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Weiterer Ausbau der Radwanderwege

Längerfristige Planungen sind immer schwierig zu planen und zu koordinieren. Gerade wenn es um Projekte geht, die nicht gerade als lebensnotwendig betrachtet werden können, wie zum Beispiel Radwanderwege in den Nationalparks. Manche meinen, es ist nun genug investiert worden, andere meinen es könnte noch viel mehr in diesem Bereich gemacht werden. Die jeweiligen Perspektiven hängen viel von persönlichen Einstellungen ab.

Am Anfang August hat die Regierung ein Projekt der vorherigen Regierung bestätigt, in dem finanzielle Unterstützung für den weiteren Ausbau des vorhandenen Radwandernetzwerkes garantiert wird und damit die wichtigsten grossen Wanderwege miteinander verbunden werden. Wie üblich, gab es zahlreiche Kommentare Pro und Contra zu dieser Entscheidung. Letztendlich war der Bericht ausschlaggebend, dass für jeden investierten Dollar ca. 5 Dollar eingenommen werden, und dass dies ausreichend ist, die Unterstützung der Regierung zu bekommen.

Die 13 Millionen Zuschuss von Seiten der Regierung ermöglichen die Verbindung zwischen dem Queenstown, Roxburgh Gorge, Clutha Gold und Otago Central Rail Trail auf der Südinsel.

Während auf unseren Touren der Anschluss zwischen diesen Routen weiterhin per Bus erfolgt, können in nächster Zukunft diese Strecken komplett per Fahrrad entdeckt werden. Unsere aktuelle Planung ist von dieser Entscheidung noch nicht betroffen, aber haltet die Augen und Ohren offen für weitere Entwicklungen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Wechselhaftes Wetter

Offiziell ist es nun Sommeranfang und in den letzten Wochen hat die Sonne sich mächtig Mühe gegeben der neuen Saison gerecht zu werden. Aber die aktuelle Wetterlage hat inzwischen die verschiedensten Resultate produziert: während Roxburgh (südliches Ende der Südinsel) und Pahiatua (südliches Ende der Nordinsel) mit riesigen Wassermassen nach sehr lokalisierten Gewittern fertig werden mussten, müssen andere Regionen wie Wellington und Wairarapa sich mit den Folgen von zuwenig Regen und zuviel Sonnenschein auseinandersetzen.

NIWA hat nun offiziell für die nächsten drei Monate die Prognose veröffentlicht und jetzt schon festgestellt, dass der November der wärmste und trockenste seit 90 Jahren war! So sehr wir uns darüber auch freuen, macht es uns auch ein bisschen Sorge, denn inzwischen sind die ersten Wassereinschränkungen in Kraft getreten. In der weiteren Umgebung in und um Wellington dürfen automatische Sprinkleranlagen nicht mehr benutzt werden und Gärten nur spärlich per Hand bewässert werden. Und auf dem Land muss jeder Regentropfen sorgfältig eingesetzt werden.

Neuseeland – Land der Extreme?

Für viele mögen diese Wetterlagen aussergewöhnlich erscheinen, aber wenn man die Geografie Neuseelands näher anschaut, ergeben sie einen Sinn. Zunächst die meteorologischen Details: sie entsprechen einer klassischen El Niño/ La Niña Phase, mit heftigen Winden und extremen Temperaturen. Ein El Niño produziert mehr und heftigere Winde aus westlicher Richtung. Und dies im geografischen Zusammenhang gesehen: diese Winde treffen auf die Gebirgsketten entlang der Westküste der beiden Inseln und entladen dort ihre Wassermassen. Die Winde sind nun aber auch so stark, dass sie weiter über’s Land fegen – aber leer – und die Regionen im Osten deshalb austrocknen.

 

Wir (Petra) können dies täglich von unserem Haus beobachten: die Rimutakas (westlich von uns) sind oft in leichtem Nebel eingehüllt oder haben gar Regen, während rechts von uns (Palliser Bay und South Wairarapa) kein einziger Tropfen Wasser sich niederschlägt. Mit der Aussicht auf einen langen und trockenen Sommer  haben wir deshalb dieses Wochenende mit Wassersparmassnahmen begonnen, da wir komplett vom Regenwasser in unseren Tanks abhängig sind. Hoffen wir, dass wir mitten im Sommer nicht einen Tanklaster mit frischem Wasser kaufen müssen!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Central Otago – Gestern und Heute

Während im 19ten Jahrhundert viele der Bewohner versuchten im Central Otago Goldrausch ihr Vermögen zu machen, entwickelte sich im 20ten Jahrhundert die Schafszucht, der Steinfrüchteanbau und Tourismus zu den Hauptverdienern der Region. In den letzten Jahren haben sich auch noch Rotwildzucht und Weinanbau hinzugesellt und dort eine facettenreiche Wirtschaft geschaffen.

Extreme soweit das Auge reichtPanorama-ButcherDam

Die Gegend mit ihren hohen Gebirgszügen und weiten Ebenen ist berühmt berüchtigt für ihre klar abgegrenzten Jahreszeiten mit extremen Temperaturschwankungen: die Sommer sind heiss und trocken (Rekord Hoch 42.4° C in 1973) und die Winter kalt und auch trocken (Rekord Tief -21.6°C in 1995)! Dies bedeutet nicht nur, dass jede Saison den Besuchern eine spektakuläre Ansicht bieten kann, sondern auch das Wintersport hier garantiert stattfindet. Mehr oder weniger garantiert natürlich, das Wetter kann jedem mal einen Strich durch die Rechnung machen.

Sehenswürdigkeiten in der Clutha River Gegend

Old gold workings, St. Bathans, Otago, New Zealand by Phillip Capper from Wellington, New Zealand - Old gold workings, St. Bathan's, Otago, New Zealand, May 2007UploadIm Winter werden nach wie vor alle klassischen und modernen Variationen des Wintersports in Queenstown und Wanaka angeboten. Für den Sommer dagegen haben sich die südlichen Gemeinden neue Initiativen einfallen lassen, die den Besuch während der wärmeren Monate interessant und abenteuerreich gestalten. Historisch relevante Orte und Gebäude wurden wieder instandgesetzt und viel Geld in den Aufbau von Radwanderwegen durch die abwechslungsreiche Landschaft investiert.

Roxburgh Gorge Trail

640px-RoxburghBridgeDieser Radwanderweg wurde im Oktober 2013 eröffnet und erfeut sich immer grösserer Beliebtheit. Auf der Tour von Alexandra nach Roxburgh kann man Reste von Siedlungen aus der Goldrausch Ära entdecken und den Verlauf des Flusses Clutha durch die Schlucht verfolgen. Die abwechslungsreichen Perspektiven und die historische Relevanz der Gegend sind ausschlaggebend gewesen, diese Tour in unsere Radwanderreise aufzunehmen. Und wie ihr in diesem Artikel lesen könnt, sind wir nicht die einzigen, die so begeistert sind. Unsere liebe Bekannte Anja Schönborn schreibt nicht nur über die aktuellen Sehenswürdigkeiten in und um Roxburgh, sondern hat auch ein paar interessante Anekdoten und Hintergrundinformationen parat. Nach unserer Tour entlang des Flusses werden wir für eine kleine Stippvisite nach Roxburgh fahren und uns dort ein bisschen umschauen. Hoffentlich auch mit Euch!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

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