammen mit DoC und regionalen Initiativen an dem Erhalt der vielen Vögel- und anderen Tierarten Neuseelands. Wie schon in einem früheren Artikel erwähnt, ist auch dieser Verein von der Arbeit und den Spenden Freiwilliger abhängig. So werden dann Kampagnen wie der Vogel des Jahres ins Leben gerufen, um das Interesse für Schutzmassnahmen zu erwecken und zu verstärken. Beim Wandern durch Neuseelands Busch werdet Ihr unter Garantie nicht nur den einen oder anderen exotischen Vogel singen hören können und könnt so auch den Erfolg dieser Massnahmen geniessen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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Kea noch immer bedroht!

SONY DSCWie ihr in diesem Artikel nachlesen könnt, war schon 2011 die Anzahl der putzigen Bergpapageien arg reduziert und DOC versuchte mit allen Mitteln die Restlichen zu hegen und zu pflegen. Leider hat sich diesbezüglich nicht viel verändert. Auch heutzutage versuchen die DOC Mitarbeiter im Rotoiti Nature Recovery Project  die Nester zu schützen, indem sie in einem Radius von 300 – 600 m Fallen aufstellen.

Der Erfolg?

Dieses Jahr sind zwei Keas geschlüpft. Wie ihr in im englischen Artikel nachlesen könnt, glauben die Wissenschaftler, daß der erhöhte Anteil an Blei die Fruchtbarkeit der Vögel reduziert hat. Tests haben ergeben, daß ein Großteil der Vögel davon betroffen ist und von ihre Unsitte herrührt, alles Mögliche anzuknabbern und herunter zu schlucken.  Unter anderem glauben sie, daß die bleihaltigen Nägel der DOC Hütten eine Quelle für diese Misere sind. Dementsprechend wird bei Renovierungen große Vorsicht angewandt und nur noch bleifreie Materialien verwendet.

Hoffen wir, daß den Naturschützern weiterhin Erfolg beschieden ist, so daß ihr bei Euren Besuchen diese Charaktere weiterhin persönlich kennenlernen könnt.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Erste Scheckauszahlung für Spielgruppe in Wellington

Mit einer tollen Fundraisingaktion Spendenaktion unterstützt Sidetracks deutsche Spielgruppen in Neuseeland. Bei so genannten „Fundraisern“ wird gezielt Geld für einen guten Zweck gesammelt oder einbezahlt.

In den Spielgruppen treffen sich deutsche Familien regelmäßig einmal pro Woche, um gemeinsam mit ihren kleinen Kindern zu singen, zu basteln und zu spielen. Hier werden die deutschen Traditionen wie der Laternenlauf an St. Martin oder deutsche Weihnachten zelebriert, damit die deutschen Kinder in Neuseeland ihre Herkunft nicht vergessen. Gerade für Eltern aus zweisprachigen Haushalten ist es im Alltag oft schwierig, der zweiten Generation aktiv die deutsche Sprache und Kultur weiterzuvermitteln. Gemeinsam mit Gleichaltrigen lernen die Kleinen in der Gruppe spielend, deutsche Bräuche, die deutsche Sprache und das gesellige Beisammensein zu schätzen.

Angelika Pastoors von Sidetracks möchte deshalb die deutschen Spielgruppen in den großen Städten Neuseelands aktiv unterstützen. Und welches Reiseangebot paßt für diese Familien besser, als die „Eltern zu Besuch-Touren“! Wenn Verwandte oder Freunde nach Neuseeland reisen, haben die Deutschen in Neuseeland im Alltag mit den Kindern nicht immer die entsprechende Zeit, ihren Besuch selbst durch ganz Neuseeland zu führen. Mit den deutsch-sprachig geführten Touren in kleinen Gruppen, ist der angereiste Besuch bei Angelika bestens aufgehoben. Im Gegenzug bekommt die jeweilige Spielgruppe für vermittelte Teilnehmer je nach Buchungsdauer zwischen 100 und 200 Dollar gespendet. Davon können dann beispielsweise neue Spielsachen angeschafft oder die Raummieten für die Spielgruppentreffen bezahlt werden. So bekam jetzt erst kürzlich die deutsche Spielgruppe in Ngaio, einem Stadtteil von Wellington, 100 Dollar Zuschuss von Sidetracks für die Buchung eines Vaters, der mit uns im Dezember durch Aotearoa unterwegs ist.

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Den Kea gibt es nur in Neuseeland

So mancher Urlauber hat sich schon die Haare gerauft, wenn er eine Begegnung mit Neuseeland’s einzigartigem Bergpapageien gemacht hat. Keas sind nur in Neuseeland beheimatet und zählen die hochalpinen Gegenden auf der Südinsel zu ihrem Zuhause. Seinen Namen hat der freche Bursche übrigens aufgrund der Laute, die er ausstößt: „Keeea“ rufen die Tiere, wenn man ein bisschen Fantasie mitbringt.

Die Bergpapageien haben sich perfekt an ihr harsches Klima angepasst, sind wissbegierig, neugierig und ausgesprochen soziale Vögel. Die etwa 50 Zentimeter langen Tiere helfen sich gegenseitig, Futter zu finden. Vorwiegend ernähren sie sich vegetarisch doch auch Insekten und Engerlinge werden gefressen. Der zur Nestorpapageien-Familie gehörige Vogel entwickelte seit der letzten Eiszeit ein unglaubliches Geschick mit seinem langen kräftigen Schnabel mutig alles zu erkunden, wo sich Futter dahinter verbergen könnte. Und genau dort liegt der wortwörtliche Haken. Keas zählen zu den intelligentesten Vögeln der Welt. Nicht selten kommt es vor, daß sie ganze Campervans oder Mietwagen auseinander nehmen. Die Gummis der Scheibenwischer und Windschutzscheibe sind dabei besonders beliebt. Außenspiegel, Radkappen, nichts auf dem Parkplatz ist wirklich sicher vor den niedlichen Kerlchen. Ob Rucksack oder Schnürsenkel, die mitgebrachte Brotzeit oder der liegengelassene Abfall werden auf das Genauste inspiziert. Man sollte vor allem die Jungtiere jedoch keinesfalls füttern, selbst wenn es verlockend ist. Es macht die Tiere krank und sie verlernen, sich in der Natur selbst kalorienarme Nahrung zu beschaffen.

Keas stehen unter Naturschutz. Neben den menschlichen Einflüssen bedrohen den Vogel zudem noch Possums, Katzen und Frettchen. Da die Bergpapageien in Höhlen am Boden nisten, sind sie besonders leichte Beute für ihre Feinde. Die Vögel brüten zwischen Juli und Januar und bringen dabei zwei bis vier Eier hervor. Wie Nestkameravideos des Departement of Conservation zeigen, können Possums jedoch nicht nur die Eier zerstören, sondern selbst ausgewachsene Tiere fressen. Experten schätzen die Kea Population heute auf 1000 bis 5000 Tiere, genaue Zahlen existieren nicht.

Wer hat schon mal eine lustige Begegnung mit einem Kea gehabt? Auf unseren Reisen haben wir so manches Exemplar getroffen…

Den Ruf des Kea kann man hier hören.

Und bei der BBC gibt es ein lustiges Video über Keas.

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Willkommen im Land der Abenteuer und willkommen bei Sidetracks! Es ist an der Zeit, sich darum zu kümmern, im nächsten Winter dem Alltag zu entfliehen und Verkehrsstaus und Arbeit hinter sich zu lassen. Wer dem täglich wiederkehrenden Trott entkommen möchte, sollte zum Auftanken der Energiereserven nach Neuseeland reisen. Was gibt es besseres, als die klare Luft zu atmen, den Kopf frei zu bekommen und die müden Glieder in dieser fantastischen Kulisse wieder zum Leben zu erwecken?

In Neuseeland kann man an einem Tag eine Gletscherwanderung unternehmen, Kea-Papageien sehen und am nächsten Tag die Pinguine und Robben an den unendlichen Sandstränden bestaunen. Warum nicht mit uns auf einem der einsamen Tracks im dichten Buschwald wandern und auf dem kristallklaren Wasser segeln gehen?

Neuseeland ist das Land der Outdoor-Aktivitäten, der Trecking-Abenteuer und das Land, in dem Spaß und Erholung für jedes Alter garantiert sind.

Auf unsere Besucher warten fantastische Tour-Angebote und ein Portfolio an Erfahrungen, die den Urlaub zum unvergesslichen Erlebnis machen. Endlose menschenleere Strände für ausgedehnte Spaziergänge, spuckende Geysire, schneebedeckte Bergkuppen, dichter Buschwald oder Fjorde – wo Sie normalerweise 10 Länder bereisen müssten, finden Sie in Neuseeland alles vor!

In Kleingruppen bis maximal 11 Personen bereisen und entdecken wir gemeinsam Neuseeland’s einmalige Flora und Fauna, lassen die Seele baumeln und genießen dieses herrliche Land.

Sidetracks freut sich auf alle neuen Teilnehmer und „Wiederholungstäter“!!!

Fragen? Wünsche? Anregungen? Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

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Wer kennt den berühmtesten Papageien der Welt?

Über 3 Millionen Menschen haben ihn schon gesehen, den seltensten und zugleich grössten Papageien der Welt – zwar nicht live, dafür aber auf youtube. Dieses Video ging im Jahre 2009 um die Welt. Der Kakapo „Sirocco“ sprang während der Dreharbeiten zu einer Dokumentation dem BBC-Reporter Mark Carwardine auf den Kopf und versuchte, ihn vor laufender Kamera zu begatten. Der Papagai wurde eine Internet-Sensation, er hat inzwischen 7000 Facebook Fans und über 3000 Menschen folgen seinem Treiben auf Twitter.

Nun soll Sirocco für mehrere Monate nach Wellington kommen. Zealandia, der Wildtier- und Vogelpark in Karori, ist entzückt, einen solchen Star zu beherbergen. „Das ist eine einmalige Gelegenheit für uns alle, den wohl seltensten und charismatischsten Ureinwohner Neuseelands aus der Nähe zu sehen. Wir sind bereits sehr gespannt auf unseren neuen Gast!“, berichtet Zealandia Managerin Raewyn Empson.

Mehr zur traurigen Geschichte der Kakapos, gibt es hier bei 360 Grad Neuseeland.


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