Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘kiwi’

Neujahr in Neuseeland

Vor kurzem hatten wir endlich die Winterwende (21. Juni) und seit Ende Juni wurde deshalb landauf und landab mit verschiedensten Aktivitäten das maorische Neujahr matariki‘ gefeiert, welches hier auf der südlichen Erdkugel den Anfang eines neuen agronomischen Jahres markiert. Der Höhepunkt dieser Feierlichkeiten sollte am Sonntag dem 8.7.18 ein erstmaliges Feuerwerk im Hafen von Wellington sein, aber die Natur hatte was anderes vor.

Wichtiger Besuch schaut vorbei

Am Dienstag der vergangenen Woche wurde ein Südkaper, oder südlicher Glattwal, im Hafen entdeckt! Wer je auf einer Tour Wale sehen konnte, kann die Aufregung verstehen, die auf einmal die ganze Stadt ergriff. Innerhalb kürzester Zeit entstanden entlang der gewundenen Küste Wellingtons Verkehrsstaus sobald der Wal seine eindrucksvollen Sprünge aus dem Wasser machte. Um die ganzen visuellen Eindrücke zentral zu sammeln, wurde sogar eine Facebookseite gestartet, wo jeder seine Fotos und Videos hochladen konnte.

Kurzerhand wurde der Wal von der breiten Öffentlichkeit Matariki getauft, da er als gutes Omen dieser Periode gesehen wird. Ein Vertreter des örtlichen iwi kommentierte, dies sei zwar nicht nötig, aber dadurch wurde ein persönlicher Bezug geschaffen, der den Schutz dieser Kreatur umso leichter machte. Denn wie so oft, wollten immer ein paar Leute näher ran, als von den Rangers von DoC empfehlen wurde. Und tatsächlich ist illegal zu nahe an diese Tiere zu kommen. Dass führte unter anderem zu einer interessanten Situation als eine Fähre nicht andocken konnte, da der Wal sich gerade vor dem Terminal rumtümmelte. Aber nach einiger Zeit – während die Fähre Kreise im Wasser schwamm – wurde es ihm/ihr wohl langweilig und er/sie machte Platz.

Wissenschaftliches Interesse

Bisher sind die Experten von DoC sich nicht im Klaren, ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt. Sie hatten versucht, den Gesang aufzunehmen, da die Männchen ein ganz spezifisches Geräusch machen, konnten aber aufgrund des zu lauten Hintergrundlärms nicht schlüssig werden. Zusätzlich hatten sie eine Gewebeprobe entnommen; die wird momentan analysiert und in ein paar Wochen wissen wir mit Sicherheit, ob ein Herr oder eine Dame hier zu Besuch waren.

In den letzten Tagen wurde der Wal vor der Südküste Wellingtons gesichtet, ausserhalb des Hafens und deshalb kann das Feuerwerk zu Ehren Matarikis an diesem Sonntag stattfinden.

Was für ein atemberaubender Einstieg in den Frühling!

Kurzer Hinweis zu den Fotos, sie sind alle der Facebookseite entnommen, leider sind nicht alle Fotografen vermerkt worden.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Advertisements

Read Full Post »

Aus Alt mach Neu!

Wenn wir ab und zu traditionelle neuseeländische Rezepte mit Euch teilen,  kommen diese in der Regel aus der englischen oder europäischen Küche und wurden den regionalen Gepflogenheiten hier angepasst. Während diese Traditionen und Rezepte sehr gut dokumentiert und in zahlreichen Famielienkochbüchern festgehalten sind, beschränkt sich das Wissen um die Maori Küche meistens auf Hangis und langgeschmortes Schweinefleisch mit Puha  (Gemüse-Gänsediestel). Wer diese Spezialitäten schon mal probiert hat, weiss, dass die Qualität sehr von dem Können und Wissen der individuellen Köche abhängt. Und gerade dieses Wissen ist es nun, was Monique Fiso zu bewahren und verbessern will.

International anerkannt, kehrt ein Kiwi heim

Schon als junges Mädchen hatten Essen und Essenszubreitung einen grossen Wert für Monique und als 14 Jährige verliess sie dann die Schule und begann eine intensive Gesellenzeit. Ihre Begeisterung und Faszination liessen sie immer nach den hellsten Sternen, beziehungsweise den Michelinsternen greifen, und sie konnte bald auf einen illustren Lebenslauf rückblicken. Nach Arbeitserfahrungen bei renommierten Chefs hier in Neuseeland und in Amerika, bekam sie die Chance das Menu für ein renommiertes Restaurant in Queenstown zu gestalten und zu organisieren.  Seit ihrer Rückkehr hat sie zwar mit Freude erkannt, wie das Interesse an Maori Essenskultur und traditionellen Nahrungsmitteln gestiegen ist, aber dass es noch einen enormen Nachholbedarf gibt.

hiakai

Hiakai bedeutet hungrig sein, und das Verlangen, Bedürfnis und Begehren nach Essen zu haben. Dies artikuliert sehr anschaulich, die verschiedenen Beweggründe, um eine Mahlzeit zu planen und zu kochen.  Von der rein praktischen Nahrungszufuhr bis hin zum spirituellen Ritual das Lebenssituationen begleitet und markiert.

Während ihrer Zeit im Ausland hatten viele Fragen nach ihrer Herkunft (Maori und Samoa) und der Bedeutung ihrer Tätowierungen ihr bewusst gemacht, wie wenig Ahnung sie eigentlich von ihrer eigenen Kultur hat. Und wieviel hiakai die treibende Krafte in ihren Bemühungen und Entdeckungen ist.  Daher machte sie sich nach ihrer Rückkehr auf die Suche nach den Hütern des alten Wissens und hat in der Fernsehserie hiakai die unbekannteren Seiten der neuseeländischen Maori Küche präsentiert.

Mit diesen neuen Erkenntnissen macht sie sich nun an die Arbeit ihr eigenes Restaurant in Neuseeland zu eröffnen, aber wie in dem sehr ausführlichen Artikel in der FAZ beschrieben wird, ist dies zum Teil leichter gesagt als getan. Mein Mann und ich können es kaum erwarten, ihre Kreationen zu probieren! Sobald wie möglich werden wir Bericht erstatten.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Read Full Post »

Mythen und Sagen aus Fjordland

In 1910 wurden Holzkisten mit einer sonderbaren Fracht an der Supper Cove am Ende des Dusky Sounds in Fjordland abgeladen. Sie hatten einen langen Weg von Kanada hinter sich und der Grund war schon kurios: der damalige Premierminister Sir Joseph Ward hatte bei seinem Kollegen in Kanada nachgefragt, ob sie ihm einige zuchtfähige Elche schicken könnten, denn die damalige Regierung wollte Neuseeland in das grösste Wildgehege der Welt verwandeln. Heutzutage wissen wir wie gefährlich es sein kann, Tiere und Pflanzen aus anderen Klimazonen zu importieren, aber damals gab es diese Bedenken nicht.

Und so wurden an einem dämmerigen Abend die zehn jungen Elche – sechs Elchkühe und vier –hirsche – an dem Strand der Supper Cove ihrem Schicksal ausgesetzt, in der Hoffnung sie würden überleben und sich fortpflanzen. Jahrzehnte später sind sie der Stoff für Legenden, da nach einigen erfolgreichen Jagden in den 1950er Jahre, sie seitdem nicht mehr zuverlässig gesichtet worden sind. Es gab – und gibt – einige Individuen die wahrlich von diesen Tieren besessen sind und sie nun nicht mehr mit Gewehren, sondern Kameras jagen wollen.

Ken Tustin ist einer von diesen, ein Biologe, der seit dreissig Jahren versucht diese Tiere aufzufinden. Zunächst im Auftrag seines damaligen Arbeitgebers, dem Forestry Service, installierte er primitive Kameras die von Autobatterien betrieben wurden, an zahlreichen Bäumen im Busch. Abgesehen von ein paar verschwommenen Fotos konnte er aber keinen Erfolg verbuchen und hat deshalb Ende des letzten Jahres die Kameras wieder abgenommen. Nicht für immer, wie er selber sagt, aber mit seinen 72 Jahren wird es auch nicht leichter, tagelang durch den Busch zu trekken, mit schwerem Gepäck, Verpflegung und den Kameras auf dem Rücken.

Er und zahlreiche andere machen sich Jahr für Jahr auf den Weg, um die Spurensuche zu beenden. Es gibt inzwischen zahlreiche andere Belege, wie gentisch getesteter Elchdung, aber die Krönung wären halt Fotos. Obwohl es auch eine andere Meinung gibt, dass es wäre besser für die Tiere weiterhin in Obskurität zu leben, als der Jagdlust von Trophäenjägern zum Opfer zu fallen. Elche sind zwar nicht so selten wie das Loch Ness Monster, aber der Gedanke an einem nebeligen Tag einen Elch aus dem Busch treten zu sehen, finde ich faszinierend!

Bei Stuff kann in zwei Artikeln dazu mehr gelesen werden und auf der Webseite einer der Suchenden gibt es sehr detaillierte Beschreibungen seiner Expeditionen und Entdeckungen.

Viel Spass beim Lesen und haltet Augen und Nase offen bei Euren Touren durch Fjordland.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Read Full Post »

… und der Schnee auch schon

In ein paar Tagen ist es richtig Winter hier und die Schneegebiete bereiten sich schon auf eine Super Ski Saison vor. Im Februar gab es die ersten, frühzeitigen Schneeflocken in Cadrona und inzwischen erwarten die Skigebiete ihre ersten Besucher. In einem amüsant geschriebenen Artikel artikuliert Justine Tyerman ihre Vorfreude auf die kommende Skisaison und erzählt ein bisschen über die Verbesserungen am Cadrona Skiort, die in den letzten Jahren dort vorgenommen wurden.

Ihre Fussbekleidung übernimmt in diesem Artikel die Positionen, die sie selber vereinigen muss: die Skistiefel geben ihrer Heimatliebe zur Südinsel Ausdruck (sprich sie ist mit Skiern an den Beinen gross geworden) und ihre Verbundenheit zur Nordinsel durch Heirat und Arbeit  wird von ihren Wanderschuhen ausgedrückt. Keine Sorge, beide Schuhwerke werden respektvoll in ihren Schranken gehalten und bekommen genügend Auslauf.

Was Cadrona angeht: in den letzten Jahren wurde die ganze Anlage und die dazugehörigen Einrichtungen aufgerüstet. Der einfache Skilift wurde zu einem Chondola Lift (Chair Gondola) ausgebaut, die Restaurants und Cafes bieten bessere und schnellere Verpflegung für die begeisterten Skifahrer an und die Gäste mit höheren Ansprüchen können in luxuriöser Weise ihren Champagner und die Aussicht geniessen. Zusätzliche Verbesserungen sind die Installation von grossen Schliessfächern und neuen Schneemaschinen. Für dieses Jahr wurde eine neue Anlage installiert, um eine konstante Schneedecke für die gesamte Saison zu bekommen. Und für diejenigen, die gerne mit dem Hubschrauber überall hin fliegen: es gibt nun auch eine Hubschrauberlandefläche, so dass  wer will, direkt von Wanaka oder Queenstown sich auf den Berg fliegen lassen kann.

Der obige Artikel wurde im März veröffentlicht und in den letzten Tage hat das Wetter nicht auf sich warten lassen und schickte mehr Schnee in die Regionen. Um ganz ehrlich zu sein, die Zahlen in dem Artikel über die gefallenen und erwarteten Zentimeter von Schnee sagen mir persönlich nicht viel, aber die Betreiber freuen sich auf die Saison und das ist die Hauptsache. Es scheint also, dass die Skistiefel noch eine Saison mitmachen können.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Read Full Post »

DoC hat mehr Informationen aus der neuesten Aktion

Wir hatten schon im letzten Monat berichtet, dass diesen Sommer DoC interpretation rangers an ausgesuchten Orten stationiert hatte.  Nun können wir lesen, dass dies nicht die einzige Aktion war und dass es nun weitere interessante Informationen zum aktuellen Stand in den Nationalparks gibt.

In Zusammenarbeit mit der Einwanderungsbehörde, dem Verkehrsministerium und der Polizei hatte DoC im Milford Sound Nationalpark Kontrollen durchgeführt. Diese Kontrollen offenbarten, dass an einem Tag der Operation  37% der Touristikbetreiber keine entsprechenden Lizenzen hatten. Hauptsächlich handelte es sich um Anbieter von Bustouren und geführten Wanderungen. Und nicht etwa kleine Familienbetreiber, sondern grosse Unternehmen.

Während dieses Jahr diese Betreiber glimpflich mit einer Warnung davonkamen, wird DoC in der nächsten Saison strenger durchgreifen. Dies kann dann für die Betreiber teuer werden, bis zu NZ$ 300,000! Bisher hatte DoC nicht die Mittel, um das Ausmass der Zuwiderhandlungen zu erfassen und zu verfolgen.  Dies soll sich in den nächsten Jahren ändern und die Einstellungen von weiteren Rangers sind Teil eines $ 2 Millionen Programms, dass die zahlreichen finanziellen und organisatorischen Missstände vor Ort beheben sollen. DoC möchte in den nächsten 10 Jahren sein Einkommen aus Lizenzen verdoppeln.

Der Ausfall von Einnahmen hat einen direkten Einfluss auf die Instandhaltungen der öffentlichen Einrichtungen in den Parks, daher sollte eine Zunahme sich positiv darauf auswirken. Ausserdem werden mit einer strengeren Kontrolle und Verfolgung die Wettbewerbsbedingungen unter den Tourismusbetreibern etwas fairer. Bisher konnten die illegalen Betreiber sich einen „Preisvorteil“ erschleichen, indem sie die alljährlichlichen Tausende von Dollar für die Lizenzen und Gebühren nicht bei ihren Kalkulationen berücksichtigen mussten. Mit Genugtuung können wir nun sagen, dass bei Sidetracks und unseren Preisen sich diesbezüglich nichts ändern wird, da wir schon immer alle Lizenzen und Gebühren beantragt und bezahlt haben.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Read Full Post »

Kribbelkrabbel Fakten aus der Natur

Die wenigsten Menschen können sich vorstellen, aus Jux und Dollerei sich des Nachts auf die Suche nach den grössten Spinnen in Neuselands zu machen. Aber Colin Miskelly von dem Department of Conservation konnte sich nichts Besseres vorstellen, als während seines Aufenthaltes auf Rangatira Island (in der Nähe der Chatham Islands) Nachts unterwegs zu sein.

Während die meisten Besucher auf Rangatira Island nach seltenen Vögeln Ausschau halten, wissen die wenigsten, dass die Insel eine der letzten Zufluchtsorte für die Rangatira Spinne ist.  Wie Colin zu berichten weiss, hat diese Tatsache sogar so manchen Besucher abgeschreckt!

Die Rangatira Spinne….

… ist eine der grössten und seltensten Spinnen in Neuseeland aus der Familie der Raubspinnen. Während viele Spinnen mit Seide und Netzen ihre Beute fangen, geht die Rangatira Spinne auf Jagd und ergreift ihre Beute, meistens und vorzugsweise Wetas!

In dem Blog auf der DoC Seite beschreibt Colin Miskelly nicht nur diese Spinnenart, sondern auch viele andere endemische Bewohner der Insel. Und beim Durchlesen habe ich noch etwas Interessantes entdeckt: sowohl die Spinnen als auch die endemische Stabheuschrecke teilen ein Detail. Ihre Namen beinhalten einen sehr deutsch-klingenden Namen: schauinslandi.

Deutscher Forscher in Neuseeland

Weitere Lektüre des Artikel offenbart die Herkunft des Namens: Hugo Schauinsland war ein Naturforscher, der in 1897 eine Forschungsreise in den Südpazifik unternahm und einige neue Arten entdeckte, die nach ihm benannt wurden. Leider werden in dem Wiki Artikel über ihn nicht die neuseeländischen erwähnt, deshalb hole ich dies hier nach: Dolomedes schauinslandi (Rangatira spider) und Argosarchus schauinslandi (Unterart der Stabheuschrecke).

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Read Full Post »

Saisonende, Zeitumstellung und Bilanzziehen

Und da ist es schon wieder: das Ende der Saison hier in Neuseeland. Diesmal war es hier relativ zeitgleich mit der Zeitumstellung zu Ostern, so dass man jetzt den Eindruck bekommen könnte, dass jedermann die Handschuhe, Mützen und Skis wieder hervorkramen wird.

Diese Woche haben wir unsere letzten Teilnehmer verabschiedet und ziehen alljährliche Bilanz. Während das Wetter im November und Dezember spektakulär heiss war, hatten die folgenden Monate sich etwas zurückgehalten. Was gerade auf langen Wanderungen angenehm ist, da zuviel Sonne auch zuviel des Guten sein kann. Die Bauern sind zwar sehr zufrieden wie der Sommer sich letztendlich entwickelt hatte, aber wie waren Eure Eindrücke und Erfahrungen?

Tourismus Strategien

Nicht nur Sidetracks zieht Bilanz, viele andere Organisationen der Touristikbranche müssen dies jetzt auch tun. Unter anderem auch DoC, die dieses Jahr etwas Neues ausprobiert haben, um mit der erhöhten Anzahl von Besuchern fertig zu werden. An ein paar ausgewählten Orten hatten sie interpretation rangers stationiert, die mit freundlichen Kommentaren die Erfahrung vor Ort bereichern und das Verhalten mancher Besucher moderieren sollten. Sowohl Erklärungen zum kulturellen Hintergrund als auch praktische Hinweise zu nahegelegenen öffentlichen Toiletten sollten sicherstellen, dass die Besucher, trotz erhöhten Andrangs, die jeweiligen Sehenswürdigkeiten geniessen konnten.

Die ersten Kommentare zu dieser Aktion sind durchgehend positiv und nun will DoC sehen, wie sie ähnliches an anderen hochfrequentierten Orten etablieren können. Aber, wie bei so vielen Projekten, ist die Finanzierung das Schwierigste. Mal sehen, was die nächste Saison – die im Oktober wieder anfangen wird – diesbezüglich bringen wird.

Wir hoffen unsere Besucher haben ihren Aufenthalt hier in Neuseeland mit uns genossen und wir freuen uns schon auf die nächste Saison, die neue Freunde und alte Bekannte wieder bringen wird.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: