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Traumgärten und Gartentouren auf der anderen Seite der „Erde“

Neuseeland hat ein sehr mildes Klima mit Temperaturen, die sich ganzjährig fast landesweit zwischen 10 und 25 Grad halten. So wächst und gedeiht am anderen Ende der Welt fast das ganze Jahr über und ohne Winterschutz. Frost gibt es kaum. Zudem erreichen viele Pflanzen enorme Größen und wachsen ohne großes Zutun dicht und üppig.

Manche machen die starke UV-Strahlung im neuseeländischen Sommer für das enorme Pflanzenwachstum verantwortlich, welches zum Beispiel dazu führt, dass Gewächse, die man in Deutschland nur als Topfpflanzen kennt, hier zu regelrechten Bäumen heranwachsen. So gedeihen Geranien oder Weihnachtssterne einfach als Büsche im Freien.

Den gepflegten, englischen Rasen muss der Kiwi mindestens einmal wöchentlich mähen und ein Durchschnittsgarten auf dem Land liefert oft genügend Feuerholz, um dieses in der kälteren Jahreszeit als Kaminfeuer entflammen zu können.

Neuseeland ist wahrlich ein Paradies für Gartenliebhaber. Der atemberaubenden Wildnis der neuseeländischen Naturlandschaften setzen die Kiwis bezaubernde und liebevoll gepflegte Privatgärten entgegen, neben den von den Städten und Gemeinden angelegten botanischen Gärten und Parkanlagen in öffentlichen Plätzen. Mehrfach pro Jahr werden Grünstreifen, Verkehrsinseln und Rasenflächen liebevoll gepflegt, gestutzt und detailgetreu bepflanzt.

Das Spektrum der Gartenkünste der Neuseeländer reicht von tropisch-erscheinenden Palmengärten, über romantische Rosenparadiese und englische Cottage-Gärten, bis hin zu weitläufigen Landschaftsparks am Meer und skurrile Künstlergärten mit Skulpturen. Viele der Gärten in Neuseeland sind eng mit der englischen Gartentradition verbunden, so sind hier Rosen und üppige Staudenrabatten beliebt und gedeihen prächtig.

Doch nicht nur Ziergärten werden in großem Stil angelegt, auch Nutzgärten sind Gang und Gäbe. Hiermit wird die stetige Versorgung der eigenen Familie gesichert und die Lieferung von frischen Zutaten für die tägliche Küche gesichert. Ob Tomaten, Erdbeeren, Kohl oder Kartoffeln, besonders gut gedeihen hier 365 Tage im Jahr Zitrusgewächse, wie Zitronen, Orangen, Mandarinen, Grapefruit oder die neuseeländische Fejoa.

Wer selbst keinen Garten hat, kann sich in der Nachbarsgemeinschaft umsehen oder sogar die häufig angelegten Gemeinschaftsgärten der Städte bewirtschaften. Auf öffentlichen Flächen werden mit freiwilligen Helfern Obst und Gemüse angebaut und jeder Anwohner darf kostenfrei miternten.

Hierfür werden sogar sogenannte „organic courses“ angeboten, die über mehrere Monate abgehalten werden und in denen man alles über den biologischen Anbau von Obst und Gemüse in Neuseeland lernen kann.

Für Urlauber und Touristen muss es dabei nicht beim Blick über den Gartenzaun bleiben. Wer einen Überblick in die neuseeländische Fauna und die Bepflanzung der Gärten bekommen möchte, kann an offiziellen Gartentouren teilnehmen. Einmal im Jahr organisieren viele Gemeinden eine Route durch private Traumoasen der Kiwis, welche dann stolz der Öffentlichkeit ihre Meisterwerke präsentieren. Und dabei gibt es auch wichtige Insidertipps, wie man beispielsweise die Rosen richtig schneidet oder aus dem am Strand gesammelten Seetang selbst wertvollen Dünger herstellen kann.

Auch wir sehen auf vielen unserer Touren immer wieder über Gartenzäune oder dürfen die weitläufigen Gartenanlagen unserer Gastgeber bewundern. Die Sidetracks Touren dieses Jahr sind bereits angelaufen und noch sind auf einigen Touren Plätze frei! Wir würden uns freuen, Euch in 2013 ganz persönlich in Aotearoa begrüßen zu dürfen!

Allen Neuseeland-Fans einen guten Start ins neue Jahr!!! Euer Sidetracks-Team

Blüten Garten

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