Feeds:
Beiträge
Kommentare

Winterwanderungen zu Wasser

humpbackwhaleJedes Jahr markiert der Winteranfang den Beginn der Bestandsaufnahme der Buckelwale und anderen Walarten in neuseeländischen Gewässern. Seit sie 1966 unter weltweitem Artenschutz stehen, wird jedes Jahr für 4 Wochen ihr Bestand und Zustand registriert und mit Daten anderer Länder verglichen. Der alljährliche Tripp in den wärmeren Norden des Südpazifiks zu den Fortpflanzungsgebieten macht dies einfacher für die Forscher, kann aber durchaus riskant für die einzelnen Wale werden.

Und wieder ein bisschen verfahren

Am 22.7.2015 war ein SüdkaperSouthern Right Whale – ein bisschen zu nah an die Nordküste der Nordinsel gekommen und fand seinen Weg nicht mehr aus einer Bucht. Am Mount Maunganui Strand in der Bay of Plenty wurde der Wal gesichtet und schnell von DoC Mitarbeitern beaufsichtigt und bei Flut in Richtung offenes Meer geleitet. Zum Glück war er nicht richtig gestrandet, so dass keine grössere Rettungsaktion nötig war, aber trotzdem mussten Polizei und Feuerwehr anrücken um Leute davon abzuhalten ins Wasser zu gehen oder den Helfern den Weg freizuhalten!

Gute Nachrichten für den Umweltschutz

Migaloo-breach-Dan-BurnsVon 2005 bis 2007 fand diese Bestandsaufnahme nur für zwei Wochen statt, aber seitdem konnte DoC mit Unterstützung der OMV NZ dies für vier Wochen organisieren und konnte dieses Jahr Rekordzahlen vermelden. Noch hinken die Bestände hinter den australischen hinterher, sind aber stetig am steigen. Und ein besonderer Bonus war die Sichtung eines weissen Wales in der ersten Juliwoche! Den Fotos nach scheint es ein Wal namens Migaloo – Aborigine für ‘white fella’ (weisser Kerl) – zu sein, der sich hauptsächlich an der australischen Küste aufhält. Eine Gewebeprobe soll diese Identifizierung bestätigen und ausserdem klären, ob es sich um einen Albino handelt oder ‘nur’ um eine Farbvariation.

Wale beobachten

Und gute Nachrichten dieser Art sind natürlich auch für unsere Besucher wichtig. Jeder der an einer ‘whale-watching’ tour teilnimmt, möchte diese herrlichen Geschöpfe in ihrem natürlichen Element erleben und sich an deren verbesserten Lebensbedingungen erfreuen. In diesem Sinne hoffen wir, dass die kommende Paarungssaison erfolgreich ist und im nächsten Sommer neue Mitglieder in den Herden schwimmen. Solltet Ihr daran besonders interessiert sein, folgt diesem Link oder schaut Euch unsere Reisen an, die den Ort Kaikoura im Reiseverlauf haben!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

 

150 Jahre Wellington

parliament panoramaDieses Wochenende feiert Wellington seinen 150sten Geburtstag als Hauptstadt Neuseelands. Am 26.7.1865 hatte das Parlament seine erste Sitzung in dem neuen Gebäude in Wellington. Bis dahin war Auckland Regierungssitz gewesen, aber die Einrichtungen der Dienststellen dort waren derart mangelhaft, dass sie als ‘shedefice’ (shed office – Barackenbüro) verspottet wurden. Ausserdem wurde befürchtet, dass aufgrund der geografischen Position der Hauptstadt die Südinsel – mit ihrer grösseren Bevölkerung zu dem Zeitpunkt und den Goldvorkommen – sich trennen und eine eigene Kolonie im britischen Empire werden könnte.

Empfehlungen der Nachbarn

parliament postcard historicEs wurde beschlossen, die Hauptstadt sollte zentraler gelegen sein und da man sich nicht auf einen Standort einigen konnte, bekamen drei Beauftragte aus Australien die Aufgabe erteilt, einen geeigneten Standort zu finden. Nach zahlreichen Präsentationen, Festbanketten und Tanzveranstaltungen kamen sie zu der nüchternen Feststellung, dass Wellington der beste Standort für den Regierungssitz sei und verschwanden nach Empfang ihres eher grosszügigen Honorars wieder nach Australien.

Für viele ist es heutzutage unverständlich, dass Beamte eines anderen Staates derartige Empfehlungen geben können, aber man muss bedenken, dass damals Australien und Neuseeland Kolonien des britischen Empires waren und als solche dessen Regierungs- und Weisungsgewalt unterlagen. Da die Einheimischen keine Einigung erreichen konnten, sollten auswärtige neutrale Beobachter eine schnelle Entscheidung ermöglichen. Seitdem herrscht eine ständige Rivalität zwischen den beiden Städten, was für Bewohner und Besucher gleichsam vorteilhaft ist: zahlreiche Museen, Kulturstätten und Festivals existieren in beiden Standorten und für jeden Geschmack etwas anbieten.

Klein, aber Fein!

Parliament_Slides_1-939x532Man könnte nun meinen, dies sei Anlass zu vielen grossen Feiern, aber Wellington hat sich entschlossen, im Vorfeld nur kleinere Aktivitäten zu organisieren , die zur allgemeinen Verbesserung des Stadtbildes beitragen und dann zum aktuellen Termin ein paar grössere Veranstaltungen zu haben. Diese konzentrieren sich natürlich um das Parlamentsgebäude und die umliegenden historisch relevanten Gebäude wie der Nationalbibliothek und dem Staatlichen Archiv. Am Wochenende können die hoffentlich zahlreichen Besucher viele Institutionen und Museen umsonst betreten und einen Blick auf historische Dokumente werfen, eine Lasershow am Parlamentsgebäude bestaunen oder Dave Dobbyn und den Orpheus Chor am Samstag in einem Konzert sehen! Hoffen wir nur, dass das Wetter mitspielt!

Und zu diesem aktuellen Anlass ein sehr interessantes Video von Michael Jooß

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

Tropische Besucherin in Wellington

turtle wgtnAm Samstag dem 11. Juli landete eine tropische Besucherin an Wellingtons Küste: eine Oliv-Bastardschildkröte. Obwohl sie relativ weit verbreitet im Pazifischen und Indischen Ozean ist, gehört diese kleine Meeresschildkrötenart inzwischen leider auch zu den gefährdeten Arten.

Auf der Karte kann man sehr gut ihren Verbreitungsraum sehen und dass sie sich schon ein bisschen ‘verfahren’ haben musste, um in Wellington zu stranden. Zum Glück haben ein paar aufmerksame Spaziergänger sie gefunden und nun ist sie im ‘The Nest” im Wellington Zoo und wird dort von den Tierärzten betreut. Lieux pontes tortue olivatre by Pinpin - Own work using Inscape (2)Die Strapazen ihrer Irrfahrt und eine Verletzung machen den Arzten im Moment Sorgen, aber die Tatsache, dass sie einen starken Kampfgeist zeigt, gibt ihnen Hoffnung, dass sie wieder zu Kräften kommen wird. Da ihr Magen im Moment noch nicht am funktionieren ist, wird ihr intravenös Nährflüssigkeit zugeführt, bis sie wieder feste Nahrung zunehmen kann.

Medizinische Versorgung unterwegs

Ridley die Schildkröte hat noch mal Glück im Unglück gehabt und muss sich keine Sorgen machen, wer für all die Kosten aufkommen wird. Leider ist dies nicht so einfach für andere Besucher Neuseelands. Auch wenn das neuseeländische Gesundheitssystem jeden im Notfall zunächst einmal versorgt, ist es für uns zweibeinige Reisenden sehr empfehlenswert eine Reiseversicherung abzuschliessen bevor wir uns auf Touren begeben. Dann braucht man sich im Falle eines Falles keine Sorgen zu machen um spätere Rechnungen. Solltet Ihr diesbezüglich Fragen haben, schaut Euch kurz unseren Tipp in den Reisevorbereitungen an oder meldet Euch bei uns.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Unterwegs per Fahrrad

Radfahren_BewerbeIn vorherigen Artikeln hatten wir schon besprochen, wie gut es ist, sich mit dem Fahrrad fortzubewegen. Ob dies täglich auf dem Arbeitsweg geschieht oder saisonmässig in den Ferien ist nicht wichtig, Hauptsache der Kreislauf kommt in die Gänge. Für manche jedoch ist der körperliche Aspekt des Radfahrens immer noch eine grosse Hemmschwelle. Und wenn man so manchen Fanatiker in voller Lycramontur so über die Strassen rasen sieht, kann ich (Petra) das auch leicht nachvollziehen.

Gemächlich und kontinuierlich

ecycle-05Für diejenigen unter uns, denen es wichtiger ist, regelmässig was zu tun ohne direkt einen Weltrekord anzustreben, sind die technologischen Entwicklungen in der Elektrofahrrad Branche höchst interessant. Gerade für Einsteiger, die nach einer günstigen und umweltfreundlichen Alternativen zum Autogebrauch schauen, sind diese neuen Räder attraktiver als je zuvor. Leichte Aluminiumrahmen und verbesserte Akkus haben den Aktionsradius erhöht und sie auch für Arbeitnehmer angenehmer gemacht, da sie nicht mehr so verschwitzt bei der Arbeit ankommen können.

Ist das nicht Schummeln?

wellington_style

Foto von Thorsten Boettger

Kurz und klar, nein. Alle dieser Räder unterstützen den Fahrer nur, sie übernehmen nicht die Arbeit wie ein Moped oder Motorrad. Und wie in einem netten Artikel – auf English – gerade zu diesem Aspekt erklärt wurde hat ein e-bike es der Schreiberin ermöglicht morgens in Ruhe zur Arbeit zu fahren und auf dem Heimweg, mit einer heissen Dusche in Aussicht, dann ihre persönlichen Grenzen jedesmal zu erweitern. Schon nach kurzer Zeit konnte sie weitere Strecken ohne Unterstützung schaffen und bekam sogar die Hügel in Wellington in den Griff. Und wer einmal in Wellington zu Besuch war, weiss dass die es ganz schön in sich haben!

Neuland Neuseeland

Ein schneller Suchvergleich macht offensichtlich, dass im Bezug auf Elektroräder Neuseeland noch relatives Neuland ist, aber mehr und mehr Stadtbewohner wollen eine schicke, praktische und umweltfreundliche Alternative zum Auto. Und die Fahrradhersteller bereiten sich darauf vor: entweder als Verkaufsvertreter einer Marke oder als Mechaniker die traditionelle Fahrräder umrüsten. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass in manchen Nationalparks diese Räder nicht mehr NUR für Gehbehinderte zugelassen werden, kann man für Elektroraeder tatsächlich eine Zukunft in Neuseeland sehen. Solltet Ihr bezüglich Radfahrens in Neuseeland noch weitere Fragen haben, meldet Euch und wir werden unser Bestes tun, sie zu beantworten.

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

Lifeswap läuft weiterhin

Seit unserem letzten Artikel haben die Herren von Lifeswap weitere Kurzfilme geschaffen. Nach den Hausschuhen und Winter Verleugnern wurden da weitere Szenarios in den Wohngemeinschaften auf freundliche Art und Weise persifliert und analysiert, bzw. erläutert.

Ausserdem hatten sie an einem Marionettentheaterstück gearbeitet, welches im Januar 2015 im Wellington Circa Theater lief. Wer dem Link folgt, wird an die klassischen Marionettentheater unserer, bzw. meiner Kindheit erinnert: der Augsburger Puppenkiste. Und ja, damit ist offensichtlich wie alt ich (Petra) bin! Ich bin schon gespannt, was sie so in diesem Jahr zusätzlich machen werden, es freut mich immer wieder zu sehen, dass die klassischen Erzählmethoden weiterhin praktiziert werden und neues Publikum gewinnen.

Viel Spass nun mit den letzten drei Episoden; wer will kann ihnen auch auf Facebook folgen.

 

 

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

Ja nicht unterkriegen lassen!

Wie wir schon in früheren Artikeln berichteten, war dieser Sommer war mal wieder sehr hart für die Landwirte auf der Nord- und Südinsel Neuseelands. Nach einer langen Dürreperiode müssen die Bauern nun frühzeitig mit den extra Winterfütterungen anfangen. Jeden Tag werden Tausende von Dollars für Heu ausgegeben. Dies ist sehr frustrierend für alle und ein Landwirt in Nord Canterbury hat sich etwas einfallen lassen, um dieser unangenehmen Aufgabe was Positives abgewinnen zu können.

Schafskunst

'kiwi sheep' correctedWieder kann man diesen Selbsterhaltungstrieb in Aktion sehen, der schon nach den Erdbeben in Christchurch zu beobachten war. Anstatt kleinbeizugeben, hat der Landwirt Mike Bowler dem schlechten Wetter den moralischen Kampf angesagt und die Fütterung seiner Schafe choreografiert. Dabei hat er das Heu in bestimmten Formen ausgelegt, mal die Namen seiner Enkelkinder, mal einer Kiwisilhouette oder dem klassisch neuseeländischen Ausspruch ‘bugger’ wenn was schiefgeht! Und dann gewartet bis alle Schafe sich entlang der Linien verteilt hatten und es ein wollenes Bild ergab.

Mit Humor geht alles

'bugger' correctedFür viele mag dies eine leichtsinnige Art sein, mit einer Umweltkatastrophe fertig zu werden, aber wenn es keine andere Alternative gibt, ist es besser zu lachen als zu weinen. Und wenn dann Dampf abgelassen ist, weitermachen und hoffen, dass die nächste Saison besser wird. Für Mike ist das Lächeln auf den Gesichtern der Vorbeifahrenden und in der Gemeinde Belohnung und Ermunterung genug. Mal sehen auf was für Ideen er im kommenden Winter kommt!

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

Facebook: geliebt oder gehasst!

Ob man Facebook nun liebt oder hasst, irgendwann muss jeder sich überlegen, ob man dem Verein beitritt. Entweder um die Fotos der Freunde vom letzten Grillabend sehen zu können, Benachrichtigungen der Lieblingsfirmen zu bekommen oder schnelle Hilfe bei Hobbyfragen beantwortet zu bekommen. Wie einige unserer Leser schon wissen, haben wir auch zwei Profile dort: Sidetracks Neuseeland und Sidetracks Germany. Wir haben nun neue Informationen für diejenigen, die sich auch auf dieser Bühne bewegen.

Videos auf YouTube

Wir haben vor Kurzem eine nette und hilfreiche Dame auf YouTube entdeckt, die in kurzen und leicht verständlichen Videos erkärt, wie man die Einstellungen und Möglichkeiten auf Facebook am Besten ausnutzt. Hauptsächlich sind diese Anleitungen für kleine Betriebe gedacht, die ihre Internetpräsenz durch Facebook erhöhen möchten. Gleichzeitig können sie aber auch hilfreich sein für diejenigen, die Sorgen um ihre Privatsphäre dort haben.

Ein kleiner Gefallen bitte?

Facebook_like_thumb (2)Ein wichtiger Bestandteil Facebooks ist das Teilen und ‘Liken’ (der “Gefällt-mir” Knopf) von Artikeln und was man sonst noch so auf Facebook finden kann. Je mehr ein Artikel geteilt und favorisiert wird, umso höher steigt er in den Listen und gewinnt an Ansehen und Publikum. Leider hat Facebook in der letzten Zeit dies mal wieder schwieriger gemacht. Allein den “Gefällt-mir” Knopf zu drücken reicht nicht mehr; die Artikel müssen nun aktiv geteilt werden (share this with your friends/world) und man muss aktiv vermerkt haben, dass man Meldungen einer Seite im eigenen Newsfeed sehen möchte.

Wir hätten nun eine kleine Bitte an diejenigen von Euch, die ein Profil auf Facebook haben und uns gerne unterstützen möchten: Bitte gebt uns ein Like und beantragt unsere Artikel und Meldungen zu sehen (“Get notifications”). Solltet ihr was Interessantes oder Nettes lesen, dann teilt es bitte mit Euren Freunden. Wenn ihr Fragen habt, wie diese Einstellungen zu machen sind, schaut Euch das kleine Video an: in dem Video werden Bildschirmfotos zu den jeweiligen Schritten gezeigt.

Und hier nun das Video, sollten danach trotzdem noch ein paar Fragen offen sein, bitte meldet Euch bei uns und unser Team wird Euch sobald wie möglich helfen.

 

 

Autorin: Petra Alsbach-Stevens

 

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 580 Followern an

%d Bloggern gefällt das: