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Central Otago – Gestern und Heute

Während im 19ten Jahrhundert viele der Bewohner versuchten im Central Otago Goldrausch ihr Vermögen zu machen, entwickelte sich im 20ten Jahrhundert die Schafszucht, der Steinfrüchteanbau und Tourismus zu den Hauptverdienern der Region. In den letzten Jahren haben sich auch noch Rotwildzucht und Weinanbau hinzugesellt und dort eine facettenreiche Wirtschaft geschaffen.

Extreme soweit das Auge reichtPanorama-ButcherDam

Die Gegend mit ihren hohen Gebirgszügen und weiten Ebenen ist berühmt berüchtigt für ihre klar abgegrenzten Jahreszeiten mit extremen Temperaturschwankungen: die Sommer sind heiss und trocken (Rekord Hoch 42.4° C in 1973) und die Winter kalt und auch trocken (Rekord Tief -21.6°C in 1995)! Dies bedeutet nicht nur, dass jede Saison den Besuchern eine spektakuläre Ansicht bieten kann, sondern auch das Wintersport hier garantiert stattfindet. Mehr oder weniger garantiert natürlich, das Wetter kann jedem mal einen Strich durch die Rechnung machen.

Sehenswürdigkeiten in der Clutha River Gegend

Old gold workings, St. Bathans, Otago, New Zealand by Phillip Capper from Wellington, New Zealand - Old gold workings, St. Bathan's, Otago, New Zealand, May 2007UploadIm Winter werden nach wie vor alle klassischen und modernen Variationen des Wintersports in Queenstown und Wanaka angeboten. Für den Sommer dagegen haben sich die südlichen Gemeinden neue Initiativen einfallen lassen, die den Besuch während der wärmeren Monate interessant und abenteuerreich gestalten. Historisch relevante Orte und Gebäude wurden wieder instandgesetzt und viel Geld in den Aufbau von Radwanderwegen durch die abwechslungsreiche Landschaft investiert.

Roxburgh Gorge Trail

640px-RoxburghBridgeDieser Radwanderweg wurde im Oktober 2013 eröffnet und erfeut sich immer grösserer Beliebtheit. Auf der Tour von Alexandra nach Roxburgh kann man Reste von Siedlungen aus der Goldrausch Ära entdecken und den Verlauf des Flusses Clutha durch die Schlucht verfolgen. Die abwechslungsreichen Perspektiven und die historische Relevanz der Gegend sind ausschlaggebend gewesen, diese Tour in unsere Radwanderreise aufzunehmen. Und wie ihr in diesem Artikel lesen könnt, sind wir nicht die einzigen, die so begeistert sind. Unsere liebe Bekannte Anja Schönborn schreibt nicht nur über die aktuellen Sehenswürdigkeiten in und um Roxburgh, sondern hat auch ein paar interessante Anekdoten und Hintergrundinformationen parat. Nach unserer Tour entlang des Flusses werden wir für eine kleine Stippvisite nach Roxburgh fahren und uns dort ein bisschen umschauen. Hoffentlich auch mit Euch!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

Wanderziel Mt.Aspiring Station

640px-Matukituki_River_West_Branch_and_Rob_Roy_StreamFür viele Besucher Neuseelands ist das High Country auf der Südinsel ein unbedingtes Muss! Die Szenen aus dem Herr der Ringe der schneebedeckten Berge und weit ausladender Täler durch die sich Flüsse gemächlich winden sind unvergesslich ins Gedächtnis eingebrannt und sollten in Natura bewundert werden. Die Mount Aspiring Station, seit vier Generationen von der Aspinall Familie bewirtschaftet, ist für viele Wanderer das Ziel weil von dort der Mount Aspiring – auch das Matterhorn des Pazifiks genannt –aus verschiedenen Perspektiven in seiner ganzen Pracht bewundert werden kann.

Familientraditionen

640px-Mount_Aspiring_National_Park,_South_Island,_New_Zealand-6Feb2012Das Landleben in so einer abgelegenen Landschaft ist nicht für zarte Gemüter und daher haben sich im Laufe der Jahrzehnte bestimmte Traditionen etabliert, die besonders von Besuchern wahrgenommen werden. Unbedingte Hilfsbereitschaft, welche natürlich auch Gastfreundschaft beinhaltet und Grosszügigkeit sind die Charakterzüge, die diese Familie seit ihrer Ankunft auf der Farm immer wieder ins Auge der Öffentlichkeit rücken. Ob jemand vom schlechten Wetter überrascht wurde oder Suchtrupps nach vermissten Wanderer durch Essen und Unterkunft unterstützt werden oder ganz einfach diesen Wanderern Zugang zu ihrer Farm gewährt wird. Allein in 2012 waren es 70,000 Besucher die auf den zahlreichen Wegen über die Farm diese Gegend entdeckten.

Privatbesitz und Allgemeingut

640px-TrebleconeviewDie Aspinalls haben zwar immer eine kommerzielle Farm betrieben, aber weniger in der Rolle des Ausbeuters, sondern mehr als konservierender Beschützer. In 1957 zum Beispiel schenkten sie über 20,000 Hektar dem Staat, um es in einen Nationalpark zu verwandeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ausserdem sind sie aktiv an Konservationsprojekten beteiligt und machen sich stark für Gesetze, die den Zugang zu einmaligen Kulturstätten offen halten sollen. Dies ist nicht immer einfach, vor allen Dingen wenn mehr und mehr Grossfarmen an Menschen verkauft werden, die aus einem anderen Kulturkreis kommen und diese Mentalität nicht verstehen können. Umso wichtiger ist es, dass die Leistungen dieser Familie anerkannt und durch respektvolles Verhalten auf der Farm in die Tat umgesetzt werden. Wer mehr über die Aspinalls erfahren möchte, kann die Familiengeschichte im Buch “High Country Legacy” auf Englisch nachlesen.

Sidetracks im High Country

Sunset over Lake Wanaka. Mt. Aspiring in distance from Mt. Roy. Central Otago. New Zealand.

Sunset over Lake Wanaka. Mt. Aspiring in distance from Mt. Roy. Central Otago. New Zealand.

Einige unserer Touren – Wanderreise Neuseeland und Schaetze des Südens zum Beispiel – bieten Euch einen kleinen Einblick in diese Gegend. Wer aber diesen Nationalpark ausführlicher entdecken will, sollte sich unsere Abenteuer Tour Südinsel Explorer für 2017 vormerken!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Ungewöhnliche Herkunft einer neuseeländischen Ikone

swanWie andere Klassiker des neuseeländischen Alltags hatte auch der Keramikhersteller Crown Lynn seine Anfänge in einem anderen Bereich: 1854 erwarb Rice Owen Clark ein Stück Land in Hobsonville bei Auckland. Um das Land trocken zu legen, stellte er eigene Abflussrohre her indem er Baumstämme mit Ton umwickelte und sie dann über Holzkohle feuerte. Er war so erfolgreich damit, dass er nicht nur Aufträge von Nachbarn bekam, sondern auch einige Nachahmer inspirierte. Er und diese anderen Hersteller vereinigten sich dann 1929 zu einer Firma, Amalgamated Brick and Pipe Company. Einige Jahre vorher – 1925- hatte R.O.Clark seine Firma nach New Lynn verlagert, wo eine bessere Art Ton zu finden war, ein Bahnanschluss existierte und neue Siedlungen für mehr Arbeiter die Produktion wesentlich vereinfachten.

crown17Als Tom Clark – ein Urenkel R.O.Clarks – während der Depression in der Firma anfing, war er für die Erweiterung der Produktpalette veranwortlich und unterstützte experimentierfreudige Mitarbeiter. Schon 1938 hatte die Firma eine Forschungsabteilung gegründet und die Rentabilität der Herstellung von Gebrauchsgeschirr untersuchen lassen. Als dann im Zuge der Kriegsmassnahmen von 1940 kein Alltagsgeschirr mehr importiert wurde, bekam die Firma den Auftrag für die heimischen und amerikanischen Truppen und auch für den zivilen Markt Geschirr zu entwerfen und zu produzieren. Wenn auch anfänglich die Qualität nicht hundertprozentig war – die Henkel brachen ab! – wurde dies ständig derart verbessert, dass in kürzester Zeit der Begriff Crown Lynn ein Synonym für robuste und zuverlässige Produkte wurde.

coffee11Nach dem Krieg wurde die praktische Palette durch kreative und abwechslungsreiche Motive erweitert und konnte sich noch bis Mitte der 70er Jahre grosser Beliebtheit erfreuen. Leider war die Produktion nicht mehr kostengünstig und die Firma wurde 1989 mit allen ihren Rechten, Designs und Markenzeichen von einem malaysischen Hersteller aufgekauft.

Alltägliches Kulturgut bewahren

CL1Für viele Neuseeländer war dies ein trauriges Ende einer klassischen neuseeländischen Erfolgsgeschichte. Wer je in einem typisch neuseeländischen Haushalt zu Besuch ist, wird unter Garantie das eine oder andere Stück – oder gar eine ganze Sammlung von Memorabilia – dort vorfinden.

Nach dem Verkauf machten deshalb die Liebhaber und Sammler sich daran, ihre Schätze zusammenzutragen und in einem Museum und im Internet zu archivieren. Es wurde eine Stiftung gegründet und seit Anfang Mai können nun im Te Toi Uku oder Art of Clay Museum nicht nur die Klassiker gesichtet werden, sondern auch Maschinen aus den Fabriken und Dokumente zur Geschichte der Firma.

Weltberühmt aus Neuseeland

Die Weltberühmtheit beschränkt sich wohl eher auf den englischsprachigen Teil der Welt, aber wer Interesse an Porzellan und Keramik hat und ein paar Stunden Zeit in Auckland hat, kann im neuen Museum anschauen, was die Kiwis diesbezüglich geschaffen haben. Im Moment sind die Öffnungszeiten noch nur nach Vereinbarung, aber schaut auf deren Webseite oder Facebook Seite für aktuelle Informationen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

Lehrreich und unterhaltsam: Naturschutz auf der Insel Motuihe

Naturschutz ist ein Thema das vielen von uns sehr am Herzen liegt. Internationale Organisationen haben weltumgreifende Projekte, die man auf vielfältige Weisen unterstützen kann. Möchte man dagegen einer speziellen Region helfen – im Urlaub entdeckt und lieben gelernt – wird es schon was schwieriger. Da ist es erfeulich zu sehen, dass es hier in Neuseeland inzwischen einige Organisationen regionaler Gruppen gibt, die im Internet eine Präsenz haben. In einem Artikel – auf Englisch – wurde kürzlich beschrieben, wie unterhaltsam, lehrreich und entspannend eine ehrenamtliche Tagesaktivität auf der Insel Motuihe im Hauraki Golf sein kann.Motuihe_Island_Panorama_Of_Wharf

Motuihe Island Restoration Trust

Die Stiftung hat es sich zum Ziel gemacht, die einheimische Flora, Fauna und historisch relevante Stätten instand zu setzen, zu fördern und zu schützen. Ausserdem soll die Insel als Reiseziel für Freizeit-, Umweltschutz- und Bildungsaktivitäten gefördert werden. Diese Aktivitäten sollen die finanzielle Grundlage schaffen, die den Erhalt der Insel sicherstellen soll. Generell können Besucher die Insel jederzeit betreten – unter Berücksichtung der Naturschutzkriterien – aber an zwei bis drei Sonntagen im Monat finden organisierte Tagesaktivitäten statt.

Freiwillige Arbeit und Spass am Strand

Die verschiedensten Gruppen nutzen die speziellen Freiwilligentage aus: Familien, Reisende und Schulgruppen. “Mal was anderes sehen”, konstruktive Aktivitäten und “Stadtkindern das Land nahe bringen” sind einige der Gründe für die Besucher.

640px-Motuihe_Island,_Northern_Beach_WestMorgens werden die verschiedenen Aufgaben verteilt – nach Lust und Fähigkeiten – und dann werden Bäume und Sträucher gepflanzt, Abfall eingesammelt und Fallen kontrolliert. Da ein Grossteil der Erfolge durch die Arbeit der Freiwilligen erreicht wurde, ist es wichtig diese Freiwilligen bei guter Laune zu halten. Denn viele Hände – auch kleine – erleichtern die Arbeit! So wird dann Mittags Pause gemacht, Würste gebraten und viele Fragen beantwortet. Nach Lust, Laune und Wetter kann danach weitergearbeitet werden oder einer der goldenen Sandstrände besucht werden.

Naturschutz und Ehrenamt

Inzwischen ist weit bekannt, dass ehrenamtliche Tätigkeiten rundum gut für Ausführende und Empfänger sind. In diesem Sinne ist es gut zu sehen, dass Zuhause und auf Reisen es zahlreiche Möglichkeiten gibt unsere Welt positiv zu gestalten. Lasst uns wissen, ob Ihr eine spezielle Region in Neuseeland unterstützen wollt und wir versuchen herauszufinden, ob es Stiftungen, etc dort gibt.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Auf Spurensuche in Neuseeland

Unsere Tour Spurensuche ist eine speziell organisierte Tour (Gruppenreisen a la carte) für Wiederkehrer und fand diese Saison zum zweiten Mal statt. Unsere Teilnehmer – inzwischen sind einige gute Freunde geworden – sind in den vergangenen Jahren schon mehrmals mit uns unterwegs gewesen. Dies ist natürlich eine Herausforderung was die Planung angeht, da wir nicht diesselben Orte und Erfahrungen anbieten wollen und es öffnet die Augen für andere Perspektiven und Aktivitäten. Dies ist natürlich auch von Vorteil für unsere regulären Reisen. Im November 2014 gingen wir wieder auf ‘Spurensuche’ quer durch die Südinsel Neuseelands, was unseren Neuseelandfreunden reichlich Möglichkeiten zum Fotografieren gab.

Die ersten Fotos der Saison…

…sind eingetroffen!

Hier eine Auswahl der Aufnahmen von Monika Lösing:

 

 

 

Hoffe, die Bilder haben Eure Neugier erweckt und wir können Euch auf einer unserer nächsten Touren begrüßen.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

 

Hoppla, Winteranfang?

2015 snow 3Schon wieder geht eine Wandersaison zu Ende und eigentlich sollte uns ein goldener Herbst in den Winter führen. Leider hatte das Wetter was anderes im Sinn: diese Woche entlud ein antarktischer Sturm über der Nord- und Südinsel genug Schnee, um ein paar Skienthusiasten auf die Pisten zu locken! 2015 snow 2Aber die Metereologen haben beruhigend erklärt, dass diese Kältewelle nur kurz dauern wird. In der Regel fängt die Skisaison Mitte oder Ende Juni an und in den letzten Jahren waren die Betreiber der Skifelder wegen der zu erwartenden Schneemenge besorgt. Im Moment sind sie guter Hoffnung und arbeiten kräftig an ihren Vorbereitungen, so dass sie eventuell auch früher öffnen können.2015 snow

Ende und Anfang

Zunächst wollen wir uns bei all unseren lieben Besuchern und Freunden die wir dieses Jahr wieder gesehen haben bedanken und hoffen, Ihr habt Eure Zeit in Neuseeland auf’s Höchste genossen. Wir würden uns freuen, Euer Lieblingsfoto zu sehen oder einen kleinen Kommentar zu einem besonderen Erlebnis zu lesen!

mapWährend hier in Neuseeland nun die Wandersaison zu Ende geht, bereiten wir uns auf die kommende Saison in Deutschland vor und wollten kurz fragen, ob ihr schon unsere andere Webseite angeschaut und gesehen habt, was für interessante Touren wir innerhalb Deutschland und Umgebung anbieten? Die Seite ist zwar auf Englisch, aber anhand der Karte könnt Ihr sehen, wo wir reisen werden. Und unsere Reiseführer kennt Ihr ja wahrscheinlich schon aus Neuseeland!

Sidetracks Prinzip in Deutschland

Die Deutschland Touren sind nach dem gleichen Prinzip geplant und organisiert wie die neuseeländischen, so dass man die touristischen Höhepunkte durchaus zu sehen bekommt, aber in der Regel sie auf abgelegenen Pfaden erkundet. Solltet Ihr Interesse und Zeit haben, würden wir uns freuen Euch Deutschland aus einer anderen Perspektive zu präsentieren.

Mit vielen lieben Grüssen vom Sidetracks Team und bis zum nächsten Mal!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Technik macht’s möglich

Einen Blick aus der Vogelperspektive auf einen bekannten Ort zu werfen ist immer faszinierend, vor allen Dingen wenn man selber dort nicht hingehen kann aufgrund der Entfernung oder aus anderen Umständen. Aber nicht jeder kann es sich leisten, entweder einen Hubschrauber zu mieten oder eine teure Drohne anzuschaffen. Dank dem Internet haben in den letzten Wochen weitere Drohnenvideos aus Christchurch weitere überwältigende Einblicke in das Ausmaß der vergangenen Erdebeben geben können.

Weltweite Wissbegierde

15_04-Summit-Road-e1428649407704Die Sicht aus der Vogelperspektive ist nicht nur für Laien ansprechend, auch Experten der verschiedensten Berufssparten haben grossen Bedarf an derartigem Informationsmaterial. Ein Erdbeben und die resultierenden Erdrutsche können aus zahlreichen Perspektiven ausgewertet werden. Historisch orientierte Geologen werten die freigelegten Gesteinslagen aus, während Bauingenieure die Stabilität umliegender Berge, Strassen und Tunnel bewerten. In Zusammenarbeit erstellen sie Gutachten, die die Sicherheit der Bevölkerung verbessern sollen. Diese Sicherheit ist auch der Grund, warum die Sumner Road in Lyttelton zum Beispiel noch immer der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden kann.

Christchurch Umgebung

800px-LytteltonHarbour2adj_gobeirneIn Lyttelton, 12 km südlich von Christchurch, befindet sich ein internationaler Seehafen, was die Stadt zu einem wichtigen Knotenpunkt für die Wirtschaft und den Tourismus macht. Lyttelton liegt auf der Banks Peninsula, einer Halbinsel vulkanischen Ursprungs. Dies erklärt die zahlreichen Gebirgsketten, die die Gegend durchziehen und von denen man eindrucksvollen Panoramaansichten über die Umgebung hat. Leider sind derartige Passstraßen sehr anfällig und können durch einen Erdrutsch schnell unpassierbar werden.

Sumner Road in Lyttleton

In nur sieben Monaten (Sept.2010 – Juni 2011) wurde die Gegend dreimal von schweren Erdbeben – oder Nachbeben – heimgesucht die grosse Schäden anrichteten. Während die Zerstörung in den Städten schnell zu erkennen ist, ist dies nicht so leicht auf dem Land oder in den Bergen. Aber wenn eine beliebte Aussichtsstrecke wie die Sumner Road gesperrt ist, ist dies offensichtlicher. Die Gemeinde hat zwar beschlossen, dort auch mit Aufräumungsarbeiten zu beginnen, aber diese werden voraussichtlich nicht vor 2017 beendet sein.

Egal oder Legal?

https://www.flickr.com/photos/purecaffeine/8174133333/Trotz strenger Verbote gibt es die einen oder anderen Wagemutigen – oder Lebensmüden – die auf eigene Faust auf der gesperrten Straße dem Gipfel zugehen. Andere haben nun die Möglichkeit dies per Video legal und gefahrenlos im Internet zu tun.

Am 9. April haben die YeahNah Productions (“YeahNah” ist ein klassischer Ausdruck für Unentschiedenheit) ihr Video hochgeladen und der Öffentlichkeit freigegeben. Dies Video zeigt eindrucksvoll wie nah beieinander Schönheit und Zerstörung existieren können.

 

 

 

 

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

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