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Öfter mal was Neues

Die Polizei allgemein ist nicht gerade bekannt für ihren Humor und interessante Aktionen, aber in den letzten Jahren haben zumindestens die neuseeländischen Polizisten einen Ruf für ungewöhnliche Massnahmen bekommen.

Letztes Jahr hatten die Personalberater der Polizei eine witzige Idee: eine “Kampfansage” an die Polizeistellen anderer Länder und Städte an einem ‘dance-off’ teilzunehmen. Der deutsche Begriff Tanzwettbewerb kann dieser Herausforderung nicht so ganz gerecht werden, da es im Rahmen der sozialen Medien erfolgte und zu einem ganz bestimmten Lied stattfinden musste. Das ganze lief unter dem Namen “running man challenge” und jemand hat sich die Mühe gemacht, die interessantesten Videos in einem Video zu kombinieren.

Dieses Jahr nun hatten sie sich was Nettes ausgedacht, um eine ganz bestimmte Nachricht zum Schulanfang zu verbreiten: langsamer fahren und auf Kinder im Strassenverkehr aufpassen.

Wie wir alle wissen, mag das Internet kuschelige und charaktervolle Tiere. So haben sie ein Meerschweinchen ‘engagiert’’ dass sich zu diesem Thema und aus seiner Perspektive dazu äussert. Mit einer Mischung aus interessanter Information zu Meerschweinchen allgemein und “persönlichen” Kommentaren bittet Constable Elliot darum, dass Autofahrer eine Auge auf die kleinen, unscheinbaren Teilnehmer im Strassenverkehr halten und langsamer fahren, um auf unberechenbare Verhalten der kleinen Kinder sicher reagieren zu können.

Und den Kommentaren auf Facebook nach, haben sie mal wieder den richtigen Ton getroffen. Nicht nur regional sind alle von dem Kleinen begeistert, auch internationale Medien können sich kaum wieder einkriegen vor lauter seeligem Grinsen.

In diesem Sinne, gemütlich und aufmerksam mit dem Auto fahren!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Das neue nationale Warnsystem

Anfang 2011 führte eine Gruppe von Outdoor-Agenturen – darunter das Department of Conservation (DOC) und das Mountain Safety Council (MSC) – eine Untersuchung durch, um ein verbessertes Frühwarnsystem zu entwickeln. Dies war besonders für Besucher gedacht, die in Neuseelands wilde Natur aufbrechen wollen.

Die Studie resultierte in einem neuen System, das einfach über das Internet zugänglich ist und welches die zuständigen Behörden wie Polizei und Rettungsmannschaften frühzeitig alarmiert, falls die Rückkehr der Reisenden aus dem Hinterland überfällig ist.

Das neue „Outdoor Intentions System“ wurde im November 2011 von dem MSC eingeführt und kann über die Internetseite AdventureSmart abgerufen werden. Dort kann ein elektronisches Formular über die Tour-Vorhaben ausgefüllt werden und als Kopie an Freunde und Verwandte verschickt werden, die als so genannte „trusted contacts“ eintreten. Eben diese Kontakte sollen bei sicherer Rückkehr erneut verständigt werden. Meldet sich der Wanderer oder Bootsfahrer nicht zum angesetzten Zeitpunkt zurück, können durch den Kontakt des Dritten Polizei und Rettungsteams alarmiert werden.

Jedes Jahr sterben Wanderer und Abenteurer in Neuseelands Natur, die im Falle einer frühen Alarmierung gerettet hätten werden können.

Das DOC ruft alle Besucher dazu auf, das neue elektronische, landesweite Frühwarnsystem vor einem Abenteuer in der freien Natur zur eigenen Sicherheit zu nutzen. Gerade die idyllische Bergwelt und das wechselhafte Wetter würden häufig unterschätzt.

Dieses System ist besonders für Einzelwanderer oder kleine Gruppen wichtig. Wir von Sidetracks haben zudem für Notfälle noch gesonderte Maßnahmen ergriffen.

In Fällen, wo wir uns mit unserer Gruppe weiter als zwei Fußstunden  von der Zivilisation entfernen, zum Beispiel auf der Reise Naturwunder Neuseeland, wenn wir zu unserer zweitägigen ‚Wildniswanderung’ aufbrechen, wissen immer mehrere Leute wo wir sind und wann wir zurück sein wollen. Nicht nur das Unternehmen, das uns per Wasserflugzeug in die Wildnis fliegt, oder die Veranstalter, die uns per Boot am Ende der Tour abholen, sondern auch die Gastgeber unserer Bed & Breakfast Unterkünfte wissen genau, wann sie uns zurück erwarten.

Aber das sind nicht unsere einzigen ‚Sicherheitsmaßnahmen’, wir haben zudem immer ein ‚Mountain Radio’ und ‚Emergency Beacon’ (Notsignal-Sender) dabei.

Wir von Sidetracks kennen uns in Neuseeland aus, denn Aotearoa ist seit vielen Jahren unsere neue Heimat!

Sidetracks Gruppenreisen

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Als ehemalige britische Kolonie Englands scheint es nicht weiter verwunderlich, dass in Neuseeland heute noch auf der linken Seite gefahren wird. Und ähnlich wie in England gibt es unzählige Kreisverkehre, bei denen man besonders aufpassen sollte, um nicht in die verkehrte Richtung einzufahren. Was mit Sicherheit das Fahren erleichtert ist ein Automatikfahrzeug, damit man seine Aufmerksamkeit ganz der Verkehrsführung und den neuen Verkehrsregeln widmen kann. Besonders nach ein paar Tagen im Land, wenn man glaubt, sich sicher zu fühlen und nicht mehr so stark auf den Linksverkehr konzentriert ist, fährt man in einsamen Gegenden oft auf der falschen Straßenseite los, ohne es zu merken.

Laut Statistik geschehen in Neuseeland 45.000 Unfälle pro Jahr, in die Touristen mit Mietwagen oder Campervans involviert sind. Das ist einer der Gründe, warum nun das neuseeländische Verkehrsministerium darüber nachdenkt, einige recht eigentümliche neuseeländische Verkehrsregeln auf internationale Standards anzugleichen.

Noch der alte Verkehrsminister rechtfertigte die außergewöhnliche Verkehrsregel beim Linksabbiegen und meinte selbstsicher: „Was interessiert uns der Rest der Welt, wir haben es schon immer so gemacht.“ Die neue Regierung unter John Key vertritt jedoch modernere Ansichten und plant, vor allem die gewöhnungsbedürftige Vorfahrtsregelung abzuschaffen. „ Die Regeln sind absolut verwirrend, veraltet und nicht im Einklang mit dem Rest der Welt“, so Transportminister Steven Joyce. „Ein Forschungsergebnis zeigt deutlich, daß mit einer Abänderung der Regeln an relevanten Kreuzungen Unfälle um sieben Prozent geringer wären“, erklärt der Minister die Lage.

Derzeit muss ein linksabbiegendes Fahrzeug im Linksverkehr, dem entgegen kommenden rechts abbiegenden PKW Vorfahrt gewähren. Diese Regelung würde dann aufgehoben und den anderen Ländern angeglichen. Auch die Vorfahrtsregelung an einer T-Kreuzung würde dann abgeändert. „Natürlich werden wir vor dem In-Kraft-Treten der neuen Vorfahrtsregeln eine ausgedehnte Aufklärungskampagne durchführen. So stellen wir sicher, daß alle Fahrer auf den aktuellen Stand gebracht werden!“

Für Touristen aus Deutschland, die als Selbstfahrer in Neuseeland unterwegs sind, wäre die Abänderung eine absolute Vereinfachung. Dann würden in Deutschland und Neuseeland einheitliche Straßenverkehrsregeln beim Abbiegen gelten.

Wer lieber ungestört die Landschaft geniesst, ist bei Sidetracks am besten aufgehoben. Hier lenken unsere erfahrenen Reiseleiter die Fahrzeuge und Sie können sich entspannt zurück lehnen.

Schreiben Sie uns, welche Erfahrungen Sie mit dem Linksverkehr gemacht haben!


        

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