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Maori Kultur – internationale Version

Vor einigen Wochen hatte ein Werbevideo einer Versicherung für Aufregung gesorgt, weil es auf peinliche Weise den neuseeländischen Haka beinhaltete. Die Firma rechtfertigte sich hinterher, der Haka sollte Kraft und Entschlossenheit ausdrücken. Leider kam das mit den gekoppelten Nachrichten von “Ich will den Führerschein” und “Ich will den Job” ein bisschen oberflächlich rüber.

Maori Kultur – einheimische Version

Und um besser verstehen zu können, warum die Maoris und Neuseeländer sich darüber echauffierten, sollte man sich das neueste Musikvideo von Stan Walker anschauen.

Stan Walker hatte in 2009 die siebte Staffel von Australian Idol gewonnen und hat sich seitdem eine Karriere in und um die Musikindustrie aufgebaut. Mit seinem Erfolg kamen aber auch im Laufe der Zeit Zweifel an seinen Zielen hoch. Mit seiner neuesten Single gibt er nun den Richtungswandel öffentlich bekannt.

In den vergangenen Jahrhunderten ist die einheimische Kultur derart verunglimpft worden, dass heute noch, viele junge Pazifikmenschen sich ihrer Kultur schämen.

Stan ist sich seiner Vorbildrolle bewusst und will mit seiner kraft- und respektvollen Darstellung einheimischer Tänzer positive Leitbilder für die junge Generation schaffen. In einem interessanten Interview hat sich Stan über seine Entwicklung und seine weiteren Ziele ausgelassen und am Ende kann man das Video komplett anschauen. Die Musik mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, aber die Bilder sind zweifelsfrei schön und eindrucksvoll.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens 

 

 

 

 

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Winterwonderland Wellington

Diese Jahr hat die Werbegruppe der Stadt ein Video veröffentlicht, um über Winter mehr Besucher in die Stadt zu locken. Die Besucherzahlen sind zwar positiv gewesen in den letzten Monaten , und nicht nur durch Besucher aus dem Ausland, und dieser Trend soll weiter anhalten. Die Einheimischen wissen natürlich, dass Winterzeit in Wellington Festivalzeit ist und brauchen diese Erinnerungen nicht, aber es schadet auch nicht, den Rest des Landes davon zu überzeugen, was für eine coole kleine Hauptstadt wir haben.

 

 

Matariki – Maori New Year

Matariki-magnet-shopify_1024x1024Ein wichtiges Ereignis im Kulturkalender Neuseelands sind die Feierlichkeiten und Veranstaltungen zum Beginn des Maori Neujahres – Matariki. In einer Broschüre der Maori Language Commission von 2010 werden anschaulich (zwar auf Englisch, aber gut verständlich) die Hintergründe dieser Feierlichkeiten erklärt. Im Geiste der europäischen Erntedankfeste und Sonnenwendfeiern ähnlich, aber aus der ozeanischen Perspektiven und mit einem Fokus auf Förderung der einheimischen Kultur und Sprache, wollen die Künstler zu einem bereichernden Austausch von Ideen animieren. cropped-for-website-900x570Die Ausstellungen und Veranstaltungen präsentieren die alten Traditionen in einem modernen Kontext und eröffnen neue Perspektiven des kulturellen Austausches und Wachstums für Jung und Alt.

 

 

NZIFF – New Zealand International Film Festival

Das alljährliche Filmfestival dagegen gibt Neuseeländern die Möglichkeit nicht nur einheimische Filme zu sehen, sondern auch zu entdecken was der Rest der Welt geschaffen hat. Wie schon in früheren Artikeln beschrieben, bringt dieses Festival kleine und grosse internationale Produktionen ins Land, die man im Durchschnittskino sonst nicht zu sehen bekommt. Dieses Jahr gibt es mal wieder einige interessante Kandidaten, mal sehen was ich an meinem Wochenende in der Stadt zu sehen bekommen werde.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Gute Nachrichten

Das beliebte Team Steffen Kreft und William Connor haben Ende des letzten Jahres erfahren, dass das Goethe Institut und das Ministerium für Aussenpolitik und Handel sie weiterhin bei der Erschaffung ihrer Lifeswap Videos unterstützen werden. Ich persönlich finde, dass sind wunderbare Nachrichten, da die kurzen Videos auf positive Art und Weise die deutschen und neuseeländischen Eigenheiten erläutern und so manchen Lichtblick auf das Leben hier in Neuseeland werfen. Abgesehen davon, kann niemand so schön erklären, warum ‘wir’ Deutsche hier unten nie so richtig in Weihnachtsstimmung kommen. Wer genauer wissen will wovon ich rede, sollte sich schleunigst nochmal die Weihnachtsepisode anschauen.

 

Ich, Du, Er, Sie, Es, Wir, Ihr, Sie – you

In der englischen Sprache ist es ziemlich einfach jemanden anzusprechen: je nach Tonlage und Kontext wird das benutzte “you” formell oder informell verstanden. Leider nicht im Deutschen. Wenn man dann noch weiss, dass die Neuseeländer ein ganz entspanntes, überhaupt nicht auf Formalitäten achtendes Volk sind, kann man sich vorstellen, wie schnell ein Kiwi in Deutschland Stirnrunzeln als Antwort erntet. In der folgenden Episode wird dieses Phänomen in viel zu kurzen drei Minuten erläutert. Ich bin gespannt, was die beiden demnächst untersuchen werden und wir werden Euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Viel Spass!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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1--622849-Frohe Weihnachten . . .-pixelioPassend zur Weihnachtszeit

Wir wollen hiermit all unseren Freunden, Kunden und der Familie eine recht Frohe Weihnacht wünschen. Hoffentlich können wir alle ein paar ruhige und besinnliche Tage mit unseren Lieben verbringen und sehen Euch dann alle wieder am Wochenende mit weiteren Artikeln zu Neuseeland. Informativ, unterhaltsam und abwechslungsreich. Und in diesem Sinne hat Air New Zealand auch gerade rechtzeitig noch dieses kleine Video herausgebracht. Viel Spass und haltet die Taschetücher bereit.

Viele liebe Grüsse vom Sidetracks Team.

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Unterwegs in Neuseeland

Blade NZUnd mal wieder haben ein paar Kiwis bewiesen, dass man alles, aber auch Alles anders machen kann als der Rest der Welt: sie haben vor ein paar Wochen ihre Tour vom Cape Reinga im Norden nach Bluff im Süden beendet und werden in Kürze eine Videoserie ins Internet stellen.

Was nun anders an ihrer Reise war? Sie waren auf Rollschuhen unterwegs! Die ganze Zeit!

Auf Rädern das Land sehen

Für viele unserer Besucher ist es inzwischen gang und gäbe Neuseeland per Fahrrad zu entdecken, aber diese Art der Fortbewegung dürfte wohl nicht allzu populär werden. Wie die beiden jungen Herren bereitwillig zugeben, wollten sie eine besondere Art der Herausforderung haben und da keiner der beiden besonders geübt im Rollschuhfahren war, hatten sie sich darauf geeinigt. Dementsprechend haaresträubende Situationen gibt es zu sehen und wunderbare Reaktionen anderer Leute die sie auf ihrer Reise getroffen haben. Im Moment haben sie vor, ihre Etappen im Internet zu veröffentlichen, wir werden Euch dann die jeweiligen Episoden vorstellen und kommentieren! Hier zunächst einmal einen Vorgeschmack, solltet Ihr Probleme haben ihren Akzent zu verstehen, lasst es uns wissen und wir übersetzen schnell.

 

 

Traditionelle Radreisen

Auf richtigen Fahrrädern und mit dem zusätzlichen Komfort der Gepäckbeförderung könnt ihr mit uns den Süden Neuseelands bereisen und Euch auf die Landschaft und Tierwelt konzentrieren. Schaut doch mal bei unseren Angeboten rein und lasst Euch inspirieren.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Technik macht’s möglich

Einen Blick aus der Vogelperspektive auf einen bekannten Ort zu werfen ist immer faszinierend, vor allen Dingen wenn man selber dort nicht hingehen kann aufgrund der Entfernung oder aus anderen Umständen. Aber nicht jeder kann es sich leisten, entweder einen Hubschrauber zu mieten oder eine teure Drohne anzuschaffen. Dank dem Internet haben in den letzten Wochen weitere Drohnenvideos aus Christchurch weitere überwältigende Einblicke in das Ausmaß der vergangenen Erdebeben geben können.

Weltweite Wissbegierde

15_04-Summit-Road-e1428649407704Die Sicht aus der Vogelperspektive ist nicht nur für Laien ansprechend, auch Experten der verschiedensten Berufssparten haben grossen Bedarf an derartigem Informationsmaterial. Ein Erdbeben und die resultierenden Erdrutsche können aus zahlreichen Perspektiven ausgewertet werden. Historisch orientierte Geologen werten die freigelegten Gesteinslagen aus, während Bauingenieure die Stabilität umliegender Berge, Strassen und Tunnel bewerten. In Zusammenarbeit erstellen sie Gutachten, die die Sicherheit der Bevölkerung verbessern sollen. Diese Sicherheit ist auch der Grund, warum die Sumner Road in Lyttelton zum Beispiel noch immer der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden kann.

Christchurch Umgebung

800px-LytteltonHarbour2adj_gobeirneIn Lyttelton, 12 km südlich von Christchurch, befindet sich ein internationaler Seehafen, was die Stadt zu einem wichtigen Knotenpunkt für die Wirtschaft und den Tourismus macht. Lyttelton liegt auf der Banks Peninsula, einer Halbinsel vulkanischen Ursprungs. Dies erklärt die zahlreichen Gebirgsketten, die die Gegend durchziehen und von denen man eindrucksvollen Panoramaansichten über die Umgebung hat. Leider sind derartige Passstraßen sehr anfällig und können durch einen Erdrutsch schnell unpassierbar werden.

Sumner Road in Lyttleton

In nur sieben Monaten (Sept.2010 – Juni 2011) wurde die Gegend dreimal von schweren Erdbeben – oder Nachbeben – heimgesucht die grosse Schäden anrichteten. Während die Zerstörung in den Städten schnell zu erkennen ist, ist dies nicht so leicht auf dem Land oder in den Bergen. Aber wenn eine beliebte Aussichtsstrecke wie die Sumner Road gesperrt ist, ist dies offensichtlicher. Die Gemeinde hat zwar beschlossen, dort auch mit Aufräumungsarbeiten zu beginnen, aber diese werden voraussichtlich nicht vor 2017 beendet sein.

Egal oder Legal?

https://www.flickr.com/photos/purecaffeine/8174133333/Trotz strenger Verbote gibt es die einen oder anderen Wagemutigen – oder Lebensmüden – die auf eigene Faust auf der gesperrten Straße dem Gipfel zugehen. Andere haben nun die Möglichkeit dies per Video legal und gefahrenlos im Internet zu tun.

Am 9. April haben die YeahNah Productions (“YeahNah” ist ein klassischer Ausdruck für Unentschiedenheit) ihr Video hochgeladen und der Öffentlichkeit freigegeben. Dies Video zeigt eindrucksvoll wie nah beieinander Schönheit und Zerstörung existieren können.

 

 

 

 

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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Sidetracks und Christchurch

bridge_600Vielen unserer Freunden, Bekannten und ehemaligen Kunden ist bewusst, dass Sidetracks in Christchurch seinen Sitz hat. Einigen könnte auch bekannt sein, dass es ursprünglich in Avonside war, dem Vorort von Christchurch, der am stärksten betroffen war von den Erdbeben am 4.September 2010 und 22. Februar 2011. In einem Interview damals beschreibt Angelika – Gründerin und Inhaberin – eindringlich ihre Sorgen bezüglich ihrer Mitarbeiterinnen, Nachbarn und der Stadt allgemein. Während zahlreiche Fotos und Videos mit erschreckendem Detail das Ausmass der Zerstörung dokumentiert haben, wollen wir mit unseren Berichten und Artikeln versuchen Euch eine positive Perspektive zu präsentieren. Nicht, um die Vergangenheit zu vergessen, sondern um eine bessere Zukunft zu schaffen.

Avonside – Gestern

Original_Avonside_ChurchAvonside ist der zweitälteste Vorort von Christchurch, benannt nach der Holy Trinity Avonside Kirche, die 1855 gebaut worden war. Die Kirche wurde leider derart beschädigt im 2011 Erdbeben, das sie im folgenden September abgerissen werden musste. So wie viele andere historische Gebäude.

Seit dem Erdbeben gibt es viele und laute Diskussionen, ob und zu welchem Preis historische Gebäude gerettet werden sollen. In manchen Gebieten von Avonside fand diese Diskussion erst gar nicht statt, da sie in der sogenannten red zone waren: die Häuser waren zu sehr zerstört und das Gelände zu unstabil als dass neue gebaut werden könnten. Nachdem die Regierung und Versicherungen sich auf ein Entschädigungsmodell geeinigt hatten, wurden die betroffenen Häuser schnellst möglich abgerissen.

Avonside – Heute

Das heutige Avonside gibt ein zwiespältiges Bild ab: auf der einen Seite leere Grundstücke, die langsam von der Natur zurückerobert werden. Auf der anderen Seite werden Häuser renoviert, gestrichen und Gärten neu angelegt.

In einem interessanten Video kann dieser Gegensatz nun genau gesehen werden. Letzte Woche hatte Jimmy Ryan seine Drohne über Avonside geschickt und den Flug gefilmt. Damit war er in der Lage, Gebiete der red zone zu filmen, die bisher für die Öffentlichkeit nicht zugänglich waren. Dann hat er die geografisch ungefähr entsprechenden Fotos/Videos bevor dem Erdbeben von Google Earth Pro runtergeladen und mit eingespielt.

Keine weiteren Worte mehr, lasst die Bilder sprechen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

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